DE301290C - - Google Patents

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DE301290C
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DE
Germany
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sole
footwear
work stand
support
heel
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DENDAT301290D
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Publication of DE301290C publication Critical patent/DE301290C/de
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D5/00Hand appliances or hand tools for making or repairing shoes, other than those covered by groups A43D15/00, A43D19/00, A43D95/00, A43D100/00, A43D117/00
    • A43D5/02Stands for making footwear

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 301290 KLASSE 71c. GRUPPE
Bei der Herstellung von Schuhwerk mit Ledersohlen erfordert diejenige Arbeit, durch die die Sohle mit dem Schaft verbunden wird, eine Läge des Schuhes oder Stiefels, in der die Sohle nach oben gekehrt ist. Dieselbe Arbeit bei Schuhwerk mit Holzsohlen kann nicht in derselben Lage des Schuhes oder Stiefels ausgeführt werden, weil der Schaft an der Sohle durch seitliches Annageln des ersteren
ίο an den Rand der "letzteren erfolgt. Der Schuh oder Stiefel muß daher so gehalten werden, daß die Arbeitsstelle in der Hauptsache nach oben gerichtet ist, die Sohle muß also; nach der Seite gerichtet sein, cL'.h. der Schuh oder Stiefel mehr oder minder liegen. Aus diesem Grunde ist es nicht möglich, für diese Arbeit die gebräuchlichen Arbeitsständer zu benutzen, weil diese den Leisten nur in der umgekehrten Lage, d. h. mit der Sohlenfläche nach oben zu tragen imstande sind. Es sind nun zwar auch schon Vorrichtungen zum Halten des Schuhes bekannt, bei denen der Leisten in einer senkrechten Ebene bewegbar ist und ■ sich mit der Sohlenfläche gegen ein Widerlager stützt. Bei diesen bekannten Vorrichtungen ist jedoch der Leisten selbst nicht drehbar angeordnet. ;
Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Ärbeitsständer, der für die Herstellung von Schuhwerk mit Holzsohlen den Leisten und den auf ihm sitzenden Schuh oder Stiefel in allen Lagen, die für die' Bearbeitung notwendig sind, d. h. mit der Sohle nach der Seite gerichtet, sicher festhält und stützt und dabei doch gestattet, ihn mit der größten Leichtigkeit aus der einen Arbeitslage in die andere zu bringen, so däß die Arbeit an allen Stellen ■·■■■■; des Umf anges des Sohlenrandes gleich gut und leicht ausgeführt werden kann.
Der neue Arbeitsständer ist auf der Zeich-. nung in der
Fig. ι in einer Vorderansicht, in der
Fig. 2 in einer Seitenansicht mit teilweisem Schnitt, und in der , j ,
Fig. 3 in einer Oberansicht dargestellt.
Fig. 4 ist eine Ansicht des den Schuh oder Stiefel stützenden Teiles der Vorrichtung in der Richtung des Pfeiles I (Fig. 2); gesehen. Wie bei den gewöhnlichen Arbeitsständern wird der Leisten 1 auf einen Drehzapfen 2 gesteckt und kann sich auf ihm nach allen Richtungen frei drehen. Dieser Zapf en 2; sitzt aber nicht unbeweglich-an einem festen Ständer, sondern er wird' von einem Arm 3 getragen, der durch ein Zwischenstück 4 gelenkig mit dem senkrechten Teils des Gestells des Arbeitsständers verbunden ist. Die Teile 2, 3 und 4 können daher alle möglichen Stellungen einnehmen, die die beiden Gelenke 6 und 7 gestatten, wie in der Fig. 2 durch die punktierte Lage 2', 3', 4' angedeutet ist. Um nun dem Leisten eine für die Arbeit feste Lage zu geben, ist ein Widerlagsbock 8 vorhanden, der mit dem senkrechten Teil 5 durch* ein Verbindungsstück 9 verbunden ist. Der Bock hat eine1 Fläche 10, gegen die sich'der Schuh oder Stiefel mit der Sohlenfläche stützt, wenn. die seitlichen Sohlenränder bearbeitet werden
sollen. Zur weiteren Unterstützung bei dieser Arbeit hat der Bock eine zur Mittelebene der Vorrichtung, d. h. zu derjenigen senkrechten Ebene, die durch die Achse des Zapfens 2 geht, symmetrisch liegende geschweifte Fläche 11, die in der Mitte einen Buckel 13 bildet und nach den Enden des Bockes 8 ansteigt, so daß der Sohlenrand des Schuhes, wie aus der Fig. 4 ersichtlich ist, immer an zwei Punkten, einmal auf dem Buckel bei 13, und ein: mal, je nach seiner Größe mehr oder minder weit von dem Buckel entfernt, auf der Fläche 11 anliegt. Durch den Arm 3 mit dem Zapfen. 2 einerseits und der Unterstützung der Holzsohle an ihrer Unterseite und an den zwei Punkten ihres Randes wird der Leisten mit dem darauf sitzenden Schuh unwandelbar fest unterstützt, so daß jede Arbeit (Zwicken oder Nageln) an den seitlichen Sohlenkanten sicher vorgenommen werden kann. Um auch den Schuh in Lagen zu unterstützen, bei denen er einmal mit dem Fersenteil und das andere Mal mit der Spitze nach oben gerichtet ist, ist ein mittlerer Ausschnitt 14 in dem Bockkörper 8 angebracht, dessen- Grundfläche ähnlich verläuft wie die Fläche 10 und zur Unterstützung der unteren Fläche der Sohlenspitze oder des Absatzes dient,, und dessen Seitenflächen 15 gegeneinander geneigt sind, so daß zwischen ihnen die Ränder des Absatzes oder der Sohlenspitze sicher gestützt sind., gleichgültig, welche Form und Größe diese beiden Sohlen teile haben.
Bei der Ausführung der Arbeiten würden aber die Gelenke 6 und 7 übermäßig stark beansprucht werden, wenn seitliche Kräfte, die unter allen Umständen auftreten, auf den Zapfen" 2 und den Arm 3 in der Richtung der Pfeile II, II (Fig. 1) wirken. Um dies zu verhindern, d. h.'um dem Arm 3 eine weitere seitliche Stützung zu geben, sind zwei Führungsleisten 16, 1.6 an dem Verbindungsstück 9 senkrecht befestigt, zwischen denen der Arm 3 . mit seinem entsprechend vierkantig gestalteten
Teil geführt ist. Dabei sind oberhalb und unterhalb der Bewegungsbahn des Armes 3 Stehbolzen 17, 18 angebracht, die die Führungsleisten 16 durchdringen und sowohl zwischen ihnen als auch außerhalb Muttern tragen, mit Hilfe derer der Abstand auf das genaueste geregelt werden kann. Auch eine etwaige Abnutzung der Führungsleisten nach längerem Gebrauch der Vorrichtung kann durch Verstellen der Muttern ausgeglichen werden.

