DE246359C - - Google Patents

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DE246359C
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DE
Germany
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plate
parts
pressure
jaw
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DENDAT246359D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C1/00Crushing or disintegrating by reciprocating members
    • B02C1/02Jaw crushers or pulverisers
    • B02C1/025Jaw clearance or overload control

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 246359 KLASSE 50 c. GRUPPE
Steinbrechmaschine. Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Februar 1911 ab.
Die gegenwärtig im Gebrauch befindlichen Steinbrechmaschinen (Maulbrecher) werden bekanntlich in sehr großen Abmessungen hergestellt, weil diese Maschinen überaus stark beansprucht werden.
Die Folge davon ist, daß das Bearbeiten der einzelnen Teile einerseits wegen der außergewöhnlich großen Dimensionen nicht möglich ist und anderseits, weil die Teile vielfach
ίο aus Coquillen-Hartguß hergestellt sind, so daß auch diese Teile einer weiteren Bearbeitung nicht unterzogen werden können. Man ist also gezwungen, verschiedene Teile, z. B. die Kniehebelplatte, die Sicherheitsplatte und die Stellkeile, ohne weitere Bearbeitung, also roh im Steinbrecher unterzubringen.
Die Erfahrung hat aber gelehrt, daß zwei gerade Flächen in roh gegossenem Zustande schlecht zusammen arbeiten, so daß sich sehr
ao bald ein starker Verschleiß dieser Teile bemerkbar macht.
Diesem Übelstande soll nun dadurch abgeholfen werden, daß an Stelle der geraden Flächen linsenförmige Flächen zur Anwendung kommen. Auf diese Weise ist es möglich geworden, daß die zusammen arbeitenden Teile sich mit ihren gekrümmten Flächen selbsttätig einstellen, ohne daß hierzu besondere Einstellvorrichtungen notwendig sind. Hierdurch wird nicht nur die Herstellung der Maulbrecher verbilligt, sondern auch durch die Bewegungsfreiheit der Flächen gegeneinander eine Einstellung bewirkt, welche stets den Teilen die für den Betrieb günstigste Lage erteilt.
Der Betrieb einer solchen Maschine ist überaus ruhig, weil ein Ecken und Klemmen der Teile ausgeschlossen ist, während die Dauerhaftigkeit der Teile verbessert wird.
In der Zeichnung ist eine derartige Vorrichtung in einem Steinbrecher dargestellt, und zwar in
Fig. ι im Längenschnitt durch den betreffenden Maschinenteil, in
Fig. 2 im Schnitt nach A-A der Fig. 1.
Der Steinbrecher hat seine bekannte Form behalten, und die bewegte Backe f wird durch eine Druckplatte c an einem Widerlager a, b ■ abgestützt, das sich mit seiner Rückwand gegen einen Keil anlegt. Das Widerlager b ist hohl gestaltet und wird durch eine Platte a abgedeckt. Diese Platte α ist so eingefügt, daß sie ausgewechselt werden kann. Zu diesem Zweck stützt sie sich lose gegen Schultern ä am Widerlagerkörper b. Die Platte a ist dazu bestimmt, als Bruchsicherheitsplatte zu dienen, weil sie den Druck, der auf die bewegte Brechbacke ausgeübt wird, in voller Stärke aufzunehmen bestimmt ist. Der Druck wird auf die Platte α durch die Druckplatte c übertragen. Letztere ruht deshalb gelenkig in einer Kante in Rillen e in der Oberfläche der Platte a, so daß die Druckplatte in engen Grenzen mit der Brechbacke f schwingen kann. Zwecks Einstellung des Backenhubes
können auch zwei oder mehr Rillen vorgesehen werden.
Ebenso wie die Platte α im Widerlagerkörper b ruht auch die Druckplatte c lose in den Rillen e.
Damit keine Verschiebung der Teile α und c in ihren Auflagern d und e stattfinden kann, und wenn eine solche doch eintritt, die Teile sich selbsttätig wieder einrichten können,
ίο haben die Lager d und e eine Linsenform erhalten, durch welche den aufruhenden bzw. abgestützten Körpern das Bestreben erteilt wird, sich stets von den erhöhten äußeren Stellen nach der Mitte hin zu bewegen, wodurch sie in der richtigen Lage gehalten werden; ohne daß besondere Befestigungsmittel notwendig würden.
Die Wirkung der Vorrichtung ist folgende: Steigert sich der Druck infolge eines hineingeratenen unzerbrechlichen Gegenstandes auf die wertvolle Brechbacke f so, daß die Gefahr eines Bruches der Backe entsteht, dann wird dieser Druck auf die Platte α durch die Druckplatte c übertragen, welche weniger widerstandsfähig ist und dem übermäßigen Druck nachgibt und bricht. Die Möglichkeit, daß die Platte fechtzeitig nachgibt, kann noch dadurch verbessert werden, daß die Sicherheitsplatte α an passender Stelle durch eine Einbuchtung geschwächt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Steinbrechmaschine (Maulbrecher), dadurch gekennzeichnet, daß die in Rohguß ausgeführten und nicht bearbeiteten Teile, wie z. B. die Druckplatte, die Sicherheitsplatte, sich mit derart gekrümmten Flächen berühren, daß eine Selbsteinstellung der Teile quer zur Vorschubrichtung des beweglichen Maules möglich ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE246359C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1023954B (de) * 1954-10-15 1958-02-06 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Backenbrecher mit Druckplattenantrieb
DE1034461B (de) * 1956-03-09 1958-07-17 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Backenbrecher

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1023954B (de) * 1954-10-15 1958-02-06 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Backenbrecher mit Druckplattenantrieb
DE1034461B (de) * 1956-03-09 1958-07-17 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Backenbrecher

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