DE369282C - Stufenfoermiger Registrierapparat fuer Kartenspieler - Google Patents
Stufenfoermiger Registrierapparat fuer KartenspielerInfo
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- DE369282C DE369282C DESCH63715D DESC063715D DE369282C DE 369282 C DE369282 C DE 369282C DE SCH63715 D DESCH63715 D DE SCH63715D DE SC063715 D DESC063715 D DE SC063715D DE 369282 C DE369282 C DE 369282C
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63F—CARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- A63F1/00—Card games
- A63F1/06—Card game appurtenances
- A63F1/18—Scoring or registering devices; Indicators
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Toys (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN A! 17. FEBRUAR 1923
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
A -M 369282-, . KLASSE 77d GRUPPE 5
■
(Sch
637iS
IXI77
d)
Peter Schneider in Nürnberg. Stufenförmiger Registrierapparat für Kartenspieler.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Dezember 1921 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Registrierapparat, der sich infolge- seiner besonderen
Einrichtungen dazu eignet, die beim Kartenspiel, insbesondere beim Spielen' eines
sogenannten Blocktarockes auszuspielenden Blöcke (das sind allgemein bekannte, linsenförmig
gestattete Spielmarken) geordnet aufzubewahren sowie auch Gewinn und Verlust solcher ohne Barzahlung zu registrieren. Es
wird sonach mit einem solchen Apparat das Spielen wesentlich vereinfacht und erleichtert,
so daß es sich auch rascher abwickeln, läßt und demgemäß interessanter wird. ,
Dies wird dadurch erreicht, daß der" im
B69282
Nachstehenden näher beschriebene Registrierapparat aus einem stufenförmig abgesetzten
Behälter besteht, der in einem höheren Teil zur Aufnahme der Tarockblöcke und einer
Ausgabe- und Anzeigevorrichtung für dieselben dient, während er in seinem niederen
Teil zu einem TeUer für die auszugebenden und auszuspielenden Blöcke ausgebildet ist
und um diesen Teller herum in vier Abteilungen, der Anzahl der Tarockspieler entsprechend,
noch weitere Registrierzeichen trägt.
In den Abb. ι bis 3 der beiliegenden Zeichnung
ist ein solcher Registrierapparat in einer Ausführungsform veranschaulicht. Abb. 1
zeigt dabei den Aufriß teilweise im Längsschnitt, Abb. 2 den Grundriß und Abb. 3 die
Stirnansicht von vorn auf die Abstufung gesehen.
Wie aus den Abbildungen hervorgeht, besteht der Registrierapparat gemäß der Erfindung
in der Hauptsache aus einem stufenförmig abgesetzten Behälter a, der in seinem
höheren Teil eine horizontal angeordnete Bohrung b besitzt, die über den niederen Teil
ausmündet. Diese Bohrung b ist hierbei so eingerichtet, daß die zum, Spielen dienenden
linsenförmigen Tarockblöcke (.Spielmarken) c,
etwa 12 Stück, der Reihe nach darin untergebracht werden können, wobei sie durch eine
im hinteren Teil der Bohrung b gelagerte Schraubenfeder d nach der Ausmündung gedrückt
werden. Der vorderste Block wird durch zwei von der Seite her die Bohrung b
übergreifende Feder f gegen Herabfallen gesichert, d. h., in dieser Lage gehalten.
Auf der Oberseite dieses höheren Teiles des Behälters α ist eine Kapsel g befestigt, die
eine Schauöffnung h besitzt. Im Innern dieser Kapsel g ist eine drehbare Scheibe i gelagert,
die einen nach unten abstehenden gezahnten Rand trägt. Auf der Oberseite dieser
Scheibe i sind der Anzahl der Blöcke c entsprechende Nummern ο bis 12 angeordnet,
die beim Drehen der Scheibe in- der Schauöffnung h sichtbar werden.
