DE2507569C2 - In 4'-Stellung N-monosubstituierte Diphenylamine, Herstellungsverfahren und Haarfärbemittel - Google Patents
In 4'-Stellung N-monosubstituierte Diphenylamine, Herstellungsverfahren und HaarfärbemittelInfo
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Description
worin R, bis R7 die in Anspruch 1 angegebenen Bedeutungen besitzen, reduziert und die erhaltene Base
gegebenenfalls in ein Salz überführt.
3. Färbemittel für Keratinfasern, dadurch gekennzeichnet, daß es mindestens eine Verbindung der Formel
(I) nach Anspruch 1 enthält.
4. Mittel gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß es außerdem ein Oxidationsmittel enthält.
5. Mittel nach Anspruch 3 oder 4 in Form eine wäßrig-alkoholischen Wasserwellqtion, dadurch gekennzeichnet,
daß es neben mindestens einer Verbindung der Formel (I) 20 bis 70 Gew.-% Äthanol oder Isopropanol
und 1 bis 3 Gew.-% mindestens eines kosmetischen Harzes enthält.
Die Erfindung betrifft 4'-N-monosubstituierte Diphenylamine, ein Verfahren zu deren Herstellung und diese
Verbindungen enthaltende Färbemittel für Keratinfasern, insbesondere für Humanhaare.
Bekanntlich können Keratinfasern und insbesondere Humanhaare dadurch gefärbt werden, daß man ein Färbemittel
zusammen mit einem Oxidationsmittel, im allgemeinen Wasserstoffperoxid, auf die Haare aufträgt.
Das Färbemittel besteht dabei im allgemeinen aus einer oder mehreren »Oxidationsbasen« und einem oder
mehreren »Kupplern«, die in einem geeigneten kosmetischen Träger enthalten sind.
Als Oxidationsbasen werden im allgemeinen p-Phenylendiamine oder p-Aminophenole eingesetzt, die zu p-Benzochinondiiminen
oder zu p-Benzochinonmonoiminen oxidiert werden.
Zu den Kupplern zählen beispielsweise m-Aminophenole, m-Acetylaminophenole, m-Diamine und
m-Diphenole. Diese Verbindungen reagieren mit den Benzochinonmono- oder -diiminen, wobei Farbstoffe
entstehen, die gemäß ihrer Struktur als Indophenole, Indoaniline oder Indamine bezeichnet werden.
Die mit diesen Farbstoffen erzielten Tönungen zeichnen sich vor allem durch die Leuchtkraft und den Reflexreichtum aus. Ferner ist es möglich, Färbungen mit sehr unterschiedlichen Nuancen zu erzielen.
Die mit diesen Farbstoffen erzielten Tönungen zeichnen sich vor allem durch die Leuchtkraft und den Reflexreichtum aus. Ferner ist es möglich, Färbungen mit sehr unterschiedlichen Nuancen zu erzielen.
Sobald man jedoch ein komplexes Färbemittel verwendet, d. h. ein Färbemittel, das aus mehreren Basen und
mehreren Kupplern besteht, ist es sehr schwierig, den Beitrag jedes möglichen Paares ausOxidationsbasc plus
Kuppler in der abschließenden Tönung vorherzusehen. Es ist daher nicht möglich, die endgültige Tönung exakt
vorherzusagen. Außerdem ist es bei einem bestimmten Färbemittel oft nicht einfach, reproduzierbare Tönungen
sicherzustellen. Diese Schwierigkeiten werden noch dadurch verstärkt, daß verschiedene Nebenreaktionen
die endgültige Tönung verändern. Zu den Nebenreaktionen gehören die Bildung von Bandrowsky-Basen,
erneute Kondensation einer Oxidationsbase mit bestimmten Indophenolen, Indoanilinen oder Indaminen und
die Bildung von Chinonen.
Es ist auch bekannt, Indoaniline für Haarfärbungen einzusetzen. Man verwendet dabei genau definierte Verbindungen,
die auf den Haaren zu sehr gut reduzierbaren Tönungen führen. Diese Verbindungen besitzen
jedoch den Nachteil, daß sie für Keratinfasern und insbesondere für Haare nur eine geringe Affinität aufweisen.
Die vorliegende Erfindung betrifft Leucoderivate von Indoanilinen. Diese Verbindungen sind ungefärbt Werden
diese Verbindungen in wäßriger Lösung auf die zu färbenden Fasern aufgebracht, dann oxidieren sie im
Inneren der Fasern und geben die entsprechenden Indoaniline, bei denen es sich um gefärbte Verbindungen
handelt. Die mit den erfindungsgemäßen Verbindungen erhaltenen Färbungen sind stabiler und farbintensiver
als die mit den bekannten Indoanilinen erzielten Färbungen, da die erfindungsgemäßen Verbindungen besser
löslich sind und somit die Fasern, beispielsweise Keratinfasern, besser durchdringen. is
Die Oxidation von Leucoderivaten zu Indoanilinen kann durch Luftsauerstoff oder durch ein Oxidationsmittel
erfolgen, das zum Zeitpunkt der Anwendung in das Mittel eingebracht wird. Als Beispiel für ein derartiges
Oxidationsmittel kann man Wasserstoffperoxid, Harnstoffperoxid oder Ammoniumpersulfat nennen.
Die Verwendung von Leucoderivaten von Indoanilinen zum Färben von Haaren ist bereits bekannt.
Gegenstand der Erfindung sind 4'-N-monosubstituierte Diphenylamine der aligemeinen Formel (I)
| H | \ | Ν—< | R7 | R5 | ^-NH- | Ri | R2 | -OH |
| J— | —I | |||||||
| *\5' ι 6-V | ||||||||
| R4 | R4 | Ί R3 |
||||||
(D
30
Ri und R4, die gleich oder verschieden sind, ein Wasserstoff- oder Halogenatom, oder eine C, -Q-Alkyl-,
Ci-Cf1-AIkOXy-, Amino-, C)-Q-Alkylamino-, Ci -Q-Hydroxyalkylamino-, Carbamyl-Q-Q-alkylamino-,
Acylamino-, Ureido- oder C, -Q-Alkoxycarbonylaminogruppe darstellen;
R2 und R1, die gleich oder verschieden sind, ein Wasserstoff- oder Halogenatom, oder eine Ct-Q-Alkyl-,
C| -Cf1-AIkOXy-, Acylamino- oder Ureidogruppe bedeuten;
R5 und R,, ein Wasserstoff- oder Halogenatom oder eine C,-Q-Alkyl- oder C|-Q-Alkoxygruppe darstellen,
wobei R5 die T- oder 3'-Stellung besetzen kann und R6 die 5'- oder 6'-Stellung besetzen
kann, unter der Bedingung, daß, wenn beide Reste einen von Wasserstoff verschiedenen Substituenten
bedeuten, mindestens einer eine bezüglich der Gruppierung — NHR7 m-ständige Position
besetzt;
R7 eine C, -C6-Alkyl-, AmJnO-C1 -Q-alkyl-, Ci -C6-Hydroxyalkyl-, Acylamino-C| -Q-alkyl-, Mesyl-
amino-C,-Q-alkyl-, Carbamyl-C| -Q-alkyl-, Sulfo-C,-Q-alkyl-, Piperidino-C, -Q-alkyl-, Morpholino-C,
-Q-alkyl-, Mono-C, -Q-alkylamino-C] -Q-alkyl- oder Di-C| -Q-alkylarnino-C, -C6-alkylgruppe
bedeutet, wobei die Acylgruppe 2 bis 7 Kohlenstoffatome aufweist, und deren Salze
Die genannten Alkylgruppen bzw. -reste besitzen vorzugsweise 1-4 Kohlenstoffatome.
Die Diphenylamine der Formel (I) sind Leucoderivate von Indoanilinen der allgemeinen Formel (II)
Ri R2
I I
(ID
Rs 171
worin R| bis R7 die oben angegebenen Bedeutungen besitzen. Sie können durch Reduktion dieser Indoaniline,
z. B. durch katalytische Hydrierung in Gegenwart von Palladium-auf-Aktivkohle oder durch Reduktion mit
einem Alkalihydrogensulfit und insbesondere Natriumhydrogensulfit oder Ammoniumhydrogensulfit oder mit
einem Alkalisulfid und insbesondere Ammoniumsulfid, erhalten werden.
Als Salze der erfindungsgemäßen Diphenylamine kann man die Hydrochloride, Hydrobromide, Sulfate und
Phosphate nennen.
Die erfindungsgemäßen Diphenylamine dienen z. B. zum Färben von Keratinfasern, insbesondere von
menschlichen Haaren. Diese in Form einer wäßrigen oder wäßrig-alkoholischen Lösung in Konzentrationen von
0,002 bis 3% und vorzugsweise von 0,1 bis 1% auf die Haare zur Anwendung gebrachten Verbindungen erlauben
es, nach Oxidation mit Luft oder mit einem anderen Oxidationsmittel, wie Wasserstoffperoxid, Harnstoffperoxid,
Ammoniumpersulfat, eine sehr umfangreiche Skala von Tönungen im Bereich der Rosa- bis Violett-Töne,
Blau- und Grüntöne zu erreichen. Darüber hinaus erlauben sie es, Grau- und Beigetöne zu erhalten, die reich an
Reflexen sind. Die so erhaltenen Färbungen sind stets durch ihren Reflexreichtum und ihr permuttfarbenes
HE oder metallisiertes Aussehen gekennzeichnet.
Gegenstand der Erfindung ist auch ein Färbemittel, das dadurch gekennzeichnet ist, da3 es mindestens ein
Diphenylamin der allgemeinen Formel I enthält Das Färbemittel liegt dabei als wäßrige oder wätirig-alkohotische
Lösung und insbesondere als wäßrig-äthanolische oder wäßrig-isopropanolische Lösung vor.
Das Färbemittel kann auch ein Salz der Diphenylamine der Formel (I) und insbesondere ein Hydrochloric
Hydrobromid, Sulfat oder Phosphat, enthalten.
Ii Die erfindungsgemäßen Färbemittel können Verbindungen der Formel (I) alleine enthalten. Sie können
Ψ, jedoch auch andere bekannte Leucoderivate von Indoanilinen, Indaminen oder Indophenolen, oder Oxidations-
farbstoffe, wie o- oder p-Phenylendiamine oder o- oder p-Aminophenole und Kuppler, wie m-Diamine, m-Diphenole,
m-Aminophenole, m-Acetylaminophenole oder Direktfarbstoffe, wie nitrierte Farbstoffe aus der
Benzolserie, Azofarbstoffe oder Anthrachinonfarbstoffe, Indoanilinfarbstoffe, Indaminfarbstoffe oder Indophenolfarbstoffe
enthalten.
Die erfindungsgemäßen Mittel liegen im allgemeinen in Form von wäßrigen oder wäßrig-alkoholischen
Lösungen vor, die eine oder mehr Verbindungen gemäß Formel (I) in Mischung mit anderen Farbstoffen oder
ohne diese enthalten. Sie können auch Verdickungsmittel enthalten und können in Form von Cremes oder von
15 Gels vorliegen.
Als Verdickungsmittel kann man nennen: Cellulosederivate, wie Methylcellulose, Hydroxyäthylcellulose,
Carboxymethylcellulose oder Acrylpolymere, wie das Natriumsalz der Polyacrylsäure, oder Carboxyvinylpolymere.
