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Vexier-Vorhängschloss.
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Gegensatz zu bereits bekannten Schlössern, bei denen verschiedene Teile des Umschweifes und der Decke verschoben werden müssen, um das Schloss öffnen zu können, findet beim Erfindungsgegenstande die Entriegelung durch Verschiebung einer Schlossecke statt. die ein unter Federwirkung stehendes, dem Schlossbügel als Führung dienendes und einen Teil des Schlosskastens bildendes U-förmiges Füllstilek bildet, wekhes beim Niederdrücken einen um einen festen Punkt schwingenden Pendelriegel dreht und hiedurch erst den Schliessbügelfreigibt.
Auf der Zeichnung zeigt Fig. l das Schtossiunere mit dem zu unterst liegenden
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Stift 12 aufgenietet, welcher zusamtneu mit dem Bolzen 4 die Führung für den mittels Schlüsselbartes auf der Platte hin und her bewegbaren, die Bewegung des Pendelriegels hemmendenSperriegels17bildet.
Um den Stift 3, um den dor Pendelriegel 6 als Aufhängepunkt bei den Schliess-
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längeren Teil des Bügels 11 angenieteten Plattenflansch 14 drückt und im Moment der Freigabe des Bügels durch die rechtwinkelig abgebogene Zunge 15 des Pendelriegels tj beim Niederdrücken des U-förmigen Vexierstückes 16, in welchem das Kopfende des Schwinghebels 6 geführt wird, den Schlossbügel hochschnellen lässt (Fig. 2). Dabei muss der Schielerriegel 17 die iu Fig. 2 dargestellte, rechtsseitig durch den Führungsstift 12 begrenzteEndlageeinnehmen.
In Fig. 3 ist zur Vervollständigung des Eingerichtes die um den Führungsstift- schwingbar gelagerte Zuhaltungsplatte 18 zu erkennen. Sie ist mit einer Feder 19 ver-
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der Zuhaltung greift in die auf dem Schieber 17 vorgesehene Kerbe 21 ein. In der Öffnungsstellung des Schlosses hält die Zuhaltung vermittelst ihres Eingriffes durch Zunge 20 in die Kerbe 22 den Riegel in der in Fig. 4 dargestellten Lage fest.
Wenn das Vexierschloss aus der Schliesslage der Fig. 3 in die Öffnungslage der Fig. 4 gebracht werden soll, so ist es vorerst notwendig, die Zuhaltungsplatte 18 vermittelst des um den Dorn 2 sich drehenden Schlüsselbartes zu heben und gleichzeitig vermittelst einer anderen Bartstufe den Schieberiegel 17 aus seiner Sperrungsstellung nach Fig. 3 in die Öffnungsstellung nach rechts zu bewegen, in welcher er durch Einschwingen der Sperrzunge 20 in die Kerbe 22 festgehalten wird.
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sperrt, ist nun genügend Raum geschaffen, während vorher durch die linksseitige Endstellung des Schieberiegels (Fig. 3) der Pendelriegel gesperrt war.
Wird nun mittels des Fingers ein Druck in Richtung des Pfeiles der Fig. 2 auf das unter Wirkung der Feder 10 stehende, den Bügel 11 umschliessende, einen Teil des Schlossk & stens bildende U-förmige Füllstück 16 ausgeübt, so wird die Federkraft überwunden und das Kopfende des Schwingriegf'ls 6 vermittelst dieses Vexierstückes herabgedrückt. Dabei macht notgedrungen der Pendelriegel eine Schwingbewegung um seine Auflängung (Bolzen 3), wobei die Sperrzunge 15 unter Freigabe des Schlossbügels in den von dem Schieberiegel freigelegte)) Raum einschwingt, während der Bügel unter Wirkung der Blattfeder 13 in die Öffnungsstellung schnellt (Fig. 4).
Soll das Schloss wieder in seine Schliesslage gebracht werden, so genügt ein Druck auf den Bügel, um ihn wieder in die Lage der Fig. 1 zurückzubewegen.
Es steht nun frei, mittels des Schlüssels das Schloss noch eigens znr erhöhten Sicherheit zu verriegeln (Fig. 3) oder aber dies zum Zweck schnellen wiederholten Öffnens durch einen Druck auf das Vexiez-struck zu unterlassen.