DE25133C - Galvanische Schalen - Batterie - Google Patents

Galvanische Schalen - Batterie

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DE25133C
DE25133C DENDAT25133D DE25133DA DE25133C DE 25133 C DE25133 C DE 25133C DE NDAT25133 D DENDAT25133 D DE NDAT25133D DE 25133D A DE25133D A DE 25133DA DE 25133 C DE25133 C DE 25133C
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Germany
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shell battery
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DENDAT25133D
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Original Assignee
J. UNGER in Cannstatt
Publication of DE25133C publication Critical patent/DE25133C/de
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M6/00Primary cells; Manufacture thereof
    • H01M6/04Cells with aqueous electrolyte

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  • Primary Cells (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
JULIUS UNGER in CANNSTATT. Galvanische Schalen-Batterie.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 9. December 1882 ab.
Fig. ι zeigt ein Element der Batterie von •oben gesehen; es besteht aus der kupfernen Schale a, an welcher an zwei einander gegenüberliegenden Rändern die Eisenstäbe b befestigt sind, deren überragende Enden durch ein darüber gezogenes Stückchen Gummischlauch isolirt sind; die anderen beiden Ränder sind je mit zwei Oesen c versehen, und die ganze kupferne Schale α sitzt in einer anschliefsenden Zinkschale d, welche mit vier schmalen Zinkstreifen versehen ist, die durch die Oesen c der Kupferschale gesteckt und dann umgebogen werden; hierdurch wird die Zinkschale an der Kupferschale befestigt, so dafs sie mit derselben ein Ganzes bildet und dennoch leicht erneuert werden kann. Auf einer Seite ist zwischen den beiden Oesen c der Rand der Kupferschale eingeschnitten und nach aufsen umgebogen, so dafs der umgebogene Theil, welcher über den Rand der Zinkschale überreicht, einen Ablauf bildet. In Fig. 2 ist der Querschnitt links dieses Ueberlaufes, rechts der Verbindung beider Schalen dargestellt.
Die verschiedenen Elemente werden in einander gesetzt, wie in Fig. 3 dargestellt, und werden dabei durch die Tragösen /, die in Fig. 4 besonders abgebildet sind, und die über die isolirten Enden der Eisenstäbe b gesteckt werden, in gewisser Entfernung von einander gehalten, indem der untere Rand f1 der Tragöse sich auf den Eisenstab des darunter befindlichen Elementes stützt. Der Ausschnitt der Tragöse ist gröfser, als die Dicke des durch- . gesteckten Endes des Eisenstabes beträgt, und man kann daher um diese Differenz die Elemente weiter von einander entfernen, so dafs, wenn die oberste Schale mittelst einer Hebevorrichtung in die Höhe geschraubt wird, successive alle Schalen emporgehoben und aus der in der darunter befindlichen Schale enthaltenen Flüssigkeit herausgezogen werden können. In der Zeichnung ist eine Doppelbatterie angenommen, und es sind die Arme gl, welche die Schalen der unteren Abtheilung heben, mit den Armen g der oberen Abtheilung verbunden, damit bei Drehung des Zahnrades i, in welchem die Schraubenspindel h läuft, stets die correspondirenden Elemente " beider Abtheilungen zusammen gehoben bezw. aufser Thätigkeit gesetzt werden; um dies mit Leichtigkeit bewirken zu können, greift das Rad i in das gröfsere Rad i1, welches auf der. mittelst der Kurbel k1 drehbaren Welle k sitzt.
. Die Tragösen / bewegen sich in der mit der Holzplatte / verbundenen Führung m, damit sie sich nicht selbst aushängen können. Die Elemente sind derart auf einander gestellt, dafs der Ueberlauf abwechselnd einmal auf der einen und dann auf der gegenüberliegenden Seite sich befindet, so dafs bei Nachschütten von Wasser, das von selbst aus der oberen Schale in die darunter befindlichen abläuft, der gesättigte Theil der Flüssigkeit nicht mit abfliefst.
Auf der Holzplatte / ist der in Fig. 6 und 7 dargestellte Controlapparat 11 angebracht; derselbe ist mit dem in die oberste Schale hineinreichenden Stab 0 verbunden und wird durch diesen aufser Thätigkeit gesetzt, wenn die oberste Schale ihre höchste Stellung hat, also die Batterie ganz aufser Betrieb ist. Dann wird der Stab 0 durch
den Boden der obersten Schale in die Höhe gehoben und bewegt den drehbaren Hebel /, wodurch die an dessen anderem Ende px sitzende Rolle q, die sonst mittelst der Feder u in ihrer Lage gehalten wird, nach unten gedrückt wird; der Papierstreifen r, der zwischen dieser Rolle und der fest auf der Welle s des Minutenzeigers einer Uhr sitzenden Rolle t hindurchgeht, hängt dann lose auf der Rolle q, während er, wenn die Batterie in Betrieb ist, durch die beiden Rollen q und t gleichmäfsig fortbewegt wird. Auf dem Papierstreifen sind Theilstriche angebracht, so dafs man auf demselben die Zeit ablesen kann, während welcher die Batterie in Betrieb war.
Während Fig. 3 die Batterie von der Seite gesehen und zum Betrieb bereit darstellt, zeigt Fig. 5 die Batterie von vorn gesehen und aufser Wirksamkeit gesetzt, d. h. die Elemente aus einander gehoben; in beiden Zeichnungen ist die obere Abtheilung mit der Führung ;;;, die untere Abtheilung ohne dieselbe abgebildet. Die Befestigung der Drähte und Ausschaltung der Elemente geschieht in bekannter Weise.
Die beschriebene Batterie nimmt wenig Raum ein; die Elemente können mit Leichtigkeit ganz oder zum Th eil aufser Betrieb gesetzt werden und die Betriebszeit derselben wird auf mechanischem Wege, also ohne die Wirksamkeit der Batterie zu beeinträchtigen, markirt.

Claims (3)

Patent-An Sprüche:,
1. Die an der kupfernen Schale α angebrachten Oesen c und die hindurchgesteckten, umgebogenen, an der Zinkschale d angebrachten
' Zinkstreifen, wodurch die beiden Schalen mit einander verbunden werden und die Auswechselung jeder derselben ermöglicht wird.
2. Die in der Führung m sich bewegenden Tragösen /, welche die Elemente in gleichmäfsiger Entfernung von einander halten und mittelst welcher durch den Hebeapparat i ix k kl Element aus Element gehoben werden kann.
3. Die Verbindung der Batterie mit dem Controlapparat n, welcher die Betriebszeit der Batterie anzeigt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT25133D Galvanische Schalen - Batterie Active DE25133C (de)

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