DE259196C - - Google Patents

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DE259196C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D41/00Indicators for reserved seats; Warning or like signs; Devices or arrangements in connection with tickets, e.g. ticket holders; Holders for cargo tickets or the like

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casings For Electric Apparatus (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 2Oi. GRUPPE
KURT HÖSEL in DRESDEN.
Durch einen Elektromagneten auslösbarer Stationsanzeiger.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Januar 1911 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Haltestellenmelder, bei denen die die Stationsnamen enthaltenden Schilder auf ihrer an der Schauöffnung vorbeiführenden Bahn vor der Öffnung festgehalten werden. Die Bahn wird im wesentlichen aus zwei in einem Kasten übereinanderliegenden Führungsschienen gebildet. Die Erfindung besteht nun darin, daß die nach dem Verlassen der oberen Führungsschiene vor der
ίο Schauöffnung von einem Sperrhaken festgehaltene Anzeigetafel durch die nachfolgende Tafel ausgelöst wird, wenn diese durch ihr Gewicht einen mit dem Sperrhaken verbundenen Arm niederdrückt. Auf diese Weise wird die Auslösung der gerade vor der Schauöffnung befindlichen Anzeigetafel ohne mechanische Mittel lediglich durch die Schwerkraftwirkung der nachfolgenden Tafel nach Aufhebung einer . elektrischen Sperrung ermöglicht.
Ein Stationsanzeiger gemäß der Erfindung ist auf der Zeichnung in Fig. 1 im senkrechten Längsschnitt, in Fig. 2 in einer Vorderansicht und in Fig. 3 in einem senkrechten Querschnitt dargestellt. Fig. 4 und 5 zeigen Einzelteile.
Im oberen Teile des Gehäuses A ruht auf den an den Seitenwänden befestigten und nach vorn geneigt verlaufenden Winkelschienen α ein auswechselbarer Rahmen, bestehend aus einer Deckplatte b mit zwei an der Unterseite befestigten U-förmigen Tragschienen c, deren offene Seiten einander zugekehrt sind. Ein Rahmen von genau gleicher Bauart ruht im unteren Teile des Gehäuses auf nach hinten geneigten Schienen a1. Die Schenkel der Tragschienen c bilden die winkelförmig gebrochene Führungsbahn für die die Stationsnamen enthaltenden Schilder.
g
Die Schilder B sind, wie aus Fig. 3 ersichtlich, mit seitlichen Zapfen d versehen. Diese Zapfen ragen in die U-förmigen Schienen hinein und werden durch Anschläge e an den Schienen und durch Bunde f an den Zapfenenden an dem Herausspringen aus der Bahn verhindert. Die Länge des Rahmens wird bestimmt durch die Anzahl der von ihm aufzunehmenden und unmittelbar hintereinander hängenden Schilder. Um ein Herausgleiten der Schilder beim Transport des Rahmens zu verhüten, ist der vordere Teil der Deckplatte b als Scharnierleiste g ausgebildet und mit nach unten ragenden Klauen h versehen. Durch einen mit einer Handhabe versehenen und auf der Deckplatte b geführten Riegel i kann die Scharnierleiste g in der in Fig. 1 gezeigten Stellung festgelegt werden. Durch denselben Riegel kann die Scharnierleiste
auch in der aufgeklappten Stellung festgehalten werden, indem das vordere Riegelende in eine Aussparung der Scharnierleiste eindringt. Durch an der Unterseite des Rahmens und vorn sitzende hakenförmige Anschläge k, die sich in je eine Aussparung der Winkelschienen α einlegen, wird das Herabgleiten des Rahmens verhindert.
In dem vorderen aufklappbaren Teil A1 des Gehäuses A setzt sich die Bahn zunächst in dem Führungsstück I fort. Das Führungsstück hat eine Gleitfläche m, an deren Ende eine gezahnte Sperrscheibe η (Fig. 5) so angeordnet ist, daß bei einer Weiterschaltung der Scheibe immer nur ein Schild B durchgelassen wird, dessen Zapfen in die Zahnlücken eingreifen. Die Sperrscheibe wird durch eine doppelarmige Sperrklinke 0 bewegt, die mit einem an der Sperrscheibe sitzenden Zahnkranz p in bekannter Weise zusammenwirkt. Die um den Drehpunkt o1
schwingende Doppelklinke ο wird dabei durch einen Anker q beeinflußt, der mit einem Elektromagneten C zusammenwirkt.
Das Führungsstück Z besitzt weiter einen beweglichen Bahnteil s, der mit einem Haken t einen um den festen Punkt u schwingenden Doppelarmhebel bildet. Der Haken t wirkt mit der vorderen Kante ν des Führungsstückes I derart zusammen, daß er den Zapfen des hierher
ίο gelangten Schildes B gefangen hält, wobei ihn eine Feder w unterstützt.
