DE260258C - - Google Patents

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DE260258C
DE260258C DENDAT260258D DE260258DA DE260258C DE 260258 C DE260258 C DE 260258C DE NDAT260258 D DENDAT260258 D DE NDAT260258D DE 260258D A DE260258D A DE 260258DA DE 260258 C DE260258 C DE 260258C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B41/00Special techniques not covered by groups G03B31/00 - G03B39/00; Apparatus therefor
    • G03B41/02Special techniques not covered by groups G03B31/00 - G03B39/00; Apparatus therefor using non-intermittently running film
    • G03B41/04Special techniques not covered by groups G03B31/00 - G03B39/00; Apparatus therefor using non-intermittently running film with optical compensator
    • G03B41/12Special techniques not covered by groups G03B31/00 - G03B39/00; Apparatus therefor using non-intermittently running film with optical compensator with oscillating transmitting member

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection Apparatus (AREA)
  • Overhead Projectors And Projection Screens (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 260258 KLASSE 57«. GRUPPE
in KIEW.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Februar 1911 ab.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung bezieht sich auf solche' kinematographischen Projektionsapparate, bei denen jedes Bild eines ständig bewegten Bildbandes in zwei verschiedenen Lagen und ebenso beim Übergang von der einen Lage in die zweite auf den Bildschirm geworfen wird, und zwar unter Vermittlung von optischen Einrichtungen, die während der Bildwanderung einen Ausgleich ίο schaffen derart, daß auf dem Bildschirm das bewegte Bild unbeweglich dargestellt wird.
Das Wesen der Erfindung beruht darin, daß die Bilder des Bildbandes von zwei im Winkel zueinander liegenden Strahlenbüscheln projiziert werden, und zwar unter Anwendung zweier nebeneinander liegender Prismenpaare oder optisch äquivalenter Mittel, deren bewegliche Elemente vor der Lichtöffnung mit den Bildbändern eine geradlinige Vor- und Rückwärtsbewegung ausführen.
Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar ist
Fig. ι ein schematicher Grundriß der die Bedingungen des neuen Verfahrens erfüllenden optischen Anlage,
Fig. 2 eine Seitenansicht zu Fig. 1,
Fig. 3 eine andere Seitenansicht unter Veranschaulichung der die Bewegung und das Abdecken der Prismen hervorrufenden Exzenter, Fig. 4 eine Stirnansicht auf die Projektionsprismen,
Fig. 5 eine schematische Darstellung der Exzenter nebst Blende bzw. Abdeckschieber.
Die aus der Lichtquelle α entströmenden Lichtstrahlen werden in zwei Büscheln b, c durch die Linsenpaare d, e und die Prismen f, g derart projiziert, daß sie in einem Winkel zueinander durch die Öffnung h hineingehen, vor welcher das Filmband i in der Pfeilrichtung bewegt wird. Die Lichtöffnung h ist derart bemessen, daß jedes Bild des Filmbandes hintereinander in den beiden Lagen k und I von den der Lichtquelle α entströmenden Strahlen voll belichtet werden kann. Die durch die Öffnung h hindurchgehenden beiden Strahlenbüschel begegnen auf ihrem Wege zwei Prismenpaaren m, 0 bzw. n, p und werden durch die zugehörigen Objektive q auf den Bildschirm geworfen. Hierbei sind die Prismen ο, φ oder andere äquivalente Mittel unbeweglich, während die Prismen m, η vor der Lichtöffnung mit dem Bildbande eine geradlinige Vor- und Rückwärtsbewegung ausführen.
Da die Ausgleichung der Filmbewegung auf optischem Wege bekannt und nicht Gegenstand vorliegender Erfindung ist, ist die dazu dienende Vorrichtung nur skizziert worden. Von der Darstellung der Mittel, durch welche erreicht wir.d, daß das bewegte Bild auf dem Filmband während der Projektion stets in derselben Entfernung von dem projizierenden Objektiv bleibt, ist abgesehen worden.
Gelangt das betreffende Bild in die Stellung k, dann wird es durch das Prisma m nach dem Prisma 0 geworfen, durch welches es wiederum in eins der Objektive q gelangt,
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um hierdurch auf den Schirm projiziert zu werden. Während nun das Bild von der Lage k in die Lage I sich bewegt, wandert das Prisma m mit ihm nach unten, derart, daß das Bild während der Stellungen k und / sowie beim Übergang von der Stellung k in die Stellung I in stets gleichbleibender Weise durch das Prismensystem m, ο auf den Projektionsschirm geworfen wird. Steht das betreffende
ίο Bild in der unteren Lage I, dann ist in der oberen Lage k in der Zwischenzeit das nächstfolgende Bild sichtbar geworden, welches bei dem Übergang von der Stellung k nach I durch das Prismensystem n, j> auf die Projektionsfläche geworfen wird und zwar in ganz derselben Weise, wie das vorhergehende Bild durch die Prismen m, 0.
