DE257200C - - Google Patents
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- DE257200C DE257200C DENDAT257200D DE257200DA DE257200C DE 257200 C DE257200 C DE 257200C DE NDAT257200 D DENDAT257200 D DE NDAT257200D DE 257200D A DE257200D A DE 257200DA DE 257200 C DE257200 C DE 257200C
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JV* 257200 KLASSE.49β.
GRUPPE
GUSTAV "WEBER in HAGEN i.W.
Gegenstand der Erfindung ist eine Maschine zur Bearbeitung der Stirnflächen an Schraubenmuttern,
bei welcher in einem Lagerkasten einander gegenüber angeordnete, drehbare Werkstückhalter
durch Drehen des Lagerkastens mit ihren Werkstücken abwechselnd den Werkzeugen gegenüber eingestellt und in dieser
Stellung in Umdrehung versetzt werden, während die übrigen Halter zum Ab- und Aufschrauben
der Muttern stillstehen.
Nun sind zwar Maschinen bekannt, bei welchen ebenfalls Werkstücke in einen Arbeitskopf eingesetzt werden können, der drehbar
und so einstellbar ist, daß ein Werkstück bearbeitet, das andere dagegen ausgewechselt
werden kann.
Im Gegensatz hierzu handelt es sich bei vorliegender Erfindung um eine Vielfachmaschine,
bei welcher eine ganze Reihe von Werkstücken gleichzeitig bearbeitet und ausgewechselt
werden können. Es sind nämlich die Werkstückhalter im Lagerkasten in einer durch
dessen Drehachse gelegten Ebene rechtwinklig zur Drehachse in Reihen angeordnet und die
in entsprechender Anzahl vorhandenen Werkzeugsätze in einem gemeinsamen, um eine Achse
schwingbaren und auf dieser längsverschiebbaren Rahmen angebracht, durch dessen in
geeigneter Weise gesteuerte Bewegung die einzelnen Werkzeuge nacheinander in Arbeitsstellung
gebracht werden, während von der in Ruhe befindlichen Werkstückhalterreihe mit Hilfe besonderer Einrichtungen die Werkstücke
abgeschraubt und durch neue ersetzt werden.
j Auf den beiliegenden Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiele
dargestellt. Es zeigt:
Fig. ι die Maschine im Aufriß,
Fig. 2 im Grundriß,
Fig. 3 in Endansicht von rechts der Fig. 1,
Fig. 4 im Querschnitt nach Linie A-A der Fig. 2 und nach links gesehen,
Fig. 5 im Querschnitt nach Linie B-B der Fig. 2 ebenfalls nach links gesehen,
Fig. 6 bis 9 veranschaulichen die Anordnung der Werkzeuge und deren Bewegungsweise.
Fig. 10 zeigt den Lagerkasten für die Werkstückhalter
im Längsschnitt nach Linie C-C der Fig. 11 bzw. der Fig. 2 und
Fig. 11 den Lagerkasten im Querschnitt in größerem Maßstabe.
Fig. 12 zeigt die * Vorrichtung zum mechanischen Ab- und Aufschrauben der Muttern
auf die Werkstückhalter in Ansicht.
Fig. 13 eine Draufsicht auf Fig. 12 und
Fig. 14 eine Endansicht von links der Fig. 12
gesehen.
Die Fig. 15 bis 17 zeigen Einzelheiten der
Ab- und Aufschraubevorrichtung.
Auf den Zeichnungen ist 1 der Lagerkasten für die Werkstückhalter 2, welcher um seine
mittlere Längsachse auf Kugellagern drehbar im Maschinengestell 3 gehalten ist. In diesem
Kasten sind in einer durch dessen Drehachse j gelegten Ebene die Werkstückhalter 2 rechtwinklig
zu der genannten Drehachse in zwei Reihen angeordnet, so daß die eine Reihe auf der einen, die zweite auf der anderen Seite
der Drehachse sich befindet und somit durch Drehen des Kastens ι bald die eine, bald die
andere Reihe der Werkzeuge gegenübergestellt werden kann. Die Bauart der Werkstückhalter
ist an sich bekannt. Es ist in der eigentlichen Arbeitsspindel 2 eine besondere Gewindespindel
4 (Fig. 11) konzentrisch lösbar und achsial verstellbar angeordnet, deren vorderes
freies Ende zum Halten des zu bearbeitenden Werkstückes dient, und auf welcher in entsprechendem
Abstande von diesem Ende ein Aufsatz 5 befestigt ist, gegen welchen sich mit
einer Kugelfläche eine Widerlagerscheibe 6 für das Werkstück 7 stützt, so daß sich diese
Scheibe entsprechend der Form der Stirnfläche des Werkstückes einstellen kann.
Die Werkstückhalter 2 erhalten ihre Drehung durch Vermittlung der Zahnräder 8 von Wellen
9 (Fig. 11), welch letztere durch Vermittlung der Kegelräderpaare 10 von Wellen 11
angetrieben werden, welche einander gegenüber an dem Kasten 1, in dessen Längsrichtung
verlaufend, gelagert sind, und von welchen jede eine der Werkstückhalterreihen treibt. Diese
beiden Wellen 11 erhalten wieder ihre Drehung von der mit einer Riemenscheibe 12 (Fig. 1
und 2) ausgestatteten Antriebswelle 13, welche am inneren Ende ein Zahnrad 14 (Fig. 10)
trägt, mit dem die auf den Wellen 11 vorgesehenen Zahnräder 15 in Eingriff stehen. Letztere
sind je durch eine Kupplung 16 lösbar mit ihrer Welle verbunden, wobei eine Feder
17 diese Kupplung eingerückt zu halten strebt, während sie durch Eindrücken je eines Bolzens
18 in die achsial gebohrten Wellen 11 gelöst werden kann. Diese Bolzen 18 stützen sich
gegen einen am Maschinengestell festen Spurkranz 19, welcher so gestaltet ist und bei der
Drehung des Lagerkastens 1 die Bolzen 18 derart einstellt, daß die Kupplung der jeweils
oben zu liegen kommenden Welle 11 gelöst wird und deshalb diese und die zugehörige
Reihe der Werkstückhalter keinen Antrieb erhalten, so daß auf letztere Muttern ab- und
aufgeschraubt werden können, während die Kupplung der jeweils unten liegenden Welle
11 eingerückt gehalten wird und dadurch die zugehörigen Werkstückhalter mit den den Werkzeugen
gegenüberstehenden Werkstücken angetrieben werden.
Die Werkzeugsätze, die in einer der Zahl der in einer Reihe befindlichen Werkstückhalter
entsprechenden Anzahl (im Beispiele sechs) vorgesehen sind, bestehen (Fig. 6 bis 9)
je aus einem Schrubbstahle 20, einem Versenkbohrer 21 zum Entfernen des Grates in
dem Gewindeloche der Werkstücke und einem Schlichtstahle 22. Diese Werkzeugsätze sind
in der aus den Fig. 2, 4 und 6 bis 9 ersichtliehen Anordnung in einem um eine horizontale
Welle 24 schwingbaren und darauf längsverschiebbaren Rahmen 23 (Fig. 2 und 4) gehalten
und werden durch geeignete Bewegung des letzteren nacheinander zur Wirkung gebracht.
