DE250565C - - Google Patents

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DE250565C
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roller
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pulley
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D89/00Sole-levelling machines with rolls

Landscapes

  • Cleaning By Liquid Or Steam (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
V. St. A.
Die Erfindung betrifft Maschinen zur Bearbeitung von Schuhwerk und besonders Maschinen zum Glätten oder Gestalten von Schuhsohlen.
Maschinen dieser Gattung sind in der Regel mit einer Rolle ausgerüstet, die das Gestalten und Fertigmachen der Sohle bewirkt. Es ist wünschenswert, diese Rolle in gereinigtem Zustande zu erhalten und derselben
ίο eine Flüssigkeit zuzuführen, die einerseits zum Fertigmachen der Sohle beiträgt und andererseits das Reinigen der Rolle erleichtert. Ein wichtiges Merkmal der Erfindung besteht nun darin, daß die Maschine mit einem aus aufsaugefähigem Stoffe bestehenden Reinigungskissen versehen ist, welches stets mit der Rolle in inniger Berührung verbleibt und sowohl das Reinigen der Rolle als auch das Zuführen einer zum Fertigmachen des Werk-Stückes dienenden Flüssigkeit bewirkt.
Da die das Werkstück bearbeitende Rolle in der Regel über das Werkstück wandert, ist der Flüssigkeitsbehälter zweckmäßig an dem mit der Rolle bewegbaren Träger angeordnet.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung beispielsweise an einer Maschine zum Gestalten und Fertigmachen von Schuhsohlen dargestellt, es ist jedoch klar, daß die Erfindung auch anderweitig Anwendung finden kann.
Fig. ι ist eine Vorderansicht, teilweise im Schnitt, und Fig. 2 ist ein Schaubild der Maschine.
An dem oberen Ende des" Maschinengestelles ι ist ein Schuhträger 3 beliebiger Bau
art angebracht. Die bei 7 und 9 in der Basis des Maschinengestelles gelagerte Antriebswelle 5 ist mit einer losen Riemenscheibe 13 und mit einer festen Riemenscheibe 11 versehen. Der Riemenrücker 15 ist an einer im Maschinengestell verschiebbaren Stange 75 angebracht. Eine die Stange 75 umgebende Schraubenfeder 17 stützt sich einerseits gegen einen seitlichen Stift der Stange 75 und andererseits gegen eine Konsole 1J1] und sucht den Riemenrücker 15 für gewöhnlich in derjenigen Lage zu halten, in der der Riemen auf der festen Riemenscheibe 11 aufliegt.
Die Glättrolle 19 ist drehbar an einem Rahmen 21 angeordnet und mit Handgriffen 23, 25 versehen, so daß der Arbeiter die Rolle mit den zu bearbeitenden Teilen des Schuhes in Berührung bringen kann. Der Rahmen 21 trägt ein aus einem aufsaugefähigen Stoffe, z. B. Filz, bestehendes Reinigungskissen 31. Das Kissen 31 ist entsprechend der Gestalt der Rolle 19 ausgebildet und liegt dicht an der letzteren an, so daß das Kissen 31 die Rolle 19 während der Bearbeitung des Schuhes gründlich reinigt. Der Rahmen 21 trägt auch einen Behälter 27, der dem Kissen 31 eine geeignete Flüssigkeit zuführt, so daß der Umfang der sich drehenden Glättrolle angefeuchtet wird. Hierdurch wird das Reinigen der Rolle erleichtert, und außerdem wird ein besseres Fertigmachen der Sohle erzielt.
Die Glättrolle ist an einer im Rahmen 21 drehbar gelagerten Welle 33 befestigt. An einem Ende der die Glättrolle tragenden
Welle 33 ist ein Kegelrad 35 angebracht, das mit einem auf einer Welle 43 sitzenden Kegelrad 37 in Eingriff steht. Die Welle 43 wird von dem Gehäuse 40 des Kegelgetriebes getragen. Die Nabe des Kegelrades 35 ist durch einen Schlitz des Gehäuses 40 hindurchgeführt, der gleichlaufend zur Ebene ist, in der das Kegelrad 37 angeordnet ist. Dieser Schlitz ermöglicht Schwingbewegungen der Rolle 19 um die Welle 43 als Mittelpunkt, so daß die Rolle entsprechend der seitlichen Krümmung der Schuhsohle in die erforderlichen Arbeitsstellungen gebracht werden kann. An dem Gehäuse 40 ist ein muffenartiger Fortsatz 41 angebracht, der dem oberen Glied 45 einer teleskopartig ausgebildeten Welle als Lagerung dient. An dem oberen Ende des Gliedes 45 ist ein in dem Gehäuse. 