DE258284C - - Google Patents

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DE258284C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L1/00Devices along the route controlled by interaction with the vehicle or train
    • B61L1/02Electric devices associated with track, e.g. rail contacts
    • B61L1/04Electric devices associated with track, e.g. rail contacts mechanically actuated by a part of the vehicle
    • B61L1/045Electric devices associated with track, e.g. rail contacts mechanically actuated by a part of the vehicle actuated by fluid-pressure

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 258284 KLASSE 20 i. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. April 1911 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Sicherheitsschaltung für Einrichtungen mit Quecksilberüberwachungskontakten, wie sie zu den verschiedensten Zwecken, insbesondere aber im Gebiete des Eisenbahnsicherungswesens benutzt werden. Bei Quecksilberkontakten kann es vorkommen, daß der Quecksilberstand, z. B. durch Oxydation, durch Undichtwerden des Quecksilberbehälters oder aus anderen Ursachen,
ίο niedriger wird, so daß bei seiner Beeinflussung ein Stromschluß nicht mehr zustande kommt. Es ist deshalb vorgeschlagen worden, zur Überwachung des Quecksilberstandes mit dem Quecksilber eine zweite Stromschlußstelle in Verbindung zu bringen, die im Stromkreise des eigentlichen Quecksilberkontaktes liegt und derart beschaffen ist, daß dieser Stromkreis nicht geschlossen werden kann, sobald das Quecksilber nicht die erforderliche Höhe besitzt.
Bei der bekannten Einrichtung liegt nun diese zweite Stromschlußstelle zur Überwachung des Quecksilberstandes, der sogenannte Überwachungskontakt, in der Rückleitung des die Vorrichtung beeinflussenden Stromkreises. Diese Anordnung hat aber den Nachteil, daß bei einem Kurz- oder Erdschluß in der Zuleitung auch dann ein Stromschluß zustande kommt, wenn das Quecksilber die zweite Stromschlußstelle nicht berührt. Dieser Nachteil ist besonders bedenklich bei Eisenbahnsicherungsanlagen, z. B. wenn der Uberwachungskontakt in einem Signalkupplungstromkreis liegt. In diesem Falle kann das Signal auch bei zu niedrigem Quecksilberstand gezogen werden, später jedoch nicht auf Halt fallen, weil der Entkupplungstrom nicht eingeleitet werden kann. Hierin liegt aber ein bedeutender Gefahrzustand.
Bei der Erfindung wird dieser Nachteil durch besondere Schaltung und Ausbildung des Uberwachungskontaktes beseitigt.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung unter Zugrundelegung einer Signalanlage mit elektrischer Flügelkupplung und selbsttätiger Haltfalleinrichtung dargestellt.
Die. Schaltung zeigt eine Anordnung, worin der als Schwimmer ausgebildete Uberwachungskontakt unmittelbar in der Kupplungleitung liegt. Nach Schließen des Fahrstraßenkontaktes ι ist der Kupplungstromkreis eingeleitet, der von Batterie b ausgehend über 1, die Blockkontakte 2, 3, Leitung 10, Uberwachungskontakt a-qx-i, Leitung 14, Kupplung K über Erde E2^-E1 zurück zur Batterie b fließt. Der Uberwachungskontakt besteht aus einem auf dem Quecksilber q des Hauptkontaktes c schwimmenden Gefäß n, in dessen Quecksilber q1 die beiden Kontaktstifte α und i tauchen. Der Quecksilberkontakt c wird in der bekannten Weise durch Schienendurchbiegung in Tätigkeit gesetzt. Hat nun das Quecksilber q im Gefäß d die erforderliche Höhe, so tauchen die Stifte α und i in q1 hinein, und der zur Kupplung führende Stromkreis kann durch den Fahrstraßenkontakt 1 geschlossen werden. Tauchen bei zu geringem Stand des Quecksilbers q die Kontaktstifte α und i nicht in das Quecksilber q1, so kann natürlich der Kupplungstrom nicht fließen. Findet an irgendeiner Stelle der Zuleitung ein Kurz- oder Erdschluß statt, beispielsweise in der Leitung 10 bei χ oder 14 bei y, so kann der hierdurch
auftretende Strom nicht zur Flügelkupplung gelangen, da der Stromkreis vorher über Erde geschlossen wird, denn die Batterie b ist mit ihrem anderen Pol bei E1 geerdet. Die Auslösung der Kupplung, d. h. das selbsttätige Haltfallen des Signalflügels geschieht in der bekannten Weise durch den vorbeifahrenden Zug. Beim Befahren der isolierten Schiene s erhält das Relais / Strom und zieht seinen Anker f an, so daß die Kontakte 5 und 6 geschlossen werden. Der Schienenkontakt s1 wird gleichzeitig mit der isolierten Schiene befahren ; er bleibt jedoch so lange wirkungslos, bis die letzte Achse die Schienen s und s1 verlassen hat. Erst dann kommt der eigentliche Auslösestrom über Leitung 12, Relais r1, Leitung i6, Batterie b zustande, wodurch die den Kontakt 2 haltende Sperre g ausgelöst und sämtliche Stromkreise bei Kontakt 2 unterbrochen werden. Der Signalflügel fällt auf Halt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Sicherheitsschaltung für Einrichtungen mit Quecksilberüberwachungskontakten, dadurch gekennzeichnet, daß der Uberwachungskontakt im Verlauf der Stromführung von der Stromquelle zur Erdungsstelle der zu beeinflussenden Vorrichtung vor dieser Vorrichtung angeordnet und als isolierter zweipoliger Schwimmerkontakt ausgebildet ist, so daß ein Kurz- oder Erdschluß in den Leitungen, auch bei zu geringem Quecksilberstand, ohne Einfluß auf die Einrichtung bleibt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE258284C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5331845A (en) * 1993-01-19 1994-07-26 Orbishpere Laboratories Neuchatel Sa Probe and method for detecting alcohol

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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