DE2509004B2 - Batterie-adapter fuer kraftfahrzeuge - Google Patents
Batterie-adapter fuer kraftfahrzeugeInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Batterie-Adapter
zum Einschalten eines Meßgerätes oder Meßwiderstandes in einen Verbraucherstromkreis einer Kraftfahrzeugbatterie.
Die elektrische Anlage eines Kraftfahrzeuges wird vielfach halbautomatisch dadurch geprüft, daß der
Strom gemessen wird, welcher beim Einschalten eines bestimmten Verbrauchers fließt. Der Strom selbst wird
über den Spannungsabfall an einem Meßwiderstand ermittelt. Zu diesem Zweck ist es notwendig, den
betreffenden Stromkreis aufzutrennen und mit Hilfe eines sogenannten Batterie-Adapters über den Meßwiderstand
bzw. das Meßgerät wieder zu schließen.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, einen derartigen Batterie-Adapter zu
schaffen, der mit wenigen Handgriffen und ohne zusätzliches Werkzeug bzw. ohne zusätzliche Einrichtungen
in den Stromkreis eingeschaltet werden kann.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung durch zwei auf einem gemeinsamen Träger isoliert voneinander
angeordneten und mit dem Meßgerät oder dem Meßwiderstand verbundenen Anschlußklemmen gelöst,
deren erste dem Anschlußpol der Batterie und deren zweite dem Polschuh des Anschlußkabels angepaßt ist.
Hierbei ist in erster Linie daran gedacht, das Massekabel der elektrischen Anlage als Anschlußkabel
zu wählen, wenn auch - vom Prinzip her — die Einschaltung des Adapters auf der positiven Batterieseite
möglich wäre.
Nach einer vorteilhaften Ausbildung der Erfindung ist votges-jhen, daß die erste Anschlußklemme den Anschluß nach Art einer Konushülse von oben umfaßt, während die zweite Anschlußklemme nach Art eines Konuszapfens ausgebildet ist, auf den der Polschuh von oben aufgeschoben ist. Hierbei ist es zweckmäßig, wenn
Nach einer vorteilhaften Ausbildung der Erfindung ist votges-jhen, daß die erste Anschlußklemme den Anschluß nach Art einer Konushülse von oben umfaßt, während die zweite Anschlußklemme nach Art eines Konuszapfens ausgebildet ist, auf den der Polschuh von oben aufgeschoben ist. Hierbei ist es zweckmäßig, wenn
die beiden Anschlußklemmen am gemeinsamen Träger in der Höhe so gegeneinander versetzt sind, daß der
Kabelanschluß am Batterie-Adapter im wesentlichen auf der Höhe des Anschlußpols der Batterie liegt.
Weiter ist vorgesehen, daß die beiden Anschlußklemmen aus je mindestens zwei Teilen bestehen, die durch
Federkraft in Klemmstellung gehalten und mittels einer zangenartigen Bewegung entgegen dieser Federkraft
ausrückbar sind.
Der erfindungsgemäße Batterie-Adapter ist einfach herzustellen und auch einfach zu handhaben. Er läßt sich
infolge seiner räumlichen Gestaltung leicht zwischen Batterie und Massekabel einsetzen, wozu es infolge der
Klemmwirkung an den Anschlußteilen keinerlei zusätzlicher Werkzeuge bedarf.
Eine Weiterbildung der Erfindung geht dahin, daß die beiden Anschlußklemmen mittels Zangenarmen gemeinsam
oder jede für sich ausrückbar sind bzw. ist. Hierfür besteht dann jede Anschlußklemme aus zwei
gelenkig miteinander verbundenen Teilen, wobei je ein Teil am gemeinsamen Träger befestigt ist. Hierdurch
ergibt sich der weitere Vorteil, daß mit einer einzigen Zangenbewegung unter Umständen beide Anschlußklemmen
in die Ausrückstellung bewegt werden und dann mehr oder weniger gleichzeitig auf die betreffenden
Anschlußteile aufgeschoben bzw. in diese eingeschoben werden können.