Das Färbemittel kann als Lösungsmittel enthalten: Wasser, niedrige Alkanole, z. B. Äthanol oder Isopropa-
Das Färbemittel kann als Lösungsmittel enthalten: Wasser, niedrige Alkanole, z. B. Äthanol oder Isopropa-
nol, Polyalkohole, wie Glykole, beispielsweise Äthylenglykol, Propylenglykol, Butylglykol, Diäthylenglykol
oder den Monomethyläther von Diäthylenglykol.
Die erfindungsgemäßen Mittel können darüber hinaus verschiedene auf dem Gebiet der Kosmetik üblicherweise
verwendete Bestandteile enthalten, wie Sequestrierungsmittel, beispielsweise Äthylendiamin-tetraessigsäure
und ihre Salze, Benetzungsmittel, beispielsweise oxyäthylenierte (oxäthylierte) Alkylphenole, oxyäthylenierte
Fettsäuren, oxyäthylenierte Fettalkohole, gegebenenfalls oxyäthylenierte Sulfate und Sulfonate von
Fettalkoholen, Dispergiermittel, wie Koprafettsäurendiäthanolamide, Quellmittel, Durchdringungsmittel,
Weichmacher, Polymere und/oder Parfüms. Sie können auch in Aerosolbehälter in Gegenwart eines Treibgases
konditioniert sein.
Als Treibgas kann man Stickstoff, Distickstoffoxyd, flüchtige Kohlenwasserstoffe, wie Butan, Isobutan oder
Propan oder fluorierte Kohlenwasserstoffe, wie Dichlordifiuormethan. 1.1-Difluormethan, 1.2-Dichlor-1,1,2,2-tetrafluoräthan
oder l-Chlor-l^-difluormethan verwenden; Mischungen von zwei oder mehreren Kohlenwasserstoffen
oder fluorierten Kohlenwasserstoffen können ebenfalls verwendet werden.
Der pH-Wert der Mittel kann innerhalb großer Bereiche variieren. Er liegt im allgemeinen zwischen 5,5 und 12
und insbesondere zwischen 6 und 11.
Man stellt den pH mit einem Alkalisierungsmittel, beispielsweise Ammoniak, Mono-, Di- oder Triethanolamin,
Di- oder Trinatriumphosphat, Natrium- oder Kaliumcarbonat, oder mit einem Acidifizierungsmittel, beispielsweise
Essigsäure, Milchsäure, Phosphorsäure oder Zitronensäure, ein.
Zum Färben von Keratinfasern, insbesondere Humanhaaren, trägt man die erfindungsgemäßen Mittel auf
übliche Weise auf die zu färbenden Fasern auf, läßt 5 bis 30 Minuten einwirken, spült, wäscht gegebenenfalls
40 und trocknet.
Vor der Anwendung kann man zum Mittel ein Oxidationsmittel, wie 25 bis 100% seines Volumens an Wasserstoffperoxid,
das im allgemeinen einen Gehalt von 6% (20 Volumina) aufweist, oder 0,1 bis 15 Gew.-% eines Oxidationsmittels,
wie Harnstoffperoxid oder Ammoniumpersulfat zugeben.
Wenn die erfindungsgemäßen Mittel in Form von wäßrig-alkoholischen Lösungen vorliegen, können sie auch ein kosmetisches Harz enthalten; in diesem Falle bilden sie sogenannte gefärbte Wasserwell-Lotionen, die vor der Wasserwellung auf die befeuchteten Haare aufgebracht werden können.
Wenn die erfindungsgemäßen Mittel in Form von wäßrig-alkoholischen Lösungen vorliegen, können sie auch ein kosmetisches Harz enthalten; in diesem Falle bilden sie sogenannte gefärbte Wasserwell-Lotionen, die vor der Wasserwellung auf die befeuchteten Haare aufgebracht werden können.
Als kosmetische Harze kann man nennen: die filmbildenden Polymeren, wie Polyvinylpyrrolidon, die Copolymeren
aus Polyvinylpyrrolidon/Vinylacetat, die Copolymeren aus Vinylacetat und einer ungesättigten Carbonsäure,
wie Crotonsäure, die von der Copolymerisation von Vinylacetat, Crotonsäure und einem Acryl- oder
Methacrylester herrührenden Copolymeren, die von der Copolymerisation von Vinylacetat und einem Vinylalkyläther
herrührenden Copolymeren, die von der Copolymerisation von Vinylacetat, Crotonsäure und einem
Vinylester einer Säure mit langer Kohlenstoffkette oder einem Allylester oder Methallylester einer Säure mit
langer Kohlenstoffkette herrührenden Copolymeren, die von der Copolymerisation eines Esters, der sich von
einem ungesättigten Alkohol und einer Säure mit kurzer Kohlenstoffkette herleitet, einer ungesättigten Säure
mit kurzer Kette und mindestens einem von einem gesättigten Alkohol mit kurzer Kette und einer ungesättigten
Säure ableitenden Ester herrührenden Copolymeren, die von der Copolymerisation mindestens eines ungesättigten
Esters und mindestens einer ungesättigten Säure herrührenden Copolymeren.
Zu diesen Harzen gehören insbesondere das Polyvinylpyrrolidon mit einem Molekulargewicht von 10 000 bis
360 000, die Copolymeren aus 10% Crotonsäure und 90% Vinylacetat mit einem Molekulargewicht von 10 000
bis 70 000, die Copolymeren aus Polyvinylpyrrolidon (PVP)/Vinylacetat (AV) mit einem Molekulargewicht von
30 000 bis 200 000, wobei das Verhältnis PVP : AV zwischen 30 : 70 und 70 : 30 liegt, die Copolymeren aus
Maleinanhydrid/Methylvinyläther in einem molaren Verhältnis von 1 : 1, deren bei 25°C und einer Konzentration
von 1 g in 100 cm' Methylethylketon gemessene spezifische Viskosität zwischen 0,1 und 3,5 liegt, die
Monoäthylester, Monoisopropylester und Monobutylester dieser Copolymeren aus Maleinanhydrid/Methylvinyläther,
das Copolymere aus Maleinanhydrid und Butylvinyläther mit einem molaren Verhältnis von 1 : I, die
Terpolymeren aus 15 bis 25% Methylmethacrylat/18 bis 28% Stearylmethacrylat/52 bis 62% Dimethylaminoäthylmethacrylat,
die Terpolymeren aus 75 bis 85% Vinylacetat/10 bis 20% Allylstearat/3 bis 10% Allyloxyessig-
Diese Harze werden im allgemeinen in Mengen zwischen 1 und 3%, bezogen auf das Gesamtgewicht des Mittels,
verwendet.
Die zur Herstellung der erfindungsgemäßen Wasserwell-Lotionen brauchbaren Alkohole sind Alkohole mit
niedrigem Molekulargewicht und vorzugsweise Äthanol oder Isopropanol.
Diese Alkohole werden im Verhältnis von 20 : 70%, bezogen auf das Gesamtgewicht des Mittels, eingebracht.
Die erfindungsgemäßen Wasserwell-Lotionen werden auf übliche Weise durch Aufbringen auf zuvor gewaschene
und gespülte feuchte Haare, gefolgt von Einrollen und Trocknen der Haare angewendet.
Die Herstellung der als Ausgangsmaterialien zur Herstellung der Diphenylamine verwendeten Benzochinonimine
erfolgt durch Kondensation einer Verbindung der Formel (IH), worin Z fürNO oderNHj steht und R5, R6
und R7 die obigen Bedeutungen besitzt, oder eines der Salze dieser Verbindung mit einer phenolischen Verbindung
der Formel (IV)
(III) 15
OH (IV)
R4 R3
worin R| bis R4 die oben angegebenen Bedeutungen besitzen, oder mit einem Salz dieser Verbindung.
Wenn Z für—NH2 steht, erfolgt die Kondensation in wäßrigem, wäßrig-alkoholischem oder Wasser-Aceton-Milieu
bei einem alkalischen pH, der im allgemeinen größer als 8 ist, in Gegenwart eines Oxidationsmittels, beispielsweise
Ammoniumpersulfat, Kaliumhexacyanoferrat-(III), Wasserstoffperoxid, bei einer Temperatur, die
im allgemeinen zwischen 0 und 25°C liegt. Den alkalischen pH erhält man durch Ammoniak oder durch ein
Alkalicarbonat, wie Natriumcarbonat.
Wenn Z für—NO steht, erfolgt die Kondensation im allgemeinen bei einer Temperatur im Bereich von 50°C
in wäßrig-äthanolischem Milieu, das neutral oder durch Zugabe einer verdünnten Natriumhydroxidlösung alkalisch
gemacht ist.
Die Herstellung der erfindungsgemäßen Diphenylamine kann vorteilhaft gemäß der nachfolgend angegebenen
Arbeitsweise erfolgen.
Zu einer Lösung von Natriumhydrogensulfit in normalem Natriumhydroxid, die gegebenenfalls mit Äthanol
versetzt wurde und bei einer Temperatur zwischen ungefähr 10 und 400C gehalten wird, gibt man nach und nach
unter Rühren das gegebenenfalls in Suspension, in teilweiser oder in vollständiger Lösung in Äthanol befindliehe
Benzochinonimin. Man rührt weiter und filtriert nach beendeter Reaktion gegebenenfalls unlösliche
Bestandteile ab, falls diese sich bilden, und neutralisiert das auf 00C abgekühlte Reaktionsmilieu, indem man
Trockeneis oder Essigsäure in einer Menge zugibt, die ausreicht, um das gewünschte Leucoderivat auszufallen.
Anschließend wäscht man mit gegebenenfalls durch Kohlensäuregas gesättigtem Wasser das abgesaugte Produkt,
kristallisiert es erforderlichenfalls, beispielsweise aus einer Mischung von Dimethylformamid/Wasser, um
und trocknet es im Vakuum.
Die Diphenylamine, worin R, oder R4 eine Aminogruppe darstellt, können aus Benzochinoniminen hergestellt
werden, die in der genannten Position eine Acetylaminogruppe aufweisen. Man bildet das dem Diphenylamin
entsprechende Benzochinonimin durch Desacetylieren und reduziert es wie oben angegeben.
Beispielhaft sei die Herstellung des nachfolgend als Beispiel 49 genannten 3-Methoxy-4-hydroxy-6-amin^4'-N-methylamino-diphenylamin
genannt.
In einer ersten Stufe führt man wie oben beschrieben bei 00C die Kondensation des N-Methyl-p-phenylendiamin-dihydrochlorids
mit dem 2-Methoxy-5-acetylaminophenol in einem Wasser-Aceton-Milieu und in Gegenwart
von Ammoniumpersulfat durch, wobei die Verhältnisse Phenol/Anilin und Oxidationsmittel/Phenol 1 :1
bzw. 2 :1 betragen. Man erhält das N-J-W'-Methylamino^phenyl^-methoxy-S-acetylamino-benzochinonimin
mit einem Schmelzpunkt von 2070C.