Von der Kante ν aus beginnt die schräg abwärts und nach hinten geneigte Schauöffnung D im aufklappbaren Vorderteil A1 des Gehäuses A ; außerdem setzt sich von hier aus das Gleis für die Zapfen der Schilder B entsprechend der Schräglage der Schauöffnung in einem Führungsstück ä: bis zum Anschluß an das durch den unteren Rahmen gebildete Gleis fort.
Zu erwähnen ist noch die Feststellvorrichtung für die Scharnierschiene g in bezug auf den oben liegenden Rahmen. Sie besteht aus einem auf einer Quer welle y sitzenden gekrümmten Stift z, der in eine öse ζ1 der Scharnierschiene hineinragt. Die Welle y kann durch einen auf ihr und an der Seitenwand des Gehäuses A außen sitzenden und in zwei Stellungen feststellbaren Handhebel E gedreht werden.
Die Wirkungsweise und Handhabung des Haltestellenmelders ist folgende:
Zunächst wird ein mit den erforderlichen Stationsschildern angefüllter und geschlossener Rahmen auf die oberen Schienen a des Gehäuses geschoben, dessen vorderer Teil A1 um den Scharnierbolzen F nach unten niedergeklappt ist. Dabei ist darauf zu achten, daß der gekrümmte Stift ζ in die zugehörige Öse ζ1 der Scharnierleiste g gelangt.
Dann wird ein leerer Rahmen mit geöffneter Scharnierleiste g (Fig. 1) auf die unteren Winkelschienen a1 geschoben, der Gehäuseteil A1 wird nach oben geklappt und durch Haken G, die in ösen H eingreifen, geschlossen.
Nun wird durch Umlegen der Handhabe E in die zweite Stellung die Scharnierschiene g des oberen Rahmens geöffnet (s. Stellung nach Fig. 1), worauf der Schilderstapel so weit nach vorn gleitet, bis die Zapfen des vordersten Schildes mit den seitlichen Sperrscheiben fi zum Eingriff gelangen.
Wird jetzt z. B. durch Schließen eines Kontaktes der Elektromagnet C erregt, so wird der Anker q angezogen und das Gesperre η um eine Teilung weitergeschaltet. Es gleitet also das erste Schild über den beweglichen Bahnteil s hinweg und wird bei ν durch den Haken t abgefangen. Die Aufschrift dieses Schildes wird demnach durch die geneigte Schauöffnung D hindurch sichtbar.
Eine erneute Erregung des Elektromagneten C durch den Kontakt bewirkt, daß das nächste Schild auf den beweglichen Bahnteil s gleitet. Daduixh wird nun der Doppelarmhebel s t zum Ausschwingen gebracht, so daß das bisher durch den Haken t vor der Schauöffnung festgehaltene Schild über den Gleisteil χ weiter in den unten liegenden offenen Rahmen hineingleiten kann.
Sobald das zweite soeben von der Sperrung η freigegebene Schild den beweglichen Bahnteil s passiert hat, hört der Druck auf diesen Hebelarm auf, so daß der Doppelarmhebel unter dem Einfluß der Feder w wieder in die Stellung nach Fig. ι zurückkehrt und somit der Haken t das zweite Schild abfängt. Es steht also nunmehr dieses zweite Schild vor der Schauöffnung still.
Ein erneuter Kontakt läßt das Spiel von neuem vor sich gehen.
Sind sämtliche Schilder aus dem oberen Rahmen in den unteren Rahmen übergeführt, d. h. ist die vorgesehene Strecke zu Ende befahren, so wird der vordere Gehäuseteil A1 niedergeklappt und die Scharnierschiene g des unteren Rahmens entriegelt, in die Verschlußstellung umgelegt und von neuem verriegelt. Dann wird der untere, mit Schildern gefüllte Rahmen herausgezogen und gleichfalls auch der obere leere Rahmen. Die beiden Rahmen werden miteinander vertauscht und in der eingangs geschilderten Weise in das Gehäuse A auf die Schienen α und a1 geschoben, wonach der Apparat für die umgekehrte Fahrtrichtung eingestellt ist.
Für den Fall der Außerbetriebsetzung des Apparates ist an dem Vorderteil A1 des Gehäuses eine in der hochgeschlagenen Stellung durch einen Vorreiber / festgehaltene Klappe K angeordnet (Fig. 2), die in der niedergeklappten Stellung die Schauöffnung D verdeckt.

Claims (1)

  1. Patent- Anspruch :
    Durch einen Elektromagneten auslösbarer Stationsanzeiger mit zwei in einem Kasten übereinanderliegenden Führungsschienen zur Aufnahme der Anzeigetafeln, dadurch gekennzeichnet, daß die nach Verlassen der oberen Führungschiene (c) vor der Schauöffnung von einem Sperrhaken (t) festgehaltene Anzeigetafel (B) durch die nachfolgende Tafel ausgelöst wird, wenn diese durch ihr Gewicht einen mit dem Sperrhaken (t) verbundenen Arm fs) niederdrückt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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