DE488485C - Zylinderschmiervorrichtung fuer Kolbenmaschinen - Google Patents

Zylinderschmiervorrichtung fuer Kolbenmaschinen

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DE488485C
DE488485C DES76832D DES0076832D DE488485C DE 488485 C DE488485 C DE 488485C DE S76832 D DES76832 D DE S76832D DE S0076832 D DES0076832 D DE S0076832D DE 488485 C DE488485 C DE 488485C
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DE
Germany
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piston
pump
lubrication
cylinder
lubrication pump
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DES76832D
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Sulzer AG
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Sulzer AG
Gebrueder Sulzer AG
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N13/00Lubricating-pumps
    • F16N13/02Lubricating-pumps with reciprocating piston
    • F16N13/06Actuation of lubricating-pumps
    • F16N13/10Actuation of lubricating-pumps with mechanical drive

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lubrication Of Internal Combustion Engines (AREA)
  • Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Zylinderschmiervorrichtung für -Kolbenmaschinen Die Erfindung betrifft eine Zylinderschmiervorrichtung für Kolbenmaschinen mit auf hydraulischem Wege betriebener, nur jeweils nach einer bestimmten Hubzahl des Maschinenkolbens in Wirkung tretender Schmierpumpe. Um den Zeitpunkt der Förderung und die Fördermenge dem jeweiligen Bedürfnis anpassen zu können, ist gemäß der Erfindung die Einrichtung so getroffen, daß die Steuerung der Schmierpumpe durch Schließen bzw. Öffnen gier Abflußleitung des die Schmierpumpe betreibenden hydraulischen Systems bewirkt wird.
  • Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung an Hand eines schematischen Ausführungsb.eispieles dargestellt.
  • Abb. i zeigt eine nach der Erfindung gebaute Schmiervorrichtung im Schnitt.
  • Abb.2 zeigt ein abgeändertes Steuerorgan der Schmierpumpe.
  • Abb. 3 ist ein Schnitt in der Ebene a-a von Abb. 2.
  • Im Zylinder i .einer Kolbenmaschine bewegt sich der Arbeitskolben 2. Auf dem Zylinder i ist die Schmierpumpe 3 angeordnet, welcher das Schmiermittel durch eine Leitung q. zugeführt wird. Der Kolben 5 der Schmierpumpe ist mit einem Servomotorkolben 6 verbunden, welcher in eineni Zylinder 7 unter dem Einfluß eines aus der Leitung 8 zuströmenden, Druckmittels bewegt wird. Das Druckmittel. wird von der Pumpe io aus der Leitung 9 angesaugt und durch den Kanal i i in das Gehäuse 12 des Steuerorgans 13 der Schmierpumpe gedrückt. An das Gehäuse 12 ist außer den Leitungen 8 und i i ein überlauf 14 sowie eine zu einem Ausgleichbehälter i5 führende Leitung i6 angeschlossen.
  • Der Kolben 17 der Pumpe io wird durch eine Kurbel 18 bewegt, welche mit der g_ leichen Drehzahl umläuft wie die Kurbel des Kolbens 2. Auf der Steuerwelle 9 ist ein Zahnrad 2o und ein. Nocken 21 und: auf einer weiteren Welle 22 ein Zahnrad 23 und ein Nocken 24 angeordnet. Die Zahnräder 2o und 23 greifen ineinander und bilden ein zwischen der Arbeitsmaschine und der Schmierpumpe eingeschaltetes Übersetzungsgetriebe.
  • Auf einer bei 25 drehbar gelagerten und bei 29 vermittels einer Feder 3o befestigten Stange 26 sitzen. de mit den Nocken 21 und 24 in Eingriff gelangenden Rollen 28 und 27. Das Steuerorgan 13 ist durch die Stange 31 mit dem Gestänge 26 verbunden.
  • Bei der Abänderung nach Abb. 2 und 3 ist das in ein. Gehäuse 33 eingeschlossene und durch eine Welle 34 bewegte Steuerorgan der Schmierpumpe als eine mit Öffnungen 36 und 37 (Abb.3) versehene Drehscheibe 35 ausgebildet, durch welche der Druckrahm der Schmierpumpe entweder mit dem Ausgleichbehälter 15 verbunden oder davon abgeschlossen wird. Im letzteren Fall wird der Servomotorkolben 6 unter dem Einfuß des Drucköles nach unten verschoben. Der Antrieb der Welle 34 kann durch eine beliebige, mit der Hauptkurbel der Kolbenmaschine in einem bestimmten Übersetzungsverhältnis in Verbindung stehende Vorrichtung erfolgen.
