DE2555262B2 - Erstarrungsbeschleuniger - Google Patents
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Description
Geschmolzene Fette erstarren bei Abkühlung oft sehr gehemmt häufig erst aus der unterkühlten Schmelze.
Zwar nimmt die Erstarrungsgeschwindigkeit mit dem Temperaturgefälle zu, doch wird gerade hierdurch die
Bildung der unerwünschten instabilen Fettmodifikationen begünstigt und es ergeben sich zahlreiche, teils auch
ursächlich unerklärte Schwierigkeiten. Beispielsweise treten Veränderungen der Struktur und Konsistenz auf,
aber auch bei u. a. Suppositorien unerwünschten Schmelzpunkterhöhungen, bei Schokolade, Fettreifbildung und vieles mehr. Daher zielen alle bekannten
Erstarrungsverfahren darauf ab, eine möglichst vollständige Verfestigung bereits als sogenannte »Erstarrungskristallisation« während der Kühlphase zu erreichen um
u. a. eine spätere »Lagerkristallisation« zu vermeiden. Durch diese vorsichtige, teils mehrere Stunden erfordernde Erstarrungskristallisation wird die Vermeidung
späterer Schwierigkeiten versucht und die vollständige Erstarrung der Fette in stabiler Form erstrebt.
Aus der bewußt sorgfältigen und langsamen Ausführung der Erstarrung ist zu schließen, daß offenbar jede
Verkürzung der Erstarrungszeit als gefährlich und von
Lagerschwierigkeiten und Qualitätsmängeln gefolgt
angesehen wird. Die Verwendung von Impfkristallen oder Kristallisationsbeschleunigern — wiewohl diese
bei der Aufhebung von Kristailisationshemmungen zahlreicher chemischer Stoffe erfolgreich sind — ist
wohl deswegen auf dem Gebiet der Fettzubereitungen nie ernsthaft erwogen worden, zumal sich erstarrte oder
auch gut kristalline Fette verschiedenster Art als unwirksam oder wenig wirksam erweisen. In der Praxis
sind verschiedenartige Vorrichtungen im Gebrauch, um Fettschmelzen bzw. geschmolzene fetthaltige Zubereitungen so weit abzukühlen, daß sich in zunehmendem
Maße Fettkristalle bilden, die ihrerseits wieder als Kristallisationskeime für die noch nicht rekristallisierten
Anteile der Schmelze aktiv sind. Dieser Vorgang wird allgemein als »Temperierung« oder aber als »Vorkristallisation« bezeichnet
Neben rein mechanisch arbeitenden Kühlverfahren sind auch Verfahren bekannt, hochschmelzende Fette in
die wärmen flüssigen Fette zuzugeben und darin durch Einschmelzen aufzulösen, die dann als erste rekristallisieren und so die Erstarrungskristallisation der eigentlichen Fettschmelze begünstigen.
Diese Maßnahme ist auch wegen vergleichsweise hohen Zusatzmengen als bloße Anreicherung mit besser
kristallisierenden Fetten bzw. als Mittel zur Steigerung des Schmelzpunkts der Produkte anzusehen.
Es wurde nun gefunden, daß die Erstarrung von Fettschmelzen bzw, geschmolzener fetthaltiger Zubereitungen durch Zusatz von Triglyceriden gesättigter
Fettsäuren der Kettenlängen von mindestens Co in Form eines Kristallpulvers ganz wesentlich begünstigt
werden kann und daß die so behandelten Fettschmelzen erheblich schneller erstarren.
Gegenstand der Erfindung ist daher die Verwendung von feinpulverigen, in der ^-Modifikation vorliegenden
Triglyceriden, ganz oder abwiegend bestehend aus einsäurigen Trigylceriden oder symmetrischen Triglyceriden gesättigter Fettsäuren der Kettenlänge C)o bis C2o
als Erstarrungsbeschleuniger für Fette oder fetthaltige Zubereitungen. Es wurde festgestellt daß das gemeinsame Merkmal wirksamer gesättigter Triglyceride die
stabile, energieärmste ß- Form der Fette ist. Das war deswegen überraschend, weil diese damit nicht mit der
Kristallform der zur Erstarrung zu bringenden Fette und fetthaltiger Zubereitung übereinstimmt, die gewöhnlich überwiegend nicht die stabile Form während
der Produktion ausbilden.
In den Erstarrungsbeschleunigern haben die Fettsäurereste bevorzugt die Kettenlänge C16 bis Cig.