Claims (6)

Patent-Ansprüche:
1. Arbeitsständer für die Herstellung von Schuhwerk mit Holzsohlen, bei welchem der Leisten an einem in senkrechter Ebene bewegbaren und von einer Schwinge getragenen Arm angeordnet und für die Lagerung der Schuhsohle ein Widerlagsbock vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Arm (3) in seiner Längsrichtung an dem Stirnende einen in an sich bekannter Weise in den Leisten eindringenden Drehzapfen (2) trägt.
2. Arbeitsständer für die Herstellung von Schuhwerk mit Holzsohlen, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerlagsbock (8) ; außer einer Fläche (10) für die Unterseite der Sohle eine gekrümmte Fläche (11) für die seitlichen Ränder der Sohle besitzt. . '
3. Arbeitsständer für die Herstellung von Schuhwerk mit Holzsohlen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Fläche (11) für. die Unterstützung der seitlichen Sohlenränder so gekrümmt ist, daß sich in der Mitte ein Buckel (13) befindet, auf den sich der Absatz legt, während die Fläche nach den Enden des Bockes (8) hin so ansteigt, daß der Sohlenrand auf zwei Punkten aufliegt.
4. Arbeitsständer für die Herstellung von Schuhwerk mit Holzsohlen nach Anspruch ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß für die Unterstützung des Stiefels in senkrechter Lage mit der Spitze oder der Ferse nach oben in dem Bock ein Ausschnitt (14) vorhanden ist, dessen Grundfläche für die Anlage der Sohlen- oder Absatzunterfläche und dessen gegeneinander geneigte Seitenflächen (15) für den Rand der Sohlenspitze und der Ferse als Auf- 9i lage dienen. -
5. Arbeitsständer für die Herstellung von Schuhwerk mit Hoksohleri nach Anspruch ι bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Stützung des den Drehzapfen tragenden Armes {3) gegen seitliche Kräfte zwei Führungsleisten (16) angebracht sind, zwischen denen der Arm geführt wird.
6. Arbeitsständer für die Herstellung von Schuhwerk mit Holzsohlen nach Ansprach 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Entfernung der Führungsleisten voneinander durch Stehbolzen (17, 18) gesichert wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen, '"
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DE (1) DE301290C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5268558A (en) * 1990-11-07 1993-12-07 France Telecom Temperature-controlled electronic circuit

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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