DE286264C - - Google Patents

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DE286264C
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stand
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roll
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double
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B31/00Rolling stand structures; Mounting, adjusting, or interchanging rolls, roll mountings, or stand frames
    • B21B31/02Rolling stand frames or housings; Roll mountings ; Roll chocks
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B31/00Rolling stand structures; Mounting, adjusting, or interchanging rolls, roll mountings, or stand frames
    • B21B31/08Interchanging rolls, roll mountings, or stand frames, e.g. using C-hooks; Replacing roll chocks on roll shafts
    • B21B31/14Interchanging rolls, roll mountings, or stand frames, e.g. using C-hooks; Replacing roll chocks on roll shafts by pivotally displacing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Reduction Rolling/Reduction Stand/Operation Of Reduction Machine (AREA)
  • Metal Rolling (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 286264 KLASSE Ta. GRUPPE
Doppelduo-Walzgerüst. Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. Juni 1914 ab.
Bei Doppelduostraßen liegen bekanntlich in einem aus zwei Ständern α und b bestehenden Walzgerüst (Fig. i) zwei Paar Walzen, nämlich ein oberes Paar e und ein unteres
S Paar f, mit den durch Pfeile (Fig. i) angedeuteten Walzrichtungen. Jeder Ständer hat zwei durch einen Mittelsteg d voneinander getrennte Öffnungen, die zur Aufnahme der Einbaustücke und Zapfen der einen Seite je
ίο eines Walzenpaares dienen. Der horizontale Abstand c (Fig. ι und 2) der beiden Walzenpaare voneinander muß möglichst klein sein, damit die hinter jedem Walzenpaare befindlichen Abstreifer und Führungen gut zugäng- lieh und sicher gelagert bleiben und die Hantierung beim Walzen nicht durch größeren Abstand unbequem wird. Man baute deshalb bisher alle vier Öffnungen sowie den Mittelsteg d so schmal, als es die Rücksicht auf die Konstruktion der Einbaustücke und auf die Bruchsicherheit des mit dem Ständerkörper in einem Stück gegossenen Mittelsteges zuließ. Bei dieser kleinsten Breite aller vier Öffnungen eines Walzgerüstes muß man aber darauf verziehten, beim Walzenwechsel die Walzen zwischen beiden Ständern aus- und einzuschwenken (Fig. 4), ohne diese letzteren selbst zu bewegen, wie das sonst bei Fein- und Mittelstraßen möglich und üblich ist. Man muß vielmehr zum Bauen der Walzen entweder einen der beiden Ständer abrücken oder die abnehmbar gemachten Ständerdeckel abnehmen. Beide Operationen verzögern den Walzenwechsel wesentlich, was sehr lästig ist.
Für die äußersten Walzgerüste wäre ein seitliches Herausbewegen durch die Ständer
zwar möglich, jedoch wegen des zweimaligen Aufhängens am Kranhaken und dazwischen notwendigen Abstützens unbequem.
Der Vorgang des Walzenwechsels erfordert es aber nicht, daß die beiden zu einem Walzenpaare gehörigen Ständeröffnungen weit seien;- es genügt vielmehr, wenn jedes Walzenpaar nur in einem Ständer die zur Schräglage des Walzenballens erforderliche Weite vorfindet, während im anderen Ständer die Öffnung so schmal sein kann, als es die alleinige Rücksicht auf die Einbaustücke zuläßt. Diese Betrachtung führt zur vorliegenden Neuerung. Sie besteht darin, daß in dem einen zu einem Walzgerüst gehörigen Ständer α nur die Öffnung g für das obere Walzenpaar e so weit gemacht wird, daß das Ausschwenken dieser Walzen möglich ist, während die Öffnung i für das untere Walzenpaar f so eng bleibt wie bisher beim Doppelduo-Walzgerüst, daß dagegen im anderen Ständer b die umgekehrte Anordnung getroffen wird, indem die Öffnung h entsprechend größer gemächt wird als die Öffnung k. Auf diese Weise verursacht die Rücksicht auf bequemen Walzenwechsel nur eine geringe Vergrößerung des horizontalen Walzenabstandes c, nämlich nur um die Hälfte der Verbreiterung der einen Ständeröffnung, z. B. bei' 300 mm Walzendurchmesser um etwa 50 mm.
Diese geringe Vergrößerung des horizontalen Walzenabstandes c kann jedoch unterdrückt bzw. in eine Verminderung gegenüber den bisherigen Konstruktionen verwandelt werden, wenn der Mittejsteg d nicht in einem Stück mit seinem Ständerkörper gegossen wird, son-
dem aus einer Stahlplatte besteht, die auf irgendeine Weise an letzterem befestigt ist.
Auf diese Weise erreicht man auch beim Doppelduo einen ebenso raschen Walzenwechsel wie bei einfachen Fein- und Mittelstraßen, ohne daß der horizontale Walzenabstand größer wird als bisher. Die leichte Ersetzbarkeit des Mittelsteges nach Verschleiß ist ein weiterer Vorteil dieser Konstruktion.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Doppelduo-Walzgerüst, das den Wechsel der Walzen ohne Bewegung an den Walzenständern zuläßt, dadurch gekennzeichnet, daß von den beiden Ständer (a und b) eines Walzgerüstes der eine Ständer («) nur für das obere Walzenpaar (e), der andere Ständer (b) nur für das untere Walzenpaar (f) eine um so viel erweiterte öffnung besitzt, als zum Ausschwenken der Walzen zwischen beiden Ständern (Fig. 4) erforderlich ist, während die andere öffnung in jedem Ständer so schmal angeordnet ist, wie es die Einbaustücke zulassen, so daß der wagerechte Abstand (c) der beiden Walzenpaare durch die Erweiterungen nur wenig vergrößert wird.
  2. 2. Doppelduo-Walzgerüst nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Mittelsteg (d) zwischen den Öffnungen für die Einbaustücke aus einer an dem Ständerkörper befestigten, verhältnismäßig dünnen Platte höherer Festigkeit besteht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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