Bei einer Ausführungsform nach der Erfindung ist am gemeinsamen Träger ein fester Zangenarm befestigt,
der eine Querstange aufnimmt oder bildet, auf der beiderseits des festen Zangenarms je eine Spreizfeder
angeordnet ist, die sich andererseits gegen je einen beweglichen Zangenarm abstützt, der seinerseits mit
dem beweglichen Teil der betreffenden Anschlußklemme verbunden ist. Im Falle der Ausbildung der
Anschlußklemmen als Konushülse und Konuszapfen ist also der eine bewegliche Zangenarm am beweglichen
Teil der Konushülse und der andere bewegliche Zangenasm am beweglichen Teil des Konuszapfens
derart angeordnet, daß in der auseinandergespreizten
Stellung beider Zangenarme die Konushülse geschlossen, der Konuszapfen dagegen gespreizt ist. Vorteilhafterweise
sind alle drei Zangenarme mit seitlich ubgekröpften Griffstücken versehen, die naturgemäß
mit Isolierstücken überzogen sein können. Der gemeinsame Träger besteht zweckmäßigerweisc aus Isolierstoff,/.
B. einem handelsüblichen Kunststoff.
F.in Ausfuhrurigsbeispiel der Erfindung ist in der
Zeichnung dargestellt und zwar zeigt
1: i g. I die Anordnung eines Batterie-Adapters im
Stromkreis im Schema und
1-' i g. 2 den Batterie-Adapter in Seitenansicht.
Nach F-"ι g. 1 verläuft ein Stromkreis einer elektrischen
Anlage eines Kraftfahrzeuges über einen Verbraucher 10, einen Schalter 11, die Batterie 12, und
von dort aus über das Massekabel iZ mit seinem
Polschuh 14 zur Masse. LIm diesen Stromkreis überprüfen zu können, wird er zwischen dem Anschlußpol
15 der Batterie 12 und dem Polschuh 14 aufgetrennt. An dieser Stelle wird ein sogenannter Batterie-Adapter
16 eingesetzt, der mit einem Meßgerät 29 bzw. einem Meßwiderstand verbunden ist. Der Batterie-Adapter 16
enthält einen gemeinsamen Träger 17 aus Isolierstoff, an
dem einerseits eine Konushülse 18 zum Aufklemmen auf den Anschlußpol 15 und andererseits ein Konuszapfen
19 zum Aufsetzen des Polschuhs 14 befestigt sind. Mit Hilfe von Zangenarmen 20 und 21 können die
Konushülse 18 und der Konuszapfen 19 in später noch zu beschreibender Weise aufgeklappt bzw. zusammengeklappt
werden.
Die Wirkungsweise des Batterie-Adapters 16 läßt sich aus der F i g. 1 bereits entnehmen. Nachdem der
Polschuh 14 des Massekabels 13 vom Anschlußpol 15 abgeklemmt wurde, wird der Batterie-Adapter 16 mit
der Konushülse 18 auf den Anschlußpol 15 aufgesetzt und gleichzeitig der Polschuh 14 über den Konuszapfen
19 geschoben. Dann werden die Zangenarme 20 und 21 des Batterie-Adapters 16 losgelassen, so daß beide
Anschlüsse festgeklemmt werden. Durch Einschalten des Schalters 11 kann dann der Stromkreis in Betrieb
genommen und am Meßgerät 29 der fließende Strom kontrolliert werden.
Nach Fig. 2 ist an dem aus Isolierstoff bestehenden gemeinsamen Träger 17 des 3atterie-Adapters 16 ein
fester Zangenarm 22 befestigt, der seinerseits mit einer Querstange 23 fest verbunden ist. Die Konushülse 18
und der Konuszapfen 19 bestehen jeweils aus zwei Teilen, die durch Gelenke 24 und 25 miteinander
verbunden sind. Die festen, dem gemeinsamen Träger 17 zugekehrten Teile der Konushülse 18 und des
ίο Konuszapfens 19 können ihrerseits auch aus Isolierstoff
bestehen und mit dem gemeinsamen Träger 17 einstückig zusammengegossen sein.
Wie die Fig. 2 gut erkennen läßt, ist an der Konushülse 18 das Gelenk 24 oben, an dem Konuszapfen
19 das Gelenk 25 aber unten angeordnet. Auch die gegenseitige Höhenversetzung von Konushülse und
Konuszapfen gegeneinander läßt diese Figur gut erkennen. Am außen liegenden, beweglichen Teil 18;J
der Konushülse 18 greift der bewegliche Zangenarm 20 an. Der andere bewegliche Zangenarm 21 greift am
außen liegenden, beweglichen Teil 19a des Konuszapfens 19 an. Beide beweglichen Zangenarme 20 und 21
sind mit Bohrungen großen Spiels auf der Querstange 23 geführt und durch Sicherungsscheiben oder dergleichen
gegen Herabgleiten gesichert. Zwischen den beiden beweglichen Zangenarmen und dem festen
Zangenarm 22 befindet sich je eine Spreizfeder 26 bzw. 27, welche jeweils den beweglichen Zangenarm 20 bzw.