In Fig. 6 sind die Werkzeuge in derjenigen Stellung gezeichnet, in der sie sich während der Umschaltung des Lagerkastens 1
befinden. Ist diese Umschaltung erfolgt und sind dadurch den Werkzeugen neue Werkstücke
gegenübergestellt, so werden die Werkzeuge auf dem in Fig. 6 durch die strichpunktierte
Linie angegebenen Wege gegen das rotierende Werkstück 7 bewegt, wobei der aus einem
einfachen Spiralbohrer bestehende Versenkbohrer 21 mit seiner Spitz.e in das Gewindeloch
der Mutter eindringt und zugleich der Schrubbstahl 20 angestellt wird. Der Schlichtstahl 21 steht links vom Werkstück und kommt
deshalb nicht sofort zur Arbeit. Die Werkzeuge werden alsdann nach links bewegt und
rücken zugleich gegen das Werkstück vor, wobei die Vorderfläche desselben von dem Schrubbstahl
20 bearbeitet wird. Im letzten Teile dieses Arbeitsganges bewirkt der Versenkbohrer
21 zugleich das Abstechen des Randes des Gewindeloches und damit die Entfernung des
Grates (Fig. 7). Alsdann werden die Werkzeuge von dem Werkstücke ab und nach rechts bewegt,
worauf der Schlichtstahl angestellt wird (Fig. 8). Dieser steht so viel vor, daß während
seiner Arbeit die beiden anderen Werkzeuge nicht mit dem Werkstück in Berührung kommen.
Ist die Schlichtarbeit beendet, so werden die Werkzeuge wieder zusammen von den damit fertig bearbeiteten Werkstücken abgerückt
und in ihre Anfangslage zurückgeführt, worauf wieder eine Umschaltung des Lagerkastens
erfolgt. Schrubbstahl und Schlichtstahl sind beide so geformt, daß sie während des letzten Teiles ihrer Tätigkeit zugleich den
Außenrand der Mutter abkanten bzw. abdrehen. Die zu dieser Arbeitsweise der Werkzeuge
erforderlichen Bewegungen erhält der Rahmen mittelbar von der Welle 25 aus, welche von
der Welle 13 durch die Zahnräder 26, 27, 28, 29 (Fig. 1) in Drehung gesetzt wird. Die
Welle 25 ist durch Zahnräder 30, 31 mit der Welle 32 verbunden, und eine Klauenkupplung
33 ermöglicht eine Unterbrechung dieser Verbindung, wobei ein Gewichtshebel 34 je
nach seiner Stellung diese Kupplung in ein- oder ausgerückter Stellung zu halten strebt.
Eine mit der Welle 32 durch eine Kupplung 35 lösbar verbundene Schnecke 36 setzt vermittels
des Schneckenrades 37 die Welle 38 in Drehung, und diese treibt wieder durch Vermittlung der Zahnräder 39, 40 (Fig. 4) die
Welle 41, von welcher mit Hilfe der beiden Schraubenräderpaare 42, 43 und 44, 45 sowie
der senkrechten Zwischen welle 46 die Bewegung auf die oben auf dem Maschinengestell
parallel zur Welle 41 gelagerte Welle 47 (Fig. 2
und 4) übertragen wird. Diese beiden Wellen tragen je eine unrunde Scheibe 48 bzw. 49
(Fig. 4), welche im Verein mit der Andrückfeder 23" die seitlichen Bewegungen des Werkzeugrahmens
23 vermitteln. Endlich wird von der Welle 47 aus durch die Schraubenräder 50, 51 die vor dem Rahmen 23 gelagerte Welle
52 in Drehung versetzt, welche die unrunden Scheiben 53 trägt, die ebenfalls zusammen mit
der vorgenannten Andrückfeder 23" die Bewegungen des Werkzeugrahmens 23 nach den
Werkstücken hin und von diesen ab bewirken (Fig. 2 und 4).
Auf dem hinteren oder inneren, d. h. von dem Schraubenrade 50 abgekehrten Ende trägt
die Welle 47 eine exzentrische Scheibe 54 (Fig. ι und 2), welche nach jeder Umdrehung
der Welle 47, d. h. wenn die Werkzeuge ihre Arbeit verrichten, die Werkstücke also fertig
bearbeitet sind, den Mechanismus zum Bewegen des Werkzeugrahmens selbsttätig ausschaltet.
Zu diesem Zwecke wirkt mit der Scheibe 54 ein an der Gestellsäule 55 drehbar gehaltener dreiarmiger Hebel zusammen, dessen
einer Arm 56 mit einem Finger 57 (Fig. 1 und 2) auf die Scheibe 54 sich stützt, und
dessen anderer senkrecht stehender Arm 58 (Fig. 14) unter dem Einfluß einer kräftigen
Feder 59 steht, so daß letztere den Finger 57 stets mit dem Umfang der Scheibe 54 in Berührung
hält. Der dritte nach unten gekehrte und durch ein im Maschinengestell vorgesehenes
Loch 3a (Fig. 2) hindurchtretende Arm 60 greift mit einem an ihm vorgesehenen, federnd
nach abwärts gedrückten ±-förmigen Fuß 60" in die Nut der beweglichen Hälfte der oben
erwähnten, die Schnecke 36 mit der Welle 32 verbindenden Kupplung 35 (Fig. 1) ein, so
daß letztere, sobald der Finger 57 von der höchsten auf die tiefste Stelle der Scheibe 54
plötzlich herabfällt, sofort gelöst und damit der Antrieb für die Bewegung des Werkzeugrahmens
23 unterbrochen wird.
Zum Wiedereinrücken der Kupplung 35 dient ein an der Hinterseite der Maschine, d. h. an
der Seite, wo das Ab- und Aufschrauben der Werkstücke auf die stillstehenden Werkstückhalter
erfolgt, unten am Gestell angeordneter zweiarmiger. Hebel 61 (Fig. 1, 2 und 14), der
mit seinem linken Ende auf den einen, durch eine Feder 62 hochgehaltenen Arm 63 eines
an der linken Maschinenseite am Maschinengestell gelagerten, zweiarmigen Hebels 63, 64
ruht. Auf dem Arm 64 dieses Hebels steht, im Kugelgelenk gehalten ein Stützhebel 65,
der mit seinem oberen gegabelten Ende die Welle 32 umfaßt und durch eine Feder 66
(Fig. 1) gegen die bewegliche Hälfte der Kupplung 35 gedrückt wird. Auf einem im Hebel
65 gehaltenen Querstift 67 hängt mit entsprechenden Ausschnitten in seinen Schenkeln
ein weiterer Hebel 68, der mit seinem unteren ; Ende am Maschinengestell drehbar und in
gewissen Grenzen auf und ab bewegbar gelagert ist und durch Feder 69 in Eingriff mit
dem Querstift 67 gehalten ist. Mit seinen oberen freien Schenkelenden greift dieser Hebel
68 zu beiden Seiten der beweglichen Hälfte der Kupplung 35 unter das in der Nut stehende Fußstück 6o" des Hebelarmes 60.