Analyse C)6Hi7N3O3:
ber.: C 64,21 H 5,69 N 14,04%;
gef.:C63,97 H 5,91 N 14,15%.
ber.: C 64,21 H 5,69 N 14,04%;
gef.:C63,97 H 5,91 N 14,15%.
In einer zweiten Stufe rührt man bei Umgebungstemperatur 0,005 Mol N-[-(4'-Methylamino)-phenyl]-2-methoxy-5-acetylamino-benzochinonimin
in 50 cm3 einer mit 20 cm Äthanol versetzten normalen Natriumhydroxidlösung.
Die Desacetylierung ist dann vollständig; man saugt 1,1 g N-[-(4'-Methylamino)-phenyl]-2-methoxy-5-aminobenzochinonimin
ab, das nach Umkristallisation aus einer Mischung von Dimethylformamid/Wasser
und Trocknung im Vakuum die in Beispiel 49 der nachstehenden Tabelle A angegebenen Kennzeichen
besitzt.
In der dritten Stufe reduziert man das N-[-(4'-Methylamino)-phenyl]-2-methoxy-5-amino-benzochinonimin
unter den in Beispiel 49 der Tabelle II genannten Bedingungen, wobei sich das S-Methoxy^-hydroxy-o-amino-4'-N-methyIaminodiphenylamin
bildet, das die in Beispiel 49 der Tabelle I genannten Kennzeichen aufweist.
Die Kennzeichen der Ausgangsbenzochinonimine sind in der nachfolgenden Tabelle A angegeben, worin die
Kolonne I die Nummer der Verbindung, die Kolonne II ihre chemische Bezeichnung, die Kolonne III die Bruttoformel,
die Kolonne IV den Schmelzpunkt und die Kolonne V die Elementaranalyse mit den Prozentgehalten an
Kohlenstoff, Wasserstoff und Stickstoff und gegebenenfalls an Chlor und Schwefel enthält. In den Kolonnen mit
den Prozentgehalten bedeutet die erste Zahl den für die Bruttoformel berechneten Wert, während die zweiten
und dritten Zahlen die durch Analyse gefundenen Werte betreffen.
In Tabelle B sind die Arbeitsbedingungen für die Herstellung von Benzochinoniminen zusammengefaßt. Die
ίο verschiedenen Kolonnen dieser Tabelle zeigen die Nummer der hergestellten Verbindung, den Namen der Ausgangsreaktionsteilnehmer
(Anilin und Phenol), das Verhältnis von Phenol zu Anilin, die Art des Reaktionsmilieus,
die Art des Oxidationsmittels, das Verhältnis von Oxidationsmittel zu Phenol sowie die Reaktionstemperatur
an.
| Tabelle | A | IH | IV | V | %) | N Cl | i | S | to |
| 1 | 11 | Schmp. | Bruttoformel | Analyse | H | 12,84 | ! | ν-/Ί | |
| Beisp. | Benzochinonimin | (0C) | C | 6,47 | 12,931 13,06/ |
t | O | ||
| Nr. | 242 | C18H21N3O3 | 66,03 | 6,651 | 15,72 | 7,64 "^ | |||
| 1 | N-[(4'-j8-Hydroxyäthylamino-3'-methyl)-phenyl]-2-methyl-5-acetylamino | 65,851 65,87 / |
6,44/ | 15,511 | 7'661 O^ | ||||
| 64,02 | 6,79 | 15,20/ | 7,44/ φ | ||||||
| 183 | C19H24N4O3 | 63,871 | 6,581 | 13,18 | |||||
| 2 | N-[-(4'-je-Acetylaminoäthylamino-3'-methoxy)-phenyl]2,6-dimethyl-5-amino | 63,74/ | 6,70/ | 13,361 13,42/ |
7,54 | ||||
| 50,88 | 4,98 | 18,78 | 7,261 | ||||||
| 244 | C18H21N4O4S Cl | 50,711 | 5,2Ol | 18,471 | 7,38/ | ||||
| 3 | N-[-(4'-jS-Mesylaminoäthylamino-3'-chlor)-phenyl]-2-methyl-5-acetylamino | 50,77 / | 5,20/ | 18,62 / | |||||
| 64,41 | 6,08 | 13,39 | |||||||
| 212 | C16H18N4O2 | 64,291 | 6,251 | 13,531 13,45/ |
|||||
| 4 | N-[-(4'-Äthylamino-2'-methyl)-phenyl]-3-ureido | 64,58/ | 6,09/ | 14,83 | |||||
| 57,40 | 6,26 | 15,041 | |||||||
| 148 | C20H26N4O4S | 57,521 | 6,241 6,27/ |
14,65/ | |||||
| 5 | N-^'-je-Mesylaminoäthylaminci-S'-methyO-phenylJ^.o-dimethyl-S-acetyl- | 57,23 / | 7,47 | 17,94 | |||||
| amino | 72,05 | 7,421 7,53/ |
18,161 18,04/ |
||||||
| 147 | C17H21N3O | 71,781 71,67/ |
6,45 | 14,13 | |||||
| 6 | N-[-(4'-Äthylamino-3'-methyl)-phenyl]-2,6-dimethyl-3-amino | 65,36 | 6,591 6,64/ |
13,981 13,94/ |
|||||
| 65,061 | 6,44 | 14,13 | |||||||
| 225 | C17H20N4O2 | 65,08 / | 6,441 | 14,251 | |||||
| 7 | N-[-(4'-Äthylamino)-phenyl]-2-methyl-5-carbamylmethylamino | 68,66 | 6,66/ | 14,34/ | |||||
| 68,121 68,41 / |
6,44 | 10,36 | |||||||
| 100 | C17H19N3O2 | 68,66 | 6,571 | 10,42 1 | |||||
| 8 | N-[-(4'-Äthylamino)-phenyl]-2-m.ethyl-5-acetylamino | 68,291 | 6,58/ | 10,49/ | |||||
| 68,32/ | 6,71 | ||||||||
| 158 | C17H19N3O2 | 71,09 | 6,831 | ||||||
| 9 | N-t-(4'-Methylamino)-phenyl]-2,6-tlimethyl-3-acetylamino | 70,861 70,79 / |
6,76/ | ||||||
| 156 | C16H18N2O2 | ||||||||
| 10 | N-[-(4'-methylamino-3'-methoxy)-phenyl]-2,6-dimethyl | ||||||||
I U
Belsp. Benzochinonimin
Nr.
Ill
Schmp.
(0C)
(0C)
IV
Bruttoformel
Analyse ("A) C H
Cl
N-[-(4'-jö-Hydroxyäthylamino-3'-chlor)-phenyl]-3-chlor-6-acetylamino
12 N-[-(4'-Äthylamino-3'-chlor)-phenyl]-2-methyl-5-acetylamino
13 N-[-(4'-jö-Hydroxyäthylamino-3'-methoxy)-phenyl]-2,6-dimethyl-5-acetylamino
14 N-[-(4'-Butylamino-3'-chlor)-phenyl]-3-acetylamino
15 N-t-^'-^-AcetylaminoathylaminoO'-chlorJ-phenyH-S-methoxy
16 N-K4'-Äthylamino-3'-methyl)-phenyl]-2-methoxy-5-acetylamino
17 N-[-(4'-Methylatnino-3'-methoxy)-phenyl]-2-methyl-5-carbäthoxyamino
18 N-I^'-Methylamino^'-chlort-phenyll^-methyl-S-jß-hydroxyäthylamino
19 N-[-(4'-Methylamino)-phenyl]-2-methyl-5-amino
20 N-I^'-Methylamino^'-chlori-phenyll^^-dimethyl-S-acetylamino
21 N-[-(4'-Methylamino-2'-methoxy)-phenyl]-2,6-dimethyl-5-acetylamino
22 N-[-(4'-Methylamino-2'-chlor)-phenyl]-2-methyl-5-acetylamino
144
C16H15N3O3Cl2
144 C17H18N3O2Cl
110 C19H23O4N3H2O
124 C18H20N3O2Cl
156 C17H18N3O3Cl
| 211 | C18H21N3O3 |
| 179 | C18H21N3O4 |
| 190 | C16H18N3O2Cl |
| 162 | C14H15N3O |
| 235 | C17H18ClN3O2 |
| 249 | C18H21N3O3 |
| 234 | C16H16N3O2Cl |
| 52,19 | 4,10 | 11,41 | 19,26 |
| 52,051 51,93/ |
4,421 4,38/ |
11,521 11,36/ |
19,161 19,23 / |
| 61,53 | 5,46 | 12,66 | 10,68 |
| 61,571 61,28/ |
5,611 5,51/ |
12,531 12,86 / |
10,791 |
| 60,79 | 6,71 | 11,19 | 10,65 / |
| 60,531 | 6,581 | 11,311 | |
| 60,45 J | 6,61/ | 11,36/ | |
| 62,52 | 5,80 | 12,15 | |
| 62,351 62,29/ |
6,031 6,04/ |
12,211 | 10,25 |
| 58,70 | 5,18 | 12,09/ | 10,40 \ |
| 58,411 | 4,97 \ | 12,08 | 10,17/ |
| 58,56/ | 5,04/ | 12,201 | |
| 66,06 | 6,42 | 12,17/ | |
| 65,93 | 6,33 | 12,84 | |
| 62,96 | 6,16 | 13,04 | |
| 63,02 | 6,28 | 12,24 | |
| 60,09 | 5,67 | 12,06 | |
| 60,15 | 5,86 | 13,14 | |
| 69,69 | 6,27 | 13,31 | 11,11 |
| 17,42 | 11,19 | ||
68,521 68,57/
66,03 65,84
6,331 6,39/
5,47 5,56
6,47 6,52
5,07 5,29
17,621 17,55/
12,66 12,90 12,84 12,79
13,22 13,18
10,68 10,47
Fortsetzung
23
| 24 | |
| 25 | |
| j ί i I |
26 27 |
|
i
I 1 i |
VO 28 29 |
| 30 | |
| 31 | |
| 32 | |
| 33 | |
| 34 | |
| 35 |
II
Beisp. Benzochinonimin
Nr.
