DE257945C - - Google Patents

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DE257945C
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workpiece carrier
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23CMILLING
    • B23C3/00Milling particular work; Special milling operations; Machines therefor
    • B23C3/24Making square or polygonal ends on workpieces, e.g. key studs on tools

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JV* 257945-KLASSE 49 a. GRUPPE
Werkstückträger."
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Juli 1911 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Fräsmaschine zum Fräsen von Schraubenköpfen, kantiger Ansätze an Reibahlen, Gewindebohrern und ähnlichen Gegenständen, bei welcher die Geschwindigkeit des Werkstückträgers entsprechend dem Arbeits- oder Leerlaufgange selbsttätig verkleinert oder vergrößert wird.
Es sind bereits Kantenfräsmaschinen an sich bekannt, bei denen die Geschwindigkeit
ίο des sich ständig drehenden Werkstückträgers selbsttätig während des Leerlaufganges eine größere ist als während des Arbeitsganges.
Diesen bekannten Maschinen gegenüber unterscheidet sich die vorliegende Erfindung dadurch, daß der Reibungswiderstand zweier den Leerlauf bewirkender Reibungsscheiben durch den Arbeitswiderstand überwunden wird und in diesem Fall ein auf gleicher Achse' wie die Reibungsscheiben drehbar sitzendes,
ao mit geringerer Geschwindigkeit als die eine treibende Reibscheibe angetriebenes Zahnrad unter Vermittlung eines Zahngesperres den Werkstückträger mit geringerer Geschwindigkeit antreibt.
Auf der■ Zeichnung zeigt:
Fig. ι eine Seitenansicht, Fig. 2 eine Aufsicht mit teilweisem Schnitt und Fig. 3 eine Vorderansicht der Maschine.
Auf dem Maschinenkörper α ist die Fräserachse b mit den Fräsern c gelagert, die durch die Stufenscheibe d angetrieben wird und eine hohe Umdrehungsgeschwindigkeit erhält. Von dieser Achse b wird durch halbgeschränkten Riemen e oder in anderer Weise eine Achse f angetrieben, die wieder durch Schnecke g und Schneckenrad h die Achse i antreibt. Von letzterer wird die Achse k angetrieben, auf welcher der Werkstückträger / mit den zu fräsenden Werkstücken befestigt ist, und zwar erhält der Werkstückträger I in folgender Weise verschiedene Geschwindigkeiten.
Auf der Achse i sitzen zwei verschieden große Zahnräder m und n, welche mit den ebenfalls verschieden großen Zahnrädern 0 und p in Eingriff stehen, die lose auf der Achse k j sitzen.
Mit dem Zahnrad 0 ist eine Reibungsscheibe q verbunden, gegen welche eine Reibungsscheibe r mittels Feder s gedrückt wird, während am Zahnrad p eine Sperrklinke t angebracht ist, die mit einem an dem Werkstückträger I angebrachten Sperrad u in Eingriff steht.
Die anzufräsenden Werkstücke υ sind mittels Spannpatronen w in dem Werkstückträger I eingespannt, und kann dies natürlich nur mit Zwischenräumen zwischen den einzelnen Werkstücken geschehen.
Beim Fräsen eines jeden Werkstückes υ muß sich der Werkstückträger I sehr langsam drehen; sein Antrieb erfolgt hierbei durch die Räder η und p, während die Reibungsscheiben q und r gegeneinander reiben. Nach jedesmaligem Vorbeigang eines Werkstückes vor den Fräserscheiben c läßt der Widerstand des Werkstückträgers so viel nach, daß er durch die Reibungsscheiben q und r überwunden wird. Diese reiben dann nicht mehr gegeneinander, sondern übertragen den Antrieb auf den der Werkstückträger I, und

Claims (1)

  1. zwar je dem Räderübersetzungsverhältnis entsprechend schneller als beim Fräsen. Da hierbei das Sperrad u dem Zahnrad ft voreilt, ist die Sperrklinke t kein Hindernis für den schnelleren Antrieb. Kommt dann wieder ein anderes Werkstück ν mit den Fräsern c in Berührung, so wächst der Widerstand an dem Werkstückträger I, die Reibscheiben q, r schleifen, und der Antrieb erfolgt durch das ίο Getriebe n, ft, t, u.
    Statt der einen gezeichneten Fräserachsc mit Fräsern können auch deren zwei oder mehr angebracht werden. :."■ . C-s-
    1S Patent-Anspruch· :S~$ ί'
    Kantenfräsmaschine für Schraubenköpfe u. dgl. mit sich ständig drehendem Werkstückträger, dessen Geschwindigkeit entsprechend dem Arbeits- oder Leerlaufgange sich selbsttätig verkleinert oder vergrößert, dadurch; gekennzeichnet, daß der Reibungswiderstand 'zweier den Leerlauf bewirkender, auf der Werkstückträgerachse (k) sitzender Reibungsscheiben (q, r), von denen die treibende (q) lose, die getriebene (r) fest auf der Werkstückträgerachse (k) sitzt, durch den Arbeitswiderstand der Fräser (c) überwunden wird und nunmehr ein auf gleicher Achse (k) drehbar sitzendes, mit geringerer Geschwindigkeit als die eine treibende Reibscheibe (q) angetriebenes Zahnrad (ft) unter Vermittlung eines Gesperres (u, t) den Werkstückträger (I) mit geringerer Geschwindigkeit antreibt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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