Die Stärken der Federn 66 und 69 sind so bemessen, daß sie zusammen schwächer sind
als die Feder 59, und so das Ausrücken der Kupplung nicht hindern können, wenn der
Finger 57 von der höchsten auf die tiefste Stelle der Scheibe 54 herabfällt. Wird nun
zum Wiedereinrücken des Antriebes für den Werkzeugrahmen durch Vermittlung des Hebels
61 der Hebel 63, 64 entgegen der Wirkung seiner Feder 62 bewegt, so wird dadurch
der Gabelhebel 65 und mit diesem der auf ihm hängende Hebel 68 angehoben, so daß
von letzterem das Fußstück 6oa des Ausrückhebels 60 aus der Nut der beweglichen Hälfte
der Kupplung 35 ausgehoben wird, worauf dann die Einrückung der letzteren durch den
Einfluß der Federn 66 und 69 erfolgt. Die Scheibe 54, welche damit wieder in Drehung
versetzt ist, bewegt dann den Ausrückhebel 60 entgegen der ihn beeinflussenden Feder 59 so,
daß er mit seinem unteren Ende der beweglichen Kuppelhälfte nachfolgt und sein federnder
Fuß 6οΛ in sie wieder einschnappen kann,
wobei diesem die oberen Schenkelenden des Hebels 68 als Führung dienen. Die Scheibe
54 sichert dann die Kupplung 35 in eingerückter Stellung, bis sie ihre Umdrehung vollendet
hat und dann wieder, wie oben beschrieben, die Stillsetzung des Werkzeugrahmens veranlaßt.
Zur Sicherung des Lagerkastens 1 und damit
der darin gelagerten Werkstückhalter 2 in den Arbeitsstellungen dienen federnde Stützen
70 (Fig. 4), auf welche der Lagerkasten 1 sich mit dem jeweils den Werkzeugen zugekehrten
Teile auflegt, und auf welche er durch Kniehebel 71, 71s niedergepreßt wird. Diese
Stützen 70 sind auf einer gemeinsamen Welle 72 befestigt, welche in Lagern 73 derart drehbar
gehalten ist, daß die Stützen 70 in der Bewegungsrichtung des Lagerkastens 1 schwingbar
sind. In der Arbeitsstellung nehmen diese Stützen 70 eine solche Schräglage ein, daß sie
eine Drehung des Lagerkastens 1 der Werkstückhalter mit Sicherheit verhindern, während
sie in die in Fig. 5 gezeichnete Lage und damit aus der Bahn des Lagerkastens 1 gedreht
werden, wenn dieser gedreht werden soll. Hierzu dient eine Schubstange 74, welche
an ihrem freien Ende zwei übereinander liegende Rasten 75, 76 besitzt und durch
den Einfluß einer an sie angreifenden Fe-
der 77 mit diesen Rasten gegen einen am Maschinengestell festen Anschlag 78 gezogen
wird, und zwar so, daß die Schubstange 74.. welche bei Arbeitsstellung (Fig. 4) der Stützen
70 mit der oberen Rast 75 an dem Anschlag 78 anliegt, wenn sie zurückgedrückt wird, sofort
mit der zweiten unteren Rast 76 hinter den Anschlag 78 greift und dadurch die Stützen in ausgerückter Stellung feststellt
ίο (Fig. 5). Bei der Drehung des Lagerkastens 1
drückt dann dieser durch Einwirkung einer an ihm vorgesehenen Nase 79 auf eine an der
Schubstange 74 befindliche Gegennase 80 (Fig. 5) diese Stange so viel herunter, daß die
Rast 76 von dem Anschlag 78 ab- und dann die Stange durch ihre Feder 77 vorgezogen
wird und sich mit ihrer Rast 75 wieder vor den Anschlag 78 legt. Dadurch sind die
Stützen 70 wieder in die Arbeitsstellung zurückgeführt, so daß sie als Auflager für den
mittlerweile voll um 180 ° gedrehten Lagerkasten ι dienen können. Es ist also, wenn
der Lagerkasten 1 umgeschaltet werden soll, zur Auslösung der Stützen 70 nur die Schubstange
74 entsprechend zurückzudrücken, sie stellen sich dann nachher selbsttätig wieder
in die Arbeitslage ein.
Die Kniehebel 71, 71" sind auf einer oben
im Gestell drehbar gehaltenen Welle 81 befestigt. Mit ihrem unteren Ende wirken sie
auf den Lagerkasten 1, in Pfannen 82 desselben eingreifend, ein. Federn 83 (Fig. 1) suchen
die Kniehebel in der in Fig. 5 dargestellten geknickten Stellung zu halten, d. h. so daß
das untere Gelenkstück sich der Bewegung des Lagerkastens 1 entgegenstellt. Die Welle
81 ist durch ein Hebelwerk 84, 85, 86 mit der Welle 87 (Fig. 3) verbunden, welche den Hebel
88 trägt, so daß mit Hilfe des letzteren die Kniehebel 71, η\α gelöst werden können. Bei
dieser Lösung findet zwar eine Knickung und dementsprechend eine Verkürzung des Kniehebels
statt, ein Herausziehen desselben aus der Pfanne 82 des Lagerkastens 1 tritt aber
nicht ein, weil letzterer durch die federnden Stützen 70 nachgedrängt, d. h. entgegen dem
Sinne des Uhrzeigers ein wenig gedreht wird. Erst bei der darauffolgenden Bewegung des
Lagerkastens in entgegengesetztem Sinne (Pfeilrichtung) schnappen die Kniehebel 71, yia vollständig
aus der Pfanne heraus und nehmen dabei unter Wirkung ihrer Federn 83 die in Fig. 5 angegebene Lage an, um bei weiterer
Drehung des Lagerkastens in die auf der neu ankommenden Seite desselben befindliche
Kniehebelgelenkpfanne hineinzufedem und. indem sie gleichzeitig durch eine entsprechende
Drehung des Hebels 88 gestreckt werden, den Lagerkasten wieder auf die Stützen 70 festaufzupressen.
Das Ein- und Ausrücken der Kniehebel sowie das Auslösen der Stützen 70 wird nun
ebenso wie das Drehen des die Werkstückhalter enthaltenden Lagerkastens 1 und das
Einschalten des Antriebes für die Werkzeuge in richtigem Zusammenwirken der einzelnen
Einrichtungen mittels folgender Steuervorrichtung bewirkt.
