DE251007C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE251007C DE251007C DENDAT251007D DE251007DA DE251007C DE 251007 C DE251007 C DE 251007C DE NDAT251007 D DENDAT251007 D DE NDAT251007D DE 251007D A DE251007D A DE 251007DA DE 251007 C DE251007 C DE 251007C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- mercury
- switch
- coil
- short
- starting
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- QSHDDOUJBYECFT-UHFFFAOYSA-N mercury Chemical compound [Hg] QSHDDOUJBYECFT-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 24
- 229910052753 mercury Inorganic materials 0.000 claims description 24
- 238000013016 damping Methods 0.000 claims description 4
- 230000005284 excitation Effects 0.000 claims description 3
- 238000004804 winding Methods 0.000 claims description 2
- 238000007654 immersion Methods 0.000 claims 2
- 230000002238 attenuated effect Effects 0.000 claims 1
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical group [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 10
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 2
- 241000182341 Cubitermes group Species 0.000 description 1
- 238000000137 annealing Methods 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 239000011521 glass Substances 0.000 description 1
- 230000002401 inhibitory effect Effects 0.000 description 1
- 238000012423 maintenance Methods 0.000 description 1
- 230000007257 malfunction Effects 0.000 description 1
- 239000007858 starting material Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02P—CONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
- H02P1/00—Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters
- H02P1/16—Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters for starting dynamo-electric motors or dynamo-electric converters
- H02P1/18—Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters for starting dynamo-electric motors or dynamo-electric converters for starting an individual DC motor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Motor And Converter Starters (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 251007 KLASSE 21 c. GRUPPE
Um Elektromotoren anzulassen, werden vielfach Schützensteuerungen verwendet, durch
welche nach dem Schließen des Hauptschalters zunächst die Erregung eingeschaltet und dann
gegebenenfalls die Anlaßwiderstände im Ankerstromkreis selbsttätig der Reihe nach ausgeschaltet
werden.
Um bei den bekannten elektromagnetisch wirkenden Schützen zu erreichen, daß die Anlaßwiderstände
nicht gleichzeitig, sondern stufenweise ausgeschaltet werden, müssen die Schützen mit besonderen Hemm vorrichtungen
(Windflügelhemmungen u. dgl.) versehen sein. Diese Einrichtungen sind jedoch kostspielig,
beanspruchen viel Raum und stellen jedenfalls ein empfindliches Element dar, das Anlaß zu
mancherlei Betriebstörungen geben kann und deshalb dauernd der Wartung bedarf.
Nach der Erfindung werden als Anlaßschützen
Quecksilberschalter angewendet, bei welchen der Stromschluß in bekannter Art dadurch erfolgt, daß ein Eisenkern unter dem
Einfluß einer Stromspule in Quecksilber hineingezogen wird und dadurch den Quecksilber-5
spiegel hebt, wobei die Elektroden durch das Quecksilber kurzgeschlossen werden. Diese
Quecksilberschalter haben den elektromagnetischen Anlaßschützen und den bekannten elektromagnetisch
betätigten Quecksüberkontaktvorrichtungen gegenüber wesentliche Vorteile.
Sie gestatten eine überaus gedrängte Bauart der Anlaßvorrichtung, die sehr einfach und
billig und dem Verschleiß nur sehr wenig ausgesetzt ist. Von besonderer Wichtigkeit ist
aber, daß die mechanisch bewegten Verzögerungsvorrichtungen ganz entfallen können. Die
Quecksilberschalter können nämlich ohne be-45
55
sondere Apparate aufs einfachste mit einer kräftigen Dämpfung dadurch versehen werden,
daß infolge eigenartiger Ausbildung des Verdrängerkolbens das die Kontaktflüssigkeit darstellende
Quecksilber zugleich als Dämpfungsflüssigkeit verwendet wird.
In den Figuren sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Fig. 1 zeigt
eine Anordnung für kleine Motoren, die ohne Anlaßwiderstände arbeitet, m ist der Motor,
der nach Schließung des Schalters s von Hand oder selbsttätig nach einem beliebigen Gesetz
in Gang gesetzt werden soll. Sobald der Schalter s geschlossen wird, fließt ein Strom aus
der Stromquelle b durch die Feldwicklung d
des Motors und die Spule p des Quecksilberschalters g. Der Eisenkern in dem Glasgefäß
des Schalters wird dadurch herabgezogen, und das Quecksilber steigt in die Höhe. Das
Herabziehen des Kernes geht langsam vor sich, weil der Tauchkern nicht wie bei den
bekannten derartigen Schaltvorrichtungen sofort und schnell der Einwirkung der Spule
folgen kann, sondern an seinem unteren Ende eine Scheibe mit Löchern oder Schlitzen trägt,
die das Hindurchtreten von Quecksilber erschweren.