Einsäurige Triglyceride sind solche mit drei gleichen Fettsäureresten. In symmetrischen Triglyceriden weicht
der mittlere Fettsäurerest in der Kettenlänge von den beiden gleichen äußeren ab. Als Erstarrungsbeschleuniger sind auch Mischungen mehrerer einsäuriger
Triglyceride miteinander, oder Mischungen von einem, auch mehreren einsäurigen mit einem symmetrischen
Triglycerid verwendbar. An die Reinheit werden nicht übertriebene Anforderungen gestellt, doch ist offenbar
ein Mindestgehalt von 70 oder besser 80 Gew.-% an einsäurigen und symmetrischen Triglyceriden Voraussetzung der Wirksamkeit Werden einzelne einsäurige
oder auch symmetrische Triglyceride eingesetzt, so ist deren 90 oder besser 95 Gew.-%ige Reinheit zweckmäßig.
Die Erstarrungsbeschleuniger sind — soweit es sich um chemisch einheitliche Substanzen handelt — Stoffe
von scharfem Schmelzpunkt und unterscheiden sich
hierdurch erheblich von den üblichen Fetten.
Allgemeine Zusatzmenge von 0,01 bis 1 Gew.-%, bezogen auf die jeweilige Fettmasse, sind überraschend
bereits ausreichend und von erheblich die Erstarrung beschleunigender Wirkung.
So kleine Mengen ändern noch nicht die gewünschten Eigenschaften der Produkte.
Geringere Zusatzmengen sind erreichbar durch Verwendung der genannten Triglyceride in mikrokristalliner
Form bzw. diese bewirken eine weitere Beschleunigung der Erstarrung. Solche mikrokristallinen
Triglyceride sind auf verschiedene Weise zugänglich, beispielsweise durch Tempern oder Auskristallisieren
aus Lösungsmitteln. Das Tempern kann beispielsweise so geschehen, daß durch etwa 2 bis 4 Stunden die
Kristalle auf abwechselnd eine Temperatur ganz wenig, d.h. I^ bis 0,50C unter ihrem gemessenen Schmelzpunkt
und dann auf ca. 4—60C unter diesem
Schmelzpunkt gehalten werden. Hierdurch liegen offenbar praktisch alle Kristallite in der stabilen /f-Form
vor, auch wird wohl die Ausbildung der Kristallite bzw. Kristallflächen verbessert
Durch Kristallisation aus Lösungsmitteln wie Alkoholen, besonders Äthanol, Äther, niedrig siedenden
Benzinfraktionen usf. wird gleichwertiges erreicht
Von besonderem Vorteil ist es, aus diesen Stoffen im mikrokristallinen Zustand eine feinkristalline, aufgelokkerte
Form herzustellen, von der auch kleinste Zusatzmengen bereits die Erstarrungszeit stark senken.
Hierzu wird die Zahl der Einzelkristallite erhöht und nach Möglichkeit der Anteil sehr kleiner Kristallite
gesteigert indem durch eine Art Mahlvorgang eine Auflockerung der Kristallaggregate erfolgt und durch
anschließende Versiebung z. B. mit Sieben die gewünschten kleinen Kristalle gewonnen werden.
Unter den Triglyceriden der Kettenlänge C10 bis C20,
welche nur oder ganz überwiegend die natürlichen geradzahligen Fettsäurereste enthalten, sind einige
wirksamer als die anderen. Die Kettenlänge C16 und Ci8
ist die wirksamste. Einsäurige Triglyceride sind wirksamer
als symmetrische, doch wird andererseits auch recht gute Wirksamkeit von Mischungen mit hohen, aber
nicht ausschließlichen Gehalten der einsäurigen und zusätzlich der symmetrischen Triglyceride beobachtet
Beispielsweise ist Tristearin und Tripalmitin sehr wirksam, aber auch die symmetrischen Triglyceride
l,3-Distearoyl-2-palmitoyl-glycerin und 13-DipalmiIoyl-2-Stearoyl-glycerin
sowie deren Mischungen mit einem überwiegenden A nteil Tripalmitin.
Weiterer Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Beschleunigung der Erstarrung von Fetten oder
fetthaltigen Zubereitungen, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß feinpulverige, in der ^-Modifikation
vorliegende, einsäurige Triglyceride oder symmetrische Triglyceride gesättigter Fettsäuren der Kettenlänge Ci0
bis C20 als in fester Form verbleibende Erstarrungsbeschleuniger ohne Verschmelzen oder Einlösen in der
noch flüssigen Fettschmelze, bevor diese selbst eigene Fettkristalle bildet verteilt werden.