Es ist 89 (Fig. ι und 2) eine besonders angetriebene
in den Böcken 90 gelagerte Welle, welche aus zwei durch eine Kupplung 91 verbundenen
Stücken besteht, von denen das eine die Antriebsscheibe 92, das andere am entgegengesetzten
Ende ein kleines Zahnrad 93 trägt, welch letzteres in ein großes Zahnrad 94 einer zweiten, neben der Welle 89 angeordneten
Welle, der eigentlichen Steuerwelle 95, eingreift, so daß diese nach Einrückung der
Kupplung 91 langsam gedreht wird. Zum Ein- und Ausrücken der Kupplung 91 dient
der Hebel 96, welcher auf einer fest angeordneten Stange 97" (Fig. 2 und 3) auf und ab
sowie auch seitlich hin und her drehbar gehalten ist und an der beweglichen Hälfte der
Kupplung 91 angreift, so daß durch seitliche Bewegungen des Hebels 96 die Kupplung ein-
und ausgerückt werden kann, zugleich aber kleine Auf- und Abbewegungen des Hebels 96
möglich sind. Eine Feder 98 (Fig. 2) sucht diesen Hebel mit einem an ihm angeordneten
Stift 97 mit der Seitenfläche einer Knaggenscheibe 99 auf der Welle 95 in Berührung zu
halten, während eine zweite nach abwärts ziehende Feder 100 (Fig. 2 und 3) den Hebel 96
an den Umfang der Scheibe 99 anpreßt. Letztere trägt an der Seite eine Erhöhung 101,
gegen die sich in der Ruhelage (Fig. 2 und 3) der Stift 97 des Hebels 96 legt, und die so bemessen
ist, daß dadurch die Kupplung 91 für gewöhnlich ausgerückt gehalten wird. Der
Feder 100 entgegengerichtet, greift an dem Ende des Hebels 96 ein durch ein Gewicht
102" gespannt gehaltener Schnurzug 102 an,
der mit einem Handgriff 102* ausgestattet ist.
Wird der Hebel 96 mittels dieses Schnurzuges 104 kurz von Hand von der Scheibe 99 abgehoben,
so daß der Stift 97 nicht mehr von der Erhöhung 101 dieser Scheibe gehalten ist,
so bewirkt die Feder 98 die Einrückung der Kupplung 91, was eine Drehung der Steuerwelle
95 zur Folge hat. Hat sie eine Umdrehung vollendet, so wird der Antrieb wieder selbsttätig ausgeschaltet, indem die Knaggenscheibe
99 durch die Einwirkung ihrer Erhöhung 101 auf den Hebel 96 die Kupplung 91
wieder auslöst.
Während dieser Umdrehung setzt nun die Steuerwelle die oben beschriebenen Einrichtungen
in richtigem Zusammenwirken nacheinander in Tätigkeit. Es enthält das auf der Steuerwelle 95 sitzende Zahnrad 94 an der
einen Seite eine Spur 94" (Fig. 3), in der der
Hebel 88 mit 'der Laufrolle 88* geführt ist, wodurch dieser Hebel eine solche Bewegung
erhält, daß die Kniehebel 71 in richtigem Zeitpunkte gelöst und wieder eingerückt wer-
Die Auslösung der den Lagerkasten 1 in der Arbeitsstellung sichernden Stützen 70 vermittelt
ein auf der Steuerwelle 95 sitzender Daumen 103 (Fig. 3), indem dieser im richtigen Zeitpunkte
einen auf dem Boden drehbar gehaltenen Hebel 104 bewegt, welcher durch eine
Zugstange 105 mit dem einen Ende eines am Maschinengestell gehaltenen zweiarmigen Hebels
106 verbunden ist, dessen anderes Ende gegen das freie Ende der Schubstange 74 anliegt
(Fig. 2 und 5), so daß durch die Bewegung des Hebels 104 die Stützen 70 zur Ermöglichung
der Umschaltung des Lagerkastens ι ausgelöst werden. Die auf die
Stützen 70 bzw. deren Schubstange 74 wirkende Feder 77 führt das Gestänge 106, 105, 104 in
die Anfangslage zurück. Gegebenenfalls kann aber auch eine besondere Feder vorgesehen
sein, welche den Hebel 104 stets mit dem Daumen in Berührung hält.
Die Umschaltung des Lagerkastens 1 vermittelt wieder das auf der Steuerwelle 95
sitzende Zahnrad 94. Dasselbe trägt an der der Maschine zugekehrten Seite einen Kurbelzapfen
107 (Fig. 1 und 3), mit dem durch die Stange 108 die Kette 109 verbunden ist, die
um eine Scheibe 110 gelegt und mit ihrem Ende darauf befestigt ist. Auf diese Scheibe
110, welche drehbar auf dem Zapfen in des Lagerkastens sitzt, wirkt ein Gewichtszug 112
ein, der den Kettenzug 109 stets gespannt zu halten strebt. In der Scheibe ist auf dem
Zapfen in ein Doppeldaumen 113 befestigt,
mit dem zwei Mitnehmerstifte 114 zusammenwirken, die in dem Kranz der Scheibe einander
diametral gegenüber radial verschiebbar angeordnet sind und durch Federn stets mit
dem Umfang des Doppeldaumens 113 in Berührung gehalten werden. Bei der Ruhelage
des Lagerkastens .1 haben der Doppeldaumen 113 sowie die Scheibe 110 die in Fig. 3 gezeichnete
Stellung. Wird das Zahnrad 94 nun in der Pfeilrichtung (Fig. 3) gedreht, so gibt dabei die Kette 109 nach und es wird
deshalb die Scheibe 110 durch den Einfluß des Gewichtszuges 112 zunächst leer um etwa 90 °
nach rückwärts gedreht, . bis die federnden Mitnehmer 114 hinter die Daumen 113 einschnappen.
Bei der weiteren Drehung des Rades 94 wird dann durch Vermittlung des Kettenzuges
die Scheibe 110 in der Pfeilrichtung (Fig. 3) und dabei auch der Lagerkasten 1
um i8o° gedreht. Bei dem letzten Teil der Drehung des Rades 94, bei dem die Kette
wieder gelockert wird, wird die Scheibe 110 ! wieder durch den Gewichtszug um etwa 90*
leer zurückgedreht und so in die Anfangsstellung zurückgeführt. Diese eigenartige Einrichtung
des Antriebes für den Lagerkasten 1 hat den wesentlichen Vorteil, daß nach dem
Lösen der Kniehebel 71 der Lagerkasten 1 zuerst durch die federnden Stützen 70 etwas
zurückgedreht werden kann, wodurch die eigentliche Drehung des Kastens 1 bedeutend
erleichert wird.