Sobald das Quecksilber hoch genug gestiegen ist, werden beide Elektroden des Schalters
durch das Quecksilber kurzgeschlossen und damit der Ankerstromkreis durch das Quecksilber
geschlossen. Durch, diese Anordnung wird erreicht, daß der Anker Stromkreis erst
dann geschlossen wird, wenn die Feldmagnete genügend erregt sind.
Falls Anlaßwiderstände im Ankerstromkreis erforderlich sind, kann die Anordnung nach
70
Fig. 2 verwendet werden. Hierbei werden beispielsweise zwei Quecksilberschalter benutzt,
deren einer (g) genau so wirkt, wie in Fig. ι beschrieben ist. Durch das Kurzschließen der
Elektroden im Schalter g wird der Strom durch den Anlaß widerst and α und die Spule q
des zweiten Schalters h geschlossen, und der Motor m setzt sich in Bewegung. Der Eisenkern
des Schalters h wird von der Spule q
ίο herabgezogen und schließt nach einiger Zeit
die Elektroden von h und damit auch den Anlaßwiderstand α kurz, so daß dann der
Motor an der vollen Spannung der Stromquelle liegt. Durch Anordnung weiterer Quecksilberschalter
mit Anlaß wider ständen kann das Anlassen in beliebigen Stufen vorgenommen werden, wie dies in Fig. 5 dargestellt ist, nach
der in bekannter Weise die Spulen r und t der Schalter i und k für die Widerstände a2
und «3 jeweilig beim Ansprechen des vorangehenden Schalters eingeschaltet werden.
Der beim Kurzschließen des Schalters g auftretende Stromstoß verursacht ein kräftiges
Herabziehen des Eisenkernes im Schalter h.
Um eine weitergehende Dämpfung im Schalter h herbeizuführen, als sie durch die Scheibe
am Eisenkern möglich ist, kann man gemäß Fig. 3 zwei Spulen q1 und q2 auf dem Schalter
h anordnen, deren eine (qx) mit dem Anlaßwiderstand
α in Reihe liegt und gerade so
■ bemessen ist, daß sie den Eisenkern mit einer gegenüber der Spule q der Fig. 2 langsameren
Bewegung eben herabzuziehen vermag. Dadurch werden die Elektroden nach einer bestimmten
Zeit durch das Quecksilber verbunden und dabei die Spule q2 eingeschaltet, über
die dann der Anlaßwiderstand α kurzgeschlossen wird. Die Spule q2 ist so bemessen, daß
sie in Verbindung mit der Spule q1 den Eisenkern
in seiner tiefsten Stellung zu erhalten vermag.
Die Anordnung nach Fig. 4 dient ebenfalls dem Zweck, eine Ubererregung der Spule des
Schalters h zu vermeiden und die Dämpfung des Schalters voll zur Geltung zu bringen.
Nach dieser Anordnung ist die Spule des Schalters h an die Spannung des Motors oder
eine proportionale Spannung angeschlossen, so daß ihre Erregung mit der zunehmenden Drehzahl
des Motors wächst und den Anlaßwiderstand α erst dann kurzzuschließen vermag, wenn.
die Drehzahl ein bestimmtes Maß erreicht hat. Fig. 5 zeigt, wie bereits oben kurz angedeutet
ist, eine Anlaßvorrichtung mit beispielsweise drei stufenweise nacheinander kurzzuschließenden
Anlaßwiderständen av a2, az im
Ankerstromkreis. Wenn beim Schließen des Schalters s die' Spule φ des Schalters g im
Feldstromkreis d des Motors ihren Eisenkern angezogen hat, sind der Widerstand av die
Spule q des zweiten Schalters h und die Widerstände a9 und a„ in Reihe in den Ankerstrom-
Δ ο
kreis geschaltet, und der Motor läuft allmählich an. Die Spule q zieht ihren Eisenkern
herab, schließt damit den Anlaßwiderstand O1
kurz und schaltet gleichzeitig die Spule r des nächsten Schalters i ein und zum Widerstand U1
parallel, so daß diese vom Strom durchflossen wird. Darauf zieht auch die ■ Spule / ihren
Kern allmählich herab und schließt dabei den Stromkreis der Spule t des nächsten Schalters
k, die im Nebenschlluß zum Widerstand a2
liegt, so daß also a2 durch die Spule t kurzgeschlossen wird. Sobald die Spule t ihren
Eisenkern herabgezogen hat, wird der letzte Anlaßwiderstand a3 kurzgeschlossen, und der
Anker m liegt dann unmittelbar an der Spannung b.
