DE178917C - - Google Patents

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DE178917C
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rods
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03DAPPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D15/00Apparatus for treating processed material
    • G03D15/02Drying; Glazing
    • G03D15/027Drying of plates or prints

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 178917 ~ " KLASSE 57c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. August 1905 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Waschen und Trocknen von Blaupausen, Photographien und dergl., wobei diese über eine Stange gelegt werde und darauf während des Waschens, Abtropfens und Trocknens verbleiben, so daß sie, bevor sie nicht vollkommen trocken sind, nicht mit den Händen angefaßt zu werden brauchen.
Auf den Zeichnungen, welche eine Ausführungsform der Erfindung darstellen, ist Fig. ι eine Vorderansicht der Maschine ohne die die Blaupause oder dergl. tragenden Stangen ; Fig. 2 ist ein in größerem Maßstabe gezeichneter Schnitt nach der Linie x-x der Fig. ι; die Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie y-y der Fig. 2; die Fig. 4 ist ein Schnitt durch die Abwischvorrichtung, wobei eine der arbeitenden Stangen gezeigt ist, und die Fig. 5 ist eine Einzelansicht im Schnitt durch das Flüssigkeitsrohr mit einer darunter geführten Stange.
Auf dem Traggestell der Maschine erheben
sich senkrechte Säulen 2 mit an den oberen Enden seitlich angeordneten Lagern 3 für die Zahnräder 4. An den unteren Enden der Säulen 2 in der Mitte der Maschine ist die Hauptwelle 5, welche an beiden Seiten mit Zahnrädern 6 ausgerüstet ist, von denen das eine Zahnrad zur Bewegung der Welle 5 und der zwischen den Zahnrädern 4 und 6 angeordneten Ketten 8 einen Handgriff 7 besitzt. Die Ket-. ten 8 weisen in bestimmten Abständen, und zwar an diametral gegenüber liegenden Punkten federnde Halter 9 für die Stangen 10 auf, deren Enden über die Ketten 8 hinausragen.
Die Stangen werden von Hand in die Halter gebracht, aber von den Ketten durch eine weiter unten beschriebene Vorrichtung selbsttätig losgelöst.
Vorn am Traggestell 1 ist eine Mulde 11 mit einem Abzugsrohr 12 für das Wasser. An der Rückseite der Mulde 11, nahe an demunteren Ende derselben, sind nach innen ragendeRippen 13 vorgesehen, zwecks Unterstützung kurzer Blaupausen während des Waschens. Über dem oberen Ende der Mulde 11 ist ein Flüssigkeitsrohr 14 mit über die ganze untere Seite verteilten feinen Öffnungen in einer "Haube 15 angebracht, welche ein nach unten reichendes ■ Rohr iia besitzt, woran sich auf der Rückseite weiterhin ein Spritzblech 17 anschließt, um das Wasser von dem Rohr nach der Mulde zu leiten. Die Blaupause 16 oder dergl. wird behufs Waschens über eine Stange 10 gelegt und diese in die Halter 9 der Kette 8 eingeführt, worauf durch Drehung des Handrades 6 nach rückwärts die Stange mit der Blaupause unter das Wasserrohr na geführt wird. Das in feinen Strahlen auf die Blaupause spritzende Wasser rieselt zu beiden Seiten derselben in die Mulde, so daß die Bildfläche der Blaupause gründlich gewaschen wird. Die Blaupause verbleibt nun beim weiteren Gange an dieser Stange 10.
Um das überschüssige Wasser zunächst von den Blaupausen oder dergl. zu entfernen, bevor sie zum Trocknen aufgehängt werden, werden dieselben durch eine Abwischvorrichtung hindurchgezogen, welche im. wesentlichen aus zwei Stangen 18,21 besteht. Die Stange 18 ist mit ihren Enden an den Gestellarmen 19 be-
festigt. Unterhalb der Stange 18 befindet sich die Stange 21, welche an der einen Seite um ein Scharnier drehbar ist, an der anderen Seite in einer Klemme 20 festgeklemmt werden kann.
Die Stangen 18 und 21 besitzen eine hochpolierte oder geglättete Oberfläche, um eine Beschädigung der Blaupausen, wenn dieselben zwischen den beiden1 Stangen hindurchgezogen werden, zu vermeiden. Damit die nasse Blaupause oder dergl. in. die Abwischvorrichtung eingeführt werden kann, ohne ein Entfernen von den sie tragenden Stangen nötig zu machen, wird die Stange 21 aus der Klemmvorrichtung entfernt, um ihren Schwingzapfen nach unten geschwungen, wie dies teilweise durch die punktierten Linien in der Fig. 1 angedeutet ist, und nachdem die Stange 10 an der Stange 18 vorbeigegangen ist, vor der Pause wieder eingeklemmt.
Beim Weiterdrehen wird die Pause zwischen den Stangen 18 und 21 durchgezogen, so daß alles Wasser abgestreift wird, dann gelangt sie allmählich in die Höhe und auf der Rückseite wieder nach abwärts, bis sie selbsttätig von den Ketten entfernt wird.