  • Die Schmiervorrichtung arbeitet in der Weise, daß dem Kolben, z während des Betriebes nur nach einer bestimmten Anzahl, z. B. nach 3, 6, 8, 2o usw. Hüben in der gestrichelt eingezeichneten Stellung das Schmiermittel zugeführt wird. Diese Zufuhr geht folgendermaßen vor sich: Die Steuerwelle ig wird von der nicht gezeichneten Hauptwelle in an sich bekannter Weise angetrieben und läuft mit der gleichen Drehzahl wie die Hauptwelle. Sie treibt über die Kurbel 18 den Kolben 17 der Druckmittelpumpe io an, weiche das für die Verstellung des Servomotorkolbens 6 nötige Druckmittel liefert. In der in Abb. i gezeichneten Lage des Steuerorgans 13 wird das Druckmittel, z. B. Öl, durch die Leitung i i in das Gehäuse 12 das Steuerorgans 13 und von dort in das Gefäß 15 gefördert, da das Steuerorgan den zum Kolben 6 führenden Kanal 8 abdeckt. Soll nun die Schmierung des Arbeitskolbens z. B. nach jeder zehnten Kurbelumdrehung erfolgen, so ist, wenn das Zahnrad 2o mit a (z. B. = 8) Zähnen versehen ist, das Hilfszahnrad 23 mit zehn a (z. B. = 8o) Zähnen zu versehen.
  • In Abb. i ist die Stellung der Nocken a i und 24 gerade vor einem Arbeitshub der Schmierpumpe gezeichnet. Der Steuerkolben 13 ist aus der Stellung I, die er über den Winkel a des Nockens 2 i innehat, in die Abschlußlage 1I gekommen, in welcher er während des Drehwinkels ß verharrt. Unterdessen. hat sich auch der Nocken. 24 mit der entsprechend übersetzten Geschwindigkeit gedreht, so daß er, wenn der Nocken 2 i in der gestrichelt gezeichneten Stellung angekommen ist, sich ebenfalls in der gestrichelt gezeichneten Stellung befindet, in welcher die Rollen 27 und 28 in die tiefsten Punkte der beiden Nocken zu liegen kommen.
  • Unter der Wirkung der Feder 30 wird nun die Stange 26 nach links in die Stellung III gezogen und damit das Steuerorgan. 13 des Kolbens 6 in die gestrichelt emgezeichnetie Lage III gebracht. Das unter dem Druck der Pumpe io in das Gehäuse 12 gepreßte Öl findet den Kanal 16 verschlossen, strömt durch den Kanal 8 zum Kolben 6 und drückt diesen sowie den Kolben 5 nasch .unten, wodurch das durch die Leitung 4 zugeführte Schmiermittel durch das Ventil 40 in dien Zylinder i zwischen die Kolbenringe des Kolbens 2 gepreßt wird. Die Steuerorgane sind derart .eingestellt, daß die Förderung, des Schmiermittels in dem Augenblick erfolgt, in welchem sich der Kolben 2 in der in Abb. i gestrichelt ,gezeichneten Lage befindet.
  • Im Verlaufe der weiteren Umdrehung des Nockens 21 wird die Rolle 28 durch die Nase 45 nach rechts gedrückt, so daß das Gestänge 26 und damit der Steuerkolben i 3 in die punktiert gezeichnete Stellung I gelangt. Unter der Wirkung der Feder 46 wird der Kolben 6 und damit auch der Kolben 5 der Schmierpumpe zurückgedrückt, wobei das Druckmittel durch die Leitung 14 abfließt und neues Schmiermittel durch die Leitung 4 in die Pumpe 3 einströmt, welches dort bis zum nächsten Förderhub aufgespeichert wird. Wenn sich nun der Nocken 21 um den W.iükel a gedreht hat, so gelaüKt die Rolle 28 und, da der Nocken 24 entsprechend geformt ist, die Stange 26 und der Kolben 13 in die Mittelstellung II.