Die Zugabe der Erstarrungsbeschleuniger erfolgt vor der Erstarrungskristallisation bzw. während oder direkt
vor der Erstarrung oder Kühlung.
Nach der Zugabe der Erstarrungsbeschleuniger werden die Bedingungen der Erstarrung der Fette oder
Zubereitung eingehalten, welche fabrikatorisch für die jeweiligen Produkte ausgeführt werden, daher z. B.
ruhende Erstarrung unterhalb der Erstarrungstemperatur bei gleichbleibender oder absinkender Temperatur
oder eine Temperierung bzv». Kühlung bei gleichbleibender oder absinkender Temperatur oder auch eine
Kühlung bei gleichbleibender oder sinkender Temperatur unter Rühren, Kneten etc.
Durch das Verfahren wird außer der wesentlichen Beschleunigung der Erstarrung auch eine verbesserte
Ersta.Tung und lagerstabile Produkte erreicht Wesentlich ist, daß bei der Ausführung des Verfahrens und der
anschließenden Erstarrung, für das jeweilige Produkt die Bedingungen gewählt werden, bei denen kein oder
kein wesentliches Schmelzen, Einschmelzen der Beschleuniger oder deren Lösen in dem Produkt erfolgt
Es hat sich gezeigt daß die genannten Triglyceride, unter Verfahrensbedingungen zugesetzt bei der Erstarrung
der Produkte eine sehr geringe und in auffälliger Weise etwa gleich geringe Löslichkeit haben.
Da die Schmelztemperaturen der Produkte verschieden hoch sind und demgemäß die Erstarrung bei
verschiedenen Temperaturen vorgenommen wird, sind zweckmäßig jeweils solche Erstarrungsbeschleuniger
auszuwählen, der Schmelzpunkt 200C oder mehr über
der Erstarrungstemperatur des Produkts liegt
Die bekannten Schmelzpunkte der ^-Formen oder jS-reichen Formen können bei der Auswahl als Anhalt
dienen, so daß Tricaprin mit Sp. 29 bis 29.8 und Trilaurin mit Sp. 43 bis 43.7 vor allem für recht niedrig
schmelzende, Trimyristin mit Sp. 53 bis 53.5 und vor allem Tripalmitin mit Sp. 61 bis 62,0 und Tristearin mit
Sp. 67 bis 67,9 für höher schmelzende, aber auch für niedrig schmelzende Fette zweckmäßig sind. Hierdurch
sind die zugesetzten Erstarrungsbeschleuniger als feinverteilte Festkörperchen koexistent in der noch
flüssigen Schmelze. Daher sind sie in der Lage, unverzüglich die Erstarrungskristallisation der Fettschmelze
einzuleiten, also zu einem Zeitpunkt, bei dem noch keine Fettkristalle aus der eigentlichen Schmelze
vorhanden sind.
Da unabhängig von der Teilchengröße von jedem einzelnen Trigylceridkristall ein Impfimpuls ausgeht, ist
die Wirkung einer gegebenen Zusatzmenge (Gewichtsmenge) um so größer, je kleiner die Teilchengröße ist,
weil die Teilchenzahl im umgekehrten Verhältnis zu ihrer Größe steht.
Als Fette oder fetthaltige Zubereitungen werden solche Produkte verstanden, welche bei Zimmertemperatur
fest oder überwiegend fest sind und durch darin enthaltene Fette und/oder Fette öle die für Lipide
typische Hemmung der Kristallisatoren bzw. Verzögerung der Erstarrung besitzen.
Auf dem Gebiet der Nahrungsmittel sind Beispiele Schokolade, Fettglasuren, Couvertüre u. a. Nahrungsfette
wie Kokos- und Palmfette, Backfette, fetthaltige Lecithin-Zubereitungen usf., auf medizinischem Gebiet
fetthaltige oder mit Fett überzogene Dragees, Suppositorien u. a. auf dem Gebiet der Futtermittel gewisse
Milchaustauschfutter, Mastfutter und zahlreiche weitere.