Ill
Schmp. (0C)
IV
Bruttoformel
Bruttoformel
Analyse (%) C H
Cl
N-[-(4'-Methylamino)-phenyl]-2,6-dimethyl
N-[-(4'-Methylamino-3'-methyl)-phenyl]-2,6-dimethyl N-[-(4'-Methylamino-3'-chlor)-phenyl]-2,6-dimethyl
N-[-(4'-Methylamino-3'-methyI)-phenyI]-2-methyl-5-amino
N-[-(4'vff-Hydroxyäthylamino-3'-methoxy)-phenyl]-2-methyl-5-amino
N-[-(4'-Methylamino-3'-methyl)-phenylJ-2,6-dimethyl-5-amino
N-[-(4'-Methylamino)-phenyl]-2,6-dimethyl-3-amino
N-[-(4'-Methylamino-3'-chlor)-phenyl]-3-acetylamino
N-[-(4'-Methylamino)-phenyl]-2-methyl-5-acetylamino
N-[-(4'-Methylamino-3'-methyl)-phenyl]-2-methyl-5-acetylamino
N-[-(4'-Äthylamino-3'-methyl)-phenyl]-2-methyl-5-acetylamino
N-[-(4'vß-Hydroxyäthylamino-3'-chlor)-phenyl]-3-acetylamino
N-t^'-jS-HydoxyäthylaminoO'-chlort-phenyll^-methyl-S-acetylamino
| 132 | C15H16N2O | 74,97 | 6,71 | 11,66 | 12,90 |
| MG 240 (ber.)*) | 74,68 | 6,91 | 11,44 | 12,90 | |
| 239 (poten- | |||||
| tiometrisch)**) | |||||
| 138 | C16H18N2O | 75,56 | 7,13 | 11,02 | |
| 75,69 | 7,12 | 11,11 | |||
| 127 | C15H15ClN2O | 65,58 | 5,50 | 10,19 | |
| 65,41 | 5,60 | 10,24 | |||
| 166 | C15H17N3O | 70,56 | 6,71 | 16,46 | |
| 70,33 | 6,72 | 16,34 | |||
| 150 | C16H19N3O3 | 63,77 | 6,36 | 13,95 | |
| 63,81 \ | 6,53 \ 6,65/ |
14,021 14,19/ |
|||
| 64,02 / | 7,11 | 15,60 | |||
| 152 | C16H19N3O | 71,34 | 7,01 | 15,73 | |
| 71,20 | 6,71 | 16,46 | |||
| 166 | C15H17N3O | 70,56 | 6,671 6,68/ |
16,491 16,52/ |
|
| MG = 255*) | 70,75 \ | 4,61 | 13,84 | ||
| 251**) | 70,41/ | 4,81 | 13,93 | ||
| 198 | C15H14N3O2Cl | 59,31 | 6,05 | 14,83 | |
| 59,21 | 6,18 | 14,92 | |||
| 161 | C16H17N3O2 | 67,82 | 6,44 | 14,13 | 10,64 |
| 67,72 | 6,49 | 14,28 | 10,48 | ||
| 210 | CnH19N3O2 | 68,66 | 6,75 | 13,50 | 10,21 |
| 68,64 | 7,00 | 13,74 | 10,36 | ||
| 185 | C18H21N3O2 | 69,45 | 4,79 | 12,59 | |
| 69,20 | 4,79 | 12,71 | |||
| 178 | C16H16N3O3Cl | 57,57 | 5,18 | 12,08 | |
| 57,39 | 5,19 | 12,17 | |||
| 176 | C17H18N3O3Cl | 58,70 | |||
| 58,83 | |||||
Fortsetzung
Beisp. Benzochinonimin
Ill
Schmp. (0C)
IV Bruttoformel
Analyse (%) C H
Cl
36 N-i-^'-Methylamino^'-chlort-phenyll^o-dimethyl-S-acetylamino
37 N-[-(4'-Methylamino-3'-methyl)-phenyl]-2,6-dimethyl-3-acetylamino
38 N-[-(4'-MethyIamino-3'-chior)-phenyl]-2-methyl-5-acetylamino
39 N-[-(4'-Methylamino-3'-chlor)-phenyl]-2,6-dimethyl-3-ureido
40 N-[-(4'-Methylamino-3'-chlor)-phenyl]-3-ureido
41 N-^'-jS-Hydroxyäthylamino-S'-chlorJ-phenyn^^-dimethylO-ureido
42 N-[-(4'-jß-Hydroxyäthylamino-3'-chIor)-phenyl]-3-ureido
43 N-[-(4'-Methylamino-3'-chlor)-phenyl]-2-methyl-5-ureido
44 N-[-(4'-j8-Hydroxyäthylamino-3'-chlor)-phenyl]-2-methyl-5-ureido
45 N-[-(4'-Methylamino-3'-chlor)-phenyl]-2-methyl-5-carbamylmethylamino
46 N-[-(4'-Methylamino)-phenyl]-2-methyl-5-carbamylmethylamino ■ H2O
47 N-[-(4'-Methylamino-3'-chlor)-phenyl]-2,5-dimethyl
48 N-^'-Methylamino^'-chlort-phenyn^-chlor-S-acetylaminomonohydrat
49 N-[-(4'-Methylamino)-phenyl]-2-methoxy-5-amino-monohydrat
166 160 206 218 258 195
>280 (Zers.)
228 240
258
C17H18ClN3O2
C18H21 N3O2
C16H16ClN3O2
C16H17N4O2Cl
C14H13N4O2Cl
C17H19N4O3Cl
C15H15N4O3Cl
C15H15N4O2Cl
C16H17N4O3Cl
C16H17N4O2Cl H2O
212***)
228 C16H18N4O2 H2O
MG 298*) 304**)
120 C15H15ClN2O
C15H13N3O2Cl2H2O
C14H15N3O2 H2O
*) Berechnetes Molekulargewicht.
**) Molekulargewicht, durch potentiometrische Bestimmung in Essigsäure mit einer eingestellten Perchlorsäurelösung ermittelt.
***) Doppelter Schmelzpunkt.
61,53 61,61 69,43 69,36 60,45 60,35
57,74 57,77
55,17 55,14
56,30 56,41
53,81 53,86
56,51 56,61
55,09 54,84 \ 54,83/
54,78 54,67
65,57 65,56
61,08 60,94
| 5,47 | 12,66 | 10,68 |
| 5,62 | 12,51 | 10,53 |
| 6,80 | 13,50 | |
| 6,73 | 13,28 | |
| 5,07 | 13,22 | |
| 5,23 | 13,31 | |
| 5,11 | 16,84 | |
| 5,45 | 16,90 | |
| 4,27 | 18,39 | 11,66 |
| 4,56 | 18,64 | 11,57 |
| 5,24 | 15,42 | 9,79 |
| 5,34 | 15,33 | 9,81 |
| 4,48 | 16,74 | 10,61 |
| 4,71 | 16,62 | 10,36 |
| 4,71 | 17,58 | 11,14 |
| 4,90 | 17,63 | 10,93 |
| 4,88 | 16,07 | 10,18 |
| 4,97 \ | 16,031 | 10,181 10,30/ |
| 4,91/ | 16,00/ | 10,11 |
| 5,46 | 16,26 | 10,13 |
| 5,16 | 16,53 | |
| 17,71 | ||
| 17,40 | 12,90 | |
| 5,50 | 10,20 | 12,91 |
| 5,60 | 10,19 | 10,94 |
| 11,79 | 19,581 19,57/ |
|
| 11,941 | ||
| 11,88/ |
6,18 6,25
15,27 15,36
| Beispiel | Anilin (substituiert) | Phenol | Verhältnis | Reaktions | Oxidations | Verhältnis | r° |
| Nr. | Phenol/ | milieu | mittel | Oxidations | (0C) | ||
| Anilin | mittel/ | ||||||
| Phenol |
1 2-Methyl-4-amino-N-08-hydroxyäthyl)-anilinsulfat
2 2-Methoxy-4-amino-N-(y?-acetylaminoäthyl)-ariilinsulfat
3 2-Chlor-4-amino-N-Cö-mesylaminoäthyl)-anilinsulfat
4 S-Methyl^-amino-N-äthylanilin-dihydrochlorid
5 2-Methyl-4-amino-N-08-mesylaminoäthyl)-anilinsulfat
6 2-Methyl-4-nitroso-N-äthylanilin
7 4-N itroso-N-äthylanilin-hydrochlorid
8 N-Äthyl-p-phenylendiamin-dihydrochlorid
9 N-Methyl-p-phenylendiamin-dihydrochlorid
10 2-Methoxy-4-amino-N-methylanilinsulfat
11 2-Chlor-4-amino-N-CS-hydroxyäthyl)-anilinsulfat
12 · 2-Chlor-4-amino-N-äthylanilinsulfat
13 2-Methoxy-4-amino-N-08-hydroxyäthyl)ani1insulfat
14 2-Chlor-4-amino-N-butylanilinsulfat
15 2-Chlor-4-amino-N-03-acetylaminoäthyl)aniIinsulfat
16 2-Methyl-4-amino-N-äthylanilinsulfat
17 2-Methoxy-4-amino-N-methylanilinsulfat
18 S-ChloM-amino-N-methylanilin-dihydrochlorid
19 4-Nitroso-N-methylanilin
20 S-ChloM-arnino-N-methylanilin-dihydrochloridmonohydrat
21 3-Methoxy-4-arnino-N-rnethyIanilin-dihydrochlorid
2-Methyl-5-acetyIamino 1
2,6-Dimethyl-5-aminohydrochlorid 1
2-Methyl-5-acetylamino 1
3-Ureido 1
2,6-Dimethyl-5-acetylamino 1
2,6-Dimethyl-3-amino-hydrochlorid 1
2-Methyl-5-carbamylmethylamino
2-Methyl-5-acetylamino
2-Methyl-5-acetylamino
2,6-Dimethyl-3-acetylamino
2,6-Dimethyl
S-Chlor-o-acetylamino
2-Methyl-5-acetylamino 1
2,ö-Dimethyl-5-acetylamino 1
3-Acetylamino 1
3-Methoxy 1
2-Methoxy-5-acetylamino 1
2-Methyl-5-carbäthoxyamino 1
2-Methyl-5-N-j8-hydroxyäthylamino 1
2-Methyl-5-amino 1
2,6-Dimethyl-5-acetylamino 1
2,6-Dimethyl-5-acetylamino 1
1 1
1 1
0,85
Aceton-Wasser Wasser Ace.ton-Wasser ·.
desgl. desgl.
Äthanol-Wasser desgl.
Acetbh-Wasser desgl. desgl. Wasser-Aceton Aceton-Wasser Wasser-Aceton
Aceton-Wasser desgl.
desgl.
desgl.
Äthanol-Wasser desgl.
Aceton-Wasser desgl.
Ammoniumpersulfat
desgl, desgl.
desgl. desgl.
desgl.
desgl. desgl. desgl.
desgl. desgl. desgl.
desgl. desgl. desgl. desgl.
Ammoniumpersulfat
desgl.
