DE2558162C2 - Vorrichtung zum seitlichen Strecken einer Bahn aus Textilmaterial oder dergleichen - Google Patents

Vorrichtung zum seitlichen Strecken einer Bahn aus Textilmaterial oder dergleichen

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Description

60
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum seitlichen Strecken einer Bahn aus Textilmaterial oder dergleichen nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Eine solche Vorrichtung ist aus der DE-OS 16 35 142 bekannt. In diesem bekannten Fall sind sowohl die Entrollfinger als auch die Steuerwalze antriebsfrei. Die Wirksamkeit dieser Vorrichtung ist daher sehr be-
65 schränkt, und zwar insbesondere auch deswegen, weil der sich zwischen den Entrollfingern spannende Bahnabschnitt praktisch spannungslos ist und durch das Eintauchen der Steuerwalze die Spannung der Warenbahn kaum beeinflußbar und damit auch die Ausrollwirkung kaum beeinflußbar ist
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, in der über die Steuerwalze laufenden Materialbahn Λϊηε Vorspannung zu erzeugen, um dadurch schon in der neutralen Ausgangsstellung und insbesondere während des Eintauchens der Steuerwalze Führungs- und Entrolleigenschaften der Vorrichtung zu verbessern.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs I gelöst Die Entrollfinger werden also positiv angetrieben, und zwar so, daß sie die Materialbahn zwischen sich spannen, weil ihre Wirkrichtung einerseits mit der Förderrichtung der Materialbahn und andererseits entgegen der Förderrichtung der Bahn läuft und dadurch die Materialbahn einem zusätzlichen Spanneffekt unterworfen wird, so daß beim Eintauchen der Steuerwalze wesentlich feinfühliger und sehr viel wirksamer auf den Bahnrand eingewirkt werden kann.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird der erwünschte Vorspann-Effekt allein durch den bezüglich der Materialbahn gegenläufigen Antriebssinn zweier Entroilfinger hervorgerufen, die im festen Abstand zueinander ortsfest angeordnet sind, wodurch aufwendige konstruktive Maßnahmen zum Verschieben oder Schwenken der einzelnen Entrollfinger entfallen.
Besonders vorteilhaft ist eine Kopplung der die Steuerwalze betätigenden Stelleinrichtung mit einer Justiereinrichtung gemäß Anspruch 2, mittels der der Taster im Falle der Beeinflussung durch die Materialbahn sofort wieder in eine Nullstellung gebracht wird, um eine übermäßige Verstellung zu verhindern. Auf diese Weise ist eine außergewöhnlich feinfühlige Korrektur möglich, die insbesondere deswegen von besonderem Vorzug ist, weil durch die erfindungsgemäße Spannung der Bahn zwischen den Entrollfingern bei Verstellung der Steuerwalze eine sehr schnelle und außerordentlich wirksame Anpassung an Bahnbewegungen möglich ist, wobei durch die Rückführung in eine »Nullstellung« ein sofortiger erneuter unbeeinflußter Einsatz des Tasters möglich ist.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläuterv.
F i g. 1 ist eine Vorderansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zum seitlichen Strecken von Textilmaterial — im folgenden Bahnausbreitvorrichtung genannt — im vertikalen Schnitt.
Fig. 2 ist eine von links gesehene Ansicht der in F i g. 1 gezeigten Vorrichtung im vertikalen Teilschnitt.
F i g. 3 ist eine Draufsicht eines Detektors zum Ermitteln der Kante der Bahn, der bei der in F i g. 1 gezeigten Bahnausbreitvorrichtung Verwendung findet.
F i g. 4 ist eine Vorderansicht des in F i g. 3 gezeigten Bahnkantendetektors.
Fig.5 ist eine Vorderansicht eines Bahnausbreitgeräts, das zwei der in Fig. 1 bis 4 gezeigten Bahnausbreitvorrichtungen aufweist, die an einem Maschinenrahmen mit Einrichtungen zum Einstellen des Abstandes zwischen den beiden Bahnausbreitvorrichtungen angebracht sind.
F i g. 6 ist eine Draufsicht auf das in F i g. 5 gezeigte Gerät.
F i g. 7 und 8 sind Schaltbilder einer Steuerschaltung
für das in den F; g. 5 und 6 gezeigte Gerät
F i g. 9 ist eine Draufsicht eines bei dem in den F i g. 3 und 4 gezeigten Bahnkantendetektor verwendeten pneumatischen Schalters im Querschnitt
Fig. 10 ist ein Vertikalschnitt entlang der Linie A-A in Fig.9.
Fig. ll(a) ist ein Schnitt des in den Fig.9 und 10 gezeigten Schalters und eines durch den Schalter zu steuernden Zylinoers.
F i g. 1 l(b) ist ein der F i g. 1 l(a) gleicher Schnitt, zeigt jedoch den Schalter und den Zylinder in einem anderen Betriebszustand.
