DE467473C - Fangvorrichtung fuer Foerderwagen - Google Patents
Fangvorrichtung fuer FoerderwagenInfo
- Publication number
- DE467473C DE467473C DEN26917D DEN0026917D DE467473C DE 467473 C DE467473 C DE 467473C DE N26917 D DEN26917 D DE N26917D DE N0026917 D DEN0026917 D DE N0026917D DE 467473 C DE467473 C DE 467473C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- catch
- stop
- lever
- spring
- carriage
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 claims description 2
- 210000000078 claw Anatomy 0.000 description 11
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 230000005484 gravity Effects 0.000 description 1
- 230000007257 malfunction Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61K—AUXILIARY EQUIPMENT SPECIALLY ADAPTED FOR RAILWAYS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B61K7/00—Railway stops fixed to permanent way; Track brakes or retarding apparatus fixed to permanent way; Sand tracks or the like
- B61K7/16—Positive railway stops
- B61K7/22—Axle stops
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Handcart (AREA)
Description
Die bekannten in der Fahrbahn eingebauten Vorrichtungen, deren Fangglieder bei
Überschreitung einer gewissen höchsten Wagengeschwindigkeit die zweite Wagenachse
fangen und den Wagen zum Stehen bringen, haben den Nachteil, daß ihre Verwendung
in den abwärts gehenden Strecken leicht zu gefährlichen Betriebsstörungen führen
kann, weil sie phne besonderen Schutz
ίο sind gegen unbefugtes und unbeabsichtigtes
Herumwerfen des Fanggliedes in die Fangstellung. Diese Fälle treten ein, wenn Unbefugte
— entweder um ihre Neugier zu stillen oder um Sabotage zu treiben — den
Fangarm in die Fangstellung bringen und ihn dort stehen lassen. Auch kann die bei
größeren Wagenabständen am Boden schleifende Förderkette durch kräftiges Anschlagen
am Anschlagglied die Fangklaue in die Fangstellung werfen. Beide Arten des unzeitigen
in die Fangstellung Gehens sind von Grubenverwaltungen festgestellt worden, und es ist daher begreiflich, daß aus der Praxis
heraus das Verlangen nach Vorrichtungen gestellt wird, welche den Übelstand beseitigen.
Voraussetzung für das gute Funktionieren aller solcher Vorrichtungen ist, daß die Fälle ausgeschlossen werden, wo absichtlich
und mit Gewalt Sabotage getrieben werden soll, da es hiergegen keinen Schutz gibt.
Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine Konstruktion, bei welcher die Fangklaue
immer in die Ruhestellung (Bereitschaftsstellung) zurückgeworfen wird, wenn nicht
besonders große Kräfte dies dauernd verhindern. Letzteres tritt ein, wenn z. B. ein
seil- oder kettenlos gewordener Wagen mit zunehmender Geschwindigkeit auf das Anschlagglied
der Fangvorrichtung zurollt. Die lebendige Kraft eines solchen Wagens ist dann so groß, daß das Fangglied in die Fangstellung
geworfen wird und keine Zeit findet, in die Ruhelage zurückzugehen, bevor die zweite Wagenachse in die Fangklaue hineingelaufen
ist.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt
Abb. ι eine Seitenansicht einer Vorrichtung gemäß der Erfindung in teilweisem
Schnitt in Ruhestellung,
Abb. 2 eine der Abb. 1 entsprechende Seitenansicht mit der Fangklaue in Fangstellung,
Abb. 3 eine Sicherungsvorrichtung im Schnitt.
In Abb. ι ist eine Fangvorrichtung in der Ruhelage dargestellt. An den Arm d kann
die vordere Achse dter darüber hinweggehenden
Wagten, anschlagen. Bei Überschreitung einer gewissen höchst zulässigen Geschwindigkeit
wird der Anschlag so kräftig, daß die Fangklaue α durch die an dem Arm e befestigte
Rolle so stark hochgeworfen wird, daß sie die zweite Wagenachse erfaßt und hiermit den Wagen festhält. Ist der Impuls
nicht kräftig genug, was bei normaler Förderung der Fall ist, so werden die Teile durch
das Gegengewicht k immer wieder in ihre Ruhelage zurückgeführt. Wird nun in bös-
williger Absicht oder aus Nachlässigkeit die Fangklaue α in ihre Fangstellung gebracht,
so können dadurch schwere Betriebsstörungen hervorgerufen werden, daß die in normaler
Förderung begriffenen Wagen festgehalten werden. Dies wird durch die Einrichtung
gemäß der Erfindung vermieden, da der unter der Wirkung der Feder c stehende Rückführbolzen
b die Fangklaue stets in ihre Ruhelage
ίο zurückwirft. Der Bolzen b ist in einem
Teil g axial verschiebbar gelagert, in dem auch die Feder c mittels einer Hülse h befestigt
ist. Der Bolzen b braucht die Fangklaue nur so weit zurückdrehen, bis der
Schwerpunkt derselben jenseits ihres Drehpunktes liegt, so daß die Fangklaue unter der
Wirkung ihres Eigengewichtes in die Ruhelage zurückfällt.