21 nach außen abspreizt. In dieser gespreizten, d. h. also in der dargestellten Stellung ist die Konushülse 18
geschlossen, der Konuszapfen 19 dagegen aufgespreizt.
Alle drei Zangenarme sind an ihren oberen Enden
seitlich abgekröpft und mit Griffstücken 28 versehen.
Die Figur läßt erkennen, daß man die Konushülse 18 und
den Konuszapfen 19 entweder getrennt oder auch gemeinsam betätigen kann, je nach dem, ob man z. B. die
Zangenarme 20 und 22 bzw. 21 und 22 umfaßt, ober ob man — gewissermaßen unter Überbrückung des festen
Zangenarms 22 — gleich die beiden außen liegenden Zangenarme 20 und 21 erfaßt und mit einer Griffbcwegung
gemeinsam gegen den festen Zangenarm 22 bewegt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
1. Batterie-Adapter zum Einschalten ein .oßgerätes
oder Meßwiderstandes in einen Vei , aucherstromkreis
einer Kraftfahrzeugbatterie, gekennzeichnet durch zwei auf einem gemeinsamen
Träger (17) isoliert voneinander angeordneten und mit dem Meßgerät (29) oder dem Meßwiderstand
verbundenen Anschlußklemmen (Konushülse 18 und Konuszapfen 19), deren erste dem Anschlußpol (15)
der Batterie (12) und deren zweite dem Polschuh (14) des Anschlußkabels (Massekabel 13) angepaßt ist.
2. Batterie-Adapter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Anschlußklemme den
Anschlußpol (15) nach Art einer Konushülse (18) von oben umfaßt, während die zweite Anschlußklemme
nach Art eines Konuszapfens (19) ausgebildet ist, auf den der Polschuh (14) von oben aufgeschoben ist.
3. Batterie-Adapter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Anschlußklemmen
(Konushülse 18 und Konuszapfen 19) am gemeinsamen Träger (17) in der Höhe so gegeneinander
versetzt sind, daß der Kabelanschluß am Batterie-Adapter (16) im wesentlichen auf der Höhe
des Anschlußpols (15) der Batterie (12) liegt.
4. Batterie-Adapter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1—3, dadurch gekennzeichnet, daß
beide Anschlußklemmen (Konushülse 18 und Konuszapfen 19) aus je mimdestens zwei Teilen bestehen,
die durch Federkraft in Klemrnstellung gehalten und mittels einer zangenartigen Bewegung entgegen
dieser Federkraft ausrückbar sind.
5. Batterie-Adapter nach Ansprach 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Anschlußklemmen
(Konushülse 18 und Konuszapfen 19) mittels Zangenarmen (20, 21 und 22) gemeinsam oder jede
für sich ausrückbar sind bzw. ist.
6. Batterie-Adapter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß jede Anschlußklemme (Konushülse
18 bzw. Konuszapfen 19) aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Teilen besteht, wobei je
ein Teil am gemeinsamen Träger (17) befestigt ist.
7. Batterie-Adaper nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß am gemeinsamen Träger (17)
ein fester Zangenarm (22) befestigt ist, der eine Querstange (23) aufnimmt oder bildet, auf der
beiderseits des festen Zangenarms (22) je eine Spreizfeder (26 bzw. 27) angeordnet ist, die sich
andererseits gegen je einen beweglichen Zangenarm (20 bzw. 21) abstützt, der seinerseits mit dem
beweglichen Teil (18a bzw. 19a) der betreffenden Anschlußklemme (Konushülse 18 bzw. Konuszapfen
19) verbunden ist.
8. Batterie-Adapter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß alle drei Zangenarme (20, 21
und 22) mit seitlich abgekröpften Griffstücken (28) versehen sind.
Priority Applications (1)
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Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE2509004A DE2509004C3 (de) | 1975-03-01 | 1975-03-01 | Batterie-Adapter für Kraftfahrzeuge |
Publications (3)
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| DE2509004C3 DE2509004C3 (de) | 1978-07-20 |
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ID=5940224
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Families Citing this family (2)
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| DE3532044A1 (de) * | 1985-09-09 | 1987-03-19 | Vdo Schindling | Polklemme |
-
1975
- 1975-03-01 DE DE2509004A patent/DE2509004C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE2509004C3 (de) | 1978-07-20 |
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