Im einzelnen ist zunächst in F i g. 5 ein Paar Bahnausbreitvorrichtungen gezeigt, die allgemein mit 70Ä und 7OL bezeichnet sind. Diese sind an den entgegengesetzten Seiten einer Bahn 55 aus Textilmaterial angeordnet die durch eine nicht dargestellte Zuführeinrichtung bezüglich der Richtung Ym Fig.5 senkrecht nach unten zugeführt wird Die beiden Bahnausbreitvorrichtungen besitzen den gleichen Aufbau, so daß daher nur eine von ihnen im einzelnen beschrieben wird. Wenn auf beide Bahnausbreitvorrichtungen gemeinsam Bezug genommen wird, werden sie mit dem Bezugszeichen 73 ohne den Zusatz R oder L bezeichnet
Jede Bahnausbreitvorrichtung 70 ist mit 3 Entrollfingern 1,2 und 4 und einer zwischen den Entrollfingern 2 und 4 angeordneten Steuerwalze 3 ausgestattet, wie am deutlichsten aus Fig. 1 zu ersehen ist Die Finger 1, 2 und 4 und die Walze 3 greifen an einem seitliche» Randabschnitt oder an der Kante der sich gemäß der Darstellung in F i g. 2 um drei Finger 1,2 und 4 und die Walze 3 S-förmig schlängelnden Bahn 55 an, um so eine Zugkraft in die durch den Pfeil Y' gekennzeichnete Richtung auszuüben, so daß die Bahn während ihres Längsvorschubs seitlich nach außen gestreckt oder ausgebreitet wird.
Die beiden Bahnausbreitvorrichtungen 70 sind so an einem quer zu der Vorschubrichtung K der Bahn angeordneten Rahmen 72 angebracht, daß der Abstand zwischen den beiden Vorrichtungen 70/? und 7OL gemäß der Veränderung der Breite der Bahn eingestellt werden kann. Der Mechanismus zur Durchführung der Einstellung und eine elektrische Steuerschaltung dafür werden nachstehend im einzelnen beschrieben.
Unter Bezugnahme auf F i g. 1 bis 4 wird nunmehr der Detailaufbau der Bahnausbreitvorrichtung 70 beschrieben. Die Vorrichtung hat ein Gehäuse H, das mit 3 Lagerhülsen 7,8 und 9 versehen ist, die sich gemäß Fig. 1 und 2 parallel zueinander horizontal erstrecken und vertikal übereinander ausgerichtet sind. Die Finger 1,2 und 4 sind mit ihren inneren Enden in Querlagern T, 8' bzw. 9' in den Lagerhülsen 7,8 bzw. 9 gelagert. An der Lagerhülse 8 ist ein Ring 23 angebracht, der ein herabhängendes Halterungsteil aufweist, aus dem parallel zu den Drehachsen der drehbaren Finger 1,2 und 4 eine Achswelle 18 vorsteht. Die Walze 3 ist zur freien Drehung um die Achswelle 18 mit Hilfe von Radial- oder Querlagern 18' an dieser gelagert.
Der Ring 23 ist um die Lagerhülse 8 so drehbar, daß die Achswelle 18 mit der darauf befindlichen Walze 3 um die Lagerhülse 8 und folglich um den Finger 2 schwenkbar ist, wobei die Drehachsen des Fingers 2 und der Walze 3 zueinander parallel gehalten werden.
Um die Schwenkbewegung oder Versetzung der Walze 3 zu ermöglichen, ist der Ring 23 mit einem allgemein nach unten gerichtet™ Sektorzahnrad 22 ausgerüstet, das mit einem entsprechenden Sektorzahnrad 26 kämmt, welches an einer drehbar an der Lagerhülse 9 des untersten Fingers 4 angebrachten Scheibe 27 ausgebildet ist Die Scheibe 27 hat eine Umfanpnut 25 und einen radial vorragenden Arm 30 (F i g. 2\
Ein Betätigungselement in Form eines pneumatischen Zylinders 28 besitzt eine Kolbenstange 29, deren äußeres Ende drehbar mit dem äußeren Ende des radial vorragenden Arms 30 der Scheibe 27 verbunden ist Wenn das Betätigungselement 28 in einer später beschriebenen Weise betätigt wird, dreht die Kolbenstange 29 die
ίο Scheibe 27 fallweise im oder gegen den Uhrzeigersinn, so daß über die Verbindung der Sektorzahnräder 24 und 22 der Ring 23 entsprechend um die Achse der Lagerhülse 8, das heißt um die Drehachse des Fingers 2 gedreht wird. Wenn der Ring 23 gedreht wird, wird die Walze 3 versetzt wobei ihre Drehachse einem Kreisbogen AR eines Kreises folgt dessen Mittelpunkt mit der Achse der Lagerhülse 8 zusammenfällt und dessen Radius gleich dem Abstand zwischen der Achse der Lagerhülse 8 und derjenigen der Achswelle 18 ist (F i g. 2).
