DE25907C - Neuerungen an BOGARDUS-Doppelmühlen - Google Patents

Neuerungen an BOGARDUS-Doppelmühlen

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DE25907C
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Germany
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grinding
bogardus
common
ground
shaft
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Active
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DENDAT25907D
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FR. ARNOLD in Neustadt-Magdeburg
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C7/00Crushing or disintegrating by disc mills
    • B02C7/02Crushing or disintegrating by disc mills with coaxial discs
    • B02C7/06Crushing or disintegrating by disc mills with coaxial discs with horizontal axis

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

KAISERLICHES
KLASSE SO: Mühlen und
Auf einer gemeinschaftlichen Welle/ sind zwei Mahlscheiben c befestigt, während die anderen beiden Mahlscheiben d excentrisch zu den Scheiben c auf den Halsstücken s lose laufend angeordnet sind.
Das Mahlgut fällt durch einen gemeinschaftlichen Einlauf α in die Mühle, vertheilt sich am Steg b nach rechts und links und fällt dann entweder direct zwischen die Mahlscheiben c und d oder wird, wenn* dies nur zum Theil der Fall ist, durch die Schnecken e den Scheiben zugeführt.
Durch die Rotation der Scheiben c, welche auf der gemeinschaftlichen Welle / und der Hülse g befestigt sind, werden die Scheiben d, sobald das Mahlgut zwischen die Scheibenpaare gelangt, infolge der Friction mitgenommen, die zu mahlenden Substanzen gehen von innen nach aufsen zwischen den Scheiben hindurch und fallen in gemahlenem Zustande durch die Ausläufe h und A1 aus.
Wenn gewisse Substanzen unter Zusatz einer Flüssigkeit gemahlen werden sollen, wie dies z. B. bei der Stärkefabrikation, Papierfabrikation u. s. w. der Fall ist, ist die Mühle derartig eingerichtet, dafs der eine Mahlgang zum Vormahlen, der andere zum Fertigmahlen benutzt werden kann, ohne dafs das vorgemahlene Gut durch einen besonderen Mechanismus nach dem zweiten Gang geschafft zu werden braucht. Es wird dann die durch die Rotation entstehende Centrifugalkraft benutzt, um das Mahlgut nach dem anderen Mahlgang überzuführen. Zu diesem Zweck ist an dem Gehäuse der Stutzen i angegossen, während der eine Auslauf h geschlossen ist. Weil durch die Scheiben und deren Centrifugalkraft stets neues Mahlgut in das Gehäuse geschafft wird, prefst sich dasselbe als breiige Masse, welcher hier ein Ausweg gebildet ist, durch den Stutzen i hindurch, steigt in dem Rohr k hoch und fällt dann in den durch den Schieber / abgegrenzten Raum m nach dem anderen Mahlgang, wird fertig gemahlen und fällt durch den Auslauf H1 aus.
Die Mühle läfst sich unter Benutzung nur einer Welle zu einem System von zwei und mehreren Mahlgängen vereinigen.
Der Antrieb geschieht durch die Riemscheiben n. Die Hülse g ist auf der Welle verschiebbar, wodurch die Mahlscheiben, welche auf der Welle bezw. auf der Hülse befestigt sind, unabhängig von einander gegen die Scheiben d eingestellt werden können, je nachdem das Material grob oder fein gemahlen werden soll. Es geschieht dies durch die Handräder ο, welche durch Hebel auf die an der Welle und der Hülse g befindlichen Kammlager/ wirken.
Die Mahlscheiben werden entweder aus Metall oder Mineralsteinen hergestellt; im ersteren Falle werden Scheiben aus gehärtetem Stahlgufs oder aus Hartgufs angewendet.

Claims (1)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Mühle mit zwei oder mehreren Mahlgängen (nach Bogardus-System) mit einer gemeinschaftlichen Welle und mit einem zwischen je zwei Mahlgängen befindlichen gemein-
    schaftlichen Einlauf, von wo aus das Mahlgut durch einen Steg b nach rechts und links vertheilt und unter Beihülfe von auf der gemeinschaftlichen Welle angebrachten Schnecken nach den Mahlgängen hingeführt wird.
    Der zwischen zwei Mahlgängen befindliche getheilte Einlauf, um mit einem Mahlgang vormahlen, mit dem anderen fertigmahlen zu können.
    Die selbsttätige Ueberführung des Mahlgutes durch die Centrifugalkraft des einen Mahlganges von diesem aus zu dem Einlauf des anderen mittelst eines Ueberführungsrohres k bei geschlossener, sonst benutzter, Aiisflufsöflfnung (h).
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
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