DE2506682C2 - Vorrichtung zum Schneiden von Transformatorkernblechen - Google Patents

Vorrichtung zum Schneiden von Transformatorkernblechen

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DE2506682C2
DE2506682C2 DE19752506682 DE2506682A DE2506682C2 DE 2506682 C2 DE2506682 C2 DE 2506682C2 DE 19752506682 DE19752506682 DE 19752506682 DE 2506682 A DE2506682 A DE 2506682A DE 2506682 C2 DE2506682 C2 DE 2506682C2
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    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • B23D15/00Shearing machines or shearing devices cutting by blades which move parallel to themselves
    • B23D15/005Shearing machines or shearing devices cutting by blades which move parallel to themselves for bias cutting of webs or sheets
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D28/00Shaping by press-cutting; Perforating
    • B21D28/02Punching blanks or articles with or without obtaining scrap; Notching
    • B21D28/06Making more than one part out of the same blank; Scrapless working

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Schneiden von Transformatorkernblechen, die zu einen Transformatorkern bildenden Joch- und Schenkelpaketen mit diese verklammernden Überlappungsrändern geschichtet werden, aus einem Band, das von einer :5 Haspel über eine erste Vorschubeinrichtung zu einer Schwenkschnittschere läuft, hinter der eine zweite Vorschubeinrichtung und ggf. eine Geradschnittschere angeordnet sind.
Eine solche Vorrichtung ist aus der FR-PS 15 55 887 m bekannt, mit der jedoch nicht alle Bleche für einen dreischenkligen Transformatorkern in kontinuierlicher Folge stapelgerecht geschnitten werden können.
Bei einer aus der DE-OS 22 27 293 bekannten Vorrichtung sind zur Vermeidung einer Schwenk- j> schnittschere nicht weniger als vier fest eingebaute Scheren vorgesehen, um die Transformatorbleche lagenweise hintereinander zu schneiden. Es ist offensichtlich, daß diese bekannt«* Vorrichtung nur zum Schneiden von Blechen für relativ kleine Netztrafos ίο bestimmt sein kann, da sie zum Schneiden von Blechen für große Leistungstrafos mit einer Schenkellänge bis zu 5 m eine Länge von 30 m und mehr haben müßte.
Die Verwendung von Schwenkschnittscheren ist beispielsweise auch aus der US-PS 34 40 910 bekannt. ·»■) Die in dieser Patentschrift beschriebene Anlage eignet sich aber nicht zum Schneiden von Trafoblechen, und zwar der Joch- und Schenkelbleche, Lage für Lage hintereinander.
Eine solche Maschine zeigt allerdings die US-PS so 32 12 380. Hierbei wird aber eine Vorschubeinrichtung verwendet, die zwischen einstellbaren Anschlägen hin und her hydraulisch bewegt wird und eine Klemmvorrichtung zum Mitnehmen des Blechbandes aufweist. Solche Klemmvorrichtungen sind jedoch nachteilig, weil durch sie die empfindliche dielektrische Beschichtung der Trafobleche beschädigt werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Gattung so weiterzubilden, daß neben den trapezförmigen Blechen w> für die Seitenschenkelpakete auch die parallelogram»!- förmigen Bleche für die Mittelschenkelpakete zu schneiden sind, wobei ein kontinuierlicher Übergang von der einen Blechform zu der anderen Blechform möglich sein soll. 'v">
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die erste Vorschubeinrichtung auch als Rückzugseinrichtung ausgebildet ist und daß die Schwenkschnitt schere einen wahlweise einschaltbaren, einen halben Schnitthub bewirkenden Anschlag aufweist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Dabei zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht der Vorrichtung,
F i g. 2 eine Draufsicht der Vorrichtung nach F i g. 1,
F i g. 3 die Schnittfolge zum Schneiden von trapezförmigen Seitenschenkelblechen eines dreischsnkeligen Transformatorkerns,
F i g. 4 die Schnittfolge zu Schneiden von parallelogrammförmigen Mittelschenkelblechen mit schräg abgeschnittenen vorderen und hinteren Spitzen,
Fig.5 den Blechformwechsel von den Mittelschenkelblechen der F i g. 4 zu den Seitenschenkelblechen der F i g. 3 und
F i g. 6 die Schnittfolge zum Schneiden einer weiteren möglichen Art von Seitenschenkelblechen.