Anders ausgedrückt ist die Walze 3 -.πι die Achse des Fingers 2 verschwenkbar zwischen der Sraiung in ausgezogenen Linien, bei der die Achsen aller drei Finger 1, 2 und 4 und diejenige der Walze 3 vertikal ausgerichtet sind, und der Stellung in strichpunktierten Linien, bei der die V-'alze 3 am weitesten aus der vertikalen Ausrichtung versetzt ist
Die mit den ausgezogenen Linien gezeichnete Stellung wird als die vertikale Ausrichtstellung bezeichnet, während jede andere Stellung der aus der vertikalen Ausrichtstellung entlang des Bogens AR seitlich versetzten Walze 3 als versetzte Stellung bezeichnet wird. Es ist offensichtlich, daß bei vertikaler Ausrichtstellung der Walze 3 auf die Kante der laufenden Bahn 55 eine größere Zugkraft ausgeübt wird, als wenn sich die WaI-ze 3 in irgendeiner anderen versetzten Stellung befindet Wenn sich die Walze 3 in der in F i g. 2 durch die strichpunktierte Linie gezeigten am weitesten versetzten Stellung befindet, bringt sie im wesentlichen keine Zugkraft auf die Kante der Bahn 55 auf.
Durch Einstellen der Stellung der Walze 3 ist es möglich, eine gewünschte Größe an Zugkraft auf jede der beiden entgegengesetzten Kanten der Bahn 55 aufzubringen, um so deren seitliche Versetzung oder deren Schlängeln zu korrigieren, wie es später im einzelnen beschrieben wird.
Jeder der Finger 1, 2 und 4 ist an seiner äußeren Umfangsfläche für das Angreifen an der gerollten oder gefalteten Kante der Bahn 55 mit einer schraubenförmigen Nut Γ, 2' bzw. 4' ausgestaltet. Die Walze 3 ist mit Gummi oder einem gleichartigen Material überzogen und besitzt Umfangsnuten 3', um so eine ausreichende Reibung zwischen der Walze 3 und der Bahn 55 zu gev.'ähi leisten.
An den inneren Enden der Finger 1 und 2 sind Stirnräder 10 bzw. 11 befestigt, die miteinander kämmon, wobei das Zahnrad 11 mit einem an einer Kraftausgangswelle 12 eines Motors 14 befestigten Zahnrad 13 kämmt, so daß sich bei Änderung der Drehrichtung des Motors 14 die Zahnräder 10 und 11 und folglich die Entrollfinger 1 und 2 in entgegengesetzten Richtungen drehen. An dem inneren Ende des Fingers 1 ist außerdem ein Steuerzahnrad 15 befestigt, das über einen Steuerriemen 17 mit einem am inneren Ende des Entrollfingers 4 befestigten gleichartigen Tteuerzahnrad 16 verbunden ist, so daß sich die Finger 1 und 4 in der gleichen Richtung drehen.
Der erste Entrollfinger 1 wird (in Fig.2 entgegen dem Uhrzeigersinn) in die der Vorschubrichtung der
Bahn 55 (in Fig.2 von oben nach unten) entgegengesetzte Richtung gedreht und der zweite Entrollfinger 2 wird (im Uhrzeigersinn) in die der Vorschubrichtung der Bahn 55 entgegengesetzte Richtung gedreht, während der unterste Entrollfinger 4 (entgegen dem Uhrzeigersinn) in die der Vorschubrichtung der Bahn 55 gleichen Richtung gedreht wird.
Die schraubenförmigen Nuten V, 2' und 4' der Finger I12 und 4 haben einen derartigen Windungssinn, daß sie bei Drehung der Finger 1,2 und 4 in den vorgenannten Richtungen die Kante seitlich nach außen ausglätten. Der Windungssinn der schraubenförmigen Nut 1' des Fingers 1 verläuft entgegen dem Uhrzeigersinn gemäß F i g. 2, da der Finger 1 zwangsweise entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht wird; der Windungssinn der schraubenförmigen Nut 2' des Fingers 2 verläuft im Uhrzeigersinn, da der Finger 2 zwangsweise im Uhrzeigersinn gedreht u/ird, und d?r Winriungssinn der schraubenförmigen Nut 4' des untersten Entrollfingers 4 verläuft entgegen dem Uhrzeigersinn, da der Finger 4 zwangsweise entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht wird.