Ist der Lagerkasten 1 für die Werkstückhalter um i8o° gedreht und in der Arbeitsstellung
durch die Kniehebel 71 festgelegt, so erfolgt die Einschaltung des Antriebes für die
Werkzeuge. Dieses vermittelt der auf der Steuerwelle 95 befestigte Daumen 115, indem
durch diesen ein Winkelhebel 116, 117 bewegt wird, der mit seinem horizontalen Arm. 117
unter den Hebel 61 greift und denselben so bewegt, daß der Arm 63 des Hebels 63, 64
niedergedrückt und dadurch in der oben erläuterten Weise der Antrieb für den Werkzeugrahmen
23 eingeschaltet wird. Die auf den Hebel 63, 64 wirkende Feder 62 hält dabei mittelbar durch den Hebel 61 zugleich
den Arm 116 des Winkelhebels 116, 117 in
steter Berührung mit dem Danmen 115 der Steuerwelle
Um beim Abschrauben der fertigen und beim Aufschrauben der zu bearbeitenden Werkstücke
auf die dabei nicht angetriebenen Werkstückhalter 2 diese gegen Drehung zu
sichern, sind auf der Rückseite der Maschine am Gestell Feststellglieder 118 für die einzelnen
Werkstückhalter vorgesehen. Sie bestehen aus einer durch Rippen verstärkten Platte, welche auf einer am Gestell in den
Konsolen 119 (Fig. 3) gehaltenen Welle 120 drehbar sind und sich mit einem an ihnen
vorgesehenen Stift 121 gegen auf der Welle 120 befestigte Ärmchen 122 stützen, mit welchen
sie durch eine Feder 123 in Berührung gehalten werden. Es ist also, wie namentlich
aus Fig. 4 ersichtlich ist, die Bewegung dieser Festhalter nach den Werkstückhaltern hin
durch die Ärmchen 122 begrenzt. Sie können aber entgegen der Wirkung ihrer Feder 123
nach außen, d. h. von den Werkstückhaltern weggedrückt werden, so daß sie der Drehung
des die letzteren enthaltenden Lagerkastens 1 nicht hinderlich sind. Bei diesen Festhaltern
ragen die Rippen etwas über die Platte heraus, so daß sie am freien, oberen Ende gabelförmig
sind. Mit diesen Gabelschenkeln greifen sie nun unter Nasen 125 (Fig. 1), die an den
Köpfen 126 (s. auch Fig. 11) der Werkstückhalter
vorgesehen sind, so daß diese dadurch gegen eine! Drehung in ihrem Lagerkasten gesichert
sind (Fig. 1). Die Welle 120 kann dabei, wie auf der Zeichnung angenommen ist,
in den Lagern 119 festgehalten sein. Zweck-
mäßiger wird sie jedoch in diesen Lagern drehbar und in den einzelnen Lagen feststellbar
angeordnet, so daß dadurch die Neigung der Festhalt er 118 den Werkstückhaltern
gegenüber geregelt werden kann. Die Festhalter ergeben dabei zusammen eine Schutzplatte,
durch die abspritzendes Wasser, Öl usw. abgefangen werden.
Das Ab- und Aufschrauben der Muttern
ίο von und auf die Werkstückhalter könnte von
Hand geschehen. Bei der gezeichneten Maschine ist hierfür aber eine mechanische Vorrichtung
vorgesehen.
Diese Vorrichtung ist in einem Lagerrahmen 127 angeordnet, welcher auf einer auf der
Rückseite der Maschine gelagerten Welle 128 schwenkbar gehalten ist, so daß dieser Rahmen
127 mit seinem oberen Teile gegen die Werkstückhalter oder von diesen weg bewegt
werden kann. In gleicher Höhe mit den Haltern 2 ist in dem Lagerrahmen 127 parallel
zur Welle 128 eine zweite Welle 129 gelagert, auf welcher ein Gehäuse 130 um 90 ° (Fig. 13)
schwenkbar gehalten ist. In diesem befinden sich die zum Ab- und Aufschrauben der Mutter
von bzw. auf die Werkstückhalter dienenden Vorrichtungen, deren Zahl der in einer Reihe
liegenden Werkstückhalter entspricht. Diese Vorrichtungen bestehen aus zwei im wesentliehen
nach Art eines Steckschlüssels eingerichteten Werkzeugen 131 und 131" (Fig. 14
bis 17), welche drehbar und unter einem rechten Winkel zueinander stehend in dem Gehäuse
130 gelagert sind, so daß durch eine Schwenkung des Gehäuses 130 um 90 ° im
einen Sinne die zum Abschrauben der Muttern dienenden Werkzeuge 131 durch eine Schwenkung
im anderen Sinne aber die zum Aufschrauben der Muttern dienenden Werkzeuge 131" den Werkstückhaltern gegenüber gestellt
werden können.
Die zum Abschrauben der Muttern dienenden Werkzeuge 131 (Fig. 15) bestehen je aus
einer einteiligen Büchse, die an dem der Welle 129 zugekehrten Ende als Kegelrad 132 ausgebildet
und durch dieses mit einem der auf der Welle 129 vorgesehenen Kegelräder 133 in
Eingriff steht, während sie im anderen, über die abzuschraubende Mutter zu schiebenden
Ende einen darin gegen Drehung gesicherten Mitnehmerring 134 besitzt, der mit drei nach
innen vorspringenden Nasen so ausgestattet ist, daß dieses Werkzeug bequem über die
abzuschraubende Mutter geschoben werden kann, diese dann aber bei der Drehung des
Werkzeuges mitgenommen und so von dem Werkstückhalter abgeschraubt wird.
Das zum Aufschrauben der zu bearbeitenden Muttern auf den Gewindezapfen der Werkstückhalter
dienende Werkzeug 131s ist ebenfalls
an dem der Welle 129 zugekehrten Ende zu einem Kegelrade 135 ausgebildet, welches
wieder mit einem der Kegelräder 133 der Welle 129 in Eingriff steht, so daß bei Drehung
derselben auch das Aufschraubewerkzeug mit angetrieben wird. Dieses ist mehrteilig. Auf
einer am unteren Ende zum Kegelrade 135 ausgebildeten Büchse 136 ist am anderen Ende
ein Konus 137 befestigt, auf welchem wieder mit einer entsprechenden Kegelfläche eine
zweite Büchse 138 lose gehalten ist. Diese beiden Büchsen 136 und 138 stehen unter
dem Einfluß einer Feder 139, so daß diese die beiden mit ihren Kegelflächen fest gegeneinander
zu pressen und so miteinander zu verkuppeln sucht. Infolgedessen wird für gewöhnlich
die Drehung der unteren Büchse 136 auf die obere 138 mit übertragen, für den
Fall aber, daß letztere an einer Drehung gehindert ist, kann auch die untere Büchse allein,
also unabhängig von der oberen, sich drehen. Im freien Ende der letzteren befindet sich
wieder ein Mitnehmerring 140, der dem im Abschraubewerkzeug vorgesehenen entsprechend
gestaltet ist. Die Büchse 136 dreht sich dabei um eine Hülse 141, welche von einem an der
Wand des Gehäuses 130 durch eine Stellschraube 142 befestigten Arm 143 getragen
wird, so daß diese Hülse 141 genau eingestellt werden kann. In dieser Hülse 141 steht mit
dem unteren Ende festgeschraubt ein Bolzen 144, welcher am anderen Ende zu einem Zapfen
145 ausgebildet ist, der an zwei diametral gegenüberliegenden Seiten Gewindegänge entsprechend
dem Gewinde der zu bearbeitenden Muttern besitzt, im übrigen aber glatt ist, und dessen
Durchmesser dem Kerndurchmesser des Gewindes der Muttern gleich ist. Dieser Bolzen
144 ist der Länge nach geschlitzt und durch seitliche Abflachungen so federnd gestaltet,
daß der Gewindezapfen 145 um so viel zusammengepreßt werden kann, daß trotz des darauf
befindlichen Gewindes eine Mutter über diesen Zapfen 145 geschoben werden kann. Hört
aber die den letzteren zusammenpressende Kraft auf zu wirken, so schnappt das Gewinde
des Zapfens in das Gewinde der Mutter ein, so daß dann letztere sicher auf dem Bolzen
144 gehalten ist. Auf letzterem ist unterhalb des Gewindezapfens 145 ein kegelförmiger Verstärkungsreifen
146 vorgesehen, mit welchem ein mit einer entsprechenden Gegenfläche ausgestatteter,
von einer Feder 147 getragener Ring 148 zusammenwirkt, so daß nur dieser
Ring entgegen der Feder 147 angedrückt zu werden braucht, um das oben erwähnte Zusammenpressen
der federnden Teile des Gewindezapfens 145 zu bewirken. Auf dem Ring
148 stehen gleichmäßig verteilt drei Stifte 149,
welche durch entsprechende Löcher des Mitnehmerringes 140 hindurch in eine darin vorgesehene
Ringnut 150 hineinragen, so daß durch
Einrücken eines Ringes 151 in diese Nut 150
der genannte Ring 148 eingedrückt werden kann, wenn eine Mutter auf den Zapfen 145
aufgesetzt werden soll.
