DE25867C - Sohlenleder-Beschneidemesser - Google Patents

Sohlenleder-Beschneidemesser

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DE25867C
DE25867C DENDAT25867D DE25867DA DE25867C DE 25867 C DE25867 C DE 25867C DE NDAT25867 D DENDAT25867 D DE NDAT25867D DE 25867D A DE25867D A DE 25867DA DE 25867 C DE25867 C DE 25867C
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sole
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ST. FEJES in Kula, Ungarn
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D5/00Hand appliances or hand tools for making or repairing shoes, other than those covered by groups A43D15/00, A43D19/00, A43D95/00, A43D100/00, A43D117/00
    • A43D5/04Knives

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  • Knives (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 71: Schuhwerk.
STEPHAN FEJES tn KULA (Ungarn). Sohlenleder-Beschneidemesser.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. Juli 1883 ab.
Die bisher angewendeten Sohlenleder - Beschneider bestanden, wie bekannt, aus einer einfachen Messerklinge.
Der Fehler derselben liegt darin, dafs selbst geübte und vorsichtige Arbeiter sehr häufig in das Oberleder des Schuhes oder Stiefels schnitten und das Schuhwerk dadurch bereits nach ganz kurzer Verwendung unbrauchbar machten.
Diesen Mangel zu beheben, bezweckt die gegenwärtige Erfindung. Dieselbe ermöglicht, das Schuh- oder Stiefelsohlenleder ringsum mit Leichtigkeit und selbst bei Aufserachtlassung erforderlicher Vorsicht zu beschneiden, ohne dafs ein Ein- oder Zerschneiden des Oberleders deshalb möglich wäre.1
Dieser Apparat besteht aus dem Messerhalter a, welcher seiner ganzen Länge hindurch schwalbenschwanzförmige Führung b hat, in welche das Messer eingeschoben wird.
Die Fig. 3 zeigt den Messerhalter a mit eingeschobenem Messer c in Ansicht und Fig. 6 im. Querschnitt. Fig. 8 ist ein Querschnitt durch a, mit herausgenommenem Messer.
Letzteres, das in Fig. 2 in Ansicht gezeichnet ist, besitzt an seinen entgegengesetzten beiden Enden, also oben rechts und unten links, Schärfen, damit es nur umgedreht zu werden braucht, wenn die eine seiner Schärfen sich abgestumpft hat. Das Messer c sitzt in der in Fig. 3 gezeichneten Weise in a, und zwar so, dafs dessen zum Schneiden verwendetes Ende Y2 cm hervorsteht, während das andere, um den Arbeiter nicht zu beschädigen, über b nicht hinausragt.
Sind beide Schärfen abgenutzt, so werden dieselben nachgeschliffen und man kann dies beliebig so lange wiederholen, bis das Messer durch Schraube k, Fig. 1, noch gefafst werden kann. Auf die Fläche d des Messerhalterkopfes e wird die in Fig. 5 gezeichnete Platte/ aufgenietet, welche gleichzeitig den Höhenunterschied zwischen Flächen α und i des Kopfes e ausgleicht. Dieselbe besitzt einen Ausschnitt g, durch welchen die Schneidet des Messersc, Fig. 1, auf eine constante Entfernung von /hervorragt; / wirkt auf diese Weise als Schutzplatte, indem nur Lederstücke von der Stärke geschnitten werden können, welche der Entfernung von / zu h gleichkommen.
Auf/ und i wird endlich die in Fig. 4 veranschaulichte Platte / aufgeschraubt, um der ganzen Anordnung gröfsere Festigkeit zu geben. Die Anordnung von dfi und / zu einander zeigt Fig. 7 in Seitenansicht.
Bei gebrauchsfertigen Beschneidemessern ist der Messerhalter α mit einem Holzgriff m, Fig. 1, versehen, und durch Lösen der Schraube wird das Messer c frei, so dafs es aus b herausgenommen werden kann. Griff m ist mittelst Schraube u am Messerhalter α befestigt.
Mit diesem Messer schneidet der Arbeiter ebenso wie mit den bisherigen Messern.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Sohlenleder-Beschneidemesser, bestehend aus dem in schwalbenschwanzförmiger Nuth des Messerhalters d verschiebbaren Messer C1, sowie der Schutzplatte/, deren Oeffnung g die Messerschneide nur um ein bestimmtes Stück hervortreten läfst, und endlich der Deckplatte /.
DENDAT25867D Sohlenleder-Beschneidemesser Active DE25867C (de)

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