An der Unterseite des Gehäuses //ist durch ein Verbindungselement 45 ein Schaltkasten 35 befestigt, der zwei symmetrisch angeordnete Annäherungsschalter 33 und 34 enthält, die wechselweise mittels eines Eisenteils 32 betätigt werden, das am unteren Teil der Scheibe 27 angebracht ist. Die Lage des Eisenteils 32 auf der Scheibe 27 ist entlang eines in dieser ausgebildeten Schlitzes 31 einstellbar. Wenn die Scheibe 27 in vorstehend genannter Weise gedreht wird, wird einer der Annäherungsschalter 33 und 34 durch das Eisenteil 32 betätigt. Die beiden Annäherungsschalter 33 und 34 gehören zu einer später unter Bezug auf F i g. 5 bis 8 beschriebenen Steuerschaltung.
Ein Seilzug 26 ist mit seinem einen Ende bei 26' in der Nut 25 der Scheibe 27 verankert, erstreckt sich durch die Nut und läuft über drei Führungsrollen 36a, 36b und 3tic bis zu seinem Befestigungspunkt bei 26" an einem Gestänge 37, das zwei Paare von Verbindungsgliedern aufweist (von denen nur ein Paar bei 41a und 416 ge- -to zeigt ist), die bei 41' und 41" an einen im wesentlichen parallel mit den Fingern 1,2 und 4 aus dem Gehäuse H vorstehenden Arm 40 angelenkt sind (F i g. 3 und 4). Eine Feder 39 spannt das Gestänge 37 gemäß F i g. 3 nach rechts zu so vor, daß der Seilzug 26 gespannt ist.
Wenn die Scheibe 27 mittels der Kolbenstange 29 entsprechend der F i g. 2 im Uhrzeigersinn auf die später im einzelnen beschriebene Weise gedreht wird, wird der Seilzug 26 gemäß F i g. 3 nach links gezogen und bewirkt dadurch das Schwenken des Gestänges 37 nach links gegen die Kraft der Feder 39. Wenn im Gegensatz dazu die Scheibe 27 in die Gegenrichtung (entgegen dem Uhrzeigersinn) gedreht wird, wird der Seilzug 26 entlastet, so daß das Gestänge 37 durch die Kraft der Feder 39 gemäß Fig.3 nach rechts zurückgezogen wird.
Von dem Gestänge 37 hängt eine vertikale Stange 42 herab, an deren unterem Ende ein Kantendetektor 38 befestigt ist Der Kantendetektor 38 weist einen pneumatischen Schalter 43 und einen Taster 5 in Form einer Stange oder Schiene auf.
Wie im einzelnen in Fig.9 und 10 gezeigt ist, besitzt der Schalter 43 einen ortsfesten Block 46 und einen bei 47' an einem seitlichen Ansatz 47 des ortsfesten Blocks 46 angelenkten bewegbaren Block 57. Der Taster 5 ist an dem bewegbaren Block 57 mittels zweier Schrauben 57' befestigt Der ortsfeste Block 46 ist am unteren Ende der vertikalen Stange 42 so befestigt daß der Taster 5 horizontal zwischen der Walze 3 und dem unteren Finger 4 rechtwinklig zu den Drehachsen derselben liegt, was am besten in F i g. 2 dargestellt ist.
Wendet man sich F i g. 5 und 6 zu, so ist die zu bearbeitende Bahn 55 an ihren entgegengesetzten Kanten durch die Finger 1, 2 und 4 und Walzen 3 der rechten und linken Bahnausbreitvorrichtung 70Ä und 70L gefaßt, wobei deren jeweilige Taster SR und SL die Ränder der Bahn 55 berühren. Wenn sich die Bahn 55 schlängelt oder wenn sie in eine der Richtungen seitlich versetzt ist, erfassen die Taster 5Λ und 5L die Versetzung und die Detektoren 38/? und 38L bewirken, daß die Bahnausbreitvorrichtungen 70 in einander entgegengesetzter Weise die Korrektur der Versetzung bewirken.
Gemäß Fig.9 und 10 besitzt der ortsfeste Block 46 des pneumatischen Schalters 43 einen Einlaßkanal 53, der mit einem Ende eines Durchlasses 52 in Verbindung steht, dessen anderes Ende hingegen mit einem Auslaßkanal 48 und einem Ausströmkanal 49 über ein Düsenrohr 51 in Verbindung steht, das eine dem Ausströmkanal 49 zugewandte Düsenöffnung 50 hat. An dem Einlaßkanal 53 ist eine (nicht dargestellte) Druckluftquelle angeschlossen, während der Auslaßkanal 48 über eine schematisch als einfache Linie 63 dargestellte Leitung an das Betätigungselement 28 angeschlossen ist (F i g.! l(a) und 1 l(b)). Zum öffnen oder Schließen des Einlaßi-.snals 53 ist ein Abstellventil 54 mit einer Schubstange 54a und zwei an ihren entgegengesetzten Seiten angebrachten Kugeln 54f> und 54c vorgesehen. Der bewegbare Block 57 ist mit einem Vorsprung bzw. einem Schraubstift 60 zur Einwirkung auf das Abstellventil 54 zum Schließen des Einlaßkanals 53 und einem Ventil 59 zum öffnen oder Schließen des Ausströmkanals 49 versehen, was sogleich im einzelnen beschrieben wird.