Abb. 2 zeigt die gleiche Vorrichtung mit
ao der gefangenen zweiten Achse eines Wagens. Der Bolzen b ist vollständig in 'die Führung g,
die zugleich als Auflager für das Fangglied dient, hineingepreßt und verharrt in dieser
Stellung, weil die Druckkraft der Feder c erheblich kleiner als die* Druckkraft des ge-•fangenen
Wagens ist. Die Kraft der Feder c ist so gewählt, daß sie die Fangklaue α nicht
eher wieder in ihre Ruhelage zurückführt, als bis die zweite Achse diese Fangklaue erreicht
hat.
Um eine Einstellung der Vorrichtung entsprechend den verschiedenen Radständen,
Höchstgeschwindigkeiten und Fahrbahnneigungen vornehmen zu können, ist die Länge
des Bolzens b durch ein Gewinde f einstellbar. Auch die Spannkraft der Feder kann,
was in der Zeichnung nicht dargestellt ist, durch stärkeres Zusammendrücken oder
Nachlassen geregelt werden, falls nicht überhaupt eine Auswechselung der Feder vorgenommen
wird.
Claims (4)
- Patentansprüche:i. Fangvorrichtung für auf geneigten Ebenen laufende seillos gewordene Forderwagen mit einem nach zwei Seiten schwenkbaren, gewichtsbelasteten Anschlaghebel und einem von diesem bei außergewöhnlich schneller Abwärtsbewegung des Wagens aus seiner Ruhestellung zum Abfangen der zweiten Wagenachse in Fangstellung geschleuderten 'Fanghebel, gekennzeichnet durch einen federnden Anschlag, der den in Fangstellung über den Totpunkt ausgeschwenkten Fanghebel in jedem Falle, in welchem er nicht fängt, über die Totpunktlage zurückdrückt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Ausbildung und Anordnung des federnden Anschlages derart, daß im Widerlager des Fanghebels ein unter Federwirkung stehender, axial verschiebbarer Anschlagbolzen gelagert ist.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (b) in seiner Länge einstellbar ist.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder auswechselbar ist und in ihrer Spannung geregelt werden kann.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN26917D DE467473C (de) | 1927-02-09 | 1927-02-09 | Fangvorrichtung fuer Foerderwagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN26917D DE467473C (de) | 1927-02-09 | 1927-02-09 | Fangvorrichtung fuer Foerderwagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE467473C true DE467473C (de) | 1928-10-26 |
Family
ID=7344021
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN26917D Expired DE467473C (de) | 1927-02-09 | 1927-02-09 | Fangvorrichtung fuer Foerderwagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE467473C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN104015754A (zh) * | 2014-06-13 | 2014-09-03 | 张全祥 | 斜巷超速碰头捕车器 |
-
1927
- 1927-02-09 DE DEN26917D patent/DE467473C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN104015754A (zh) * | 2014-06-13 | 2014-09-03 | 张全祥 | 斜巷超速碰头捕车器 |
| CN104015754B (zh) * | 2014-06-13 | 2017-02-15 | 张全祥 | 斜巷超速碰头捕车器 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1605830C3 (de) | Einrichtung an Schienenfahrzeugen zum Wegräumen von Hindernissen | |
| DE467473C (de) | Fangvorrichtung fuer Foerderwagen | |
| DE3214578C2 (de) | Vorrichtung zur Stabilisierung eines baryzentrisch aufgehängten Balkens, vorzugsweise eines Sprührahmens für Pflanzenschutzgeräte | |
| DE559889C (de) | Fangvorrichtung fuer seillos gewordene Foerderwagen | |
| DE1753262A1 (de) | Gruppenoeffnungsanlage fuer Kipp- oder Klappteile | |
| DE400560C (de) | Rangierbremse | |
| DE437811C (de) | Fangvorrichtung fuer seillos gewordene Foerderwagen in Bremsbergen o. dgl. | |
| DE292328C (de) | ||
| DE413350C (de) | Gleitschuh fuer Foerdergestelle mit federnden Seitenbacken | |
| DE1232183C2 (de) | Bremsvorrichtung fuer Laufwerke von Haengebahnen | |
| DE1142627B (de) | Automatische Entkupplungsvorrichtung fuer Eisenbahnwagen, insbesondere Grubenwagen | |
| DE3412C (de) | Fangbremse für Förderkörbe | |
| DE426239C (de) | Bremsende Fangvorrichtung fuer Foerderkoerbe | |
| DE455019C (de) | Matrizenfuehrung fuer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen, bestehend aus einer nach-giebigen Zunge, die auf der Breitseite der Matrizen zwischen den Rippen derselben schleift | |
| DE39024C (de) | Fang- und Brems-Vorrichtung durch Centrifugalkraft wirkend | |
| DE687481C (de) | UEbertreibeschutzeinrichtung | |
| DE256555C (de) | ||
| DE281928C (de) | ||
| DE40695C (de) | Neuerung an Ringseilbremsen | |
| DE2629552C2 (de) | Kegelstelleinrichtung | |
| DE38278C (de) | Fangvorrichtung für Schachtfördergestelle und Fahrstühle | |
| DE973549C (de) | Stoppvorrichtung fuer Buchungsmaschinen-Zaehlwerktrommel | |
| DE473502C (de) | Vorrichtung zum Einstellen des Kupplungsgliedes von Anhaengerkupplungen | |
| DE1167510B (de) | Vorrichtung zum Abstellen und Verschieben von Fahrzeugen | |
| DE243596C (de) |