Unter der Drehscheibe i ist eine zur Bohrung b parallel laufende Stange I mittels
Spiralfedern η auf dem erhöhten Teil des Behälters ο gelagert. Die Stange I trägt
am hinteren Ende einen Handgriff m, während ihr vorderes Ende im rechten Winkel abgebogen
ist, der beim Drehen der Stange I über der Mündung der Bohrung b vorbeibewegt
wird. Auf der Stange I ist noch ein Mitnehmer 0 befestigt, der beim Drehen der
Stange I mit dem Zahnkranz k der Drehscheibe
i in Eingriff gelangt und die Scheibe i um eine Nummer weiterschalitet.
Der niedrigere Teil des Behälters α besitzt
in seiner Oberseite eine zii einem Teller p
ausgebildete mehreckige Ausnehmung. Um diesen Teller p herum sind, der Anzahl der
Spieler entsprechend, zwischen den Ecken des Tellers p vier Führungen q befestigt, die zur
Aufnahme von drehbaren Stäbchen r dienen, die ihrerseits im Spiele als doppelte Blöcke
(Spielmarken) gelten. Zwischen den Ecken des Teilers j>
sind neben den Führungen q noch Bohrungen j angeordnet, die zur Aufnahme
von kleinen, für die vier Spieler verschieden gefärbten Steckstäbchen dienen, welche gleichfalls als doppelte Blöcke gelten
und bis zum Ausgleich nach beendetem Spiel als Zahlungsmittel Verwendung finden können.
Die Handhabung des Registrierapparates beim Spielen ist die folgende.
Die zum Ausspielen Verwendung findenden zwölf Blöcke c werden beim Spielen eines
Blocktarockes anstatt wie sonst üblich in einem Teller, in der Bohrung b des Behälters
α untergebracht. Beim Beginn des Spielens wird der erste Block dadurch' ausgegeben,
daß die Stange I mittels der Handhabe m gedreht
wird. Hierbei legt sich der Winkel der Stange I zwischen dem ersten und zweiten
Block und entlastet ersteren von dem Druck der Schraubenfeder d, so daß er hinter Jen
Federn f nach unten gleiten kann und in den Teller p fällt. Bei dieser Drehung der Stange /
wurde gleichzeitig durch deren Mitnehmer 0 die Drehscheibe i um eine Nummer weitergeschaltet,
so daß jetzt entsprechend der noch vorhandenen elf Blöcken bei der Schauöffnung
h die Zahl 11 sichtbar ist. Dadurch hat man jederzeit eine Kontrolle über die noch
in der Bohrung b vorhandenen Blöcke c. Beim Zurückdrehen' der Stange I, das nach Freigabe
der Handhabe m durch die Spiralfedern η
selbsttätig erfolgt, wird der nächste Block sofort durch die Schraubenfeder d nach vorn ton
gegen die Federn f gedruckt, so daß dieser Block dann beim nächsten Drehen der Stange I
zur Ausgabe gelangt und so fort. Ist das Spiel um den ersten Block beendet und gewonnen
worden, dann erhält der Gewinner den Block ausgehändigt. Ist das Spiel dagegen
verloren, dann muß der Verlierer den Wert des Blockes, der beliebig festgesetzt
werden kann, noch dazu tun. Dies kann nun gemäß der weiteren Regiistriereinrichtungen
auch durch Umlegen eines Drehstäbchens r nach innen markiert werden, nachdem zwar
der eine Block herausgenommen und! wodurch dann angezeigt wird, daß im Teller p zwei
Blöcke vorhanden sind, die der betreffende Mitspieler zahlt. Um diesen im Teller angezeigten
Wert wird nun das nächste Spiel gespielt und erhält nunmehr der Ge\vinner
dieses Spieles von dem Verlierer des ersten Spieles den Wert ausbezahlt oder ein farbiges
Steckstäbchen aus den Bohrungen j ausgehändigt. Sind alle zwölf Blöcke c nach und
Claims (5)
1. Stufenförmiger Registrier apparat für Kartenspieler, dadurch gekennzeichnet,
daß 'derselbe in seinem höheren Teil zur
Aufnahme der Tarookhlöcke genannten Spielmarken (c) und einer Ausgebe- und
Anzeigevorrichtung (I1 in) bzw. (h, i) für
dieselben, dient, während er in seinem niederen Teil zu einem Teller (p) für die
auszugebenden und auszuspielenden Blöcke
(c) ausgebildet ist und um diesen Teller (ρ) herum in vier Abteilungen, der Anzahl
der Tarockspieler entsprechend, noch weitere Registrierzeichen (r, s) trägt.
