DE25619C - Registrirapparat zur Benutzung beim Kartenspiel und für andere Zwecke - Google Patents
Registrirapparat zur Benutzung beim Kartenspiel und für andere ZweckeInfo
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- DE25619C DE25619C DENDAT25619D DE25619DA DE25619C DE 25619 C DE25619 C DE 25619C DE NDAT25619 D DENDAT25619 D DE NDAT25619D DE 25619D A DE25619D A DE 25619DA DE 25619 C DE25619 C DE 25619C
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63F—CARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- A63F1/00—Card games
- A63F1/06—Card game appurtenances
- A63F1/18—Scoring or registering devices; Indicators
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)
- Coin-Freed Apparatuses For Hiring Articles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 21. Juni 1883 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Apparat, der zur Benutzung beim Kartenspiel
und für andere Spiele bestimmt ist, um die Anzahl der Spiele und hiernach die zu zahlenden
Einsätze oder Beträge registriren zu können. Derselbe Apparat kann auch zum Markiren
oder Registriren des Empfangene oder der Entnahme von Geld und Billets bei öffentlichen
Vergnügungsorten u. dergl. Anwendung finden.
Der Apparat setzt sich aus einem Kasten mit zwei Abtheilungen zusammen, von welchen
die eine zur Aufnahme des Mechanismus und der zu zahlenden Beträge, die andere zur Aufnahme
der Karten dient, die-jedesmal durch einen Schlitz in dem verschliefsbaren Deckel
dieser Abtheilung gesteckt werden, wenn ein Spiel beendet ist. Die Anordnung ist so getroffen,
dafs, wenn der Deckel geöffnet wird, um die Herausnahme der Karten zu neuem
Spiel zu ermöglichen, ein Hebel in Thätigkeit kommt, dessen eines Ende bei der Normalstellung
eine Klappe geschlossen hält, die unter einem Schlitz in der Decke der Abtheilung für
den Einwurf des Einsatzes etc. angebracht ist. Auf dieser Klappe bleibt die Münze äufserlich
sichtbar liegen. Fällt nun infolge der Herausnahme der in die andere Abtheilung gesteckten
Karten diese Klappe nieder, so setzt eine daran angebrachte Schaltklinge ein Zählwerk in Thätigkeit, wodurch die Zahl der Spiele etc. registrirt
wird.
Fig. 1 der beiliegenden Zeichnung zeigt einen solchen Apparat im Grundrifs, Fig. 2 und 3
zeigen Längsschnitte nach Linie A-B, und zwar Fig. 2 den geschlossenen Apparat und Fig. 3
den geöffneten; Fig. 4 zeigt einen Längsschnitt nach Linie C- D und Fig. 5 einen Grundrifs
des Apparates mit Weglassung seines Obertheiles.
Der unter einer Tischplatte B befestigte Kasten A enthält eine Abtheilung α zur Aufnahme
der Hauptorgane des Zählwerkes und eine Abtheilung b zur Aufnahme der Karten
mit einem Deckel c, der in Platte B um ein Scharnier drehbar ist, durch ein Schnappschlofs
■festgehalten wird und mit einem Schlitz d versehen ist, durch den die Karten eingesteckt
werden können. Durch den in Platte B über der Abtheilung α angebrachten Schlitz i wird
der für das betreffende Spiel zu zahlende Einsatz (in Marken oder Münzen) eingesteckt, der
dann auf einer an der Unterseite von B um Scharnier j drehbaren Klappe liegen bleibt,
Fig. 2, so lange diese durch den längeren Arm eines bei g drehbaren Hebels f in horizontaler
Lage gehalten wird. Auf den kürzeren Arm dieses Hebels / legt sich der bei k1 drehbare
Arm k, und auf diesen drückt ein Wulst e an der Unterseite des Deckels c, wenn dieser, wie
in Fig. 2 dargestellt, die Abtheilung b geschlossen hält. Dadurch wird Hebel / und
Klappe h in horizontaler Lage gehalten, so dafs letztere während dieser Zeit das Hinunterfallen
des durch Schlitz i gesteckten Einsatzes in die Abtheilung α verhindert.
Die Oeffnung über der Klappe h ist mit Glas überdeckt, so dafs man die auf der Klappe
liegende Münze sehen kann, und unterhalb der Klappe befindet sich eine Schublade y, in
welche die Münze fällt, wenn, wie noch beschrieben wird, Klappe h herabschlägt.