Bei der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Vorrichtung zum Schneiden von Transformatorblechen wird das Blechband 1 von einer Haspel 2 abgewickelt und läuft zunächst durch eine Schlaufengrube 3, in der bei Vorschubunterbrechungen während des Schneidens der Bleche das Blechband 1 aufgefangen werden kann. Zwischen der Schlaufengrube 3 und einer Schwenkschnittschere 4 befindet sich eine erste Vorschubeinrichtung 5, die reversierbar ist, worauf später noch eingegangen wird. In Förderrichtung 7 (siehe Pfeil in Fig. 2) vor der Schwenkschnittschere 4 ist eine Geradschnittschere 6 feststehend angeordnet; zwischen den beiden Scheren 4 und 6 befindet sich eine zweite Vorschubeinrichtung 8, und zwar möglichst nahe dem Schwenkpunkt der Schwenkschnittschere 4. Die eine Schwenkstellung der Schwenkschnittschere 4 ist in F i g. 2 in vollen Linien gezeichnet, während die andere, um 90° versetzte Schwenkstellung strichpunktiert angedeutet ist. An die Geradschnittschere 6 schließt sich ein Auslauftisch 8' an, der die abgeschnittenen Bleche z. B. einer Umlenkvorrichtung 9 zum kantengleichen Stapeln der Bleche auf Paletten 10 oder einer anderen Stapelvorrichtung zuführt. Unter der Schwenkschnittschert 4 befindet sich ein quer zur Förderrichtung 7 des Blechbandes 1 verlaufendes Förderband 11, das den Schnifischrott in einer Schrottgrube 12 fördert.
Alle Bewegungen der gesamten Anlage werden elektronisch programmgesteuert. Dazu gehört auch ein wahlweise umschaltbarer, nicht dargestellter Anschlag für die Schwenkschnittschere 4, der es ermöglicht, daß diese im Rahmen des Programms einen halben Schnitthub ausführt, die nachfolgend noch anhand der Fig. 3 bis 5 erläutert wird, auf die nunmehr Bezug genommen wird.
In Fig. 3 ist die Schnittfolge zum Schneiden von trapezförmigen Blechen für die Seitenschenkelpakete eines dreischenkeligen Transformatorkerns dargestellt. F i g. 3 besteht aus drei Teildarstellungen (a), (b) und (c), welche die einzelnen Schneidvorgänge zeigen. Gemäß (a) wird zunächst das Blechband 1 am Anfang angeschnitten, wobei die Schwenkschnittschere 4 sich in der einen Schwenkstellung, wie dargestellt, befindet. Das Bezugszeichen 4 wird in den Fi g. 3 bis 5 auch für den durch einen Marken Strich angedeuteten Schnitt verwendet. Das gleiche gilt für das Bezugszeichen 6 der Geradschnittschere 6, die jedoch bei der Schnittfolge nach F i g. 3 nicht in Tätigkeit tritt. Nach dem Schneidvorgang (a) wird das Blechband 1 um die programmäßig festgelegte und gesteuerte Länge eines Seitenschenkelbleches 13 bzw. 14 durch die erste Vorschubeinrichtung 5 weiterbefördert, woraufhin der
Schneidvorgang (b) ausgeführt wird. Das Seitenschenkelblech 13 ist entstanden. Zum Ausführen des nächsten Schnittes wird die Schwenkschnittschere 4 wieder in die erste Stellung, wie in (a), geschwenkt, und das Blech 14 wird abgeschnitten.