40 untergebrachtes Kegelrad 39 angebracht, welches mit der A^erzahnung des Rades 37 in Eingriff steht. Das Glied 45 wird durch die Nabe des Kegelrades 39 und durch einen an dem Glied 45 befestigten Bund 49 in seiner Lage gehalten. Das untere Glied 47 der teleskopartig ausgebildeten Welle dreht sich in einem muffenartigen Fortsatz des oberen Teiles 61 eines ein Schneckengetriebe aufnehmenden Gehäuses. An dem unteren Ende des Gliedes 47 ist ein Schneckenrad 51 angebracht, das mit einer auf der WTelle 55 drehbaren Schnecke 53 in Eingriff steht. Die Welle 55 ist in dem unteren Teil 59 des Gehäuses angeordnet. Der obere Teil 61 des genannten Gehäuses kann Um die Welle 55 herumgeschwungen werden, während der untere Gehäuseteil 59 lose drehbar auf der Antriebswelle 5 sitzt. Es ist zu erkennen, daß die Wellen 45, 47 und die Rolle 19 in einer senkrecht zur Schuhsohle stehenden Ebene geschwungen werden können. Die Rolle kann demnach in der Längsrichtung des Schuhbodens bewegt werden; sie kann aber auch in einer Ebene geschwungen werden, die quer zur Ebene der erstgenannten Bewegung steht, so daß sie mit Bezug auf den Schuh seitlich verschoben wird.
An einer Konsole 63 des Maschinengestelles ist ein Winkelhebel angeordnet, an dessen oberem Arm 65 der Träger 68 des Rahmens 21 angebracht ist. Der untere Arm 67 des genannten Winkelhebels trifft mit einem Arm 69 eines zweiten, bei 73 an dem Maschinengestell drehbaren Winkelhebels zusammen. Der Winkelhebelarm 71 ist drehbar mit der den Riemenrücker 15 tragenden Stang'e 75 verbunden.
Wenn die Rolle 19 auf dem Träger 68 aufliegt, so wird der Riemenrücker 15 durch das Eigengewicht der Rolle und der benachbarten Teile derselben, unter Überwindung der Spannung" der Feder 17, in derjenigen Lage gehalten, in der der Riemen auf der losen Riemenscheibe 13 aufliegt. Wird jedoch die Rolle angehoben, so bewegt die Feder 17 den Riemenrücker 18 derart, daß der Riemen auf die feste Riemenscheibe 11 geschoben wird und die Rolle in Drehung versetzt. Der Arbeiter erfaßt die Handgriffe 23, 25 und bewegt die Rolle während des Arbeitsganges der Maschine über den Schuhboden. Die die Antriebswelle 5 und die teleskopartig ausgebildete Welle 45,47 verbindenden Getriebe ermöglichen Bewegungen der Rolle in der Längsrichtung und in der Querrichtung des Schuhbodens. Das die Welle 45, 47 und die Rolle verbindende Getriebe ermöglicht senkrechte Kippbewegungen oder seitliche Bewegungen der Rolle um die Wellen 43 und 45 als Mittelpunkte, so daß die Rolle unter allen Umständen in die erforderlichen Arbeitsstelhingen gebracht werden kann. Der Behälter 27, der das Reinigungskissen 31 mit einer Flüssigkeit speist, ist an dem beweglichen, die Rolle 19 tragenden Rahmen 21 angeordnet, so daß die mit verschiedenen Teilen des Schuhbodens in Berührung tretende Rolle stets in angefeuchtetem Zustande erhalten wird. In den bekannten Maschinen ist der Behälter an dem festen Teil des Maschinengestelles angeordnet, so daß,, es notwendig g0 war, eine Röhrenleitung anzubringen, die das Handhaben des Schuhes wesentlich erschwerte.

Claims (2)

P A T E N T - A N S P R Ü C H E :
1. Maschine mit einer Glättrolle zum Gestalten und Fertigmachen von Schuhsohlen, dadurch gekennzeichnet, daß die Glättrolle (19), ein aus aufsaugefähigem Stoffe bestehendes Kissen (31) und ein Flüssigkeitsbehälter (27) an einem gemeinsamen Träger (21) angebracht sind, der derart beweglich (um Achsen 5, 55, 43 und 45 .schwenkbar) angeordnet ist, daß tlie Glättrolle (19) mit allen Stellen der zu bearbeitenden Schuhsohlenlauffläche in Berührung gebracht (23, 25) werden kann.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Maschine für ge- no wohnlich durch das Eigengewicht der Rolle (19) im Ruhezustande erhalten wird, indem die Rolle den Riemenrücker (15) auf der losen Riemenscheibe (13) hält, und daß der Riemenrücker (15) selbsttätig (17) auf die feste Riemenscheibe (11) geschoben wird, wenn die Rolle in ihre wirksame Lage gelangt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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