DE256246C - - Google Patents

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DE256246C
DE256246C DENDAT256246D DE256246DA DE256246C DE 256246 C DE256246 C DE 256246C DE NDAT256246 D DENDAT256246 D DE NDAT256246D DE 256246D A DE256246D A DE 256246DA DE 256246 C DE256246 C DE 256246C
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locking device
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D15/00Props; Chocks, e.g. made of flexible containers filled with backfilling material
    • E21D15/60Devices for withdrawing props or chocks

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Forms Removed On Construction Sites Or Auxiliary Members Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■- M 256246 KLASSE 5 c. GRUPPE
Metallener Antreibkeil für den Holzausbau in Bergwerken.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Oktober 1911 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen metallenen Antreibkeil für den Holzausbau in Bergwerken mit verstellbarer Keilneigung. Die bisher üblichen, starren Holzkeile haben den Nachteil, daß der Holzausbau nach dem Einbringen des Versatzes nur unvollkommen entfernt und nur teilweise weiter verwendet werden kann. Diesen Nachteil hat man durch Verbesserung der Grubenstempel zu beseitigen
ίο versucht, jedoch erfüllen diese Einrichtungen ihren Zweck nur unvollkommen und sind für den Bergmann unhandliche und ungewohnte Arbeitsgeräte. Sie sind teuer und geben infolge ihrer Kompliziertheit zu häufigen Reparaturen Anlaß. Die vorliegende Neuerung gestattet, den üblichen Holzausbau vollständig beizubehalten. Nur tritt an Stelle des Holzkeiles der metallene Klappkeil. Beim Einschlagen des neuen Keiles ist durch eine Sperrvorrichtung dafür gesorgt, daß die zum Festhalten des Holzausbaues erforderliche Keilneigung vorhanden ist, während zum Entfernen des Antreibkeiles die genannte Sperrung gelöst wird. Hierdurch legt sich der Klappkeil zusammen, so daß z. B. ein prismatischer Stab entsteht, etwa von der kleinsten Keilhöhe. Die Beseitigung des Holzausbaues ist infolgedessen mit keinerlei Schwierigkeiten oder Gefahren verbunden.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, und zwar
Fig. ι eine Seitenansicht im aufgeklappten, zum Eintreiben geeigneten Zustande,
Fig. 2 einen Querschnitt nach A-B in größerem Maßstabe mit Sperrvorrichtung in. Ansicht.
Fig. 3 und 4 zeigen einen Abbau mit Holzausbau in Längs- und Querschnitt.
Der zusammenklappbare Metallkeil wird ebenso gehandhabt wie der bisher übliche Antreibkeil aus Holz. Sobald die Sperrvorrichtung, die in dem Ausführungsbeispiel in einem Querkeil α geeigneter Neigung besteht, eingerückt ist, nehmen die gelenkig miteinander verbundenen Schenkel b und c die geöffnete, zur Befestigung des Holzausbaues erforderliche Stellung ein. Es liegt auch im Bereiche des Erfindungsgedankens, statt des Querkeiles α ein Exzenter oder eine unrunde Scheibe zu verwenden. Nur muß dafür gesorgt sein, daß die Sperrung leicht und aus der Entfernung gelöst werden kann. Die Beweglichkeit der Schenkel des Antreibkeiles läßt sich durch einen einfachen Bolzen oder ein Klauengelenk erreichen. Pm vorliegenden Beispiel ist eine Schere oder Lamelle d mit zwei Drehachsen e und f vorgesehen, damit nach dem Zusammenklappen der Antreibkeil eine möglichst geringe Höhenausdehnung einnimmt. Als Begrenzung der Schenkelöffnung dient eine Lamelle g. Nachdem der Querkeil α eingeschoben ist, liegen beide Enden des Oberteiles c fest auf, und zwar auf der einen Seite auf dem Querkeil a, auf der anderen auf einem Vorsprung h am Unterstück b. Bei ■ einem Bolzen oder Klauengelenk fällt die Nase h fort. Ist der Versatz bis an den Holzausbau herangerückt, so genügt ein Schlag auf den Querkeil a, um den Antreibkeil und den Holzausbau entfernen zu können. Die Metallschenkel 5 und c sind zur Erzielung der genügenden Reibung zweckmäßig an ihren

Claims (1)

  1. Außenflächen aufgerauht und entweder aus j beweglich miteinander verbundene Keil-
    Voll- oder Profil-, z. B. U-Eisen hergestellt.
    schenkel (b und c), deren Neigung zum Zwecke der Wiedergewinnung des HoIz-
    Fatent-Anspruch: ausbaues mittels einer augenblicklich und
    Metallener Antreibkeil für den Holzaus- | leicht lösbaren Sperrvorrichtung schnell bau in Bergwerken, gekennzeichnet durch \ verstellbar ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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