In Fig. 9 drückt eine Feder 61 den bewegbaren Block 57 nach rechts (oder entgegen dem Uhrzeigersinn um den Stift 47') in eine Lage, bei der das Absteiiventii 54 den Einlaßkanal 53 öffnet und das Ventil 59 den Ausströmkanal 49 schließt. Wenn der Taster 5 durch die Kante der Bahn gemäß F i g. 9 nach links (oder im Uhrzeigersinn um den Stift 47') gegen die Kraft der Feder 61 bewegt wird, öffnet das Ventil 59 den Ausströmkanal 49.
Es sei unter Bezugnahme sowohl auf F i g. 5 und 6 als auch auf F i g. 9 bis 11 angenommen, daß nach F i g. 5 die Bahn 55 gerade nach rechts versetzt ist. Bei der linken Bahnausbreitvorrichtung 7OL bewegt sich die von den Fingern 1,2 und 4 und der Steuerwalze 3 erfaßte Bahnkante vom Taster 5L weg (das heißt in den F i g. 6 oder 9 nach rechts), woraufhin die Feder 61 bewirkt, JiQ sich der bewegbare Block 57 um den Anlenkstift 47' entgegen dem Uhrzeigersinn dreht, so daß der Taster 5 der zurückweichenden Kante soweit folgt bis das Ventil 59 den Ausströmkanal 49 schließt Bei der erfolgten Trennung des Vorsprungs bzw. Schraubstifts 60 von dem Abstellventil 54 drückt die Druckluft die Kugel 54b des Abstellventils 54 aus der Bahn und strömt durch den Durchlaß 52, um so durch die Düsenöffnung 50 in den Ausströmkanal 49 auszuströmen. Wenn das Ventil 59 jedoch den Ausströmkanal 49 schließt gelangt die Luft über einen Zwischenraum 62 um das Düsenrohr 51 herum, über den Auslaßkanal 48 und über die Leitung 63 in das Betätigungselement 28 (F i g. 2 und 11).
Das Betätigungselement 28 weist einen Zylinder 64 und einen Membrankolben 65 auf, der in F i g. 11 durch eine Feder 67 nach links gedrückt wird. Die Kolbenstange 29, deren äußeres Ende mit dem radial vorstehenden Arm 30 der Scheibe 27 verbunden ist ist mit ihrem
inneren Ende mit dem MemDrankolben 65 verbunden.
In F i g. 1 l(a) schiebt die in die Kammer des Zylinders 64 eingedrungene Druckluft den Membrankolben 65 gegen die Kraft der Feder 67 nach rechts, so daß die Kolbenstange 29 in F i g. 1 l(a) nach rechts bzw. in F i g. 2 nach unten bewegt wird.
Wer;, die Kolbenstange 29 in F i g. 2 nach unten geschoben wird, wird, wie vorstehend ausgeführt, die Walze 3 zu der in F i g. 2 mit ausgezogenen Linien dargestellten Stellung hin bewegt und vergrößert dadurch die Zugkraft auf die die Walze 3 berührende Bahnkante, so daß die Kante in den F i g. 5 und 9 nach links zurückgezogen wird.
Wenn die Bahn 55 nach links versetzt ist. so daß der Taster 5 durch die Bahnkante nach links verschoben wird, wird der bewegbare Block 57 gegen die Kraft der Feder 61 im Uhrzeigersinn um den Stift 47' gedreht, woraufhin dss Ventil 59 den Au?strörnk?n?l 41 fiffnet. so daß Druckluft über den Einlaßkanal 53 und den Durchlaß 52 gelangt und über die Düsenöffnung 50 und von da über den Ausströmkanal 49 ins Freie ausströmt. Der Düsenstrom zieht die Luft der Kammer des Zylinders 64 über die Leitung 63, den Auslaßkanal 48 und den Zwischenraum 62 ab, um sie in die Atmosphäre auszustoßen. Dies unterstützt die Feder 67 dabei, den Membrankolben 65 mit der Kolbenstange 29 schneller als sonst nach links zu bewegen, wie in Fig. ll(b) gezeigt, wodurch die Scheibe 27 entgegen dem Uhrzeigersinn in F i g. 2 gedreht wird, so daß die Walze 3 im Uhrzeigersinn i> die mit strichpunktierten Linien in F i g. 2 dargestellte Stellung versetzt wird, wodurch die auf die Bahnkante ausgeübte Zugkraft verringert wird. Dies unterbindet eine weitere Versetzung der Bahn nach links.
