DE110677C - - Google Patents

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DE110677C
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J43/00Implements for preparing or holding food, not provided for in other groups of this subclass
    • A47J43/04Machines for domestic use not covered elsewhere, e.g. for grinding, mixing, stirring, kneading, emulsifying, whipping or beating foodstuffs, e.g. power-driven
    • A47J43/07Parts or details, e.g. mixing tools, whipping tools
    • A47J43/08Driving mechanisms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Turning (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 66: Schlächterei.
Zusatz zum Patente 87251 vom 5. Juli 1895.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. September 189g ab. Längste Dauer: 4. Juli 1910.
Die Erfindung betrifft eine Verbesserung an dem durch Patent 87251 geschützten Vorgelege für Fleischmühlen für gleiche oder verschiedene Umdrehungszahlen der Förderschnecke und der Messerspindel. Bei dem Gegenstande des Patentes 87251 wird der Wechsel in der Umdrehungszahl der Schnecke und der Spindel aufser durch die Verschiebung eines Getriebes auf der Vorgelegewelle durch verschiedenes Aufstecken ein und desselben Rades auf die Messerspindel bewirkt, indem dieses Rad mit einseitig angegossenen Armen versehen ist und in die Mitnehmeransätze eines auf der Nabe der Transportschnecke aufgekeilten Stirnrades eingreift und dieses mitnimmt oder nicht, je nachdem das erstere die eine oder andere Stirnseite dem Gehäuse zukehrt.
Bei der vorliegenden Abänderung ist diese Einrichtung wesentlich dadurch vereinfacht, dafs an-dem Rade auf der Messerspindel verstellbare Mitnehmer angeordnet sind, die je nach ihrer Stellung in das auf der Schneckenachse sitzende Rad eingreifen und es mitnehmen oder nicht. Infolge dessen kann auch jenes Rad auf der Messerachse festgekeilt werden, und das umständliche Abnehmen und Wiederaufsetzen desselben wird vermieden. Die beim Gegenstande des Patentes 87251 erforderliche Vorrichtung, durch welche eine Verschiebung des genannten Rades auf seiner Achse verhütet wird, ist hierdurch ebenfalls überflüssig geworden.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist diese Abänderung in zwei Ausführungen dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht einer damit ausgerüsteten Maschine, die beiden in Betracht kommenden Räder im Schnitt und mit einander im Eingriffe, Fig. 2 eine Ansicht dieser Räder von links der Fig. 1 gesehen, Fig. 3 einen Grundrifs, theilweise im Schnitt der Maschine, die genannten Räder aufser Eingriff, Fig. 4 eine zweite Ausführung, bei der nur die beiden Räder im Schnitt gezeichnet sind, Fig. 5 eine Kopfansicht derselben, eingerückt, und Fig. 6 und 7 entsprechende Darstellungen mit nicht gekuppelten Rädern.
Die Anordnung der Maschine ist der Hauptsache nach dieselbe wie im Patente 87251. Es ist B die in den Lagern C und D auf der Grundplatte ruhende Antriebswelle, von der aus die Transportschnecke T und die durch diese frei hindurchgehende Messerspindel S mittelst der Räder P und R auf der Antriebswelle, des Rades L auf der Messerspindel und des Rades J auf der Schneckennabe ihre Drehung erhalten. Dabei ist die Umdrehungszahl von Spindel und Schnecke eine verschiedene, wenn die Räder P und L einerseits und die Räder R und J andererseits mit einander in Eingriff stehen, oder eine gleiche, wenn R ausgerückt wird und L und J in geeigneter Weise mit einander gekuppelt sind. Der zu erreichende Zweck ist also der bekannte
wie im Patente 87251, neu aber und einfacher ist die im vorliegenden Falle dazu vorgesehene Einrichtung. Zweierlei Ausführungen sind im Folgenden ausgeführt. ;
Bei der ersten Ausführung in Fig. 1 bis 3 ist an dem hier auf der Messerachse fest sitzenden Rade L ein in einem radialen Schlitze verstellbarer und durch Verschraubung festlegbarer Mitnehmer O angeordnet, während an dem Rade J zwei .parallele Nasen Ol vorgesehen sind. Je nachdem der Mitnehmer O mit seinem freien Ende zwischen die Nasen O1 eingeschoben ist oder nicht, was durch radiale Verschiebung desselben möglich ist, nimmt Rad L das Rad J mit oder nicht.
Bei der zweiten, in Fig. 4 bis 7 gezeichneten Ausführung dient demselben Zwecke ein Mitnehmer o, der in einer entsprechenden Verdickung ρ der Radscheibe geführt ist und durch die Wirkung einer in dem Führungsloche liegenden und auf eine Schulter am Mitnehmer ο sich stützenden Feder q nach' dem Rade J hingedrückt wird, während seine Bewegung in dieser Richtung durch Querarme r am verjüngten Theile des Mitnehmers 0 in Grenzen gehalten ist. Durch Einschnappen des Mitnehmers ο des Rades L in entsprechende Vertiefungen o1 des Rades J wird die Kupplung beider Räder bewirkt. Um aber zu ermöglichen, dafs das Rad L das Rad J je nach Bedarf mitnimmt oder nicht, ist dem Führungsloche des Mitnehmers eine solche Gestalt gegeben, dafs der Arm r, wenn horizontal stehend, in dasselbe hineingeht und den Mitnehmer genügend weit heraustreten läfst, um das Rad / mitnehmen zu können, dafs aber der Mitnehmer, wenn zurückgezogen und um etwa 90° gedreht, am Vorspringen in das Rad J gehindert ist, indem in dieser Lage der Arm r sich auf die Kopffläche der Verdickung von ρ aufstützt.
In beiden Fällen ist die Kupplung der Räder L und J oder ein Lösen derselben durch eine einfache Einstellung des Mitnehmers O bezw. ο möglich, und das verschiedene Aufstecken des ersten Rades ist überflüssig geworden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Ein Vorgelege für Fleischmühlen von der durch das Patent 87251 geschützten Art, dadurch gekennzeichnet, dafs das Rad (L) der Messerspindel auf dieser festgekeilt ist, aber mit einem radial einstellbaren, über die eine Stirnfläche des Rades vorstehenden Mitnehmer (O) versehen ist, während an der diesem zugekehrten Seite des Rades (J) auf der Nabe der Förderschnecke radiale Nasen (01J vorgesehen sind, zwischen welche der Mitnehmer je nach seiner Lage eingreift oder nicht, so dafs bei ausgerücktem Getriebe (R) Messerspindel und Förderschnecke mit gleicher Geschwindigkeit sich drehen, wenn der Mitnehmer das Rad (J) der Schnecke mit dem Rade (L) der Spindel verkuppelt, dagegen bei eingerücktem Getriebe und ausgerücktem Mitnehmer die Umdrehungszahlen der Messerspindel und der Förderschnecke verschieden sind.
2. Eine Ausführung des Vorgeleges nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs der Mitnehmer (O) anstatt radial senkrecht zur Radfläche seines Rades (L) einstellbar ist, und dafs die ihm zugekehrte Stirnfläche des Rades (J) der Förderschnecke mit Bohrungen (O1) versehen ist, in welche der Mitnehmer durch eine Feder (q) eingetrieben wird, wenn er nicht durch an ihm vorgesehene Querarme (r) daran verhindert wird. . . . ■
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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