2. Registrierapparät für Kartenspieler
nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufnahme der Blöcke (c) im erhöhten
Teil des Behälters (a) eine horizontale Bohrung (b) vorgesehen ist, in
welcher die Blöcke (c) nebeneinander gereiht beim Beginn des Spieles untergebracht
sind, und durch eine im hinteren Teil· der Bohrung, (b) untergebrachte
Schraubenfeder (d) nach vorn gedrückt werden, wobei der vorderste Block durch
die Bohrung (b) übergreifende Federn (/} vor der Ausmündung gehalten wird.
3. Registrierapparat für Kartenspieler nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß auf der Oberseite des erhöhten Teiles des Behälters (a) parallel
zur Bohrung (b) mittels Spiralfedern (n) eine Stange (I) drehbar- gelagert ist, die
am hinteren Ende eine Handhabe (m) trägt, und deren vorderes Ende winkelförmig
so abgebogen ist, daß es beim Drehen ; der Stange (I) mittels der Handhabe (m)
\ nach links, vor der Ausmündung der Boh-[ rung (b) vorbeibewegt wird und dadurch
zwischen den vordersten und dem dahinter liegenden Block (c) gelangt und letzteren
etwas zurückdrüakt, während der vorderste Block (c) entlastet wird und hinter den
Federn (/) nach unten gleitet und in den Teller (p) fällt, worauf beim Loslassen
der Handhabe (m) die Stange (Z) selbsttätig durch die Spiralfedern (n) in die
Ruhestellung zurückbewegt, worauf der nächste Block (c) durch die Schraubenfeder
(d) nach vorn gegen die Haltefeder^ (f) gedrückt und damit zum Ausgeben
bereit gehalten wird.
4. Registrierapparat nach den Ansprüchen ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
auf der Oberseite des erhöhten Teiles des Behälters (a) über der Stange (Z) noch
eine Kapsel (g) mit Schauöffnung (h) befestigt ist, innerhalb welcher eine Scheibe
(i) drehbar gelagert und auf der Oberseite mit der Anzahl· der Blöcke (c) entsprechenden
Nummern ο bis 12 versehen ist, während sie mit einem nach unten abstehenden
Zahnkranz (k) mit einem Mitnehmer (0) der Stange (I) derart in Eingriff
steht, daß beim Drehen der Stange (I) auch die Scheibe (i) so weit gedreht
wird, daß die, der noch in der Bohrung (b) befindlichen Anzahl Blöcke entsprechende Nummer in der Schauöffnung (h)
erscheint, d.h. der jeweilige Bestand an Blöcken stets angezeigt wird.
5. Regiistrier apparat für Kartenspieler
nach den Ansprüchen 1 bis 4, gekennzeichnet durch weitere, um den- allenfalls
eckigen, zur Aufnahme des auszuspielenden Blockes (c) dienenden Teller (p) angeordnete
Registrierzeiche», die*' aus in Führungen (q) gelagerten, umlegbaren
Drehstäbchen (Y) sowie aus in Bohrungen (s) gehaltenen farbigen Stäbchen bestehen,
wobei erstere nach ihrem Umlegen nach Innen anzeigen, daß der zugehörige Spieler
■ einen Doppelblock· schuldet, - während die letzteren auch den Wert eines Doppelblockes
besitzen und bis zum Ausgleich des Spieles als Zahlungsmittel für Bargeld
dienen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH63715D DE369282C (de) | 1921-12-24 | 1921-12-24 | Stufenfoermiger Registrierapparat fuer Kartenspieler |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH63715D DE369282C (de) | 1921-12-24 | 1921-12-24 | Stufenfoermiger Registrierapparat fuer Kartenspieler |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE369282C true DE369282C (de) | 1923-02-17 |
Family
ID=7438072
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH63715D Expired DE369282C (de) | 1921-12-24 | 1921-12-24 | Stufenfoermiger Registrierapparat fuer Kartenspieler |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE369282C (de) |
-
1921
- 1921-12-24 DE DESCH63715D patent/DE369282C/de not_active Expired
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