Claims (1)
- An dieser Klappe h ist eine Klinke /, Fig. 4, drehbar angebracht, welche mit ihrem Einschnitt m einen der Stifte oder Vorspränge η an der Seite der Walze C erfafst, die an ihrem Umfange die Zahlen ο bis 9 zur Angabe der Einer trägt. Diese Walze C sitzt neben einer anderen Walze D, an deren Umfange die Ziffern 1 bis 9 zur Angabe der Zehner nebst einer Blankstelle angebracht sind, lose auf einer Achse E. Zwischen beiden Walzen befindet sich auf einer unterhalb E liegenden Achse q ein Schaltrad /, das durch den Stift r der Walze C um einen Zahn weiter gedreht wird, wenn diese Walze eine Umdrehung vollendet hat. Dadurch wird auch das Zahnrad ί auf Achse q und die Nummerwalze D entsprechend gedreht, indem die Stifte t der letzteren von der Verzahnung des Rades ί erfafst werden.Eine Rückwärtsdrehung der Walze C -wird durch Klinke o, Fig. 4, und eine Rückwärtsdrehung von D durch Klinke u, Fig. 2 und 3, verhindert, indem die Nasen dieser Klinken zwischen zwei Zähne oder Vorsprünge genannter Walzen einspringen. Die über den letzteren in der Platte B befindliche Schauöffnung ist mit einer Glasscheibe- überdeckt, so dafs man die nach oben gekehrten Ziffern erblicken kann.Die Wirkungsweise des beschriebenen Apparates ist folgende:Nachdem der für ein Spiel zu zahlende Einsatz etc. in Münzen u. s. w. durch Schlitz i gesteckt worden, so dafs er, wie erwähnt, auf Klappe h von aufsen sichtbar liegt, werden die Karten nach beendetem Spiel durch den Schlitz d des durch das Schnappschlofs verschlossen gehaltenen Deckels c gesteckt und fallen in die Abtheilung b. Sollen nun diese Karten zu einem neuen Spiele weiter benutzt werden, so mufs das Schlofs des Deckels c erst geöffnet und dieser in die Höhe geklappt werden. Dadurch wird Arm k frei und gestattet ein Abwärtsschwingen des längeren Armes des Hebels/) Fig. 3; infolge dessen schlägt Klappe h nach unten, läfst die auf ihr liegende Münze in die Schublade y fallen, verschiebt dabei die Klinke /, Fig. 4, und dreht die Walze C um einen Zahn weiter, so dafs diese ihre nächste Ziffer nach oben kehrt und auf diese Weise das Spiel registrirt. Wird bei einem neuen Spiele der Deckel c geschlossen, so nehmen sämmtliche Theile ihre Normalposition wieder ein.Bei jeder zehnten Oeffnung des Deckels c dreht der Stift r der Walze C das Schaltrad/ um einen Zahn weiter, und Zahnrad s ertheilt der Walze D eine Zehnteldrehung. Infolge dessen rückt ihre erste Ziffer 1 unter die Oeffnung v, und indem nun die Einerwalze C ihre Anfangsziffer ο wieder nach oben kehrt, wird von dem Zählwerk die Zahl 10 registrirt u. s. w. Hieraus ist ersichtlich, dafs der Apparat eine nachträgliche Controle über die Richtigkeit der gezahlten Einsätze nach der Anzahl der Spiele ermöglicht.Natürlich kann man an dem Apparat, ohne dafs man von dem Wesen der Erfindung sich entfernt, mannigfache Aenderungen treffen; beispielsweise könnte man den Deckel c statt zum Aufklappen zum Schieben einrichten und dadurch ebenfalls ein Auslösen des Hebels / erreichen. Auch könnte man statt des dargestellten ein Zählwerk irgend einer anderen Construction wählen.Pate ν τ-Anspruch:Die mit Bezug auf die Zeichnung beschriebene Combination der Abtheilung b zur Aufnahme der Karten etc. und der Abtheilung α zur Aufnahme des Einsatzes mit dem Hebel f, der beim Schliefsen des Deckels c die Klappe h hebt, so dafs die auf die Klappe h fallende Münze von aufsen sichtbar bleibt, während beim Oeffnen des Deckels durch Niederschwingen des Hebels die Klappe h herabschlägt und mittelst ihrer Klinke / ein Zählwerk in Thätigkeit setzt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE25619C true DE25619C (de) |
Family
ID=302056
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT25619D Active DE25619C (de) | Registrirapparat zur Benutzung beim Kartenspiel und für andere Zwecke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE25619C (de) |
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