Wenn das Ventil 59 weiter als um einen vorbestimmten Abstand vom Ende 53 des Ausströmkanals 49 entfernt wird, schließt die Kugel 54t des Abstellventils 54 den Einlaßkanal 53 und unterbindet dadurch den nutzlosen Verbrauch von Druckluft.
Während die linke Bahnausbreitvorrichtung 7OL in der vorgenannten Weise wirkt, wirkt die rechte Bahnausbreitvorrichtung 70/? gleichzeitig, jedoch in der entgegengesetzten Weise, um so die Funktion der linken Bahnausbreitvorrichtung 7OL zu unterstützen, wie der vorstehenden Erläuterung leicht zu entnehmen ist. Das heißt, die beiden Bahnausbreitvorrichtungen 70 wirken in entgegengesetzter Weise zur gegenseitigen Unterstützung zusammen. Wenn beispielsweise die Bahn 55 nach rechts versetzt ist, und die linke Bahnausbreitvorrichtung 7OL auf die vorstehend genannte Weise so arbeitet, daß sie die Bahn 55 nach links zurückzieht, bewirkt die Bahnausbreitvorrichtung 70/? gleichzeitig eine Verringerung des Zugs an der entgegengesetzten Kante der Bahn 55, um damit die Bahnausbreitvorrichtung 7OL beim Zurückziehen der Bahn 55 nach links zu unterstützen, und umgekehrt
Der vorstehend beschriebene Vorgang des Erfassens einer seitlichen Versetzung der Bahn 55 und die darauffolgende im Zusammenwirken durch die beiden Bahnausbreitvorrichtungen 70 ausgeführte Korrektur der Versetzung trägt dazu bei, das Schlängeln der Bahn 55 zu verhindern und sie im wesentlichen geradelaufend zu halten.
Wenn gemäß vorstehender Beschreibung die Kolbenstange 29 nach unten bewegt wird, um die Scheibe 27 im Uhrzeigersinn in F i g. 2 zu bewegen, wird die Walze 3 in die mit ausgezogenen Linien dargestellte Stellung versetzt und zugleich zieht die Scheibe 27 den Seilzug 26 so, daß das Gestänge 37 in F i g. 3 und 4 nach links gegen die Kraft der Feder 39 schwenkt, um dadurch den ganzen Kantendetektor 38 in die gleiche Richtung zu bewegen.
Wenn im Gegensatz dazu die Kolbenstange 29 nach 5 oben bewegt wird, wird die Scheibe 27 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht, um die Walze 3 in die mit strichpunktierten Linien dargestellte Stellung zu bewegen und zugleich den Seilzug 26 zu entlasten, so daß die Feder 39 das Gestänge 37 zum Zurückschwenken
ίο zwingt, um dadurch den gesamten Kantendetektor 38 in die ursprüngliche Stellung zu bringen.
Diese Bewegung des Kantendetektors 38, der selbst der seitlichen Versetzung der Bahn 55 folgt, trägt nicht nur zum Verhindern einer zu weiten Versetzung bei, sondern bewirkt auch, daß die Empfindlichkeit des Detektors 38 und die Richtigkeit und Genauigkeit der nachfolgenden Korrektur der Bahnversetzung höher ist, als wenn die Lage des Detektors 38 festgelegt oder ortsfest wäre.
Die vorstehende Erläuterung war auf die Annahme gegründet, daß die Breite der Bahn 55 im wesentlichen gleichbleibt. Wenn sich die Breite so stark ändert, daß sich die zwei im festen Abstand zueinander stehenden Bahnausbreitvorrichtungen 70 der Veränderung nicht anpassen können, muß der Abstand zwischen den bei den Vorrichtungen 70 der Änderung der Bahnbreite angepaßt werden.
Gemäß F i g. 5 und 6 ist der Maschinenrahmen 72 quer zur zugeführten Bahn 55 angeordnet, und die beiden Bahnausbreitvorrichtungen 70/? und 7OL sind am Rahmen 72 bezüglich der Mittellinie 55' der Bahn 55 symmetrisch angebracht. Jede Bahnausbreitvorrichtung 70 wird über einen bekannten Winkeleinstellmechanismus 79/?, 79L an einem Wagen 74/?. 74L gehalten, der auf zwei unter vertikalem Abstand angeordneten sich horizontal erstreckenden Schienen 76,77 rollt. Der Winkeleinstellmechanismus 79/?, 79L ist so angeordnet, daß die Finger 1, 2 und 4 derart einstellbar sind, daß ihre Achsen einen erwünschten Winkel in Vorschubrichtung Kder Bahn 55 zur zur Richtung Yrechtwinkligen Richtung einnehmen. Der Mechanismus 79/?, 79L kann von irgendeiner bekannten Art sein und bildet für sich keinen Teil der Erfindung, so daß er nicht im einzelnen erläutert wird.
