DE260805C - - Google Patents

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DE260805C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L47/00Details of addressographs or like series-printing machines
    • B41L47/42Printing mechanisms
    • B41L47/46Printing mechanisms using line-contact members, e.g. rollers, cylinders

Landscapes

  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ju 260805 KLASSE 15e. GRUPPE
J.HERMANN MÜLLER in BERLIN-FRIEDENAU.
Adressendruckmaschine mit umlaufendem Farbkissen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. Mai 1912 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Adressendruckmaschine mit umlaufendem Farbkissen.
Solche Adressendruckmaschinen sind zwar schon bekannt, jedoch werden bei diesen mehrere Farbkissen gleichmäßig in einer Kreislinie bewegt, wobei . die Schablonen mittels besonderer Finger gefaßt werden. Demgegenüber besteht das Neue darin, daß nur ein
ίο Farbkissen Anwendung findet, welches bei der Bewegung im Kreise selbst dazu dient, die jeweils unterste der im Magazin befindlichen Schablonen zu erfassen. Zu diesem Zwecke ist das Farbkissen in einem durch ein Schwungrad angetriebenen, in einer Kurvenlinie geführten umlaufenden Arm federnd gelagert, welcher unterhalb der Druckwalze durch plötzliches Ausschalten des Schwungrades angehalten wird und nach Abgabe des Aufdruckes und Wiedereinschaltung des Schwungrades die benutzte Schablone abgibt, um in eine neue Angriffsstellung weitergeführt zu werden.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung in
Fig. ι in der Vorder- und in
Fig. 2 in der Oberansicht veranschaulicht.
Auf dem Tisch α des Maschinengestelles b ist der Aufnahmebehälter c angeordnet, in welchem die Schablonen A übereinandergeschichtet liegen. In dem Gestell b ist die Achse d für ein Schwungrad d' und einen hohlen Arm f gelagert, welcher mittels eines drehbaren Bundes f an der Achse d befestigt ist und das Lager für den Träger g des Farbkissens h bildet. Das letztere besteht aus Weichgummi und ruht auf vier Rollen. Jede Schablone besteht aus einem starken Pappkarton, welcher in der Mitte einen Ausschnitt genau in der Größe des Farbkissens hat und an der oberen Seite mit dem die Adresse tragenden Druckpapier überspannt ist, so daß das Farbkissen in diesen Rahmen hineingreifen kann. Statt des Pappkartons kann auch Metall oder anderes Material verwendet werden.
Die Rollen des wagenartigen Kissens laufen in einer kurvenartigen Führung i, welche unmittelbar unterhalb des Tisches α gerade ist und mit diesem Teil an dem Tisch anliegt. Unterhalb der Führungsbahn i ist die in bekannter Weise aus dem Farbbehälter mit Einfärbwalze und verstellbarem Abstreifmesser bestehende Einfärbungsvorrichtung m und ihr gegenüber, oberhalb des Tisches, die Druckwalze 0 angeordnet.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende :
Das Schwungrad d' dreht sich ständig und nimmt den in dem hohlen Arm f federnd gelagerten Farbkissenträger g mit. Wenn dieser bei seinem Umlauf unter den Behälter c gelangt, faßt das wagenartige Farbkissen h in die zu unterst liegende Schablone und führt dieselbe, da es genau in deren Rahmen paßt, vor, bis unter die Druckwalze 0 (s. punktierte Stellung in Fig. 1), wo der Arm f in bekannter Weise festgestellt wird, während das Schwungrad d' leer läuft. Nach Abgabe der Adresse auf den unterhalb der Druckwalze 0 liegenden Briefumschlag wird der Arm f durch einen Hebel wieder eingeschaltet, so daß er von dem Schwungrad weitergeführt werden

Claims (1)

  1. und die benutzte Schablone in den Behälter p abgelegt werden kann.
    Paten τ-An s PRU c η :
    Adressendruckmaschine mit umlaufendem Farbkissen, dadurch gekennzeichnet, daß das Farbkissen (h) in einem umlaufenden Arm (f) federnd gelagert ist und in einer unterhalb des Arbeitstisches gerade verlaufenden Kurvenbahn (i) geführt wird, derart, daß das Farbkissen selbst in die Schablone eingreift, um sie unter die Druckwalze (o) zu bringen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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