DE263175C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE263175C DE263175C DENDAT263175D DE263175DA DE263175C DE 263175 C DE263175 C DE 263175C DE NDAT263175 D DENDAT263175 D DE NDAT263175D DE 263175D A DE263175D A DE 263175DA DE 263175 C DE263175 C DE 263175C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- bolt
- lock
- handlebar
- tongue
- spring
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 239000000945 filler Substances 0.000 claims description 3
- 230000000994 depressogenic effect Effects 0.000 claims description 2
- 239000000725 suspension Substances 0.000 claims description 2
- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 claims 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 claims 1
- 230000000881 depressing effect Effects 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 230000002401 inhibitory effect Effects 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B37/00—Permutation or combination locks; Puzzle locks
- E05B37/20—Puzzle locks, e.g. of labyrinth type; Fasteners with hidden or secret actuating mechanisms
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B67/00—Padlocks; Details thereof
- E05B67/06—Shackles; Arrangement of the shackle
- E05B67/22—Padlocks with sliding shackles, with or without rotary or pivotal movement
Landscapes
- Buckles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■ -ΛΙ 263175-KLASSE
6Sa. GRUPPE
DAMM & LADWIG μ. β. H. in VELBERT, Rhld. Vexier-Hangschloß mit Schiebebügel.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. Juni 1912 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Vexier-Vorhängeschloß jener Art, bei dem die
Entriegelung von der Verschiebung eines Schloßteiles abhängt, welcher für gewöhnlich
anderen Zwecken dient und in dem man ein Sperrorgan nicht ohne weiteres vermutet. Im
Gegensatz zu bereits bekannten Schlössern, bei denen verschiedene Teile des Umschweifes
und der Decke verschoben werden müssen, ίο um das Schloß öffnen zu können, findet beim
Erfindungsgegenstand die Entriegelung durch Verschiebung einer Schloßecke statt, die ein
unter Federwirkung stehendes, dem Schloßbügel als Führung dienendes und einen Teil
des Schloßkastens bildendes U-förmiges Füllstück bildet; welches beim Niederdrücken
einen um einen festen Punkt schwingenden Pendelriegel dreht und hierdurch erst den
Schließbügel freigibt.
. 20 Auf der Zeichnung zeigt
. 20 Auf der Zeichnung zeigt
Fig. ι das Schloßinnere mit dem zu unterst.
liegenden Pendelriegel und der darüberliegenden Führungsplatte,
Fig. 2 die Öffnungsstellung des Schlosses mit dem auf der Führungsplatte bewegbaren
' Sperriegel im Augenblick, wo auf dem niedergedrückten
Vexierteil der in Richtung des Pfeils geäußerte Fingerdruck noch lastet,
Fig. 3 das vollständige Eingerichte in geschlossener
Stellung,
Fig. 4 dasselbe in Öffnungsstellung; hierbei ist die zu oberst liegende Schlußplatte
strichpunktiert gezeichnet.
Auf der Rückwand 1 des Schloßgehäuses sind der übliche Schlüsseldorn 2, der Bolzen
3, der Führungsstift 4 sowie der Steg 5 aufgenietet. Zu unterst an der rückwärtigen
Schloßwand ist der Pendelriegel 6 von beliebiger, zweckmäßig geschweifter Form um den
Bolzen 3 drehbar gelagert. Die Führungsplatte 7 ist auf den Bolzen 4 aufgesteckt. Indem
sich diese Platte mit ihrem flachen Rand gegen die obere Querwand des" Schlosses anlehnt,
rechts, des Schlüsseldorns aber mit einem fußartigen Fortsatz sich auf den Steg 5
aufstützt, ist die Führungsplatte in ihrer Lage festgehalten. Ihre Nase 8 bildet die Hubbegrenzung
des niederdrückbaren Vexierteils 16 und das Widerlager für den Druck der
Feder 10, die, auf den erwähnten Steg gestützt, um den geraden Teil des Schloßbügels
Ii gewunden ist. Außerdem ist auf der erwähnten Führungsplatte ein Stift 12 aufgenietet,
welcher zusammen mit dem Bolzen 4 die Führung für den mittels Schlüsselbartes auf der Platte hin und her bewegbaren, die
Bewegung des Pendelriegels hemmenden Sperrriegel 17 bildet.
Um den Stift 3, um den der Pendelriegel 6 als Aufhängepunkt bei den Schließvorgängen
zwangläufig zum Ausschwingen gebracht wird, ist außerdem eine Blattfeder 13 herumgelegt.
Ihr kürzerer Schenkel lehnt sich gegen die untere Schloßwand an, während der andere
zweckmäßig längere Schenkel mit seinem freien Ende gegen einen am geraden, längeren Teil
des Bügels 11 angenieteten Platten flansch 14
drückt und im Moment der Freigabe des Bügels durch die rechtwinklig abgebogene Zunge
15 des Pendelriegels 6, beim Niederdrücken des U förmigen Vexierstückes 16, in welchem
das Kopfende des Pendelriegels 6 geführt wird,
Claims (1)
- den Schiebebügel hochschnellen läßt (Fig. 2). Dabei muß der Schieberiegel 17 die in Fig. 2 dargestellte, rechtsseitig durch den Führungsstift 12 begrenzte Endlage einnehmen.
