DE254401C - - Google Patents
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- DE254401C DE254401C DENDAT254401D DE254401DA DE254401C DE 254401 C DE254401 C DE 254401C DE NDAT254401 D DENDAT254401 D DE NDAT254401D DE 254401D A DE254401D A DE 254401DA DE 254401 C DE254401 C DE 254401C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
- F01L13/00—Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 254401 ■-KLASSE 46 b. GRUPPE
ANDREAS RADOVANOVIC in ZÜRICH.
Exzenterhebelumsteuerung für Verbrennungsmotoren.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. Oktober 1911 ab.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
20. März 1883
14. Dezember 1900 auf Grund der Anmeldung in der Schweiz vom 7. Februar 1911 anerkannt.
die Priorität
Gegenstand der Erfindung ist eine Exzenterhebelumsteuerung, bei welcher der Verstellungspunkt des Exzenterhebels längs einer verdrehbaren
Nockenscheibe geführt wird.
Ein Ausführungsbeispiel zeigen die Fig. 1 (Ansicht), Fig. 2 (Querschnitt) und Fig. 3 (schematische Darstellung). In den Fig. 4 bis 9 sind weitere Ausführungsformen dargestellt.
E ist das Exzenter auf der Welle W, H der Exzenterhebel mit der Rolle R (Verstellungspunkt) und dem Gelenk S. von welchem das innere Steuerungsorgan in bekannter Weise (wie bei zwangläufigen Steuerungen) betätigt wird. Die Stellung des Exzenters entspricht der Totlage der Kurbel. Die Rolle R wird durch einen auf S wirkenden Federdruck stets gegen die Nockenscheibe N gedrückt. Diese Scheibe, welche in Fig. 1 nur als Segment ausgeführt erscheint, trägt zwei Nocken: IV' für den Vorwärts- und N" für den Rückwärtsgang. Die Nocken IV' und N" sind so weit voneinander entfernt, daß in der Mittelstellung der Nockenscheibe (Fig. 1) bei Drehung des Exzenters E die Rolle nur längs des glatten Nockenumfanges zwischen N' und IV" rollt. In diesem Falle beschreibt der Punkt S eine Kurve K, welche die Uberdeckungslinie £ in S tangiert, d. h. das innere Steuerungsorgan wird gar nicht geöffnet. In der schematischen Fig. 3 ist die Nockenscheibe gegen links — für den Vorwärtsgang — verdreht (Stellung V voll gezeichnet), und der Nocken IV' steht un-35
Ein Ausführungsbeispiel zeigen die Fig. 1 (Ansicht), Fig. 2 (Querschnitt) und Fig. 3 (schematische Darstellung). In den Fig. 4 bis 9 sind weitere Ausführungsformen dargestellt.
E ist das Exzenter auf der Welle W, H der Exzenterhebel mit der Rolle R (Verstellungspunkt) und dem Gelenk S. von welchem das innere Steuerungsorgan in bekannter Weise (wie bei zwangläufigen Steuerungen) betätigt wird. Die Stellung des Exzenters entspricht der Totlage der Kurbel. Die Rolle R wird durch einen auf S wirkenden Federdruck stets gegen die Nockenscheibe N gedrückt. Diese Scheibe, welche in Fig. 1 nur als Segment ausgeführt erscheint, trägt zwei Nocken: IV' für den Vorwärts- und N" für den Rückwärtsgang. Die Nocken IV' und N" sind so weit voneinander entfernt, daß in der Mittelstellung der Nockenscheibe (Fig. 1) bei Drehung des Exzenters E die Rolle nur längs des glatten Nockenumfanges zwischen N' und IV" rollt. In diesem Falle beschreibt der Punkt S eine Kurve K, welche die Uberdeckungslinie £ in S tangiert, d. h. das innere Steuerungsorgan wird gar nicht geöffnet. In der schematischen Fig. 3 ist die Nockenscheibe gegen links — für den Vorwärtsgang — verdreht (Stellung V voll gezeichnet), und der Nocken IV' steht un-35
mittelbar vor der Rolle R. Wenn sich das Exzenter E im Sinne des Pfeiles V dreht, so
läuft die Rolle auf den Nocken IV' und darüber und der Punkt S beschreibt die voll
gezeichnete Kurve K' im Sinne des Pfeiles V; welche in ihrem oberen Teil die Uberdeckungslinie
L überschreitet und damit das innere Steuerungsorgan öffnet. Die schraffierte Fläche
zeigt das Maß dieser Überschreitung und damit auch das Maß .der Eröffnung des inneren
Steuerungsorganes, welche natürlich von .der Länge des Nockens abhängig ist. Hierbei ist
diese Eröffnung, wie bei Verbrennungsmotoren üblich, konstant. Wird die Nockenscheibe
nach rechts (Stellung Z,- gestrichelt) verdreht, so wiederholt sich der oben beschriebene Vorgang
in gleicher Weise im Sinne des Pfeiles Z für den Rückwärtsgang.