Die Verkürzung der Erstarrungszeit läßt sich durch verschiedene Verfahren demonstrieren. Neben einer
allgemeinen üblichen Prüfung der Konsistenz in Abhängigkeit von der Zeit durch Penetrationsmessungen,
ist das nachfolgend beschriebene Meßverfahren gut zu einer quantitativen Aussage über die Wirkungsweise
der erfindungsgemäß hergestellten Erstarrungsbeschleuniger geeignet. Hierbei wird die Fettschmelze
zunächst unter definierten Bedingungen (sowohl thermisch als auch mechanisch) vorbehandelt und danach
unter völlig gleichmäßigem Rühren in einem Meßkneter
auf eine vorgewählte Erstarrungstemperatur abgekühlt. Jeder Widerstand, den die Knetschaufeln in der zu
untersuchenden Fettschmelze oder deren Zubereitung finden, äußert sich als Reaktivkraft im Gehäuse des
Antriebsmotors, welcher sich in der zur Drehrichtung des Motors entgegengesetzten Richtung zu drehen
versucht. Diese Drehmomente werden über ein Hebelsystem auf eine Schreibvorrichtung übertragen
und als Kraft/Zeit-Diagramm registriert. So kann die Zeit ermittelt werden, die eine Fettschmelze bei
vorgegebener Erstarrungstemperatur benötigt um einen definierten Verfestigungsgrad anzunehmen, der
als Drehmomentzunahme in der Dimension Meterpond (mp) ausgedrückt ist.
Dieser für einen anderen Zweck, nämlich für die
Messung der Konsistenz und Zähigkeit von Backteig entwickelte Vorrichtung erlaubt daher — nach Erhöhung
und Verfeinerung des Meßbereichs der Registriervorrichtung — eine in der Praxis bis dahin nicht
gegebene aussagefähige und reproduzierbare Messung.
Dieses Prüfverfahren erlaubt eine objektive Verfolgung und Beurteilung des Erstarrungsverlaufs von
Fettschmelzen und somit auch quantitative Bewertung aller Zusätze, die das Erstarrungsgeschehen beeinflussen.
Beispiel 1 (Vergleich)
Es wurden jeweils 500 g Kakaomasse der Sorten »Ghana«, »Arriba«, »Trinidad« und »Bahia« im
Meßkneter bei 55°C aufgeschmolzen (Thermostat I, 60 Minuten), dann wurde der Kneter eingeschaltet, und bei
Beibehaltung der Temperatur (TI=55°C) 60 Minuten gerührt. Danach wurde auf den Thermostat H
umgestellt, der den Kneter auf die vorgewählte Erstarrungstemperatur von genau 28,00C abkühlt und
diese Temperatur für die Dauer der eigentlichen Messung konstant hält. Nach einer leichten Zunahme
des Drehmoments am Anfang der Kühlphase verläuft
das Kraftzeitdiagramm infolge der Abkühlung zunächst horizontal. Je nach der Qualität der Kakaomassen,
bedingt durch die unterschiedlichen Erstarrungseigenschaften des darin enthaltenen Kakaofettes (»Erstarrungsfreudigkeit«)
erfolgt nach einer geringen Zunahme des Knetwiderstandes, welcher die ersten Kristalle
anzeigt, eine progressive Zunahme des Knetwiderstandes, also des Drehmomentes, sobald massive Erstarrung
und Verfestigung einsetzt. Die anfänglich leicht fließende Schmelze wird plastisch und fest. Sowohl der
Erstarrungsverlauf als auch die quantitative Auswertung der Versuchsergebnisse geht anschaulich aus dem
Diagramm F i g. 1 hervor.
In der Zeichnung veranschaulicht Fig. 1 den Erstarrungsverlauf
der genannten Kakaomassen, wie er sich unter den beschriebenen Versuchsbedingungen ohne
die Mitverwendung eines erfindungsgemäß beanspruchten Kristallisationsbeschleunigers darstellt.
Fügt man den Kakaomassenschmelzen nach Beispiel 1 unmittelbar nach Beginn der Abkühlphase (also zum
Zeitpunkt »0« des Diagramms) 1% mikrokristallines Tristearin in Pulverform zu, so erfolgt die Erstarrung
der Kakaomassen wesentlich rascher. Der Erstarrungsverlauf dieser mit einem Erstarrungsbeschleuniger
behandelten Kakaomassenschmelzen veranschaulicht Fig. 2.