2 :
1 :1 2:1
1 :
1:1
1,
2 : 2 :
0 0
40
50 0
0 0 0
0 0 0
0 0 0 0
45 5
Fortsetzung
| Beispiel | Anilin (substituiert) | Phenol | Verhältnis | Reaktions | Oxidations | Verhältnis | r° |
| Nr. | Phenol/ | milieu | mittel | Oxidations | (0C) | ||
| Anilin | mittel/ | ||||||
| Phenol |
22 S-ChloM-amino-N-methylanilin-dihydrochloridmonohydrat
23 N-Methyl-p-phenylendiamin-dihydrochlorid
24 2-Methylamino-N-methylanilinsulfat
25 2-Chlor-4-amino-N-methyIanilinsulfat
26 2-Methyl-4-amino-N-methylanilinsulfat
27 2-Methoxy-4-amino-N-C/8-hydroxyäthyl)-anilinsulfat
28 2-Methyl-4-amino-N-methylanilinsulfat
29 N-Methyl-p-phenylendiamin-dihydrochlorid
30 2-Chlor-4-amino-N-methylanilinsulfat
31 4-Amino-N-methylanilin-dihydrochlorid
32 2-Methyl-4-amino-N-methylanilinsulfat
33 2-Methyl-4-amino-N-äthylanilinsulfat
34 2-Chlor-4-amino-N-(/?-hydroxyäthyl)anilinsulfat
35 2-Chlor-4-amino-N-(/Miydroxyäthyl)anilinsulfat
36 2-Chlor-4-amino-N-methylanilinsulfat
3 7 2-Methyl-4-amino-N-methylanilinsulfat
38 2-Chlor-4-amino-N-methylanilinsulfat
39 2-ChloM-amino-N-methylanilinsulfat
40 2-Chlor-4-amino-N-methylanilinsulfat
41 2-Chlor-4-amino-N-G8-hydroxyäthyI)anilinsulfat
42 2-Chlor-4-amino-N-CS-hydroxyäthyl)anilinsulfat
43 2-Chlor-4-amino-N-methylanilinsulfat
44 2-Chlor-4-amino-N-GS-hydroxyäthyl)anilinsulfat
2-Methyl-5-acetylamino
2,6-Dimethyl
2,6-Dimethyl
2,6-Dimethyl
2-Methyl-5-amino
2-Methyl-5-amino
2,6-Dimethyl-5-aminohydrochlorid
2,6-Dimethyl-3-aminohydrochlorid
3-Acetylamino
2-Methyl-5-acetylamino
2-Methyl-5-acetylamino
2-Methyl-5-acetylamino
3-Acetylamino
2-Methyl-5-acetylamino 2,6-Dimethyl-5-acetylami no
2,6-Dimethyl-3-acetylami no
2-Methyl-5-acetylamino
2,6-Dimethyl-3-ureido
3-Ureido
2,6-Dimethyl-3-ureido
3-Ureido
2-Methyl-5-ureido
2-Methyl-5-ureido
1 :0,65
1 : 1
Aceton-Wasser
desgl.
desgl.
desgl.
desgl.
desgl.
desgl.
desgl.
I~opropanol-Wasser
Aceton-Wasser
desgl.
desgl.
desgl.
desgl.
desgl.
desgl.
desgl.
desgl.
desgl.
Isopropanol-Wasser
desgl.
Aceton-Wasser
desgl.
desgl.
desgl.
desgl.
desgl.
desgl.
desgl.
desgl.
desgl.
desgl.
desgl.
Propanol-Wasser
Isopropanol-Wasser
Ammoniumpersulfat
desgl. desgl. desgl. desgl. desgl.
desgl.
desgl. desgl. desgl. desgl. desgl. desgl.
desgl. desgl.
desgl. desgl. desgl. desgl. desgl. desgl. desgl.
desgl.
2:1
2: 2: 2:1 2:1 1:
1 :1
1 :1 2:1 1 : 2:1 2:1 2:1
2: 2:
2: 2: 2: 2: 2: 2: 2:1
2:1
15 15 10 10 5
0 5 0 10 5 0
10 10
0-5
Fortsetzung
| Beispiel | Anilin (substituiert) | Phenol | Verhältnis | Reaktions | Oxidations | Verhältnis | T° |
| Nr. | Phenol/ | milieu | mittel | Oxidations | (0C) | ||
| Anilin | mittel/ | ||||||
| Phenol |
45 2-Chlor-4-amino-N-meihylanilinsulfat
46 4-Amino-N-methylanilin-dihydrochlorid
47 4-Amino-2-chlor-N-methylanilinsulfat
48 S-ChloM-amino-N-methylanilindihydrochloridmonohydrat
2-Methyl-5-carbamylmethylamino 1 : 1
2-Methyl-5-carbamylmethylamino 1 : 1
2,5-Dimethyl 1 : 1
2-Chlor-5-acetylamino 1 : 1
Aceton- Ammonium- 2:1 ' 0
Wasser persulfat
desgl. desgl. 2:1 0
desgl. desgl. 2:1 0-5
desgl. desgl. 2:1 10
Die Erfindung wird durch die nachfolgenden Beispiele erläutert.
Die erfindungsgemäß hergestellten neuen Diphenylamine sind in der nachfolgenden Tabelle I zusammengestellt,
worin Kolonne I die Nummer der hergestellten Verbindung angibt, wobei diese der Nummer des Benzochinonimins
der Tabellen A und B entspricht, die Kolonne II nennt ihre chemische Bezeichnung, die
s Kolonne IH gibt die Bruttoformel dieser Verbindung an, die Kolonne IV nennt den Schmelzpunkt, und der
Kolonne V ist die Elementaranalyse mit den Prozentgehalten an Kohlenstoff, Wasserstoff und Stickstoff, sowie
gegebenenfalls an Chlor und Schwefel, zu entnehmen. In den Kolonnen mit den Prozentangaben bedeutet die
erste Zahl den für die Bruttoformel berechneten Wert, während die zweite und dritte Zahl die durch Analyse
gefundenen Werte darstellen.
ίο In der nachfolgenden Tabelle II sind die Arbeitsbedingungen zur Herstellung bestimmter Verbindungen der
Tabelle I genannt. In dieser Tabelle zeigt Kolonne I die Nummer der hergestellten Verbindung, Kolonne II das
Ausgangsbenzochinonimin, und zwar seinen Namen und die eingesetzte Menge, Kolonne III die Menge an
Natriumhydrogensulfit, Kolonne IV die Menge an Natriumhydroxid, Kolonne V die Reaktionstemperatur und
Kolonne VI die Menge an zugesetztem Äthanol an, das
IS
(a) zur Lösung des Natriumhydrogensulfits oder
(b) zur Solubilisierung des Benzochinonimins
zugesetzt wurde.
Die Anwendungsbeispiele umfassen Beispiele für Färbemittel, die in der Tabelle III zusammengestellt sind
und die Beispiele für Färbemittel, die auch ein kosmetisches Harz enthalten und als Wasserwell-Lotion bezeichnet
werden, welche in der Tabelle IV zusammengestellt sind.
In Tabelle III bedeutet Kolonne I die Nummer des Beispiels, Kolonne II bezieht sich auf den verwendeten
Farbstoff mit seiner Bezugsnummer (Tabelle I) und seinem Prozentgehalt, Kolonne HI betrifft das Adjuvans
bezüglich seiner Art und seines Prozentgehalts, Kolonne IV nennt die Art und den Prozentgehalt des Lösungsmittels,
Kolonne V nennt die Art, die Menge und die Konzentration des Oxidationsmittels, Kolonne VI gibt den
pH des Mittels an, und die Kolonnen VII und VIII bezeichnen die Art der mit dem Mittel erhaltenen Haare und
die bei diesen Haaren erhaltene Färbung.
In Tabelle IV nennt Kolonne I die Nummer des Beispiels, Kolonne II bezieht sich auf den verwendeten Farbstoff, mit seiner Bezugsnummer (Tabelle I) und seinem Prozentgehalt, Kolonne III gibt den Namen, das Molekulargewicht und die Konzentration oder den Prozentgehalt des Polymeren an, Kolonne IV nennt den Namen und Prozentgehalt des Alkohols, Kolonne V gibt den pH des Mittels an, und die Kolonnen VI und VII nennen die Art der mit dem Mittel behandelten Haare und die bei solchen Haaren erhaltene Färbung.
In Tabelle IV nennt Kolonne I die Nummer des Beispiels, Kolonne II bezieht sich auf den verwendeten Farbstoff, mit seiner Bezugsnummer (Tabelle I) und seinem Prozentgehalt, Kolonne III gibt den Namen, das Molekulargewicht und die Konzentration oder den Prozentgehalt des Polymeren an, Kolonne IV nennt den Namen und Prozentgehalt des Alkohols, Kolonne V gibt den pH des Mittels an, und die Kolonnen VI und VII nennen die Art der mit dem Mittel behandelten Haare und die bei solchen Haaren erhaltene Färbung.
45
55
60
65
14 ι
II
Bei- Diphenylamin spiel
Nr.
| Ill | IV | V | 65,63 | (%) | 7,04 | N | 12,76 | Cl S | 7,51 | 18,30 | ; *-> |
| Schmp. | Bruttoformel | Analyse | /65,47 \ 65,39 |
H | /7,12 17,25 |
/12,64 | /7,56 =· \ 7,46 7 |
ί 18,10 | O | ||
| (0C) | C | 63,66 | 7,31 | \12,59 | 118,22 | ||||||
| 184 | C18H23N3O3 | 63,81 | 7,58 | 15,63 | |||||||
| 50,64 | 5,43 | 15,75 | 7,61 | VO | |||||||
| /50,38 \S0,42 |
/5^57 \5i60 |
13,12 | /7,83 17,81 |
||||||||
| 162 | C19H26N4O3 | 63,98 | 6,71 | {iS | |||||||
| -/63,56 \63,50 |
/•6j84- \6;87 |
/18,65 | |||||||||
| 98 | C18H23N4O4ClS | 57,13 | 6,71 | /18,54 {48,46 |
|||||||
| /56,84 | /6,75 | 13,33 | |||||||||
| 140 | C16H20N4O2 | 156,98 | 16,57 | /13,32 113,47 |
|||||||
| 71,54 | 8,12 | 14,73 | |||||||||
| 120 | C20H28N4O4S | /71,78 \ 71,60 |
/8,06 18,12 |