Das Schneiden dieser trapezförmigen Seitenschenkelbleche 13 und 14 auf die geschilderte Weise ist an sich nicht neu; es gehört jedoch zum Gesanuprogramm, bei dem auch der Übergang von einer Blechform in die andere im Rahmen des vollautomatischen Programms keine besonderen Vorkehrungen und manuellen Umstellungen erfordert.
Das Schneiden der Mittelschenkelbleche 15 ist in Fig.4 veranschaulicht. Wenn nicht mit den Mittelschenkelblechen 15 das Programm begonnen wird bzw. diese nicht als erste nach Auflegen eines neuen Blechbandes 1 geschnitten werden sollen, und zwar mit dem Schneidvorgang (a), dann geht der Übergang vom trapezförmigen Seitenschenkelblech 14 zum parallelogrammförmigen Mittelschenkelblech 15 so vor sich, daß die erste, reversierbare Vorschubeinrichtung das Blechband 1 um das Maß χ zurückzieht und durch die Schere 4 nach Umschwenken, das gleichzeitig mit dem Zurückziehen des Blechbandes 1 geschehen kann, die vordere Spitze 16 des Blechbandes 1 [siehe Schneidvorgang (b)] abgeschnitten wird. Die Spitze 16 wird als Schrott durch das Förderband 11 (F i g. 1 und 2) in die Schrottgrube 12 befördert.
Daraufhin erfolgt wieder ein Vorschub des Blechbandes 1 um die vorbestimmte Länge des Mittelschenkelbleches 15 plus x. Die Schwenkschnittschere 4 ist inzwischen wieder in ihre andere Schwenkstelluig zurückgekehrt und schneidet jetzt, da das Band 1 stillsteht, das nächste Blech 15 ab, das jedoch noch ein spitzes hinteres Ende aufweist [siehe Schneidvorgang (c)]. Um auch diese hintere Spitze 17 und gleichzeitig nach erneutem Umschwenken der Schwenkschnittschere 4 auch die vordere Spitze 16 des nächsten Bleches 15 abzuschneiden, wird durch die erste, reversierbare Vorschubeinrichtung 5 das Blechband 1 um das Maß * zurückgezogen, gleichzeitig das Blech 15 um das gleiche Maß χ durch die zweite Vorschubeinrichtung 8 vorgezogen, so daß die Schwenkschnittschere 4 mit einem vollen Schnitthub [Schneidvorgang (d)] die Spitzen 16 und 17 gleichzeitig abschneidet. Die nächsten Schneidvorgänge (b), (c), (d) werden dann ebenso durchgeführt. Die vorgesehenen Schnitte sind am Blechband 1 strichpunktiert angedeutet.
F i g. 5 zeigt den Übergang innerhalb des Gesamtprogramms mit Mittelschenkelblech 15 zu den Seiienschenkelblechen 13 und 14 nach F i g. 3. Beim Schneidvorgang (a) wird das letzte Mittelschenkelblech 15 dieser Folge abgeschnitten. Um nun die hintere Spitze 17 des letzten Mittelschenkelbleches 15, aber nicht eine weitere vordere Spitze 16 gleichzeitig vom Blechband 1 abzuschneiden, wird folgendermaßen verfahren: Die Schwenkschnittschere 4 wird in die andere Schwenkstellung gebracht, das abgeschnittene Blech 15 wird durch die zweite Vorschubeinrichtung 8 um das Maß χ vorgezogen, das Blechband 1 wird durch die erste Vorschubeinrichtung 5 um ein größeres Maß y zurückgezogen, und der vorerwähnte Anschlag der Schwenkschnittschere 4 wird eingeschaltet, so daß diese nur einen halben Schnitthub ausführt und somit nur die hintere Spitze 17 abschneidet Das größere Maß y dient zur Sicherheit, damit die Schwenkschnittschere 4 bei Durchführung des halben Schnitthubes in keinem Faile die schräge vordere Schnittkante des Blechbandes 1 berührt. Zum Abschneiden des nächsten, in dieser Folge ersten Seitenschenkelbleches 13, wird das Blechband 1 um die mittlere Länge plus y vorgeschoben. Es folgt der
'5 Schneidvorgang (b) nach Fig. 3. Die Schwenkschnittschere 4 bleibt hierbei in ihrer vorherigen Schwenkstellung, macht aber wieder einen vollen Schnitthub, da der Anschlag wieder ausgeschaltet, d. h. aus der Bewegungsbahn des Obermesserträgers (nicht besonders darge- stellt) herausgenommen worden ist.