Zum Abschrauben erhalten nun die Werkzeuge 131 und 131" Links- und zum Aufschrauben
Rechtsdrehung, indem die Welle 129 während des ersteren Vorganges im einen und
während des letzteren Vorganges im anderen Sinne angetrieben wird. Dieses geschieht von
der Welle 128 aus, welche durch Vermittlung der Riemenscheibe i28a (Fig. 12 und 13) beispielsweise
von der oben genannten Welle 25 oder auch einer anderen Kraftquelle aus angetrieben
wird. Auf der Welle 128 sind die beiden Zahnräder 152 und 153 befestigt, von
welchen das eine (152) unmittelbar mit dem Zahnrade 154, das andere durch Vermittlung
eines Zwischenrades 155 mit dem Zahnrade 156
in Eingriff steht: Die beiden Zahnräder 154 und 156 sitzen lose auf der Welle 129, während
zwischen ihnen, auf letzterer gegen Drehung gesichert, eine Klauenkuppelmuffe 157
achsial verschiebbar angeordnet ist, so daß dieselbe durch entsprechende Einstellung mit
dem einen oder anderen der Zahnräder 154 und 156 mittels daran vorgesehener Gegenklauen
in Eingriff gebracht werden kann, in ihrer Mittelstellung aber mit keinem dieser
Räder in Eingriff sich befindet. Je nach Stellung der Muffe 157 erhält also infolge der vorbeschriebenen
Zahnräderanordnung die Welle 129 entweder Rechts- oder Linksdrehung, welche
durch Vermittlung der Kegelräder 133, 132, 135 auf die Ab- und Aufschraubewerkzeuge
übertragen werden, oder auch Stillstand.
Die Einstellung der Muffe 157 erfolgt durch Vermittlung einer Daumenscheibe 158 (Fig. 12
und 14), welche auf der die Schneidwerkzeuge mittelbar bewegenden Welle 38 befestigt ist.
Diese Daumenscheibe 158 wirkt auf einen Hebel 159, der federnd mit einem zweiten Hebel
160 verbunden ist, welcher wiederum mit seinem oberen gegabelten Ende an einen Bolzen
161 angreift. Letzterer ist achsial verschiebbar in der Welle 129 angeordnet und ist mittels
eines durch Schlitze dieser Welle hindurchgeführten Querkeiles mit der Kuppelmuffe
157 verbunden, so daß letztere die Bewegungen des Bolzens 161 mitmachen muß.
Auf den Hebel 160 wirkt noch eine Feder 162 so ein, daß diese mittelbar den Hebel 159 in
steter Berührung mit der Daumenscheibe 158 hält. Letztere regelt also bei entsprechender
Gestaltung die Stellung der Kuppelmuffe stets so, daß die Welle 129 und damit die von ihr
bewegten Ab- und Aufschraubewerkzeuge die jeweils erforderliche Drehung oder auch Stillstand
erhalten.
Eine zweite auf der Welle 38 befestigte, zweckmäßig mit der Daumenscheibe 158 in
einem Stück gegossene unrunde Scheibe 163 bewirkt die eben erläuterte Bewegung des Gehäuses
130 zur Einstellung der Ab- und Aufschraubewerkzeuge. Auf diese Scheibe 163
stützt sich zu dem Zwecke mit einer Laufrolle ein Hebel 164, der an seinem freien Ende
mit einer auf und ab bewegbaren Zahnstange
165 verbunden ist, die mit einem Zahnrade
166 in· Eingriff steht, welches zentrisch zur Welle 129 an dem Gehäuse 130 befestigt ist.
Die Scheibe 163 ist so gestaltet, daß sie in den richtigen Zeitpunkten das Zahnstangengetriebe
165, 166 derart in Tätigkeit setzt, daß
das Gehäuse 130 um 90 ° im einen oder anderen Sinne gedreht und damit einmal die
Abschraubewerkzeuge, das andere Mal die Aufschraubewerkzeuge den Werkstückhaltern
gegenübergestellt werden.
Endlich stützt sich noch der Lagerrahmen 127 mit einer unten an ihm vorgesehenen
Laufrolle 167 unter dem Einfluß einer auf der Zeichnung nicht dargestellten Feder gegen die
Seitenfläche der Scheibe 163, und es sind an dieser entsprechend Erhöhungen 168,169 (Fig.14)
vorgesehen, welche durch Einwirkung auf die Rolle 167 dem Lagerrahmen 127 die erforderliche
Bewegung erteilen, so daß dadurch die Ab- und Aufschraubewerkzeuge den Werkstückhaltern
genähert oder von ihnen entfernt werden, wie dies erforderlich ist.
Ist ein Satz Muttern fertig bearbeitet und wird dann der Antrieb für die Werkzeuge 20,
21, 22 ausgeschaltet, wobei auch die Welle 38 stillgesetzt wird, so nimmt das Gehäuse 130
dieser Auf- und Abschraubevorrichtung die in den Fig. 12 bis 14 gezeichnete Lage ein, d. h.