/ 14,55 114,75 |
|||||||
| 64,94 | 7,05 | 17,82 | |||||||||
| /64,68 164,77 |
/7,05 | /17,63 | |||||||||
| 136 | C17H23N3O | 68,20 | 17,12 | 117,60 | |||||||
| MG 285*) | /68,04 | 7,07 | 14,04 | ||||||||
| 289**) | 167,96 | /7,11 17,16 |
ί 14,12 \ 14,08 |
||||||||
| 195 | C17H22N4O2 | 68,20 | 7,07 | 14,04 | |||||||
| MG 314*) | /68,00 | (7,09 \7,13 |
/ 14,04 | ||||||||
| 316**) | \ 67,98 | 7,40 | 114,08 | ||||||||
| 194 | C17H21N3O2 | 70,56 | /7,20 | 10,29 | |||||||
| MG 299*) | /70,32 | I 7,26 | / 10,26 | ||||||||
| 292**) | \ 70,28 | 4,93 | 110,45 | ||||||||
| 170 | C17H21N3O2 | 49,50 | /4,96 | 10,81 | |||||||
| /49,73 | 14,76 | ί 10,81 \ 10,91 |
|||||||||
| I 49,82 | |||||||||||
| 133 | C16H20N2O2 | ||||||||||
| MG 270*) | |||||||||||
| 273**) | |||||||||||
| 125 | Ci6H17N3O2Cl2, H2O | ||||||||||
1 3,3 '-Dlmethyl4-hydroxy-6-acet£lämino4'^-(hydroxyäthyl)-amino
2 3,5-Dimethyl-2-amino4'hydroxy-3'-methoxy4'-acetylaminoäthylarnino
3 3-Methy M-hydroxy-o-acetylamino-S '-chloM'-mesylaminoäthy lamino
4 2-Ureido4-hydroxy-2'-mcthyl-4'-N-äthylamino
5 3,3',5-Trimethyl-2-acetylamino4^hydroxy-4'-N-riiesyIaminoäthylamino
6 3,3'-5-Trimethyl-2-amino-4-hydroxy-4'-N-äthylamino
7 S-MethyM-hydroxy-o-carbamylmcthylamino^'-N-äthylamino
8 S-MethyM-hydroxy-o-acetylamincwl'-N-äthylarnino
9 3,5-Dimethyl4-hydfoxy-2-acetylamino-4'-N-methylamino
10 3,5-Dimethyl4-hydroxy-3'-methoxy4'-N-methylamino
11 2-Chlor4-hydroxy-5-acetylamino-3'-chlor4'-N-08-hydroxyäthyI)-amino-
monohydrat
| Fortsetzung | II | IH | IV | V | 61,17 | %) | -' " --;-''V:--.'._;:.- | 12,58 | Cl S | .' -- . -■'-"- - ■ "?■■. .·= . - ι --.-■■-.■■ ■ ■ .-. "■■ - . '- |
| I | Diphenylamin | Schmp. | Bruttoformel | Analyse | / 60,67 \ 60,76 |
H | 12,27 | 10,62 | ||
| Bei | (0C) | C | 60,46 | 6,04 | /10,48 | |||||
|
spiel
Nr. |
S-MethyM-hydroxy-o-acetylaminoO'-chlort'-N-äthylamino | 206 | C17H20N3O2Cl | /60,18 \ 60,33 |
/6,16 16,18 |
N | 11,13 | i 10,42 | ||
| 12 | MG 333,5*) | 62,16 | 7,21 | / 10,98 | ||||||
| 329**) | /61,82 161,78 |
/7,06 17,12 |
110,90 | |||||||
| S.S-Diinethym-hydroxy-o-acetylamino-S'-methoxy^'-N-OS-hydroxyäthyl)- | 129 | Ci9H25N3O41H2O | 58,36 | 6,38 | 12,08 | |||||
| 13 | amino-monohydrat | MG 377*) | /58,29 | /6,51 | /12,04 \ 11,98 |
10,19 | ||||
| 376**) | \ 58,47 | \ 6,47 | 12,01 | /10,28 | ||||||
| 2-Acetylamino-4-hydroxy-3'-chtor-4'-N-butylamino | 170 | C18H22N3O2Cl | 65,65 | 5,72 | /12,00 \ 11,82 |
i 10,23 | ||||
| 14 | MG 348*) | 65,45 | /5,73 \5,68 |
12,77 | 10,15 | |||||
| 345**) | 59,50 | 6,99 | 12,65 | /10,24 | ||||||
| 2-Methoxy-4-hydroxy-3'-chlor4'-acetylaminoäthylamino | 160 | C17H20N3OjCl | 59,30 | 6,80 | 11,57 | 110,24 | ||||
| 15 | 59,72 | 6,88 | 11,82 | |||||||
| 59,62 | 6,81 | 13,06 | ||||||||
| S-Methoxy^-hydroxy-o-acetylaminoO'-methyM'-N-äthylamino | 163 | C18H23N3O3 | 69,11 | 6,22 | 13,07 | NJ | ||||
| 16 | 69,16 | 6,38 | 17,27 | |||||||
| S-MethyM-hydroxy-o-carbäthoxyaminoO'-methoxy^'-N-methylamino- | 122 | C18H23N3O41H2O | 7,04 | 17,36 | O | |||||
| * 17 | monohydrat | 6,95 | 12,59 | |||||||
| S-MethyW-hydroxy-o-je-hydroxyäthylamino^'-chloM'-N-methylamino | 152 | C16H20N3O2Cl | 65,63 | 12,77 | ||||||
| 18 | 65,50 | 12,76 | ||||||||
| 3-Methyl-4-hydroxy-6-amino-4'-N-methylamino | 182 | C14H17N3O | 60,09 60,05 |
7,04 | 12,79 | 10,64 | ||||
| '■ 19 | 74,35 | 6,97 | 13,14 12,95 |
10,70 | ||||||
| S.S-Dimethyl^-hydroxy^-acetylamino^'-chloM'-N-methylamino | 193 | C17H20N3O2Cl | 74,45 | 5,63 5,90 |
11,56 | |||||
| 20 | 7,49 | 11,74 | ||||||||
| S^-DimethyM-hydroxy^-acetylamino^'-methoxy^'-N-methylamino | 210 | C18H23N3O3 | 65,09 | 7,38 | 8,51 8,74 |
11,11 10,94 |
||||
| 21 | 65,36 | 10,12 | ||||||||
| 3-Methyl-4-hydroxy-6-acetylamino-2'-chlor-4'-N-methylamino | 210 | C16H18N3O2Cl | 6,14 | 10,28 | ||||||
| 22 | 3,5-Dimethyl-4-hydroxy-4'-N-methylamino | 120 | C15H18N2O | 6,34 | 21,53 21,31 |
|||||
| 23 | 12,84 | |||||||||
| S^'^-TrimethyM-hydroxy-^'-M-methylamino-dihydrochlorid | 200 (Zers.) |
C16H20N2O^HCl | 13,09 | |||||||
| 24 | 3,5-Dimethyl-4-hydroxy-3'-chlor-4'-N-niethylamino | 75 | C15H17N2O Cl | |||||||
| 25 | ||||||||||
Fortsetzung
I II
Bei- Diphenylamin
spiel
spiel
26 3,3 '-Dimethyl-4-hyuroxy-6-amino-4'-N-methylamino
27 3-Methyl-4-hydroxy-6-amino-4'-N-0ß-hydroxyäthyl)-amino-3'-methoxymonohydrat
28 3,3',5-Trimethyl-4-hydroxy-2-amino-4'-N-methylamino (0,5 H2O)
29 S^-DimethyM-hydroxy^-amino^'-N-methylamino
30 2-Acetylamino-4-hydroxy-3'-chlor-4'-N-methylamino
31 3-Methyl-4-hydroxy-6-acetylamino-4'-N-methylamino
32 3,3'-Dimethyl-4-hydroxy-6-acetylamino-4'-N-methyIamino
33 S^'-DimethyM-hydroxy-o-acetylamino^'-N-äthylaniino
34 2-Acetylamino-4-hydroxy-3'-chlor-4'-N-(jß-hydroxyäthyl)-amino
35 S-Methyl^-hydroxy-o-acetylaminoO'-chloM'-N-Oß-hydroxyäthyO-amino
36 S.S-DimethyM-hydroxy^-acetylamino-S'-chloM'-N-methylamino
37 3,3',5-Trimethyl-4-hydroxy-2-acetylamino-4'-N-methylamino
38 S-MethyW-hydroxy-o-acetylaminoO'-chloM'-N-methylamino
39 S.S-Dimethyl^-ureidcM-hydroxy-S'-chlor^'-N-methylamino
40 2-Ureido-4-hydroxy-3'-chlor-4'-N-methylamino
| Ill | IV | V | 70,00 | ;%) | 7,44 | N | 16,33 | Cl S | to |
| Schmp. | Bruttotbrmel | Analyse I | 69,80 | H | 7,33 | 16,21 | |||
| (0C) | C | 59,81 | 7,10 | 13,08 | O | ||||
| 192 | C15H19N3O | 59,87 | 6,70 | 13,07 | |||||
| 68,57 | 8,21 | 15,00 | Ui | ||||||
| 110 | C16H21N3O31H2O | 68,53 | 7,84 | 14,95 | |||||
| 70,00 | 7,44 | 16,33 | |||||||
| 145 | C16H21N30,0,5 H2O | 69,70 | 7,26 | 16,57 | |||||
| 58,92 | 5,24 | 13,74 | |||||||
| 135 | C15H19N3O | 58,99 | 5,37 | 13,88 | 11,62 | ||||
| 67,34 | 6,71 | 14,73 | 11,48 | ||||||
| 182 | C15H16N3O2Cl | 67,37 | 6,90 | 14,70 | |||||
| 68,20 | 7,07 | 14,04 | |||||||
| 178 | C16H19N3O2 | 68,40 | 6,99 | 14,06 | |||||
| 69,01 | 7,35 | 13,42 | |||||||
| 201 | C17H21N3O2 | 69,26 | 7,00 | 13,58 | |||||
| 57,22 | 5,36 | 12,51 | |||||||
| 205 | C18H23N3O2 | 57,26 | 5,26 | 12,40 | |||||
| 58,37 | 5,72 | 12,02 | |||||||
| 121 | C16H18N3O3Cl | 58,24 | 5,96 | 12,04 | |||||
| 61,17 | 5,99 | 12,59 | |||||||
| 175 | C17H20N3O3Cl | 61,14 | 6,14 | 12,79 | 10,64 | ||||
| 68,98 | 7,40 | 13,41 | 10,56 | ||||||
| 229 | Ci7H20NjO2Cl | 68,93 | 7,51 | 13,64 | |||||
| 60,09 | 5,63 | 13,14 | |||||||
| 220 | C18H23N3O2 | 60,30 | 5,82 | 13,14 | 11,11 | ||||
| 57,40 | 5,68 | 16,74 | 10,97 | ||||||
| 203 | C16H18N3O2Cl | 57,60 | 5,76 | 16,86 | 10,60 | ||||
| 54,81 | 4,89 | 18,27 | 10,58 | ||||||
| 232 | C16H19N4O2Cl | 54,42 | 5,05 | 18,54 | 11,58 | ||||
| 11,59 | |||||||||
| 213 | C14H15N4O2Cl | ||||||||
Fortsetzung
II
Bei- Diphenyiamin
spiel
41 S^-DimethyM-hydroxy^-ureido-S'-chloM'-N-Off-hydroxyathyl)-amino
■ (0,5 H2O)
42 2-Ureido-4-hydroxy-3'-chlor-4'-N-(jS-hydroxyäthyl)-amino
43 S-MethyM-hydroxy-o-ureido-S'-chloM'-N-methylamino
44 3-Methyl-4-hydroxy-6-ureido-3'-chlor-4'-N-(^-hydroxyäthyl)-amino
45 3-MethyM-hydroxy-6<arbamylmethylamino-3's±loM'-N-methylarnino
46 S-MethyM-hydroxy-o-carbamylmethylamino^'-N-methylamino
47 3,6-Dimethyl-4-hydroxy-3 '-chloM'-N-rnethylamino
48 3,2'-Dichlor-4-hydroxy-6-acetylamino-4'-N-methylamino
49 3-Methoxy-4-hydroxy-6-amino-4'-N-methylamino
; *) Berechnetes Molekulargewicht.