Bekanntlich werden Blechpakete (Schenkel- und Jochpakete) eines Transformatorkerns so aufeinandergeschichtet, daß sie sich mit entsprechenden Randstreifen bzw. Rändern überlappen, derart, daß die Stoßfugen abwechselnd versetzt sind, so daß die Schenkel- und Jochpakete an den Stoßstellen miteinander verklammert sind. Das hat bei bestimmten Transfoi matorkernen zur Folge, daß die scharfen Spitzen der Seitenschenkelbleche 13 und 14 vorstehen, was oft nicht erwünscht
J0 ist. Es ist aber im Rahmen des beschriebenen Verfahrens und mit der beschriebenen Vorrichtung möglich, diese sonst vorstehenden Spitzen abzuschneiden. Dazu ist die zweite, fest eingebaute Geradschnittschere 6 vorgesehen, die im Bedarfsfall in Tätigkeit gesetzt wird.
y> F i g. 6 zeigt die Schnittfolge für ein solches Seitenschenkelblech 18 oder 19. Beim Anfang eines Blechbandes 1 wird zunächst mit der Schwenkschnittschere 4 ein schräger Anschnitt durchgeführt, und zwar als Schneidvorgang (a) in Fig. 6. Dann wird als Schneidvorgang (b) die beim fertigen Transformatorkern sonst vorstehende kleine Spitze 20 durch die Geradschnittschere 6 abgeschnitten. Das Blechband 1 wird weitertransportiert, wobei die Schwenkschnittschere 4 inzwischen umgeschwenkt wurde, um nunmehr
1"> mit Schneidvorgang (c) das Seitenschenkelblech 19 schräg abzuschneiden. Dann folgt der nächste Vorschub, um die kleine Spitze 20 des nächsten Seitenschenkelbleches 18 abzuschneiden. Dies ist der Schneidvorgang (d) in Fig. 6. Daraufhin wird das Seitenschenkelblech 18
>° nach entsprechendem Vorschub desselben und Schwenken der Schwenkschnittschere 4 abgeschnitten. Dies ist als Schneidvorgang (e) in F i g. 6 dargestellt.
Alle Schneidvorgänge und Vorschübe werden, wie bereits erwähnt, vollautomatisch, programmgesteuert
>5 durchgeführt, wobei zur Festlegung und Überwachung der jeweiligen Stellung des Blechbandes 1 berührungslose Kontakte (nicht dargestellt) verwendet werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Vorrichtung zum Schneiden von Transformatorkernblechen, die zu einen Transformatorkern bildenden Joch- und Schenkelpaketen mit diese verklammernden Überlappungsrändern geschichtet werden, aus einem Band, das von einer Haspel über eine erste Vorschubeinrichtung zu einer Schwenkschnittschere läuft, hinter der eine zweite Vorschubeinrichtung und ggf. eine Geradschnittschere an- iu geordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Vorschubeinrichtung (5) auch als Rückzugseinrichtung ausgebildet ist und daß die Schwenkschnittschere (4) einen wahlweise einschaltbaren, einen halben Schnitthub bewirkenden Anschlag aufweist.
DE19752506682 1975-02-17 1975-02-17 Vorrichtung zum Schneiden von Transformatorkernblechen Expired DE2506682C2 (de)

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GB502776A GB1532841A (en) 1975-02-17 1976-02-09 Method and apparatus for the cutting of transformer core laminations
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