es stehen die Abschraube werkzeuge 131 den Werkstückhaltern gegenüber, so daß eine entsprechende
Bewegung des Lagerrahmens 127 genügt, um diese Werkzeuge über die auf den
genahnten Werkstückhaltern befindlichen Muttern herüber zu schieben, während die Aufschraubewerkzeuge
132 ihre die Werkstücke aufnehmende Seite nach aufwärts kehren. In
diese Werkzeuge wird nun je eine zu bearbeitende Mutter eingesetzt, wozu Ringe 151,
welche zweckmäßig alle an einem gemeinsamen, in dem Lagerrahmen 127 auf und ab
bewegbaren, federnd hochgehaltenen Balken 170 (Fig. 15) angeordnet sind, in die Werkzeuge
132 eingerückt werden, so daß dadurch die Gewindezapfen 145 zusammengepreßt werden,
so daß die Muttern durch entsprechende Öffnungen des Balkens 170 hindurch auf diese
Gewindezapfen 145 aufgesetzt werden können. Wird dann der Balken 170 mit den Ringen
wieder angehoben, so federn die Teile der Zapfen 145 auseinander, und es sind dann die
Muttern auf deren Gewinde sicher gehalten. Ist dieses geschehen, so wird durch einen Zug
an dem Handgriff 102* die Steuervorrichtung
in Tätigkeit gesetzt, so daß zunächst der die Werkstückhalter enthaltende Lagerkasten ι
umgeschaltet und dadurch den Schneidwerkzeugen neue zu bearbeitende Muttern, der Ab-
und Aufschraubevorrichtung aber die beim vorangegangenen Arbeitsgange bearbeiteten
Muttern gegenübergestellt werden und dann der Antrieb der Schneidwerkzeuge eingeschaltet
wird. Da hierbei die Welle 38 Drehung in der Pfeilrichtung (Fig. 12) erhält, tritt zugleich
auch die Ab- und Aufschraubevorrichtung in Tätigkeit, wobei die Werkzeuge 131
zunächst Linksdrehung erhalten. Durch eine entsprechende Schwenkung des Lagerrahmens
127 werden die Abschraubewerkzeuge 131 über
die abzuschraubenden Muttern herübergeschoben, so daß diese von dem Mitnehmerring 134
erfaßt und bei der Drehung der Werkzeuge 131 von den Werkstückhaltern 2 abgeschraubt
werden, wobei das Gehäuse 130 durch eine entsprechende Bewegung des Rahmens 127 allmählich
von den Werkstückhaltern zurückbewegt wird.
Sind die Muttern abgeschraubt, so geht der Lagerrahmen 127 in seine Anfangslage zurück,
worauf das Gehäuse 130 durch Vermittlung des Zahnstangengetriebes 165, 166 von den Erhöhungen
168, 169 (Fig. 14) der unrunden Scheibe 163 aus um 90° gedreht wird, so daß
dadurch die Aufschraubewerkzeuge 131^ in die
wagerechte Lage gebracht werden und die Abschraubewerkzeuge die Offenseite nach unten
wenden, was ein Herausfallen der fertig bearbeiteten Muttern zur Folge hat. Alsdann
wird durch eine entsprechende Schwenkung des Lagerrahmens 127 das Gehäuse 130 nach
den Werkstückhaltern hin bewegt, wobei dann die Aufschraubewerkzeuge 131" eine solche
Lage erhalten, daß deren Bolzen 144 genau in der Achsenverlängerung der Werkstückhalter 2
stehen, und zugleich den Werkzeugen 131°
die zum Aufschrauben erforderliche Rechtsdrehung gegeben. Hierbei werden die in den
Aufschraubewerkzeugen befindlichen Muttern von dem Mitnehmerring 140 mitgenommen,
wodurch sie dann von dem Bolzen 144 ab- und gleichzeitig auf den Gewindezapfen der
Werkstückhalter aufgedreht werden. Sind die zu bearbeitenden Muttern auf den Werkstückhaltern
festgeschraubt, und ist dadurch der sie haltende Teil der Aufschraubewerkzeuge, d. i. die Büchse 138, an einer weiteren Drehung
gehindert, so löst sich selbsttätig die Verbindung zwischen den Büchsen 138 und 136,
und es kann dann die letztere die ihr von der Welle 129 erteilte Bewegung ungehindert
fortsetzen. Man kann also die Aufschraubewerkzeuge immer mehr Umdrehungen machen
lassen, als zum Aufschrauben der Muttern an sich nötig wären, so daß die letzteren mit
Sicherheit stets fest aufgeschraubt werden, auch wenn sie nicht gleich das Gewinde der
Werkstückhalter richtig erfassen und einmal leer mit herumgedreht werden sollten.
Sind die Muttern aufgeschraubt, so wird während des letzten Teiles der Umdrehung der
Welle 38 noch der Lagerrahmen 127 in die Anfangslage, die Kuppelmuffe 157 in die
Mittelstellung, und auch das Gehäuse 130 in die in Fig. 12 bis 14 gezeichnete Lage zurückgeführt,
worauf das beschriebene Spiel von neuem beginnt.
Claims (13)
- Pate nt-An Sprüche:i. Maschine zur Bearbeitung der Stirnflächen an Schraubenmuttern, bei welcher in einem Lagerkasten einander gegenüber angeordnete drehbare Werkstückhalter durch Drehen des Lagerkastens mit ihren Werkstücken abwechselnd den Werkzeugen gegenüber eingestellt und in dieser Stellung in Umdrehung versetzt werden, während die übrigen Halter zum Ab- und Aufschrauben der Muttern stillstehen, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkstückhalter (2) im Lagerkasten (1) in einer durch dessen Drehachse gelegten Ebene rechtwinklig zur Drehachse in Reihen angeordnet sind, und die in entsprechender Anzahl vorhandenen go Werkzeugsätze (20, 21, 22) in einem gemeinsamen um eine Achse (24) schwingbaren und auf dieser längs verschiebbaren Rahmen (23) angebracht sind, durch dessen in geeigneter Weise gesteuerte Bewegung die einzelnen Werkzeuge (20, 21, 22) nacheinander in Arbeitsstellung gebracht werden, während von der in Ruhe befindlichen Werkstückhalterreihe mittels nebeneinander angeordneter, durch eine vor den Werkstückhaltern liegende gemeinsame Welle (129) gleichzeitig bewegter Schlüssel (131) die Werkstücke abgeschraubt und mittels einer zur ersten um 90 ° versetzt stehenden zweiten Reihe nebeneinander angeordneter, von derselben Welle (129) bewegter Schlüssel (131") durch neue Stücke ersetzt werden.
- 2. Ausführung der Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zum Antrieb der beiden einander gegenüber angeordneten Reihen von Werkstückhaltern zwei Wellen (11) in dem Lagerkasten (1) gelagert sind, deren Antrieb von der Antriebswelle (13) aus unter Vermittlung von Zahnrädern (15, 14) und Kupplungen (16) erfolgt, die durch Federn (17) in eingerückter Lage gehalten werden, dagegen mit Hilfe achsial in den Wellen (11) verschiebbarer Bolzen (18) ausgerückt werden können, und zwar durch eine Spurscheibe (19) in der Weise, daß nur die Welle (11)der jeweils den Schneidwerkzeugen (20, 21, 22) gegenüberstehenden Reihe von Werkstückhaltern mit ihrem Zahnrade (15) gekuppelt ist.
- 3. Ausführung der Maschine nach Anspruch ι bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (23) seine Schwenk- und Längsbewegung durch unrunde Scheiben (53 bzw. 48 und 49) auf Wellen (52 bzw.41 und 47) erhält, die mittelbar durch eine Welle (38) in Drehung versetzt werden, deren Antrieb jedoch durch eine auf einer der erstgenannten Wellen (47) sitzende unrunde Scheibe (54) nach jeder Umdrehung dieser Welle (47) selbsttätig ausge-. schaltet wird zur Stillsetzung der Werkzeuge.