In der folgenden Tabelle 1 sind als Ergebnis der Beispiele 1 und 2 die Erstarrungszeiten der vier
untersuchten Kakaomassen zusammengestellt im Vergleich zu den entsprechenden Meßwerten für mit
mikrokristallinem Tristearin als Kristallisationsbeschleuniger behandelten Massen. Als Bezugsgröße für
den Erstarrungszustand wurde diejenige Festigkeit zugrundegelegt, die unter den angegebenen Bedingungen
ein Drehmoment von 100 mp ausmacht.
Kakaomasse
Sorte
Sorte
Erstarrungszeit EZ/28,0 C"/ D = i00 mp
Arriba Trinidad Ghana Bahia
Arriba Trinidad Ghana Bahia
K = Kontrollversuch ohne Zusatz
B Zusatz 1 % Tristearin
Verkürzung der Erstarrungszeit in Min.
Erstarrungszeit in%
Verkürzung der Erstarrungszeit auf %
400 g handelsübliche Kakaobutter wurde hinsichtlich des Erstarrungsverlaufs nach dem in Beispiel 1
beschriebenen Verfahren geprüft, und zwar sowohl ohne als auch mit 1% mikrokristallinem Tristearin als
Kristallisationsbeschleuniger. Bei 28,0° C Kühltemperatur (= Meßtemperatur) war noch nach 10 Stunden
überhaupt keine Erstarrungstendenz festzustellen, während die mit dem erfindungsgemäß beanspruchten
Kristallisationsbeschleuniger versetzte Schmelze nach 207 Minuten den Verfestigungsgrad von 40 mp erreicht
hatte. Die gleiche Kakaobutter erstarrte bei 26,00C in
496 Minuten, dagegen mit dem Kristallisationsbeschleuniger bereits in 54 Minuten, somit in etwa 10% der
ursprünglichen Zeit
| 115' | 125' | 155' | 190" |
| 52' | 601 | 62' | 8Γ |
| 63' | 65' | 93' | 1091 |
| 55% | 52% | 60% | 57°/, |
| 45 | 49 | 40 | 43 |
| Beispiel 4 |
Unter den in Beispiel 1 und 2 beschriebenen Versuchsbedingungen wurde die Erstarrungszeit von
400 g ungehärtetem, handelsüblichen Kokosöl getestet.
Ohne Erstarrungsbeschleuniger betrug die Verfestigung bezogen auf 20 mp 43 Minuten, mit Kristallisationsbeschleuniger
(1% mikrokristallines Tristearin) verkürzte sich die Erstarrungszeit auf 28 Minuten.
Ein ganz überwiegend Glycerintricaprinat enthaltenes
des Fett (Schmelzpunkt ca. 30,00Q wurde nach den
Prüfbedingungen der Beispiele 1 bis 3 hinsichtlich der Erstarrungszeit untersucht Ohne Kristallisationsbeschleuniger
benötigte die Schmelze 172 Minuten um den
Erstarrungszustand 20 mp zu erreichen, mit Tristearin als Kristallisationsbeschleuniger wurde die Erstarrungszeit auf 80 Minuten verkürzt.
Eine Schokoladencouvertüre 70-30-40 wurde entsprechend Beispiel 1 behandelt und die Erstarrungszeiten
bei Zusatz verschiedener einsäuriger Triglyceride (ETG) der Myristinsäure (Cm), der Palmitinsäure (d,,)
und der Stearinsäure (Cie) bestimmt.
Gew.-%
ETG-Art
Erstarrungszeit 60 mp/ 28 C
Kontrolle
ETG-C1,
ETG-C,,,
ETG-C,,
ETG-C,,,
ETG-C,,
162 min.
102 min. 82 min. 73 min.
Die Schokoladencouvertüre des Beispiels 6 wurde in der Meßvorrichtung nach Beispiel 1 zunächst bei 55°C,
dann zur Erstarrung bei 28,0°C gebracht. Der Kontrollversuch (100 mp) war nach 102 min die
Erstarrung erfolgt.
Das als Erstarrungsbeschleuniger verwendete
Das als Erstarrungsbeschleuniger verwendete
ϊ ETG-CiB wurde in feinkristalliner, aufgelockerter und
versiebter Form der mikrokristallinen Kristalle verwendet. 1 Gew.-% Zusatz ergab eine Erstarrungszeit (EZ)
von 67 min, 0,5 Gew.-% Zusatz eine EZ von 75 min, 0,25 Gew.-% eine EZ von 87 min und mit 0,05 Gew.-% war
in sogar noch eine EZ von 92 min erreichbar.