Die Vorrichtung/ zum Abnehmen der Stangen ist folgendermaßen eingerichtet: An dem hinteren Teil der Maschine sind zu beiden Seiten nach oben und hinten sich erstreckende Arme 22 und 26 angebracht, welch letztere durch Stangen 27 gestützt sind. An den Enden der Arme 22, 26 sowie an den Vereinigungsstellen befinden sich Zahnräder 25,28, über welche endlose Ketten 29, die mit hervortretenden Zähnen oder Zacken 30 ausgerüstet sind, derart geführt sind, daß sie ebenso wie die Arme 22, 26 rechtwinklig abgebogen sind und mit ihren oberen Teilen neben die Bahn der Ketten 8 gelangen. Die an der Außenseite liegenden Räder 25 sind mit ringsherum laufenden Nuten für die Zacken 30 versehen, so daß die Ketten mit den Zacken 30 über das Rad hinweggehen können.
Die Außenseiten der Arme besitzen konvex gestaltete Flächen 23, 24 oder Kanten, welche in weiter unten noch näher beschriebener Weise mit den Enden der Stangen 10 in Eingriff treten können, behufs Abstreifung der letzteren von den Haltern 9 der Kette 8.
Das Waschen und Trocknen einer Blaupause geschieht mit der Maschine auf folgende Weise: Die Blaupause oder dergl. wird zunächst über eine Stange gehängt, und diese , in der Gegend der Räder 6 in die Halter 9 der Kette 8 eingeführt. Darauf wird das Handrad 6 vermittels des Handgriffes 7 ein wenig zurückgedreht, so daß die Stange mit der Blaupause direkt unter das Wasserrohr 14 gebracht wird. In dieser Stellung wird die Blaupause gründlich gewaschen. Darauf werden die Räder mit den Ketten in der in der Fig. 2 angedeuteten Pfeilrichtung gedreht, bis die Stange sich gerade ein wenig oberhalb der Abwischvorrichtung befindet. Hierauf wird die schwingbare Stange 21 nach unten geschwungen, und alsdann auf der Vorderseite der Blaupause wieder nach oben geführt und an der Haltevorrichtung befestigt, so daß hierdurch die Blaupause sich, zwischen den beiden Stangen 18 und 21 befindet. Alsdann werden die Ketten in derselben Richtung weiterbewegt, wodurch die Pause zwischen diesen Stangen hindurchgezogen wird, so daß hierbei das überschüssige Wasser vollkommen abgestreift wird. Durch weitere Drehung des Handrades gelangt die Stange mit der Blaupause nach dem oberen und schließlich nach dem hinteren Teil der Maschine, bis sie mit- den hervorstehenden Zapfen 30 der Ketten 29 in Eingriff kommt und dieses mitnimmt. Durch die schrägen Flächen 23 wird die Stange aus den Haltern 9 gedrückt und fällt über die Flächen 24 auf den horizontal verlaufenden Teil der Ketten 29. Hier bleibt die Stange mit der Blaupause bis zur völligen Trocknung. Wenn nun auf dieselbe Weise eine zweite Stange mit einer Blaupause mit den Zacken 30 der Ketten 29 in Eingriff kommt, wird die Stange auf dieselbe Weise von den Haltern der Ketten abgestreift und nach dem horizontal verlaufenden Teil der Ketten 29 geführt, wobei gleichzeitig durch die Bewegung der Ketten 29 die schon auf ihr ruhende Stange 10 mit herabhängender Blaupause etwas weiterbewegt wird, so -daß also die Stangen 10 mit den herabhängenden Pausen oder dergl. auf den horizontal verlaufenden Teil. 26 der Maschine hintereinander angeordnet liegen.
Es ist hierbei zu bemerken, daß während der Bewegung der Blaupausen von der Abwischvorrichtung nach der Abstreifvorrichtung diese genügend Gelegenheit haben, um abtropfen zu können, und wenn dieselben nach dem horizontal verlaufenden Arm 26 der Maschine geführt worden sind, können die Pausen oder dergl. vollkommen trocknen, worauf sie schließlich entfernt werden.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Maschine zum Waschen und Trocknen von Blaupausen und dergl., dadurch gekennzeichnet, daß an den Seiten eines Gestelles (1,2) über Zahnräder (4,6) laufende Ketten (8) mit federnden Haltern (9) für die die Blaupausen (16) tragenden Stangen (ίο) vorgesehen sind, mittels deren die Blaupausen zunächst unter eine Waschvorrichtung (14, 15), dann durch eine Abwischvorrichtung (18,21) und zu einer Ablegevorrichtung (30,23,24) geführt werden können. . .
  2. 2. Ausführungsform der Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Gestell eine aus einer Stange (18) und einer zweiten schwingbaren Stange (21) bestehende Abwischvorrichtung vorgesehen ist, durch die die Blaupausen oder dergl. bei der Bewegung der Ketten hindurchgeführt werden, zwecks Beseitigung des überschüssigen Wassers von den Blaupausen oder dergl.
  3. 3. Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Rückseite der Maschine Arme mit konvex ausgebildeten Kanten (23, 24) derart angeordnet sind, daß die Enden der Stangen (10) mit diesen in Eingriff treten und dadurch aus den Haltern (9) gedrückt und nach den nach hinten sich erstreckenden Armen (26) geführt werden, behufs endgültiger Trocknung der Pausen oder dergl. ao
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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