Ehe das betreffende Bild des Filmbandes die Stellung k ganz erreicht, d. h. vollständig von den der Lichtquelle α entströmenden Strahlen belichtet wird, und sowie es aus der Lage / sich nach unten weiterbewegt und auf diese Weise aus der öffnung h verschwindet, muß es abgedeckt werden, weil es, wenn nur teilweise in der öffnung h sichtbar, nicht auf den Schirm projiziert werden darf.
Sowie ein Bild die Lage k erreicht hat und damit in der öffnung h vollständig sichtbar geworden ist, wird es von dem Abdeckschieber freigegeben, so daß das Bild durch das Prisma m, welches sich gerade diesem Bilde gegenüber befindet (Fig. 2), unter Zuhilfenahme des unbeweglichen Prismas 0 auf den Bildschirm geworfen wird. In diesem Moment befindet sich das Prisma n, welches mit dem vorangehenden ' Bilde nach unten gewandert ist, in der in der Fig. 2 gezeichneten Lage, wo das vorhergehende Bild die Stellung I erreicht hat. Da es beim Weiterbewegen nunmehr aus der öffnung h zu verschwinden beginnt, wird es abgedeckt, so daß das durch das Prismensystem n, f bis jetzt geworfene Bild verschwindet und gleichzeitig das nächstfolgende Bild, das sich in der Stellung k befindet und, wie oben beschrieben wurde, mit dem Prismensystem m, 0 zusammen arbeitet, auf dem Bildschirm sichtbar wird. Bewegt sich nun das in die Lage k angekommene Bild weiter nach unten, so wandert das zugehörige Prisma m ebenfalls mit, so daß das Bild k in gleichbleibender Weise auf den Projektionsschirm durch das Prismensystem m, 0 geworfen wird, während in dieser Zeit das bewegliche Prisma η sich nach oben bewegt. Ist das Bild in die Lage I angelangt, so muß es abgedeckt werden, da das Bild aus der öffnung A zu verschwinden beginnt. Während dieser Zeit ist das nächstfolgende Bild in die Lage k gelangt, und das Prisma η befindet sich diesem Bilde gegenüber, also in einer Lage, welche vorhin das Prisma m eingenommen hat. In diesem Moment wird das nächstfolgende Bild freigegeben, so daß nunmehr eine Projektion des nächstfolgenden Bildes durch das Prismensystem n, p stattfindet. Bei fortschreitender Bewegung des nächstfolgenden Bildes in die Lage I wandert das Prisma η mit demselben nach unten, das Bild wird durch das Prismensystem n, -p in gleichbleibender Weise projiziert, während in dieser Zeit das Prisma m sich nach oben bewegt, worauf sich dann der Prozeß wiederholt. Auf die beschriebene Weise werden die Bilder auf dem Filmbande längere Zeit belichtet, als es bis jetzt der Fall war. Das Abdecken eines jeden nach unten gelangten Bildes kann gleichzeitig mit dem Freigeben des nächstfolgenden Bildes geschehen, so daß Unterbrechungen in der Belichtung des Projektionsschirmes nicht mehr vorkommen.
Die Prismen können durch dieselbe Antriebsvorrichtung abgedeckt werden, durch welche sie bewegt werden. Beides erfolgt nach Fig. 3 bis 5 durch Exzenter >, s, t, die derart eingerichtet und gegeneinander eingestellt sind, daß die oben beschriebene periodische Bewegung der einzelnen Prismen zustande kommt. Hierbei treibt das Exzenter s den Abdeckschieber bzw. die Blende u an, welche das Abdecken bzw. Freigeben der BiI-der beim Gelangen in die Lage k bzw. beim Entfernen aus der Lage / bewirkt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Kinematographischer Proj ektionsapparat mit ständig bewegtem Bildband, bei dem die Bildbandbewegung durch optische Mittel ausgeglichen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Bilder des Bildbandes von zwei im Winkel zueinander liegenden Strahlenbüscheln projiziert werden, und zwar unter Anwendung zweier nebeneinander liegender Objektive (q) und zweier mit den Objektiven zusammen arbeitender, die Bildbewegung ausgleichender Prismenpaare oder anderer optischer Mittel, deren bewegliche Elemente vor der Lichtöffnung mit dem Bildbande eine geradlinige Vor- und Rückwärtsbewegung ausführen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT260258D Active DE260258C (de)

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DE (1) DE260258C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6427593B1 (en) 1999-10-01 2002-08-06 Heidelberger Druckmaschinen Ag Clamping device having plurality of plate spring elements

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6427593B1 (en) 1999-10-01 2002-08-06 Heidelberger Druckmaschinen Ag Clamping device having plurality of plate spring elements

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