<Desc/Clms Page number 1>
Ausziehbare und feststellbare Kofferschliesse.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine weitere Ausgestaltung der ausziehbaren und feststellbaren Kofferschliesse nach Patent Nr. 115510.
Nach dem Stammpatente wird durch den Eingriff der beiden Zahnleisten wohl eine vollkommene Sicherung gegen Öffnen des Koffers erzielt, doch gestattet anderseits die Schliesse ein beliebig weites Zusammendrücken derselben, so dass dieses einzig und allein durch den Druck des zusammengepressten Kofferinhaltes begrenzt wird.
Nach der vorliegenden Erfindung wird der Kofferinhalt vor zu starker Pressung geschützt bzw. letztere von vornherein auf ein gewisses Mass beschränkt. Erreicht wird dies dadurch, dass der Schieber der Kofferschliesse am Schiebergehäuse in jeder gewünschten, dem Zahneingriff entsprechenden Lage feststellbar ist.
Eine weitere Verbesserung der Kofferschliesse durch die vorliegende Erfindung besteht darin, dass sowohl die Wirkung der Gleitfeder als auch die der Feder des Gleitstückes von der den Eingriff der Zahnleisten vermittelnden und sichernden Feder übernommen wird, was eine besonders billige und einfache Bauweise ergibt.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt, u. zw. zeigen Fig. 1 in geschlossener und Fig. 2 in geöffneter Stellung eine ausziehbare und feststellbare Koffer- schliesse gemäss der Erfindung für die Rückseite des Koffers und Fig. 3 in geschlossener und Fig. 4 in geöffneter Stellung, ebenfalls in Längsschnitt eine derartige Schliesse für die Vorderseite des Koffers.
In Fig. 1 und 2 wurde nur die neue Federanordnung dargestellt, während Fig. 3 und 4 auch die Feststellvorrichtnng der Kofferschliesse veranschaulichen, welche naturgemäss in gleicher Weise bei der Ausführungsform nach Fig. 1 und 2 Verwendung finden kann.
In Fig. 3 und 4 ist am Schiebergehäuse 35 aussen die Klappe 47 in Ösen 48 verschwenkbar gelagert.
Sie trägt an jeder Seite je einen Lappen 49, welcher in geschlossenem Zustand der Klappe in die Ausnehmungen 50 des Schiebergehäuses einfedert. Hiebei greift der in die Klappe eingenietete Stift 51 in eines der Löcher 52 ein, welche der Zahl der Eingriffsstpllungen der Zahnleisten 38 und 44 sowie dem Abstand der Zähne entsprechend am Schieber 40 ausgestanzt sind. In der offenen Stellung der Klappe nach Fig. 4 ist deren Ausschwenkbewegung dadurch begrenzt, dass ihre oberen Kanten 53 an das Schiebergehäuse 35 stossen.
Der Doppelhebel 45 ist zu einem Anschlag 54 ausgekröpft, auf welchen der Fortsatz 31 der Haspe 26 drückt.
Nachdem die Haspe 26 zum Einschnappen gebracht und damit der Eingriff der Zahnleisten 38 und 44 hergestellt, d. h. der Koffer gegen Öffnen gesichert ist, kann nun auch die Klappe 47 aus der Stellung der Fig. 4 in jene der Fig. 3 gebracht werden. Hiebei greift der Stift 31 in eines der Löcher 52 ein und sichert den Schieber nun gegen weiteres Eintreten in das Schiebergehäuse bzw. den Koffer gegen unerwünschtes Zusammendrücken.
In den Fig. 1--4 ist am Schiebergehäuse 5 bzw. 35 der Doppelhebel 15 bzw. 45 verschwenkbar gelagert, der mit seiner Zahnleiste 14 bzw. 44 in Eingriff mit den Zähnen 8 bzw. 38 treten kann. Der Doppelhebel besitzt Einkerbungen 55, welche den am Schieber eingestanzten, den Stift 13 bzw. 43 tragenden Ösen Raum gewähren. Auf dem Doppclhcbel ist mittels Ösen 56 die Feder 16 bzw. 46 befestigt,
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1
drÜckt das Ende 59 auf die entsprechend gross bemessene schräge Fläche 60 und bewirkt somit ein Federn, des Gleitstückes ohne Zuhilfenahme einer vesonderen Hilfsfeder.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Ausziehbare und feststellbare Kofferschliesse nach Patent Nr. 115510, dadurch gekennzeichnet, dass am Schiebergehäuse (5, 35) eine Klappe ( verschwenkbar angeordnet ist, welche mit ihrem Stift (51) od. dgl. in Ausnehmungen (52) des Schiebers eingreift, um die Feststellung desselben am Sehiebergehäuse zu erzielen.