DE259355C - - Google Patents

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DE259355C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C13/00Control systems or transmitting systems for actuating flying-control surfaces, lift-increasing flaps, air brakes, or spoilers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Mechanical Control Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Gegenstand der Erfindung betrifft ein Flugzeug mit unter Vermittlung von Fühlflächen verstellbaren Stabilisierungflächen. Das charakteristische Merkmal des Erfindungsgegenstandes besteht darin, daß die seitlich angeordneten, aus je einer wagerechten und zwei winklig miteinander verbundenen senkrechten Flächen bestehenden und untereinander durch ein Gestänge verbundenen Fühlflächen durch einen, auf einen schwingbaren Hebel sitzenden Doppelhebel auch beiderseitig miteinander verbunden sind. Dadurch wird erreicht, daß die sowohl gleichartig als auch ■ungleichartig vom Winde verstellbaren Flächen die von dem Schwinghebel aus bewegten Stabilisierungsflächen entsprechend beeinflussen.
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel. Es zeigt:
Fig. ι eine Ansicht von hinten,
Fig. 2 eine Draufsicht,
Fig. 3 eine Seitenansicht,
Fig. 4 eine Ansicht von unten,
Fig. 5 eine schematische Darstellung der Arbeitsweise des Flugzeuges und
Fig. 6 eine Einzelheit.
In diesen Figuren bedeutet H hinten und V vorn.
Am Gestell ι ist die Tragfläche 2 angebracht.
An den äußersten Enden der Tragfläche 2 befindet sich je ein beweglicher Fühlflächenteil 4 und 5.
Diese wagerechten Fühlflächenteile sind mit der Tragfläche 2 durch Scharniere 3 verbunden. Sie werden durch ein Gestänge 30 mit Bolzen 33 in ihrer jeweiligen Lage gehalten. Unter den Enden der Tragfläche 2 befinden sich je zwei senkrechte Fühlflächenteile 26, die vorn durch Scharniere 27
miteinander verbunden sind, hinten auseinanderstehen. Es sind 6 und 7 zwei Stabilisierungsflächen, die mit Zapfen 37 in Lagern 8 drehbar sind. Ein Hebel 9 mit Teller 11 ist um die ortsfeste Achse 10 schwingbar, kann also nach rechts und links ausschlagen. Auf einem Zapfen 13 des Hebels 9 ist ein Doppelhebel 12 gelagert. Seine beiden Arme sind gleich lang und tragen an den äußeren Enden Zapfen 16 und 17. Am Zapfen 16 ist eine Zugstange 15 angelenkt und am Zapfen 17 eine Zugstange 14, die anderends durch Bolzen 36 drehbar mit der Stange 30 verbunden ist. Die Zugstange 15 ist am andern Ende mit Bolzen 35 an dem Fühlflächenteil 26 befestigt. Am Bolzen 36 greift ein vertikaler, gleicharmiger Doppelhebel 28 an, der um einen Zapfen 32 drehbar ist und durch eine Stange 29 mit dem Fühlflächenteil 26 gelenkig verbunden ist. Um den Bolzen 36 ist noch eine Stange 31 drehbar, die am Fühlflächenteil 26 angreift. Der Zapfen 32 ist am Halter 34 fest, der an der Tragfläche 2 befestigt ist. Rechts befindet sich ein ebensolcher Halter 34, der einen Zapfen 32 trägt, an dem ein gleicher Hebel 28 drehbar angreift. Auch er ist durch Stangen 29 und 31 mit dem andern Fühlflächenteil 26 gelenkig verbunden. Die Stangen 30 stehen zwangläufig mit den Fühlflächenteilen 4 und 5 in Verbindung. Der schwingbare Hebel 9 ist durch Drähte 21 bei 25 mit den beiden Stabilisierungsflächen 6 und 7 verbunden. Diese Stabilisierungsflächen sind unter sich durch Drähte 22 verbunden, welche bei 25 an ihnen angreifen. Stäbe 23 und 24 dienen den Drähten zur Führung. Zum Imgleichgewichthalten der Einrichtung dienen Schraubenfedern 18 und 19. Die Federn 18 sind einer-
ends an der Tragfläche 2 bei 38 befestigt, anderends mit dem Zapfen 17 verbunden. Die Federn 19 sind einerends durch Haken 20 am Gestell 1 und anderends an dem Bolzen 16 befestigt.
Durch diese Konstruktion wird bewirkt, daß die sowohl gleichartig als auch ungleichartig vom Winde verstellbaren Flächen 26, 4, 5 die von dem Schwinghebel 9 aus bewegten Stabilisierungsflächen 6 und 7 entsprechend beeinflüssen. Bewegen sich z. B. an beiden Enden der Tragfläche 2 die Fühlflächenteile 4 und 5 gleich stark nach unten, so verschieben sich die Zugstangen 14, 15 gleich stark nach unten. Es dreht sich der Doppelhebel 12 um den Zapfen 13.
Der Hebel 9 schwingt nicht aus, die Stabilisierungsflächen 6 und 7 werden nicht beeinflußt. Wenn aber durch den Wind auf einer Seite eine stärkere Neigung des Fühlflächenteiles 4 oder 5 erfolgt, so wird der Zapfen 15 seitlich verschoben, damit der Hebel 9 ausgeschwungen, und es werden die Stabilisierungsflächen 6 und 7 durch die Drähte entsprechend beeinflußt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Flugzeug mit unter Vermittlung von Fühlflächen vei stellbaren Stabilisierungsflächen, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlich angeordneten, aus je einer wagerechten und zwei winklig miteinander verbundenen senkrechten Flächen bestehenden und untereinander durch ein Gestänge verbundenen Fühlflächen durch einen auf einem schwingbaren Hebel sitzenden Doppelhebel auch beiderseitig miteinander verbunden sind, so daß die sowohl gleichartig als auch ungleichartig vom Winde verstellbaren Fühlflächen die von dem Schwinghebel aus bewegten Stabilisierungsflächen entsprechend beeinflussen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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