An den 4 Ecken des Rahmens 72 sind 4 Kettenzahnräder 80, 81, 82 und 83 vorgesehen. Eine Kette 84 ist mit einem Ende an einem der oberen Beine des Wagens 74L festgelegt, läuft an den oberen Beinen des Wagens 74/? vorbei über die Kettenzahnräder 80 und 8i und ist mit ihrem entgegengesetzten Ende an einem der unteren Beine des Wagens 74/? befestigt. Eine weitere Kette 85 ist mit ihrem einen Ende an dem anderen der oberen Beine des Wagens 74L festgelegt, gelangt über die Kettenzahnräder 83 und 82 an den unteren Beinen des Wagens 74L vorbei und ist mit ihrem entgegengesetzten Ende am anderen der unteren Beine des Wagens 74/? befestigt
Das Kettenzahnrad 80 wird in beiden Drehrichtungen des Motors 73 über ein Untersetzungsgetriebe 79 gedreht Es ist offensichtlich, daß bei Drehung des Kettenzahnrads 80 im Uhrzeigersinn nach F i g. 5 die Ketten 84 und 85 in die Richtungen A bzw. B bewegt werden, so daß die beiden Bahnausbreitvorrichtungen 70/? und 7OL zueinander hin bewegt werden. Wenn das Kettenzahnrad 80 gegen den Uhrzeigersinn nach F i g. 5 gedreht wird, werden die Ketten 84 und 85 in die Richtungen D bzw. C bewegt, so daß die beiden Bahnausbreitvorrichtungen 70/? und 7OL voneinander weg bewegt werden.
Diese Steuerung wird durch die in F i g. 7 und 8 gezeigte Schaltung bewerkstelligt, die zwischen dem Motor 73 und die oben erwähnten Annäherungsschalter 33/? und 34/? und 33Z-, 34Z. geschaltet ist, die an den beiden Bahnausbreitvorrichtungen 70/? und 7OL angebracht sind.
Es sei angenommen, daß die Bahnbreite beträchtlich kleiner geworden ist. Die Taster 5/? und 5Z- der beiden Bahnausbreitvorrichtungen 70/? und 70Z, auf der linken und rechten Seite bewegen sich zueinander hin, so daß die Scheiben 27/? und 27L in eine solche Richtung (im Uhrzeigersinn in F i g. 2) gedreht werden, daß die Eisenteile 32Λ und 32L das Schließen der Annäherungsschalter 33/? und 33Z, verursachen. Die Annäherungsschalter 33 und 34 der beiden Bahnausbreitvorrichtungen sind in der Schaltung nach Fig. 7 aus Zweckdienlichkeit und zur Vereinfachung der Darstellung schematisch lediglich als Festkontakte dargestellt, während das Eisenteil 32 als ein bewegbarer Kontakt dargestellt ist.
Durch Schließer, der Schalter 33R und 33Z. werden über Leitungen 91 und 90 und über normalerweise geschlossene bzw. Ruhekontakte Zj/und Al Relais a bzw. B erregt. Wenn sie erregt sind, öffnen die Relais a und B normalerweise geschlossene Kontakte al und Bl und schließen zur gleichen Zeit normalerweise offene Kontakte a 2 und B 2, so daß über eine Leitung 93 ein Relais Cerregt wird, wobei in die Leitung 93 ein Umschalter 97 für Automatik- und Hand-Betrieb eingeschaltet ist. Die Erregung des Relais Cbewirkt das Schließen eines Kontakts C 2, auf das hin über eine Schalttafel S die Drehrichtung des Motors 73 so geändert wird, daß das Kettenzahnrad 80 im Uhrzeigersinn nach F i g. 5 gedreht wird, um so die gegenseitige Annäherung der beiden Bahnausbreitvorrichtungen 70/? und 7OL zu bewirken.
Wenn sich die Breite der Bahn 55 beträchtlich vergrößert hat, werden die Taster 5R und 5 Z. voneinander weg bewegt, so daß die Scheiben 27/J und 27Z. der beiden Bahnausbreitvorrichtungen 70 so (entgegen dem Uhrzeigersinn in F i g. 2) gedreht werden, daß die Eisenteile 32/? und 32Z- das Schließen der anderen Annäherungsschalter 34/? und 34 Z. bewirken.
Durch das Schließen der Schalter 34/? und 34L werden über Leitungen 95 tzw. 94 und über normalerweise geschlossene Kontakte a/bzw. Bl Relais b und A erregt. Bei ihrer Erregung öffnen die Relais b und A normalerweise geschlossene Kontakte b 1 und A 1 und schließen zugleich normalerweise offene Kontakte b 2 und A 2, so daß ein Relais D über eine Leitung 96 geschlossen wird, wobei der Umschalter 97 in der Leitung % geschlossen ist. Die Erregung des Relais D bewirkt das Schließen eines Kontakts D 2, woraufhin die Drehrichtung des Motors 73 so geändert wird, daß das Kettenzahnrad 80 entgegen dem Uhrzeigersinn in F i g. 5 gedreht wird und dadurch bewirkt, daß sich die beiden Bahnausbreitvorrichtungen 70 voneinander weg bewegen.