' **) Molekulargewicht, durch potentiometrische Bestimmung in Essigsäure mit einer eingestellten Perchiorsäurelösung ermittelt.
| Ill | IV | V | 54,62 | .%) | 5,89 | N | 14,99 | Cl | 9,50 |
| Schmp. | Bruttoformel | Analyse ( | 54,48 | H | 5,70 | 15,19 | 9,36 | ||
| co | C | 53,49 | 5,05 | 16,64 | |||||
| 170 | C17H21N4O3Cl1V2H2O | 53,20 | 5,05 | 16,50 | |||||
| 56,16 | 5,30 | 17,47 | 11,07 | ||||||
| 183 | C15H17N4O3Cl | 56,14 | 5,60 | 17,63 | 11,09 | ||||
| 54,78 | 5,42 | 15,97 | 10,13 | ||||||
| 216 | C15H17N4O2Cl | 54,93 | 5,67 | 16,13 |
J 9,99
I 9,94 |
||||
| 10,61 | |||||||||
| 173 | C16H19N4O3Cl | 57,40 | 5,68 | 16,74 | 10,34 | ||||
| 57,08 | 5,90 | 17,00 | |||||||
| 63,98 | 6,71 | 18,65 | |||||||
| 218 | C16H19N4O2Cl | 63,84 | 6,92 | 18,86 | |||||
| 65,09 | 6,19 | 10,12 | |||||||
| 197 | C16H20N4O2 | 64,88 | 6,39 | 10,13 | 20,84 | ||||
| 52,96 | 4,44 | 12,35 | 20,62 | ||||||
| 95 | C15H17ClN2O | 53,05 | 4,71 | 12,20 | |||||
| 64,86 | 6,56 | 16,22 | |||||||
| 190 | C15H15N3Cl2O2 | 64,99 | 6,80 | 16,31 | |||||
| 157 | C14H17N3O2 | ||||||||
I II III IV V Vl
Nr. Bcnzochinonimin Menge Na2S2O4 ■ 2 H2O NaOH Temp. Äthanol
Name (g) (g) in (ml) ("C) (ml)
1 N-[-(4'->Hydroxyäthylamino-3'-methyl)- 3,09 3
phenyl]-2-methyl-5-acetylamino
2 N-[-(4'-Acetylaminoäthylamino-3'-methoxy)- 1 3
phenyI]-2,6-dimethyI-3-amino
3 N-[-(4'-Mesylaminoäthylamino-3'-chlor)-phenyl]- 1 3
2-methy]-5-acetylamino
4 N-[-(4'-Äthylamino-2'-methyl)-phenyl]-3-ureido 1 4
5 N-[-(4'-M&sylaminoäthylamino-3'-methyl)- 1 3
phenyl]-2,6-dimethyl-3-acetylamino
6 N-[-(4'-Äthylamino-3'-methyl)-phenyl]- 1 6 2,6-dimethyl-3-amino
7 N-[-(4'-Äthylamino)-phenyl]-2-methyl- 1 5 5-carbam.Ylmethylamino
8 N-[-(4'-Äthylamino)-phenyl]-2-methyl- 1 6 5-acetylamino
9 N-[-(4'-Methylamino)-phenyl]-2,6-dimethyI- 1 3
3-acetylamino
10 N-[-(4'-Methylamino-3'-methoxy)-phenyl]- 1 3
2,6-dimethyl
II N-[-(4'-jS-Hydroxyäthylamino-3'-chlor)-phenyl]- 1 3
S-chlor-o-acetylamino
12 N-[-(4'-Äthyiamino-3'-chlor)-phenyl]-2-methyl- 1 3
5-acetylamino
13 N-[-(4'-j8-Hydroxyäthylamino-3'-methoxy)- 1 3
phenyl]-2,6-dimethyl-5-acetyIamino
14 N-[-(4'-Butylamino-3'-chlor)-phenyl]-3-acetyl- 1 4
amino
15 N-l-^'-jS-AcetylaminoäthylarninoO'-chlor)- 5,2 10
phenyl]-3-meihoxy
16 N-f-(4'-Äthylamino-3'-methyl)-phenyl]- 3,27 6 2-methoxy-5-acetylamino
17 N-[-(4'-Methylamino-3'-methoxy)-phenyl]- 3,43 8 2-methyl-5-carbäthoxyamino
18 N-[-(4'-Methylamino-2'-chlor)-phenyl]-2-methyl- 3,2 6
5-jff-hydroxy-äthylamino
19 N-[-(4'-Methylamino)-phenyl]-2-methyl-5-amino 33 80
20 N-[-(4'-Methylamino-2'-chlor)-phenyl]-2,6-di- 39,8 70 methyl-3-acetylamino
21 N-[-(4'-Methylamino-2'-methoxy)-phenyl]-2,6- 22 40 dimethyl-3-acetylamino
48 N-[-(4'-Methylamino-2'-chlor)-phenyl]-2-chlor- 3 10 5-acetylamino-monohydrat
49 N-[-(4'-Methylamino)-phenyl]-2-methoxy- 4,12 9 90 5-am i no-monohy drat
| 80 | 30 | 6 | 12 |
| 33 | 20 | 6 | |
| 33 | 20 | 10 | |
| 35 | 25 | 6 | 15 |
| 33 | 15 | 15 | |
| 50 | 40 | 12 | |
| 50 | 25 | ||
| 50 | 25 | ||
| 33 | 20 | 6 | |
| 33 | 30 | 6 | |
| 33 | 15 | 10 | |
| 33 | 25 | 6 | 25 |
| 33 | 20 | 10 | 20 |
| 80 | 25 | 35 | |
| 100 | 15 | 20 | |
| 60 | 20 | 200 | |
| 80 | 10 | 250 | |
| 60 | 25 | 150 | |
| 800 | 25 | 20 | |
| 720 | 20 | ||
| 400 | 15 | ||
| 120 | 5 | ||
19
| Tabelle | IO O |
A12 | j | A15 | II | % | III | /LSS 19(6) | % | IV | % | V | ml | konz. | VI | -'. (■·■*>■ ■■-■-,, ■ ■ '·?,-■ |
VIII | i | to |
| I | 1 | 0,05 | A dj u vans | \ ÄDTA (7) | 5 | Lösungsmittel | 5 | 100 | 6% | pH | VlI | Färbung | |||||||
| Beisp. | Farbstofl | 0,35 | Art | 10 | Art | 100 | 6% | Haare | |||||||||||
| Nr. | 5eisp. | 0,27 | AL 10,5 OE (1) | 5 | Butylglykol | 5,6 | hellblau-permuttfarben | - | |||||||||||
| Al | A16 | 8 | CMC (2) | 5 | 25 | 6% | 10 | D(a) | hellmalven-perlmuttfarben | O\ | |||||||||
| A2 | A13 | 12 | 0,1 | (NP 4 OE (3) | AL 10,5 OE (1) | 10 | Oxidationsmittel | 100 | 1% | D(a) | leicht rosa-aschbeige | VO | |||||||
| A3 | A14 | 6 | 0,05 | \ NP 9 OE (3) | 40 | Art | 30 | 6% | 6 | ||||||||||
| 0,60 | EMDE (4) | 20 | H2O2 | 8 | B95 (b) | hellblau perlmuttfarben | |||||||||||||
| A4 | 9 | 0,40 | 10 | Isopropanol | H2O2 | 35 | 6% | 8 | D(a) | perlmutt-glycinenfarben | |||||||||
| A5 | 14 | 0,2 | DC (5) | 20 | Äthanol | 100 | 10% | 11 | D(a) | intensiv violettfarben | |||||||||
| A6 | 2 | 0,03 | DC (5) | 5 | H2O2 | 25 | 6% | 10,5 | D(a) | sehr leuchtend malvenfarben | |||||||||
| A7 | 3 | 0,07 | AL 10,5 OE (1) | 3,5 | 30 | PSA | 50 | 6% | 6,1 | D(a) | sehr leuchtend smaragdgrün | ||||||||
| A8 | 4 | 0,1 | AL 10,5 OE (1) | 20 | H2O2 | 50 | 6% | 6,5 | D(a) | sehr hellblau-silbrig | |||||||||
| A9 | 5 | CMC (2) | 0,2 | Isopropanol | 8,6 | D(a) | vergißmeinnichtblau-perlmuttfarben | ||||||||||||
| AlO | 11 | 0,2 | / LSS 19 (6) | 5 | H2O2 | 50 | 6% | 9,2 | D(a) | sehr blaß-smaragdgrün | |||||||||
| All | 13 | \ ÄDTA (7) | PU | D(a) | |||||||||||||||
| OleyKO —CH2-CH)2OH | H2O2 | 9 | sehr leuchtend intensiv malvenfarben | ||||||||||||||||
| 7 | I | 5 | H2O2 | D(a) | |||||||||||||||
| CH2OH | H2O2 | ||||||||||||||||||
| 0,41 | 0IeYKO-CH2-CH)4OH | 35 | 100 | 10% | |||||||||||||||
| 0,20 |
I
CH2OH |
20 | H2O2 | 60 | 6% | ||||||||||||||
| 0,06 | 0,2 | Äthanol | 9 | hellgrau blausilbrig | |||||||||||||||
| 1 | 0,05 | 9,8 | D(a) | aschbeige | |||||||||||||||
| 11 | 0,12 | B95 (b) | |||||||||||||||||
| Cl | 0,25 | ||||||||||||||||||
| C2 | 0,10 | 5 | 5 | PU | |||||||||||||||
| C3 | 0,12 | H2O2 | |||||||||||||||||
| C4 | 0,04 | Butylglykol | 8 | hellkupfer-kastanienfarben | |||||||||||||||
| 7 | 0,05 | D(a) | |||||||||||||||||
| C5 | 3 | 10 | 100 | 6% | |||||||||||||||
| C6 | |||||||||||||||||||
| ■ C7 | 12 | silbrig lavendelblau | |||||||||||||||||
| 9 | B 95 (b) | ||||||||||||||||||
| H2O2 |
| II | % | 111 | % | IV | % | V | ml | konz. | g | 6% | g | 6% | VI | VlI | Jm | VIII | to | I | |
| 0,3 | Adjuvans | 5 | Lösungsmittel | 5 | pH | Haare | Färbung | ||||||||||||
| Forlsetzung | 2 | Art | 20 | Art | O | ||||||||||||||
| I | AL 10,5 OE(I) | 0,2 | Butylglykol | 7,5 | D(a) | purpur-violett | |||||||||||||
| Ik'isp. | I'urbstolT | 0,2 | /LSS 19(6) | 3,7 | 7,4 | 30 | 6% | 6% | 10,6 | D(a) | himmelblau | ||||||||
| Nr. | Beisp. | \ ÄDTA (7) | 5,5 | 6% | VO | ||||||||||||||
| A17 | 29 | 1 | /AO 2 OE (8) | 2,25 | Propylen- | 25 | 60 | 6% | 9,5 | D(a) | hellgrau-blausilbrig | ||||||||
| A18 | 32 | 1 | \ AO 4 OE (8) | 5 | glykol | 5 | Oxidationsmittel | ||||||||||||
| 3 | AcP (9) | 4,25 | Äthanol | 15 | Art | 25 | 6% | 10 | D(a) | äußerst kräftig blauviolett | |||||||||
| A19 | 20 | 1 | AL 10,5OE(I) | 20 | Butylglykol | 40 | 6% | 8 | D(a) | silbrig Vergißmeinnichtfarben | |||||||||
| CMC (2) | 0,2 | Äthanol | 10,5 | B95 (b) | purpurfarben | ||||||||||||||
| A20 | 34 | 3 | LSS 19 (6) | 4,5 | 10 | 10,5 | D(a) | silbrig-grau-malvenfarben | |||||||||||
| A21 | 37 | 2 | ÄDTA (7) | 8 | 20 | H2O2 | 20 | 6% | |||||||||||
| A22 | 28 | 1,2 | CMC (2) | 3,70 | Äthanol | 7,4 | 1 | 5,5 | B95 (b) | intensiv ultramarineblau | |||||||||