Zu jeweils 500 g geschmolzener Couvertüre 70-30-44 π wurden unter den im Beispiel 1 genannten Bedingungen
unmittelbar am Beginn der Kühlphase (bei 28,0°C) 0,1 %, 0,25%, 0,5% und 1,0% ein mikrokristallines Gemisch aus
etwa 80 Gew.-% l,3-Distearoyl-2-palmitoyl-glycerin und l,3-Dipalmitoyl-2-stearoyl-glycerin und etwa 20
.'(ι Gew.-% Tristearin und Tripalmitin zugesetzt. Die
gemessenen Erstarrungszeiten, bezogen auf den Erstarrungszustand 100 mp, sind in der nachstehend aufgeführten
Tabelle angegeben im Vergleich zu der Erstarrungszeit, die für die unbehandelte Couvertürenschmelze
ermittelt wurde.
Ohne Zusatz Zusatzmengen des Gemisches
EZllKlmp/28,0 C" 119 min
0,1 106 min 0,25
98 min
98 min
0,5
93 min
93 min
l,0Gew.-%
90 min
90 min
Hierzu I Blatt Zeichnungen
Claims (8)
1. Verwendung von feinpulverigen, in der
^-Modifikation vorliegenden Triglyceriden, ganz oder überwiegend bestehend aus einsäurigen Triglyceriden oder symmetrischen Triglyceriden gesättigter Fettsäuren der Kettenlänge Ci0 bis C20 als
Erstarrungsbeschleuniger für Fette oder fetthaltige Zubereitungen.
2. Verwendung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Erstarrungsbeschleuniger in
mikrokristalliner Form vorliegen.
3. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 oder
2, dadurch gekennzeichnet, daß die Fettsäuren die
Kettenlänge Q6 bis C,8 aufweisen.
4. Verfahren zur Beschleunigung der Erstarrung von Fetten oder fetthaltigen Zubereitungen, dadurch
gekennzeichnet, daß feinpulverige, in der /J-Modifikation vorliegende, einsäurige Triglyceride oder
symmetrische Triglyceride gesättigter Fettsäuren der Kettenlänge Ci0 bis C20 als in fester Form
verbleibende Erstarrungsbeschleuniger ohne Verschmelzen oder Einlösen in der noch flüssigen
Fettschmelze, bevor diese selbst eigene Fettkristalle bildet, verteilt werden.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzmenge 0,01 bis 1,0 Gew.-%,
bezogen auf die Fette oder fetthaltigen Zubereitungen, beträgt
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugabe der
Erstarrungsbeschleuniger vor der Erstarrungskristallisation erfolgt
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 4 bis 6, J5
dadurch gekennzeichnet, daß die Zugabe während oder direkt vor der Erstarrung bzw. Kühlung erfolgt.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Erstarrungsbeschleuniger zugesetzt und die Erstarrung bzw.
Temperierung bei der dafür vorgesehenen Temperatur erfolgt.
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|---|---|---|---|
| DE19752555262 DE2555262B2 (de) | 1975-12-09 | 1975-12-09 | Erstarrungsbeschleuniger |
| GB5106576A GB1564363A (en) | 1975-12-09 | 1976-12-07 | Method of accelerating fat solidification |
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| FR7636989A FR2334747A1 (fr) | 1975-12-09 | 1976-12-08 | Accelerateurs de solidification pour les graisses et les preparations contenant de la graisse |
| CH1545276A CH627778A5 (en) | 1975-12-09 | 1976-12-08 | Process for accelerating the solidification of fats or fat-containing compositions |
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| JP51148266A JPS5271390A (en) | 1975-12-09 | 1976-12-09 | Coagulation accelerator and coagulation acceleration of fats or fat containing drugs |
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|---|---|---|---|
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Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2555262A1 DE2555262A1 (de) | 1977-06-16 |
| DE2555262B2 true DE2555262B2 (de) | 1981-05-21 |
| DE2555262C3 DE2555262C3 (de) | 1986-08-21 |
Family
ID=5963860
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19752555262 Granted DE2555262B2 (de) | 1975-12-09 | 1975-12-09 | Erstarrungsbeschleuniger |
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| CH (1) | CH627778A5 (de) |
| DE (1) | DE2555262B2 (de) |
| FR (1) | FR2334747A1 (de) |
| GB (1) | GB1564363A (de) |
| IT (1) | IT1069590B (de) |
| NL (1) | NL187244C (de) |
Families Citing this family (39)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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