Falls weitere Anlaßwiderstände und Schalter angeordnet sind, wird immer beim Kurzschließen
der Elektroden eines Schalters die Spule des nächsten erregt und gleichzeitig der entsprechende
Anlaßwiderstand kurzgeschlossen.
Die Ausbildung der Quecksilberschalter kann natürlich ganz beliebig sein, wesentlich ist nur,
daß eine genügende Dämpfung beim Einschalten herbeigeführt wird.
Claims (3)
1. Vorrichtung zum selbsttätigen Anlassen von Elektromotoren unter Verwendung
von Quecksilberschaltern mit Tauchkernen, die elektromagnetisch in das Quecksilber
gezogen werden, gekennzeichnet durch eine derartige Ausbildung der Tauchkerne, daß die Schaltbewegung des Quecksilbers
gedämpft ist und die Schließung des Hauptstromkreises erst nach genügend starker
Erregung des Motors erfolgt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1 mit
mehreren Quecksilberschaltern, dadurch gekennzeichnet, daß die Spule des ersten Quecksilberschalters in Reihe mit der Erregerwicklung
des Motors liegt und durch das Ansprechen des ersten Schalters die i°5
Spule des zweiten Schalters eingeschaltet wird usw., so daß die Spulen nacheinander
erregt werden und durch das unter Dämpfung erfolgende Anziehen ihrer in das Quecksilber tauchenden Kerne die stufenweise
Kurzschließung der Anlaßwiderstände bewirken.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spulen der die
Anlaßwiderstände kurzschließenden Schal- "5 ter im Hauptstromkreis liegen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE251007C true DE251007C (de) |
Family
ID=509480
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT251007D Active DE251007C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE251007C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4526143A (en) * | 1982-08-27 | 1985-07-02 | Kabushiki Kaisha Toyota Chuo Kenkyusho | Direct injection internal combustion engine of compression ignition type |
-
0
- DE DENDAT251007D patent/DE251007C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4526143A (en) * | 1982-08-27 | 1985-07-02 | Kabushiki Kaisha Toyota Chuo Kenkyusho | Direct injection internal combustion engine of compression ignition type |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE251007C (de) | ||
| DE646886C (de) | Elektromagnet fuer mehrere genau begrenzte Schaltstellungen | |
| DE2347714A1 (de) | Steuersystem zur sequentiellen betaetigung mehrerer energieverbrauchender lasten | |
| DE287906C (de) | ||
| DE266592C (de) | ||
| DE408610C (de) | Einrichtung zum selbsttaetigen Anlassen elektrischer Motoren mittels Schuetzensteuerung | |
| DE138399C (de) | ||
| DE711309C (de) | Anordnung zur Dauerladung von Pufferbatterien | |
| DE223334C (de) | ||
| DE574184C (de) | Anlass-Schuetzensteuerung | |
| DE437698C (de) | Polarisierter elektromagnetischer Schalter | |
| DE300796C (de) | ||
| DE187764C (de) | ||
| DE281062C (de) | ||
| DE413434C (de) | Elektrisch bzw. elektromagnetisch gesperrtes Beschleunigungsrelais fuer Vorrichtungen zum Anlassen von Elektromotoren oder Apparaten | |
| DE233557C (de) | ||
| DE247527C (de) | ||
| DE315880C (de) | ||
| DE190794C (de) | ||
| DE580470C (de) | Selbsttaetige Anlassvorrichtung fuer Brennkraftmaschinen | |
| DE246263C (de) | ||
| DE298012C (de) | ||
| DE231281C (de) | ||
| DE621294C (de) | Elektromotorischer Einzelantrieb fuer Waehler in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen | |
| DE508264C (de) | Einrichtung zum Anlassen von Kurzschlussankermotoren |