DE25925C - Fangvorrichtung für Schachtfördergestelle - Google Patents

Fangvorrichtung für Schachtfördergestelle

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DE25925C
DE25925C DENDAT25925D DE25925DA DE25925C DE 25925 C DE25925 C DE 25925C DE NDAT25925 D DENDAT25925 D DE NDAT25925D DE 25925D A DE25925D A DE 25925DA DE 25925 C DE25925 C DE 25925C
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Germany
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eccentrics
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Application number
DENDAT25925D
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Original Assignee
H. benninghoff in Barop, Westfalen
Publication of DE25925C publication Critical patent/DE25925C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B5/00Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators
    • B66B5/02Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators responsive to abnormal operating conditions
    • B66B5/16Braking or catch devices operating between cars, cages, or skips and fixed guide elements or surfaces in hoistway or well
    • B66B5/26Positively-acting devices, e.g. latches, knives

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei den Seilbrüchen in Förderschächten und bei dem dadurch veranlafsten Durchgehen des Förderkorbes hat sich vielfach herausgestellt, dafs bei Fangvorrichtungen mit Excenterfangklauen letztere nur theilweise zur Wirkung gekommen sind, meistens deshalb, weil beim Eingreifen in die Spurlatten die Abscheerungsfestigkeit der von den Zähnen der Excenter gefafsten Holztheile kleiner ist als das Fallgewicht des Korbes, diese Holztheile daher abgescheert werden, sich in die Zähne der Excenter setzen, auf denselben eine glatte· Fläche bilden und die Excenter zu einer einfachen, glatten Bremse machen, deren Wirkung beim Fallen. des Förderkorbes fast gleich Null ist. Diese Uebelstände zu beseitigen, bezweckt folgende Fangvorrichtung:
Hängt der Förderkorb frei am Seil, Fig. 1, so , ruht das Gewicht des ersteren vermittelst des Ansatzes b auf der Feder / und diese wird dadurch zusammengedrückt, während durch die Verbindung der Königsstange mit den Excenterachsen α die Excenter e selbst so gestellt werden, däfs sie die Spurlatte ί nicht berühren. An diesen Excentern e sind an der von der Spurlatte abgewendeten Seite Kammradzähne angebracht, welche in die Kammräder r fassen. Beim Heben des Korbes werden die Kammräder r nebst ihren betreffenden Achsen a1 gedreht, wodurch die Hebelarme hl in die Höhe, die Hebelarme h heruntergedrückt werden; erstere drücken dabei die Feder /' zusammen. Dieser Zustand bleibt so lange bestehen, als der Korb vom Seil getragen wird; weder Excenter, noch Hebel hindern die freie Bewegung des Korbes im Schacht. Tritt nun ein Seilbruch ein, so schnellt die Feder/ aus einander, wirft die Excenter e herum, diese drehen durch den Zahnradeingriff die Achsen a1 der Hebel h h l, die Feder /' wird ebenfalls frei, drückt die Hebelarme Λ1 herunter, mithin die Hebelarme h herauf, und diese letzteren nehmen dabei eine solche Stellung ein, däfs sie auf die zunächst liegenden Schachthölzer, die von Meter zu Meter eingebaut zu sein pflegen, aufschlagen. In den Hebelarmen h1 befindet sich ein Schlitz, in welchem sich ein starker Bolzen bewegt, der eine Drehung der Hebelarme h über die Horizontale hinaus, mithin das Weitersinken des Korbes verhindert.
Zugleich mit dem Aufschlagen der Arme h auf die Schachthölzer erfolgt auch der Eingriff der Zähne der Excenter e in die Spurlatten s\ es werden diese Excenter daher nicht allein durch die Wirkung der Feder f, sondern auch durch diejenige der Feder /' mittelst der auf den Achsen al befindlichen Kammräder r und aufserdem mittelst der Hebelarme h, mit einer Kraft, welche durch das Fallgewicht des Korbes repräsentirt wird, gegen bezw. in die Spurlatten. getrieben.
Die Arme h sind also lediglich dazu bestimmt, das Eingreifen der Zahnexcenter in die Spurlatten zu sichern.
Der Förderkorb wird dadurch an sechs Stellen zugleich gefangen und gehalten.
Anstatt die Excenter e mit Kammradsegmenten zu-versehen, können die Excenterachsen a mit
den Hebelachsen «' auch an anderer Stelle durch in einander greifende Kammräder in Verbindung stehen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei Fangvorrichtungen die Anordnung von Zahnexcentern e, welche an den äüfseren Seiten mit Zähnen versehen sein können und entweder durch diese oder mittelst je eines besonderen, auf derselben Achse befindlichen Zahnrades mit den Zahnrädern r in Eingriff stehen, auf deren Achsen die sich auf die Schaclithölzer legenden Arme h befestigt sind.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
DENDAT25925D Fangvorrichtung für Schachtfördergestelle Active DE25925C (de)

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