DE55974C - Verschliefsbares Fallenschlofs - Google Patents
Verschliefsbares FallenschlofsInfo
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- DE55974C DE55974C DENDAT55974D DE55974DA DE55974C DE 55974 C DE55974 C DE 55974C DE NDAT55974 D DENDAT55974 D DE NDAT55974D DE 55974D A DE55974D A DE 55974DA DE 55974 C DE55974 C DE 55974C
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- DE
- Germany
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- bolt
- lock
- latch
- key
- lever
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B55/00—Locks in which a sliding latch is used also as a locking bolt
Landscapes
- Lock And Its Accessories (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 68: Schlosserei.
CARL BÖHME in DRESDEN. Verschließbares Fallenschlofs.
Das vorliegende Fallenschlofs kennzeichnet sich dadurch, dafs bei demselben der Schlofsriegel,
welcher durch einen gewöhnlichen •Schlüssel bewegt wird, ganz im Innern des
Schlosses angeordnet ist und mittelst eines Zwischenhebels auf die schiefsende Falle in
der Weise einwirkt, dafs dieselbe je nach Stellung des Riegels durch den Thürdrücker
oder den Schlüssel bethätigt werden kann. .
In den Fig. 1 bis 3 der beiliegenden Zeichnung ist das Schlofs in den wichtigsten Stellungen,
welche seine Theile zu einander einnehmen, in der Ansicht mit abgenommenem Schlofsdeckel
dargestellt.
A ist die schiefsende Falle, welche sich im Schlofsblech und ferner mittelst eines Schlitzes a
auf einem Stift a1 führt, so dafs letzterer zugleich
ihren Hub begrenzt. Die Falle wird durch eine Feder α 2 stets nach aufsen ' gedrückt.
a3 ist eine Zuhaltung, welche unter der Wirkung einer Feder in eine Ausfeilung a4
der Falle einschnappt und so die Verschlufsstellung derselben sichert.
B ist die Nufs des Thürdrückers, welche unter der Wirkung der Feder b steht und von
dieser bei normaler Stellung des Thürdrückers gegen den Anschlagstift b1 gedrückt wird.
C ist der Riegel, welcher Ausschnitte c und c2 besitzt, mittelst welcher er sich auf
Stiften c1 und cB führt, c4 ist eine um den
Stift c3 drehbare Zuhaltung, welche einen Schlitz mit zwei Einschnitten besitzt, mit denen
sie sich je nach Stellung des Riegels unter Wirkung der Feder c6 an den auf dem Riegel
C sitzenden Stift c5 legt.
Es soll hier bemerkt werden, dafs statt einer Zuhaltung, wie in der Zeichnung angenommen,
auch mehrere Zuhaltungen nach Art der Chubb - Schlösser angewendet werden könnten, wodurch sich eine erhöhte Sicherheit
erreichen liefse.
Der Riegel C kann durch den. Schlüssel sowohl in seiner Längenrichtung geradlinig verschoben
als auch zu einer Schwingung um den Bolzen c1 veranlafst werden. Auf dem
Riegel C und mit diesem beweglich ist um den Bolzen d drehbar der Zwischenhebel D
angeordnet, welcher sich mit seinem oberen Schenkel in eine passende Ausfeilung aB der
Falle A einlegt.
Es soll nunmehr die Wirkungsweise der angegebenen Schlofsconstruction unter Bezugnahme
auf die Zeichnung erläutert werden. In Fig. 2 der Zeichnung nimmt der Riegel C seine
tiefste Stellung ein. Derselbe kann mittelst des Schlüssels in die in Fig. 1 gezeichnete Stellung
gebracht werden, wobei er mit der oberen Fläche des Hebels D die Zuhaltung α3 aus
der Ausfeilung α i der Falle A aushebt. Drückt
man in.dieser Stellung den Thürdrücker nieder, so legt sich der untere Arm der Nufs B gegen
den unteren Schenkel des Zwischenhebels D, dieser dreht sich um d und schiebt mit seinem
oberen Schenkel die Falle unter Ueberwindung des Druckes der Feder a2 zurück (wie in Fig. 1
in punktirten Linien angedeutet), während der Riegel C durch die Stifte c1 und c3 festgehalten
wird.
Das Schlofs kann mithin in der in Fig. 1 gezeichneten Stellung durch Niederdrücken des
Thürdrückers geöffnet werden.
