DE250454C - - Google Patents

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DE250454C
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feeding device
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feed
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DENDAT250454D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K5/00Feeding devices for stock or game ; Feeding wagons; Feeding stacks
    • A01K5/02Automatic devices
    • A01K5/0291Automatic devices with timing mechanisms, e.g. pet feeders

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Birds (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Feeding And Watering For Cattle Raising And Animal Husbandry (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vi 250454 KLASSE 45 h. GRUPPE
KUXMANN & CO. in BIELEFELD.
Selbsttätige Füttervorrichtung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. April 1911 ab.
Die Apparate, welche dem Vieh das Futter selbsttätig zu einer bestimmten Zeit und in einzelnen Teilmengen verabreichen, waren bisher in der Weise ausgebildet, daß das Futter in den Zellen einer Trommel sich befand, welche in Drehung versetzt wurde. Hierdurch wurden die einzelnen Zellen nacheinander geöffnet und ließen das Futter in die Krippe fallen. Der Antrieb solcher selbsttätigen Füttervorrichtungen
ίο erfolgt durch ein Uhrwerk oder durch ein Wasserrad. Auch sind Apparate bekannt, bei denen durch ein Uhrwerk einzelne feststehende Zellen der Reihe nach geöffnet werden. Bei anderen Vorrichtungen hängt an dem einen Schenkel eines Wagebalkens ein Wassergefäß, an dem anderen ein Futtergefäß. Durch Übergewicht auf der einen oder der anderen Seite infolge des Wasser- und Futterausflusses pendelt der Balken und öffnet durch diese Bewegung den Futterbehälter derart, daß ein Teil des Futters austritt.
Auch bei dem Gegenstand vorliegender Erfindung soll ein Tropfbehälter zur selbsttätigen Auslösung der einzelnen Futterbehälter benutzt werden. Das Neue ist darin zu sehen, daß in dem feststehenden Wasserbehälter ein Schwimmer angeordnet ist, der mit dem ausfließenden Wasser sinkt und hierbei seine Bewegung unmittelbar auf eine Schiene oder ein Zugorgan überträgt, welches die Sperrhebel der Zellenklappen am Futterbehälter nacheinander ausrückt. Die Neuerung bietet den Vorteil größter Einfachheit bei völliger Sicherheit in der verlangten Wirkung.
In der Zeichnung ist dieser Apparat in
Fig. ι in Seitenansicht und
Fig. 2 in Ansicht von oben dargestellt.
Fig. 3, 4 und 5 zeigen die Auslösevorrichtung des klappbaren Bodens.
Der nach unten hin kegelig zulaufende Wasserbehälter α steht in dem Holzkasten i und besitzt dicht über dem Boden einen Hahn, der mittels eines nicht dargestellten Uhrwerkes oder auch von Hand zu einer bestimmten Zeit geöffnet wird. In dem Wasserbehälter befindet sich ein Schwimmer d, der an einem über eine Scheibe I laufenden Gurt hängt. Die Welle j dieser Scheibe I ist horizontal in dem Kasten i gelagert und trägt eine zweite Scheibe k, von der ebenfalls ein Gurt, aber in entgegengesetzter Drehrichtung wie der Schwimmergurt, herabhängt. Am Ende dieses Gurtes ist das Gleitstück 0 befestigt, das in einer Nut am Futterbehälter b läuft und einen Zapfen m trägt, der bei seiner Auf- und Abbewegung die Hebel g und mit diesen die Zapfen η um einen Winkel von 90° dreht. Jeder Zapfen n, welcher in der Wand des Futterkastens b drehbar gelagert ist, besitzt an dem in dem Kasten liegenden Ende den Halbzapfen f, auf welchen sich, falls er die flache Seite nach oben kehrt, der drehbare Boden e legt, wie Fig. 1 und 4 zeigen. Wird jedoch mittels des Hebels g die flache Seite dieses Zapfens f senkrecht gestellt, so sinkt der Boden e mit Hilfe eines an ihm befindlichen Schlitzes an dem Zapfen f vorbei und fällt nach unten, die Kammer öffnend, wie Fig. 1 und 3 zeigen. Soll der Kasten b mit Futter gefüllt werden, so wird der Gurt über k abgenommen und der Kasten um die Scharniere c horizontal gelegt. Alsdann kann nach dem öffnen der Klappe r das Futter leicht eingeschüttet werden. Es sind jedoch vorher die Böden e zu schließen, das Gleitstück 0 in seine tiefste
Stellung zu bringen und die Hebel g so zu stellen, daß die Zapfen f die Böden e stützen. Die Gurte sind nun so bemessen, daß, wenn das Gleitstück ο sich unten befindet, der Schwimmer hoch steht, daß dieser also auf dem gefüllten Gefäße mit gespanntem Gurte schwimmt. Die Wirkungsweise des Apparates ist folgende: Zur Futterzeit wird von dem Uhrwerk oder' von Hand der Hahn des Wasserbehälters α geöffnet; das Wasser fließt dann langsam in die Krippe, und der Schwimmer sinkt. Dadurch wickelt sich der Gurt von der Scheibe I ab, diese und auch Scheibe k drehend, wodurch wiederum das Gleitstück ο gehoben wird. Mit dem Fallen des Wasserspiegels in a steigt also das Gleitstück 0 und dreht nach und nach mittels des Zapfens m die Hebel g derart, daß die Zapfen f die Böden e freigeben, womit die einzelnen Kammern von b geöffnet werden und das Futter in die Krippe fällt.
Damit nun aber der Schwimmer gleichmäßig sinkt, also die Fallhöhe des Wasserspiegels in der Zeiteinheit gleich groß bleibt, muß das Gefäß α nach unten hin enger werden, da mit dem Sinken des Wasserspiegels die in der Zeiteinheit ausfließende Wassermenge wegen der kleiner werdenden Druckhöhe abnimmt. Es muß also der Querschnitt des Behälters a mit der Ausflußmenge in gleichem Maße nach unten hin kleiner werden. Diese erforderliche Verjüngung läßt sich berechnen, und somit wird erreicht, daß die Futterzufuhr völlig gleichmäßig geschieht. Auch läßt sich durch Verstellen der Hahnöffnung die Geschwindigkeit dieser Futterzufuhr genau einstellen.

Claims (5)

Patent-Ansprüche:
1. Selbsttätige Füttervorrichtung mit Zellenkasten und Wassergefäß, dessen Auslauf durch ein Uhrwerk oder von Hand eingeleitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit dem Wasserspiegel sinkender Schwimmer die einzelnen Zellen des Futterkastens der Reihe nach öffnet.
2. Füttervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Wasserbehälter (α) nach unten hin sich derart verjüngt, daß beim Ausfließen des Wassers der Wasserspiegel gleichmäßig sinkt.
3. Füttervorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung des Schwimmers durch Riemen und Rollen (I, k) auf ein Gleitstück (0) übertragen wird, das beim Fortschreiten die um Zapfen drehbaren Böden der Futter-. kastenzellen mittels Hebel (g) nacheinander auslöst.
4. Füttervorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Böden (e). der Futterkastenzellen im geschlossenen Zustande auf den geraden Flächen der abgeflachten Drehzapfen (f) liegen, die zwecks Öffnung der Zellen um 90 ° gedreht werden, so daß sie durch die Schlitze der Bodenplatten hindurchtreten können.
5. Füttervorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Futterkasten (b) um Scharniere (c) drehbar und mit einer aufklappbaren Rückwand (r) versehen ist, um ihn nach dem Umlegen bequem füllen zu können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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