Wenn der Umschalter 97 umgelegt wird, ist die Schaltung für eine Bedienung von Hand bereit Durch Betätigen eines Schalters 98 ist das wa.hlweise Erregen eines der Relais C und D möglich, um dadurch das Kettenzahnrad 80 im Uhrzeigersinn oder entgegen dem Uhrzeigersinn zu drehen.
Am Rahmen 72 sind zwei Grenzschalter RSW und Z-SSV zur Begrenzung des Bereichs vorgesehen, innerhalb dessen die Bahnausbreitvorrichtungen 70 entlang des Rahmens versetzt werden können, um dadurch eine versehentliche Beschädigung deir Bahnausbreitvorrichtungen 70 oder irgendwelcher anderer Teüe der Maschine zu verhindern.
Das Gerät zum seitlichen Strecken bzw. Ausbreiten
einer Bahn aus Textilmaterial weist erfindungsgemäß zwei an den entgegengesetzten Seiten der Bahn angeordnete Bahnausbreitvorrichtungen auf, wobei jede Bahnausbreitverrichtung mindestens zv/ei parallele Entrollfinger und eine dazwischen angeordnete Steuerwalze besitzt. Die Finger und die Walze greifen an der Kante der Bahn an, um darauf eine seitliche Zugkraft auszuüben; wenn ein Detektor eine seitliche Versetzung der Bahn ermittelt, wird die Stellung der Steuerwalze relativ zu den Fingern verändert, um zur Korrektur der seitlichen Versetzung die seitliche Zugkraft an der Bahn zu ändern. Zu gleicher Zeit wird die Lage des Detektors verändert, um so eine zu weite Bewegung zu verhindern, die Empfindlichkeit zu erhöhen und das Ansprechen zu beschleunigen. Wenn sich die Breite der Bahn ändert, wird zur Kompensation der Bahnbreitenänderung der Abstand zwischen den beiden Bahnausbreitvorrichtungen geändert.
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum seitlichen Sirecken einer Bahn aus Textilmaterial oder dergleichen flexiblem Material mit wenigstens zwei um ihre jeweilige Achse drehbaren Entrollfingern und einer zwischen ihnen liegenden Steuerwalze, die um ihre Achse drehbar ist und quer zu der die Achsen der Entrollfinger verbindenden Ebene mit Hilfe einer Steileinrichtung verstellbar ist, die mit Hilfe eines die Lage des Bahnrands erfassenden Tasters steuerbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Entroilfinger(2,4) in entgegengesetzter Richtung angetrieben sind und die Steuerwalze (3) parallel zu den Fingern angeordnet und mit Hilfe der Stelleinrichtung (22,24,28) um die Drehachse eines der Finger (2) unter Beibehaltung der Parallelität der Drehachsen verschwenkbar ist.
2. Vorritiftung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stelleinrichtung (22, 24, 28) mit einer Justiereinrichtung (26, 37) gekoppelt ist, mit der in Abhängigkeit ihres Stellwegs die Lage des Tasters (5) korrigierbar ist
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Taster (5), der etwa quer zu den Drehachsen so vorsteht, daß er von der Kante der Bahn (55) entsprechend ihrer seitlichen Versetzung ausgelenkt wird, Teil einer Tasteinrichtung (5,43) ist, die weiterhin eine Steuereinrichtung in Form eines pneumatischen Schalters (43) hat, der durch den Taster (5) zur Steuerung der Stelleinrichtung (22, 24, 28) betätigt wird.
4. Vorrichtung nach Anspruv η 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Justiereinrichtung (26, 37) eine Halteeinrichtung (40,41,42) für die Tasteinrichtung (5,43) aufweist, mit der letztere (5,43) axial zu den Fingern (2,4) versetzbar ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stelleinrichtung (22, 24, 28) einen pneumatischen Zylinder (28) aufweist, dessen Kolbenstange (29) betrieblich mit der Justiereinrichtung (26, 37) verbunden ist und dessen Funktion durch den pneumatischen Schalter (43) gesteuert wird.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Stelleinrichtung (22, 24, 28) eine Scheibe (27) hat, die eine Schalteinrichtung (32, 33,34) alternativ in zwei Betriebszuständen steuert.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der pneumatische Schalter (43) einen ortsfesten Block (46) aufweist, der mit der Halteeinrichtung (40,41,42) verbunden ist und Leitungsverbindungen zum pneumatischen Zylinder (28) hat, die durch einen bewegbaren Block (57) steuerbar sind, an dem der Taster (5) befestigt ist und der schwenkbar mit dem ortsfesten Block (46) verbunden ist.
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