Die Nockenscheibe kann auch als Nutenscheibe ausgebildet werden, wobei die Rolle R
in der Nut zwangläufig ■— ohne Federdruck — geführt wird. Ihr Drehpunkt U kann auch
oberhalb des Exzenterhebels liegen. Weiter kann die Nockenscheibe zu einer ebenen (Fig. 6)
oder beliebig gekrümmten Bahn entwickelt werden. Der Exzenterhebel kann entweder
direkt von einem Exzenterkreis (Fig. 1 bis 6) oder von einer beliebig abgeleiteten Kurve,
wie beispielsweise von der, welche der Punkt E1 (Fig. 7) beschreibt und die synchron mit der
Kurbelbewegung läuft, betätigt werden. Der Verstellungspunkt kann entweder als Rolle R
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direkt auf der Nockenscheibe laufen (Fig. ι bis 5 und Fig. 7), oder er steht indirekt durch
ein Zwischenglied R21R11R mit der Nockenscheibe
in Wirkungsverbindung (Fig. 6). Die drei Punkte des Exzenterhebels E, R und S
können in einem beliebigen Dreieck liegen. Vom Gelenkpunkt S können alle bei Verbrennungsmotoren
notwendigen inneren Steuerungsorgane : Brennstoff-, Druckluftanlaß-, Fegeluft-
und Auspuffventile betätigt werden, wobei selbstredend alle Exzenter der verschiedenen
Exzenterhebel auf der Welle W und alle Nockenscheiben auf der Umsteuerwelle U aufgekeilt
sein werden.
Damit beim Anlassen bzw. Umsteuern des Motors einerseits zuerst das Druckluftanlaßventil
und dann — bei der bereits im Gang befindlichen Maschine —; erst das Brennstoffventil
betätigt wird, und damit anderseits diese beiden Ventile nie gleichzeitig geöffnet
werden können, sind die Nocken auf der Nockenscheibe der Druckluftanlaßventilsteuerung
gegen die Nocken auf der Nockenscheibe der Brennstoffventilsteuerung im entsprechenden
Winkel versetzt.
Die Fig. 4 und 5 zeigen schematisch eine solche Anordnung. E ist das Exzenter, H der
Exzenterhebel mit der Rolle R und dem Gelenkzapfen S, N die Nockenscheibe mit dem
Nocken N' für Vorwärts- und dem Nocken N" für den Rückwärtsgang für die Steuerung des
Brennstoffventiles (stark gezeichnet), E1, H1,
R1, S1, N1, N1' und N1" die gleichen Teile der
in einer parallelen Ebene hinter der Brenn-Stoffsteuerung gelegenen Steuerung des Druckluftanlaßventiles
(schwach gezeichnet). In der mittleren (nicht gezeichneten) Stellung der Nockenscheiben ist die Bewegung der Exzenterhebel
H und H1 analog wie in Fig. 1.
Beim Anlassen für Vorwärtsgang wird (Fig. 4) die Umsteuerwelle U mit den beiden Nockenscheiben
so weit nach links verdreht, daß der Nocken .ZV1' vor der Rolle R1 zu stehen kommt.
Hierbei wird, wie oben beschrieben, das Druckluftanlaßventil vom Exzenterhebel H1 betätigt.
Die Rolle R läuft indessen noch leer auf der Nockenscheibe N, wie in Fig. 1. Ist die Maschine
im Gange, dann wird die Umsteuerwelle U mit den Nockenscheiben noch weiter
nach links verdreht (Fig. 5). Hierbei kommt der Nocken N' vor die Rolle R, und das
Brennstoffventil wird, wie oben beschrieben, betätigt. Die Rolle R1 läuft nun auf der
Nockenscheibe leer, wie in Fig. 1. Bei Verdrehung der Umsteuerwelle in gleichen Ab-Sätzen
nach rechts (nicht gezeichnet) geschieht in der gleichen aufeinanderfolgenden Weise die
Betätigung des Druckluftanlaß- und des Brennstoffventiles für den Rückwärtsgang. Die
Nocken N1' und N' bzw. N1" und N" sind im
Winkel so weit gegeneinander versetzt, daß nie beide Ventile (Druckluftanlaß- und Brennstoffventil)
zu gleicher Zeit geöffnet werden können.
In den Fig. 1 bis 7 läuft die Rolle R stets
längs der Nockenscheibe N. Hingegen hängt in Fig. 8 der Exzenterhebel H am Ventilhebel
A (in der Eröffnungsstellung), und die Rolle R geht frei längs der Bahn R1, wenn
die Nockenscheibe N die Mittelstellung einnimmt (stark gezeichnet). Wird die Nockenscheibe
in die schwach gezeichnete Stellung gebracht, dann wird die Rolle vom Nocken gehoben. In Fig. 9 wirkt das Ende H1 des
Exzenterhebels H direkt auf das Ventil B. Die Steuerung wirkt nur dann richtig, wenn
ein Nocken vor der Rolle steht, wie in Fig. 3 bis 5. Wenn bei der Verdrehung der Nockenscheibe
aus der Stellung Fig. 4 in die Stellung Fig. 5 der Nocken N1' (bei der Drehung in
umgekehrter Richtung N1") unter die Rolle zu stehen kommt, dann muß die Zuströmung
der Druckluft von Hand oder automatisch abgestellt werden. .
Claims (2)
1. Exzenterhebelumsteuerung für Verbrennungsmotoren,
dadurch gekennzeichnet, daß der Verstellungspunkt des Exzenterhebels (H) längs einer verdrehbaren Nockenscheibe
(N) geführt wird. /
2. Exzenterhebelumsteuerung für Verbrennungsmotoren nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß bei den auf der gemeinsamen Umsteuerwelle (U) auf gekeilten
Nockenscheiben für die Druckluft- ' anlaßventil- und für die Brennstoffventilsteuerung
die Nocken gegeneinander im Winkel so versetzt sind, daß einerseits beim Anlassen bzw. Umsteuern des Motors
zuerst das Pruckluftanlaßventil und dann erst das Brennstoffventil betätigt wird, und
daß anderseits beide Ventile nie gleichzeitig geöffnet werden können;
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE254401C true DE254401C (de) |
Family
ID=512590
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT254401D Active DE254401C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE254401C (de) |
-
0
- DE DENDAT254401D patent/DE254401C/de active Active
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