DE250515C - - Google Patents

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DE250515C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D3/00Lasts
    • A43D3/08Devices for stretching special parts of shoes

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVI250515 -KLASSE 71 c. GRUPPE
HEINRICH DRESING in ELBERFELD.
Zusatz zum Patent 230214 vom 22. September 1909.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. Dezember 1911 ab. Längste Dauer: 21. September 1924.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine weitere Ausbildung des durch Patent 230214 geschützten Ballenerweiterers, dessen Neuheit darin besteht, daß die Schuhleistenhälften mit den Scherenarmen ein Stück bilden und gleich so ausgestaltet sind, daß sie sofort für die Schuhform passend sind, daß sie aber für verschiedene Sorten durch Auflage von entsprechenden Platten für die Zehen und die Ballen entsprechend eingerichtet werden können. Eine weitere Verbesserung hat das Gerät dahin erfahren, daß der Absatzspanner abnehmbar angeordnet ist, und daß Vorkehrungen getroffen sind, die eine sichere Lage der Schere auf ihrem Ständer bewirken.
Die Zeichnung veranschaulicht die Neuerung in den Fig. 1 und 2 in Seitenansicht und Draufsicht, während die Fig. 3 bis 5 Einzelheiten und die Fig. 6 bis 9 die Ballen- und Zehenplättchen vorstellen.
Es ist α das Gestell, auf welchem die beiden Scherenarme b, c um den Zapfen d drehbar angeordnet sind.
e ist ein Rädchen, das mittels der an den Scherenarmen angreifenden Schrauben die Bewegung der Arme bewirkt.
Wie aus Fig. 4 zu ersehen, ist das Scharnier der Arme für den einen Arm b gabelförmig ausgebildet, um den anderen Teil i zwischen sich aufzunehmen.
An dem Ständer α befinden sich die aufrechten Zapfen g, die zwischen die Arme greifen und ein Herumschlagen der Schere verhindern und somit die Lage des Gerätes sichern.
Die Leistenteile k, k1 bilden nun mit den Armen b, c ein Stück, sie sind nach aufwärts gekrümmt und besitzen an ihrer Oberfläche die Ballen- und Zehenform, so daß ein auf sie gelegter Stiefel eventuell schon auf ihnen bearbeitet werden kann; andernfalls können entsprechend der Größe der Stiefel besondere Zehenplättchen m, m1 sowie Ballenplättchen n, n1 für linke und rechte Leisten aufgelegt werden, wobei sie durch Zapfen 0 und Löcher/) ihre Verbindung mit den Leisten finden.
q ist das Fersenstück, das wiederum unter dem Einfluß der Spindel r steht, die ihrerseits in einer Mutter s gelagert ist. Diese Mutter ist nicht fest mit den Armen verbunden, sondern verschiebbar daran gehalten, so daß sie auch ebenfalls der Größe des Stiefels entsprechend eine Einstellung erfahren kann. Sie wird, da sie entsprechend der Dicke der Arme b, c ausgekerbt ist, auf diese einfach aufgeschoben.
Das vorbeschriebene Gerät bedingt eine wesentliche Verbesserung des im Hauptpatent beschriebenen.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Vorrichtung zum Spannen von Schuhwerk sowohl in der Längsrichtung als auch in der Breitenrichtung nach Patent 230214, dadurch gekennzeichnet, daß die mit den Zangenschenkeln fb, c) je ein Stück bildenden oder besonders aufgesetzten Leistenteile (k, k1) an ihrer Oberfläche der Fußform angepaßt sind und mit auswechselbaren Zehenplättchen fm, m1) und Ballenplättchen (n, n1) belegt werden können.
  2. 2. Vorrichtung zum Spannen von Schuhwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mutter fs) des das Fersenstück (q) spannenden Schraubenbolzens fr) abnehmbar und verstellbar auf den Zangenschenkeln angeordnet ist.
  3. 3. Vorrichtung zum Spannen von Schuhwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Zapfen fg) des Gestells (a) zwischen die Zangenschenkel eingreifen, so daß die Schwenkungen der Zangenschenkel fb, c) begrenzt sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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