| A23 | 40 | DC (5) | 5,50 | Äthanol | H2O2 | 10 | D(a) | sehr leuchtend königsblau | |||||||||||
| 1,5 | / AO 2 OE (8) | 5 | Propylen- | 10,5 | B95 (b) | violett | |||||||||||||
| A24 | 31 | 2,5 | \ AO 4 OE (8) | 16 | glykol | 20 | H2O2 | ||||||||||||
| μ A25 | 23 | AL 10,5 OE(I) | 16 | H2O2 | 6,5 | D(a) | silbrig-blaßmalvenfarben | ||||||||||||
| A26 | 19 | 0,5 | /NP 4 OE (3) \ NP 9 OE (3) |
4 | Äthanol | 20 | 9,5 | D(a) | Grege-perlmuttfarben mit malvenfarbenen | ||||||||||
| 0,65 | CMC (2) | 20 | 25 | Reflexen | |||||||||||||||
| A27 | 39 | 0,65 | AL 10,5OE(I) | Äthanol | 20 | H2O2 | 25 | 8 | D(a) | sehr leuchtendes blau-violett | |||||||||
| A28 | 41 | 8 | PU | 8 | D(a) | türkisblau | |||||||||||||
| 3 | 8 | / Äthanol | 20 | 8,5 | D(a) | sehr hellsilbrig-malvenfarben | |||||||||||||
| A29 | 30 | 1,5 | DC (5) | 7,5 | \ EMDE (4) | 25 | 50 | ||||||||||||
| A30 | 21 | 0,55 | DC (5) | 3,7 | Äthanol | 7,4 | 50 | 11 | D(a) | sehr hell-silbrig türkisblau | |||||||||
| A31 | 38 | /AO 2OE (8) | 7,5 | Äthanol | 9 | B95 (b) | grau-beige veilchenfarben | ||||||||||||
| 1,5 | \ AO 4OE (8) | 5 | Propylen- | 9 | D(a) | purpurfarben | |||||||||||||
| A3 2 | 33 | 3 | LSA(IO) | 20 | glykol | H2O2 | 1 | ||||||||||||
| A33 | 46 | /LSS 19(6) | 0,2 | H2O2 | 8 | D(a) | azurblau | ||||||||||||
| A34 | 43 | 1 | \ ÄDTA (7) | 10 | 20 | 10 | D(a) | silbrig-hellgrau | |||||||||||
| 8 | |||||||||||||||||||
| A35 | 24 | / Äthanol | H2O2 | 9,5 | D(a) | parma-veilchenfarben | |||||||||||||
| A36 | 22 | \ EMDE (4) | H2O2 | ||||||||||||||||
| A3 7 | 44 | ||||||||||||||||||
| PC | |||||||||||||||||||
| H2O2 | |||||||||||||||||||
Fortsetzung
| 1 | II | III | IV | V | Vl | VlI | VIII |
| Beisp. | Farbstoff | Adjuvans | Lösungsmittel | Oxidationsmittel | pH | Haare | Färbung |
| Nr. | Beisp. % | Art | % Art % | Art ml konz. |
A38
A39 A40 A41
42 48 49
0,75
0,4
0,75
I NP 4OE (3) [NP 90E (3)
AcP (9) AcP (9) AL 10,5 OE (1)
15 Äthanol 25 H2O2 25 6% 9 D (a) malvenfarben
15
3,6 Äthanol 20 H2O2 60 6% 10,5 B95 (b) grauviolett
2,5 Äthanol 25 H2O2 60 6% 10 D (a) sehr leuchtend glycinenfarben
20 H2O2 50 6% 10,5 B95 (b) grau-malvenfarben
: (υ
(2)
(3)
j (4)
(5)
(6) (7) Cl C2 C3 C4 C5 C6 C7 (8) (9) (10)
B95
AL 10,5 OE ■■
CMC
NPXOE
EMDE
DC
PSA
PU
LSS
ÄDTA
AOXOE AcP
L. S.A.
entfärbte Haare;
95% naturweiße Haare;
mit 10,5 Mol Äthylenoxid oxyäthyienierter Laurylalkohol;
mit X Mol Äthylenoxid oxyäthyleniertes Nonylphenol;
6-Hydroxyphenomorpholin;
2,4-Diaminoanisol-dihytlrochlorid;
p-Aminophenol;
3-Methoxy4,6-diamino-4'-hydroxydiphenylamin-dihydrochlorid;
2,6-Diamino-4-N,N-diäthylaminophenoltrihydrochlorid;
mit X Mol Äthylenoxid oxyäthyienierter Oleinalkohol;
■ Polymeres aus Acrylsäure (MG = 2 bis 3 Millionen); : Ammoniumlaurylsulfat.
ίο Ui
| Tabelle | IV | % | III | MG | Cps | % | IV | % | V | VI | VII |
| I | Gew. | Polymeres | Alkohol | pH | Haare | Färbung | |||||
| Beispiel | II | 0,50 | Name | 160 000 | 3 | Name | 50 | ||||
| Nr. | Farbstoff | 0,40 | |||||||||
| Beispiel | 0,10 | PVP 30/AV 70 | Äthanol | 10,5 | B95 (b) | hellkastanienfarben-violett | |||||
| Bl | 0,20 | ||||||||||
| 0,53 | 40 000 | 2 | 25 | ||||||||
| 0,05 | 160 000 | 2 | 40 | ||||||||
| PVP | Isopropanol | 9,7 | D(a) | intensiv violett | |||||||
| B2 | 0,07 | PVP 30/AV 70 | 45 000-50 000 | 1 | Äthanol | 40 | 9,5 | D(a) | sehr leuchtendes perlmuttfarbenes | ||
| B3 | 2 | 0,22 | blau | ||||||||
| 12 | 0,22 | AV 90/AC 10 | Äthanol | 10 | B95 (b) | beige-rose | |||||
| B4 | C8 | 0,09 | |||||||||
| C9 | 0,15 | 45 000-50 000 | 2 | 50 | |||||||
| 12 | 0,60 | 40 000 | 2 | 25 | |||||||
| 10 | 0,45 | AV 90/AC 10 | 100 000 | 2 | Äthanol | 20 | 10 | D(a) | perlmutt-malvenfarben | ||
| B5 | 0,25 | PVP | 45 000-50 000 | 1 | Isopropanol | 36 | 7 | D(a) | sehr leuchtendes immergrünfarben | ||
| B6 | 0,40 | Gafquat 734 | 3,3*) bis 4 | 2 | Isopropanol | 35 | 7 | D(a) | hellblau-türkis | ||
| B7 | 0,40 | AV 90/AC 10 | 3,3 bis 4 | 2 | Äthanol | 35 | 6,5 | D(a) | silbrig glycinenfarben | ||
| B8 | 0,30 | PVP 60/AV 40 | 40 000 | 2 | Isopropanol | 25 | 4,5 | B(95)(b) | dunkelviolett | ||
| B9 | 0,30 | PVP 60/AV 40 | 4,5 | 2,5 | Isopropanol | 50 | 8 | D(a) | violett | ||
| BIO | 10 | 0,25 | PVP | 160 000 | 2 | Isopropanol | 40 | 8 | D(a) | sehr leuchtend hellmalvenfarben | |
| BIl | 4 | 0,40 | AV 80,5/SA 1.5/AHOA 4,5 | 0,962 | 1 | Äthanol | 45 | 7,5 | D(a) | lachsfarben | |
| B12 | ClO | 0,3 | PVP 30/AV 70 | 3,5 | 2 | Äthanol | 35 | 4 | D(a) | silbrighellgrau-malvenfarben | |
| B13 | C9 | Gantrez ES 435 | Äthanol | 9 | D(a) | perlmutt-parmaveilchenfarben | |||||
| B14 | 15 | PVP 60/AV 40 | Isopropanol | 7 | D(a) | helles perlmuttfarbenes Grege mit | |||||
| B15 | 16 | ||||||||||
| 17 | |||||||||||
| 25 | |||||||||||
| 26 | |||||||||||
| 27 | |||||||||||
| 35 | |||||||||||
| 45 | |||||||||||
| 36 | |||||||||||
| 18 | |||||||||||
| 47 | |||||||||||
O 1O
*) Viskosität In einer 5%igen Lösung in Äthanol für eine Temperatur von 250C bestimmt.
malvenfarbenen Reflexen
unter den Handelsbezeichnungen PVP/VA E 335 und PVP/VA S 630 durch die Firma General Aniline
and Film Corp. vertrieben;
10 PVP = Polyvinylpyrrolidon, unter der Handelsbezeichnung PVP K 30 durch die Fa. General Aniline and Film Corp. vertrieben;
AV 90 /AC 10 = Coheres
yj-
Gafquat 734 = quaternäres Copolymeres aus Polyvinylpyrrolidon, von der Fa. General Aniline and Film Corp. vertrieben;
{Vinylacetat 80,5%
|j 2o Gantrez ES 435 = Monobutylester des Copolymeren { }
Ί. von der Fa. General Aniline and Film Corp. vertrieben.
25
30
35
40
45
50
55
60
65 ί
24
Claims (2)
- Patentansprüche: 1. 4'-N-monosubstituierte Diphenylaminverbindungen der allgemeinen Formel (I)OHworinR1 und R4, die gleich oder verschieden sind, ein Wasserstoff- oder Halogenatom oder eine Q-Q-Alkyl-, C1-C6-AIkOXy-, Amino-, Q-Q-Alkylamino-, Q-Q-Hydroxyalkylamino-, Carbamyl-Q-Q,-alkylamino-, Acylamino-, Ureido- oder Q-Q-Alkoxycarbonylaminogruppe darstellen;R2 und R3, die gleich oder verschieden sind, ein Wasserstoff- oder Halogenatom oder eine C|—C6-Alkyl-, C1-C6-AIkOXy-, Acylamino- oder Ureidogruppe bedeuten;R5 und R6 ein Wasserstoff- oder Halogenatom oder eine C1 -C6-AIlCyI- oder C1 -Q-Alkoxygruppe darstellen, wobei Rs die T- oder 3'-Stellung besetzen kann und R5 die 5'- oder 6'-StelSung besetzen kann, unterder Bedingung, daß, wenn beide Reste einen von Wasserstoff verschiedenen Substituenten bedeuten, mindestens einer eine bezüglich der Gruppierung—NHR7 m-ständige Position besetzt; undR7 eine C1 -C6-Alkyl-, Amino-Q-Qj-alkyl-, C,-C6-Hydroxyalkyl-, Acylamino-C,-Chalky!-,Mesylamino-Ci-Qj-alkyl-, Carbamyl-Ci-Qj-alkyl-, Sulfo-C,-Q-alkyl-, Piperidino-C, -Q-alkyl-, Morpholino-C,-C6-alkyl-, Mono-C] -Q-alkylamino-C, -Q-alkyl- oder Di-Ci-Q-alkylamino-Cj -Q-alkylgruppe bedeutet, wobei die Acylgruppe jeweils 2 bis 7 Kohlenstoffatome aufweist,und deren Salze.
- 2. Verfahren zur Herstellung der Verbindungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man in an sich bekannter Weise ein Indoanilin der Formel (II)
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