In Fig. 3 ist zur Vervollständigung des Eingerichtes die um den Führungsstift 4 schwingbar gelagerte Zuhaltungsplatte 18 zu erkennen. Sie ist mit einer Feder 19 versehen, die sich an die Schloß wand anlehnt.Die senkrecht nach abwärts gebogene Zunge 20 der Zuhaltung greift in die auf dem Schieber 17 vorgesehene Kerbe 21 ein. In der Öffnungsstellung des Schlosses hält die Zu-' haltung vermittels ihres Eingriffes durch Zunge 20 in die Kerbe 22 den Riegel in der in Fig. 4 dargestellten Lage fest.Wenn das Vexierschloß aus der Schließlage der Fig. 3 in die Öffnungslage der Fig. 4 gebracht werden soll, so ist es vorerst notwendig, die Zuhaltungsplatte 18 vermittels des um den Dorn 2 sich drehenden Schlüsselbartes zu heben und gleichzeitig vermittels einer anderen Bartstufe den Schieb.eriegel 17 aus seiner Sperrungsstellung nach Fig. 3 in die Öffnungsstellung nach rechts zu bewegen, in welcher er durch Einschwingen der Sperrzunge 20 in die Kerbe 22 festgehalten wird.Zum Ausschwingen des Pendelriegels 6, der den Schiebebügel n mit seiner Zunge 15 sperrt, ist nun genügend Raum geschaffen, während vorher durch die linksseitige Endstellung des Schieberiegels' (Fig. 3) der Pendelriegel gesperrt war.Wird nun mittels des Fingers ein Druck in Richtung des Pfeils der Fig. 2 auf das unter Wirkung der Feder 10 stehende, den Bügel 11 umschließende, einen Teil des Schloßkastens bildende U - förmige Füllstück 16 ausgeübt, so wird die Federkraft überwunden, und das Kopfende des Pendelriegels 6 vermittels dieses Vexierstücks herabgedrückt. Dabei macht notgedrungen der Pendelriegel eine Schwingbewegung um seine Aufhängung (Bolzen 3), wobei die Sperrzunge 15 unter Freigabe des Schiebebügels in den von dem Schieberiegel freigelegten Raum einschwingt, während der Bügel unter Wirkung der Blattfeder 13 in die Öffnungsstellung schnellt (Fig· 4)·Soll das Schloß wieder in seine Schließlage gebracht werden, so genügt ein Druck auf den Bügel, um ihn wieder in die Lage der Fig. ι zurückzubewegen.Es steht nun frei, · mittels des Schlüssels das Schloß noch eigens zur erhöhten Sicherheit zu verriegeln (Fig. 3) oder aber dies zum Zweck schnellen wiederholten öffnens durch einen Druck auf das Vexierstück . zu unterlassen.Pa te ν τ -Anspruch:Vexier-Hangschloß mit Schiebebügel, dadurch gekennzeichnet, daß die das Lager für den Schiebebügel (11) aufnehmende Ecke des Schloßgehäuses aus einem in Richtung des zugehörigen Schenkels des Schiebebügels verschiebbaren, unter Federwirkung stehenden Füllstück (16) besteht, das beim Ansehen eine besonders feste Lagerung und Führung des Schiebebügels vortäuscht, in Wirklichkeit niedergedrückt werden muß, um einen den Schiebebügel sperrenden Pendelriegel (6) zum Ausschlag zu bringen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE263175C true DE263175C (de) |
Family
ID=520591
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT263175D Active DE263175C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE263175C (de) |
-
0
- DE DENDAT263175D patent/DE263175C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1034140B (de) | Briefordnermechanik | |
| DE263175C (de) | ||
| DE6281C (de) | Veränderungen an Thürschlössern | |
| DE55974C (de) | Verschliefsbares Fallenschlofs | |
| AT63869B (de) | Vexier-Vorhängschloß. | |
| DE242762C (de) | ||
| DE70524C (de) | Sicherheitsverschlufs mit zwei in einen Doppelhaken eingreifenden Fallen | |
| DE387349C (de) | Selbsttaetiges Sicherheitsschloss | |
| DE47803C (de) | Verschliefsbares Fallenschlofs | |
| DE126339C (de) | ||
| DE72598C (de) | Schlofs mit zwei Riegeln | |
| DE14819C (de) | Neuerungen an Thürschlössern | |
| DE401042C (de) | Verriegelungsvorrichtung fuer Tueren | |
| DE282977C (de) | ||
| DE242404C (de) | ||
| DE46087C (de) | Thürschlofs mit vereinigtem Schliefsund Fallenriegel | |
| DE802378C (de) | Tuerverschluss | |
| DE357492C (de) | Sicherheitsvorrichtung fuer Tueren mit drehbar angeordnetem Sperrarm | |
| DE381404C (de) | Einsteckschloss mit zwei Riegeln und zwei Schluesseln | |
| DE139761C (de) | ||
| DE388255C (de) | Schliessbarer Schubriegel fuer Tueren u. dgl. | |
| DE172493C (de) | ||
| DE218421C (de) | ||
| DE85471C (de) | ||
| DE65162C (de) | Schlofs mit vereinigtem Schliefs- und Fallenriegel |