  • Nach einer weiteren Drehung des Nockens 2 i kommt dessen tiefste Stelle 27 vor die Rohe 28 zu liegen. Die Rolle 28 kann aber dein Nocken -i nicht folgen, da die Stange 26 durch den Nocken 24 und die Rolle 27 in der Lage II gehalten wird, und zwar bis zu dem Zeitpunkt, in welchem entsprechend dem vorgesehenen übersetzungsverliältnis, z. B. nach zehn Umdrehungen, die tiefsten Stellen der beiden Nocken 21 und 24 gleichzeitig vor die Rollen 28 und -27 zu liegen kommen.
  • In den beim genannten übersetzungsverhältnis vorgesehenen -zehn folgenden Umdrehungen der Hauptkurbel macht die Steuerwelle i _g ebenfalls zehn Umdrehungen, der Pumpenkolben 17 zehn Arbeitshübe, die aber nur ein Pulsieren des Druckmittels durch die Leitungen i i und 16 in das Gefäß 15 bewirken. Während dieser Zeit ist der auf der Welle 22 befestigte und durch- die Zahnradübersetzung 20, 23 um eine einzige Umdrehung gedrehte Nocken 24 in die Lage gekommen, in welcher das Steuerorgan 13 in, die Lage III verschoben wird. Das von der Pumpe io geförderte Druckmittel bewirkt hierauf. den Förderhub der Schmierpumpe.
  • Durch geeignete Einstellung des Kolbens 13 im Zylinder 12 (geei;gnete Wahl der Länge der Stange 31) und der Nocken 21, 24 kann der Zeitpunkt der Förderung und die Fördermenge innerhalb ;gewisser Grenzen der Maschine angepaßt werden.
  • Bei dem in Abb.2 dargestellten Steuerorgan wird das Druckmittel. so lange in das Ausgleichsgefäß 15 gedrückt, als die Druckleitung i I der Pumpe io durch den Kanal 37 bzw. 36 offengehalten ist. Gelangen während der Bewegung der Drehscheibe 35 derenvolle Teile 41 oder 42 über die Leitung 8, so wird das Druckmittel über den Kolben 6 geleitet, derselbe nach unten gedrückt und dadurch das Schmiermittel in den Zylinder i gepreßt. Die Anzahl und der Zeitpunkt der Schmierungen kann der Arbeitsmaschine außer durch passende Wahl der Drehgeschwindigkeit der Scheibe 35 auch durch entsprechende Wahl der Anordnung bzw. Größe und Anzahl der Verbindungsöffnungen 36, 37 angepaßt bzw. verändert werden.
  • Indem die Pumpe auf dem :Arbeitszylinder i selbst angeordnet ist, ist für die Schmierölleitung eine Verzögerung der Zufuhr ausgeschaltet. Die Leitungen i i und 8 und die Kolben 17 und 6 sind derart bemessen, daß die Elastizität der Rohre oder der Flüssigkeit nicht mehr in Betracht fällt. Durch die Flächenverhältnisse der Kolben 6 und 5 wird der Druck in den Leitungen 8 und i i wesentlich kleiner, als er beispielsweise bei Hochdruckkompressoren einer Schmiervorrichtung bekannter Bauart nötig ist. Die Schmiervorrichtung kann für alle Arten von Kolbenmaschinen, z. B. auch Flugkolbenmaschinen, seien es Dampfmaschinen. Kompressoren oder Verbrennungskraftmaschinen, verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zylinderschmiervorrichtung für Kolbenmaschinen mit auf hydraulischem Wege betriebener, nur jeweils nach einer bestimmten Hubzahl des Maschinenkolbens in Wirkung tretender Schmierpumpe, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung der Schmierpumpe (3, q., 5) durch Schließen bzw. Öffnen einer Abflußleitung (i 6) des die Schmierpumpe betreibenden hydraulischen Systems bewirkt wird. -. Zylinderschmiervorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerorgan (13) für die Schmierpumpe durch zwei mit verschiedener Geschwindigkeit umlaufende Nockenscheiben (2i, a4.) angetrieben wird. ;. Zylinderschmiervorrichtung nach @@nspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerorgan für die Schmierpumpe aus einer mit C)ffnungen (36, 37) versehenen Drehscheibe(35) besteht.
DES76832D 1926-10-30 1926-10-30 Zylinderschmiervorrichtung fuer Kolbenmaschinen Expired DE488485C (de)

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DE (1) DE488485C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1090964B (de) * 1952-09-04 1960-10-13 Weingarten Ag Maschf Schmiereinrichtung fuer Werkzeugmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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