Claims (1)
- Wird das Schlofs für Aufsenthüren (Corridorthüren u. s. w.) verwendet, in welchem Falle der äufsere Thürdrücker fehlt, so mufs man sich beim Oeffnen von aufsen des Schlüssels bedienen. Indem sich der Bart desselben gegen die Kante des Riegels legt, drückt er dessen unteren Theil nach links, wobei der Bolzen c1 Drehpunkt wird und der obere Theil des Riegels nach rechts geht. Der Hebel D legt sich hierbei mit seinem unteren Theil gegen den unteren Arm der Nufs B und wird nun durch den Bolzen d nach rechts bewegt, wobei er die Falle A zurückschiebt.Wird der Riegel C mit Hülfe des Schlüssels in die in Fig. 2 gezeichnete tiefste Stellung zurückgebracht^ so fällt die Zuhaltung as wieder in die Ausfeilung α4 der Falle A ein. Dieselbe ist nunmehr gesperrt. Wenn man jetzt die Thürklinke niederdrückt, so bewegt sich der untere Arm der Nufs B zunächst frei nach links. Wenn derselbe den Riegel C trifft, so dreht sich letzterer um den Stift c3 ebenfalls nach links und mit ihm der Hebel D, ohne dafs hierbei die Falle bewegt wird (s. die in punktirten Linien eingezeichnete Stellung in Fig. 2).Das Schlofs ist demnach in der Stellung der Fig. 2 verschlossen und kann wohl mit Hülfe des Schlüssels in der weiter oben beschriebenen Weise, nicht aber durch Niederdrücken des Thürdrückers geöffnet werden.In Fig. 3 wurde angenommen, dafs man in der Absicht, das Schlofs zu verschliefsen, den Riegel in die Verschlufsstellung gebracht habe, dafs aber die Falle, statt einzuschnappen, im Schlofsblech (durch Klemmen u. s. w.) stecken geblieben sei.Versucht man jetzt, das Schlofs durch Niederdrücken des Thürdrückers zu öffnen, so drückt der untere Arm der Nufs B, indem er sich gegen den unteren Schenkel des Hebels D und zugleich gegen den Riegel C legt, diese Theile nach links, wobei Bolzen c3 Drehpunkt ist. Indem sich nun der untere Schenkel des Hebels D gegen den Bolzen c1 legt (wie in Fig. 3 in punktirten Linien dargestellt ist), wird Hebel D mit dem Riegel C weiter bewegt und hierdurch die Falle A herausgedrückt, worauf die Zuhaltung a3 einfällt. Es ergiebt sich hieraus, dafs das Schlofs bei steckengebliebener Falle beim ersten Versuch, dasselbe zu öffnen, in die richtige Schlufsstellung gebracht wird.Läfst man bei dem beschriebenen Schlofs die Zuhaltung a3 weg, so läfst sich mit demselben noch die nachstehend erläuterte modificirte Wirkung erreichen. Es wird angenommen, dafs das Schlofs sich in gesperrtem Zustande (Fig. 2) befindet. Wenn man dasselbe nun von aufsen mit dem Schlüssel geöffnet und die Falle nach Niederdrücken des Thürdrückers aus dem Schliefsblech entfernt hat, so kann man sogleich wieder von aufsen, ohne den Schlüssel erst aus dem Schlofs herauszuziehen, den Riegel in die gesperrte Stellung zurückbringen. Die Falle schnappt dann beim Zuwerfen der Thür von innen von selbst ein. >Oberhalb der Falle kann in demselben entsprechend vergröfserteri Schlofsgehäuse noch ein Riegelverschlufs mit Chubb - Sicherung zur Vermehrung der Sicherheit angeordnet werden, welcher mit demselben Schlüssel zu bethätigen wäre.Patenτ-Anspruch:Ein verschliefsbares Fallenschlofs, in welchem ein mittelst des Schlüssels verschiebbarer und drehbarer Querriegel (C) mit einem daran drehbar gelagerten Wechsel (D) derart angeordnet ist, dafs die Falle (A) bei vorgeschobenem Querriegel sowohl mittelst des Schlüssels, als auch mittelst des Thürdrückers zurückgeschoben werden kann, Fig. 1, dagegen bei zurückgezogenem Querriegel durch die Thürdrückerbewegung nicht nur nicht zurückgeschoben, Fig. 2, sondern vielmehr im Falle einer Klemmung der Falle vorgeschoben wird, Fig· 3-Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE55974C true DE55974C (de) |
Family
ID=330462
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT55974D Expired - Lifetime DE55974C (de) | Verschliefsbares Fallenschlofs |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE55974C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1028907B (de) * | 1954-06-02 | 1958-04-24 | Ernst Wessendorf | Einstecktuerschloss mit durch mindestens einen Druecker zu betaetigender Falle |
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- DE DENDAT55974D patent/DE55974C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1028907B (de) * | 1954-06-02 | 1958-04-24 | Ernst Wessendorf | Einstecktuerschloss mit durch mindestens einen Druecker zu betaetigender Falle |
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