DE338099C - Einrichtung an Kontrollkassen zur Aufnahme und Sichtbarmachung bezahlten Papiergeldes - Google Patents

Einrichtung an Kontrollkassen zur Aufnahme und Sichtbarmachung bezahlten Papiergeldes

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DE338099C
DE338099C DE1920338099D DE338099DD DE338099C DE 338099 C DE338099 C DE 338099C DE 1920338099 D DE1920338099 D DE 1920338099D DE 338099D D DE338099D D DE 338099DD DE 338099 C DE338099 C DE 338099C
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  • Einrichtung an Kontrollkassen zur Aufnahme und Sichtbarmachung bezahlten Papiergeldes. Die Erfindung bezieht sieh auf eine Verbesserung an Kontrollkassen, und zwar im besonderen an sog. Schreibkontrollkassen; bei denen der vom Käufer gezahlte Geldbetrag nach jedesmaliger Bedienung der Kasse, Eintragung des zu zahlenden Geldbetrages usw. noch eine@Zeitlang sichtbar bleiben soll, damit Meinungsverschiedenheiten und Irrtümer bei der Zahlung bzw. beim Herausgeben rasch aufgeklärt werden können.
  • Bei den bisher gebräuchlichen. Kassen dieser Art ist bekanntlich eine wagerecht liegende, mit verschiedenen sagmentförmigen Abteilungen versehene Trommel vorgesehen, die beim Herausziehen der Kassenschublade um einen bestimmten Winkel gedreht wird, so däß das Fach der Trommel, in welches der Geldbetrag eingeworfen wurde, unter ein Glasfenster rückt und ihn dort sichtbar bereit hält, bis er nacheinigen weiteren schrittweisen Drehungen durch eine im Boden angebrachte Öffnung in das Innere der Kasse bz w. in die Geldschublade fällt. Diese Einrichtung ist für Papiergeld nicht anwendbar, vor allem deshalb nicht, weil die Scheine i.n den Fächern nicht flach liegen und nicht ohne Störung in die Kasse herabfallen würden.
  • Andererseits wird es bei der ständigen Zunahme des Papiergeldumlaufes und dies allmählichen. Verschwvindens d 'er Münze immer notwendiger, die Kassen für Papiergeld einzurichten.
  • Dies ist nun gemäß der Erfindung in besonders zweckmäßiger Weise gelungen.
  • Im wesentlichen ist der Fortschritt dadurch erreicht worden, daß für die Aufnahme, :die Sichtbarmachung und _ die Weiterbeförderung des Papiergeldes in die eigentliche Kasse eine ivagereoht liegende Walze vorgesehen ist, die an ihrem Umfang durch Querleisten in mehrere Fächer eingeteilt und so in einem Gehäuse gelagert- ist, daß sie bei der in üblicher Weise durch Herausziehen der Kassenschublade bewirkten schrittweisen Drehung in jeder Ruhestellung eines der Fächer einem Einsteckspalt gegenüberstellt, der das Einlegen einer Banknote o. dgl. in flacher Lage gestattet und durch eine Klappe abdeckbar ist, ein zweites Fach dagegen unter :einem Fenster hält und ein drittes Fach einer Offnung des Gehäuses nach unten zukehrt, so daß der in das erstgenannte Fach eingesteckte Schein bei Drehung der Walze zunächst in flacher Lage unter das Fenster gebracht wird und bei der nächsten Drehung über die Öffnung nach unten gelangt und dann in den Geldscheinbehälter herabfallen kann.
  • Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung dargestellt.
  • Fig. i zeigt eine Seitenansicht der neuen Tasse, Fig. a einen Grundriß Fig. 3 ist ein .senkrechter Schnitt durch die neue Einrichtung in größerem Maßstab, Fig. q. ein dazu gehöriger GrundriB.
  • Das Kassengehäuse a ist in bekannter Weise mit einer Geldschublade b ausgestattet. In dem aufklappbaren, verschließbaren Dekkel c ist die Einrichtung d zum Aufschreiben des zu zahlenden Geldbetrages auf einem Papierstreifen, auf dem er unter einer Glasplatte sichtbar bleibt, wenn der Papierstreifen weitergeschaltet ist. Mit e ist der.übliche drehbare, in mehrere, beispielsweise sechs, Fächer eingeteilte Aufnahmeteller für Geldstücke bezeichnet.