- 4. Ausführung der Maschine nach Anspruch ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Lagerkasten (1) zur Sicherung in der Arbeitsstellung an der jeweils den Werkzeugen gegenüberstehenden Seite durch Kniehebel (71, yxa) auf schwingbar angeordnete, federnde Stützen (70) gepreßt wird, die vor der jedesmaligen Drehung des Lagerkastens nach Lösen der Kniehebel (71, yia) aus der Bahn des Lagerkastens ausgeschwungen, während der Drehung des Lagerkastens aber durch diesen selbsttätig wieder in die Arbeitsstellung zurückgeführt werden.
- 5. Ausführung der Maschine nach Anspruch ι bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kniehebel (71, jia) durch Drehung der Steuerwelle (95) mittels eines durch die Spurrinne (94^) eines Rades (94) beeinflußten Gestänges (88, 86, 85, 84, 81) gelöst und die den Lagerkasten (1) in der Arbeitsstellung sichernden Stützen (70) von einem auf der Welle (95) vorgesehenen Daumen (103) durch das Hebelwerk (104, 105, 106, 74) aus der Bahn des Kastens (1) ausgeschwungen werden, während der Lagerkasten (1) durch einen an den Kurbelzapfen (107) des Rades (94) angreifenden Kettenzug (108, 109) gedreht wird.
- 6. Ausführung der Maschine nach Anspruch ι bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine auf dem Drehzapfen (in) des Lagerkastens (1) lose drehbar angeordnete Scheibe (110) einerseits unter dem Einfluß eines sie nach rückwärts drehenden Gewichtszuges (112); andererseits unter dem Einfluß einer an den Kurbelzapfen (107) des Rades (94) angreifenden in entgegengesetzter Richtung wirkenden Gelenkkette (109) steht und mit zwei radial nach innen gerichteten federnden Sperrklinken (114) auf der Oberfläche eines auf dem Drehzapfen (111) festsitzenden Doppeldaumens (113) gleitet, so daß bei Drehung der Steuerwelle (95) der Lagerkasten (1) durch die Reibung der Klinken (114) auf den Daumen (113) zunächst ein wenig rückwärts, nach Einschnappen der Mitnehmerstifte (114) hinter den Doppeldaumen aber nach vorwärts gedreht wird. ■
- 7. Ausführung der Maschine nach Anspruch ι bis 6, gekennzeichnet durch die Anordnung von Stützen (118), die sich unter Nasen (125) der Werkstückhalter legen, um diese beim Ab- und Anschrauben der Muttern gegen Drehung zu sichern.
- 8. Maschine nach Anspruch 1 bis 7, mit einer Vorrichtung zum mechanischen Auf- und Abschrauben der Muttern auf und von den jeweils in Ruhe befindlichen Werkstückhaltern, dadurch gekennzeichnet, daß an der den Drehwerkzeugen gegenüberliegenden Seite am Maschinengestell in einem schwingenden Rahmen (127) eine Welle (129) gegenüber den Werkstückhaltern gelagert ist, die ein um 90 ° schwenkbares Gehäuse (130) mit zwei Reihen rechtwinklig zueinander stehender nach Art von Steckschlüsseln eingerichteter Ab- und Aufschraubewerkzeuge (131,131^) trägt, von denen die eine Reihe (131) zum Abschrauben der bearbeiteten Muttern, die andere (i3ia) nach Drehen des Gehäuses (130) um 90 ° zum Aufschrauben der vorher in die Werkzeuge (131") eingeführten Muttern dient.
- 9. Ausführung der Vorrichtung nach Anspruch ι bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufschraubewerkzeuge (131") aus zwei unter der Einwirkung einer Feder nach Art einer Reibungskupplung mit konischen Flächen übereinandergeschobenen Büchsen (136,138) bestehen, von denen die eine Büchse (136) behufs Aufschraubens der Muttern zweckmäßig gedreht wird, während die die Muttern aufnehmende Büchse (138) durch Reibung mitgenommen wird.
- 10. Ausführung der Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß in das Aufschraubewerkzeug (131*) ein gegen Drehung gesicherter Bolzen (144) hineinragt, der durch einen Längsschlitz in zwei federnde, von dem Mitnehmerring (140) umgebene, zur Aufnahme der Muttern mit Gewinde versehene Enden gespalten ist, die zusammengepreßt ein Aufschieben des Werkstückes gestatten und, wieder freigegeben, die Muttern festhalten.
- 11. Ausführung der Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 10, gekennzeichnet durch einen kegelförmigen Ansatz (146) unterhalb des Gewindezapfens (145) des Bolzens (144), mit dem ein mit entsprechender Gegenfläche versehener, von einer Feder(τ47) getragener Ring (148) so zusammenwirkt, daß dieser auf den kegelförmigen j Ansatz (146) niedergedrückt, die Teile des ; federnden Bolzens (144) zusammendrückt, um das Aufstecken der Muttern auf den Gewindezapfen des Bolzens zu ermöglichen.
- 12. Ausführung der Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Ab- und Aufschraubewerkzeuge (131, 131·3) ihre Drehung mittels Kegelrädergetriebe (132, 133, 135) von der das Gehäuse (130) tragenden Welle (129) erhalten, auf welcher zwei von einer Antriebswelle (128) in entgegengesetzter Richtung gedrehte Zahnräder (154 und 156) lose sitzen, zwischen denen eine Kuppelmuffe (157) so angeordnet ist, daß durch j deren entsprechende Einstellung entweder ; das eine oder das andere oder keines der I Zahnräder (154, 156) mit der Welle (129) gekuppelt werden kann.
- 13. Ausführung der Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Kuppelmuffe (157) durch eine Daumenscheibe (158) auf der die Schneidwerkzeuge mittelbar bewegenden Welle (38) verstellt wird, welche zugleich durch eine unrunde Scheibe (163) und ein von dieser bewegtes Zahnstangengetriebe (165, 166) die Schwenkung des Gehäuses (130) um die Welle (129) sowie mit Hilfe seitlich an dieser Scheibe vorgesehener Erhöhungen (168, 169) die Bewegungen der die Gehäusewelle (129) tragenden, um die Antriebswelle (128) schwenkbaren Lagerböcke (127) verursacht, so daß die Ab- und Auf-. Schraubevorrichtung gleichzeitig mit den Schneidwerkzeugen arbeitet und zugleich mit diesen ihre Tätigkeit beendet.Hierzu 5 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE257200C true DE257200C (de) |
Family
ID=515140
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT257200D Active DE257200C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE257200C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6713945B2 (en) | 2000-08-24 | 2004-03-30 | Heraeus Noblelight Gmbh | Coolable infrared radiator element of quartz glass |
-
0
- DE DENDAT257200D patent/DE257200C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6713945B2 (en) | 2000-08-24 | 2004-03-30 | Heraeus Noblelight Gmbh | Coolable infrared radiator element of quartz glass |
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