  • Die Fortschaltung des Tellers e und des Papierstreifens bei d wird in irgendeiner geeigneten Weise durch die Schublade b beim Herausziehen der Schublade besorgt.
  • Gemäß der Erfindung ist nun für die Aufnahme von Geldscheinen o eine besondere Trommel h in wagerechter Lage- angeordnet, die mit Leisten i besetzt ist. Durch die Leisten ist die Trommel an ihrem Umfang in mehrere, hier beispielsweise drei, Fächer abgeteilt.
  • Die Trommel läuft in einem Trommelgehäuse 1, -das nach der oberen Tischfläche der Kasse hin einen Schlitz m freiläßt, der durch eine Klappe p verschlossen werden kann. Ferner enthält das Trommelgehäuse ein @läsfenster n von ungefähr der Aus-. dehnung eines ganzen Trommelfaches und eine nach unten gekehrte öffnung u von etwa ebensolcher Größe.
  • Mit der Trommel ist ein Schaltstern q verbuli,dieni 'auf deri -ein'-an der Stütze s bei t schwingbar gelagerter Mitnehmer r einwirkt, wenn- die Schublade b herausgezogen wird. Feim Zurückschieben der Schublade kann der Mitnehmer r dein Schaltstern q ausweichen.
  • Die -Anordnung ist so getroffen, daß bei jedesmaliger Bewegung eine Drehung der Trommel lv von - solcher Größe zustande kommt, daß j e ein Fach an die Stelle des vorhergegangenen Faches kommt.
  • Bei der in Fig. i gezeichneten Lage der Teile kann ein Geldschein o, wie angedeutet, durch den Schlitz m in das auf der linken Seite der Walze befindliche Fach eingesteckt werden, so daß er darin flach liegt. Wird nun der Schlitz -in durch Umlegen der Klappe p in die -Lage nach Fig. 3 geschlossen und die Schublade b herausgezogen, so wird die- Walze h durch Mitnehmer r und Schaltstern q um etwa i2o° gedreht. Die entsprechend gekrümmte Leiste z nimmt dabei den -Schein in- die in Fig. 3 und ¢ angedeutete Lage mit, in welcher er durch das Fenster n sichtbar bleibt, bis eine weitere Zahlung von der Kasse aufgenommen und dabei die Walze lv nochmals um i2o° gedreht wird. Dann fällt der Schein o bei u frei heraus in das Geldscheinfach der Schublade b bzw. der Kasse.
  • Damit das Schließen der Klappe p vor Öffnender Kasse nicht vergessen wird, kann eine mechanische Einrichtung vorgesehen werden, die es selbsttätig zum gegebenen Zeitpunkt besorgt.
  • Als einfaches Ausführungsbeispiel ist die mit v und w bezeichnete Vorrichtung in der Zeichnung angedeutet. v ist ein Nocken oder Vorsprung auf dem Rand der Schublade b, zt., ein -in senkrechter Richtung geführter und in begrenztem Maße arhsial beweglicher Stößel. Beim Herausziehen der Schublade b trifft der Nocken v gegen den abgerundeten Kopf des Stößels w und wirft ihn nach oben, so daß er seinerseits die Klappep aus der Lage nach Fug. i in die Lage nach Fg. 3 umwirft.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Einrichtung -an Kontrollkassen -zur Aufnahme und Sichtbarmachung bezahlten Papiergeldes, gekennzeichnet durch eine Walze (h) mit zylindrischer Auflagefläche für die Geldscheine, -die an ihrem Umfang durch Querleisten (i) in mehrere (drei) Fächer eingeteilt und so in einem Gehäuse gelagert ist, daß sie bei ihrer durch das Herausziehen der Kassenschublade in bekannter Weise bewirkten Fortschaltung den in das eine Fach flach eingelegten Geldschein beim nächsten Schritt unter ein Fenster (n) schiebt und beim folgenden Schritt vor eine Fallöffnung (u) bringt.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Klappe (p) zum Verdecken des Einwurfschlitzes während der Drehung der Trommel. -
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet- durch eine Vorrichtung (v, w) zum selbsttätigen Schließen der Klappe (p) vor der Drehung der Trommel.
DE1920338099D 1920-02-10 1920-02-10 Einrichtung an Kontrollkassen zur Aufnahme und Sichtbarmachung bezahlten Papiergeldes Expired DE338099C (de)

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