DE2504426C2 - Vorderbacken oder Fersenbacken einer auslösenden Skibindung - Google Patents
Vorderbacken oder Fersenbacken einer auslösenden SkibindungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Vorderbacken oder Fersenbacken einer auslösenden Skibindung mit einem
Sohlenniederhalter, der an dem auslösenden Backenkörper in vertikaler Richtung einstellbar und gegenüber
einem mit dem Backenkörper verbundenen Stützglied bewegbar angeordnet ist. sowie mit einem elastischen
Element zwischen dem Sohlenniederhalter und dem Stützglied, welches den vertikal eingestellten Sohlenniederhalter
nach unten vorspannt und eine relative vertikale Bewegung des Sohlenniederhalters gegenüber
dem Backenkörper nach oben zuläßt.
Wegen der unterschiedlichen Dicke der Sohlen und Absätze von Skistiefeln muß die Möglichkeit bestehen,
einen solchen Sohlenniederhalter der Höhe nach einzustellen.
Bei bekannten Skibindungen ist der Sohlcnhallcr mit
seinem Stützglied gelenkig verbunden, und zwar an einem Ende desselben, das von der Stelle, an der der
Skistiefel auf den Ski aufgesetzt wird, am weitesten entfernt ist Auch ist ein Höheneinstcllglicd vorgesehen,
das an dem Verbindtingsgelenk oder auch an einer anderen Stelle angeordnet ist und mittels dessen die
Stellung des Sohlenhahers durch Abstützung auf diesem bestimmt werden kann.
Diese bekannten Bindungen haben den Nachteil, daß
die Sohle und/oder der Absalztcil des Skistiefels auf die
ι Oberseite des Skis aufgedrückt wird, ohne daß der
Benutzer die Größe des Andruckes feststellen kann. Dabei kommt es häufig vor, daß beim Einsiellvorgang
des Sohlenhalters dessen Höhcneinstellglied über die
Stellung hinaus verstellt wird, die zur Beseitigung eines
< etwaigen Zwischenraumes zwischen dem Sohleiihalier
und der Sohle bzw. dem Absatzteil des Skistiefels geniigen würde.
In einem solchen Fall wird der Skistiefel übermäßig stark auf den Ski aufgepreßt und zwischen dem
) Skistiefel und dem Ski zwischen diesem und der Bindung
beim Auslösevorgang eine zu starke Reibung erzeugt,
die die Wirkungsweise der Bindung beeinträchtigt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen.
> durch die der Anpreßdruck des Sohlenhahers auf die
Schuhsohle und damit der Schuhsohle auf den Ski angezeigt wird, um die einwandfreie Wirkungsweise der
Sicherheitsbindung zu gewährleisten.
Bei der Lösung dieser Aufgabe gehl die Erfindung
1 davon aus. daß durch die französische PS 16 OJ 205 eine
.Sicherheitsbindung bekannt ist. bei der insbesondere am
vorderen Bindungsteil zwischen dem Sohlenhalter und seinem Stützglied am Backenkörper ein elastisches
Element angeordnet ist. das ein gewisses vertikales
' Spiel des Sohlenhahers zuläßt, wenn /.. B. Schnee
zwischen der Sohle des Skistiefels und der Skioberseite festklebt Das elastische Element ermöglicht dabei, daß
sieh der Sohlenhalter etwas anhebt wodurch vermieden
werden soll, daß der Skistiefel die Bindung und den Ski ungewöhnlich beansprucht und die Wirkungsweise der
"'cherheitsbindung beeinträchtigt wird. Die Bewegung
des Sohlenhalters nach oben wird hierbei dem Skifahrer jedoch nicht kenntlich gemacht Demgegenüber soll
gemäß der Erfindung eine bei der Höheneinstellung des
Sohlenhalters oder beim Anlegen der Bindung durch eingeklemmten Schnee ungewollt erfolgende übermäßige
vertikale Einspannung der Sohle und/oder das
Absatzteiles des Skistiefels deutlich angezeigt und aufgrund dieser Anzeige ermöglicht werden, daß der
Skifahrer die unrichtige Höheneinstellung des Sohlenhalters korrigiert
Einrichtungen zum Anzeigen von Einstellungen sind bei Skisicherheitsverbindungen an sich bekannt (DE-OS
21 07 376). Dabei wird die Auslösehärte einer Sicherheitsbindung
durch einen höhenverstellbaren Gewindestopfen verstellt, dessen Kopf Markierungen aufweist
Der uewindestopfen verändert durch Verdrehung und dadurch axiale Verschiebung in einem feststehenden
Teil die Federspannung und dadurch die Auslösehärte der Bindung. Die Einstellung der Federhärte ist durch
die Stellung von Markierungen auf dem Kopf des Gewindestopfens gegenüber einer Marke auf dem
festen Teil der Bindung erkennbar. Die Anpressung der Schuhsohle gegen den Ski durch Kenntlichmachung der
Stellung des Haltebackens gegenüber der Schuhsohle ist durch diese bekannte Anzeige der Auslösehärte einer
Bindung nicht angesprochen.
Die genannte Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruches genannten Merkmale
gelöst.
Besonders zweckmäßige Ausführungsformen der Erfindung werden in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Nachstehend sind mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung beschrieben.
Es zeigt
F i g. 1 einen vertikalen Längsschnitt durch einen Vorderbacken einer Skibindung gemäß der Erfindung;
F i g. 2, 3 und 4 vertikale Teil-Längsschnitte von drei anderen Ausführungsformen des Vorderbackens;
F i g. 5 einen vertikalen Teil-Längsschnitt eines Fersenbackens gemäß der Erfindung; und
F i g. 6 eine etwas abgeänderte Einzelheit zu F i g. 5.
Die in F i g. 1 gezeigte Vorderbacke weist einen hohlen Sockelzapfen 1 auf, der an einer an dem Ski
festschraubbaren Grundplatte 2 befestigt ist und einen aufrecht stehenden Drehzapfen für einen Backenkörper
3 des Vorderbackens bildet, der an dem Sockelzapfen 1 in einer zur Fläche des Skis parallelen Ebene
schwenkbar ist. Diese Schwenkbewegung des Backenkörpers 3 um den Sockelzapfen 1 ist nur gegen den
Widerstand einer elastischen Haltevorrichtung möglich. Bei der dargestellten Ausführungsform ist diese z. B.
durch eine in radialer Richtung zur Achse 5 des Sockelzapfens 1 geführte Kugel 4 gebildet, die von
außen her in eine öffnung 6 der Seitenwandung des hohlen Sockelzapfens eingreift und in diesem an der
Umfangsfläche eines Kegels 8 anliegt, der gleichachsig zur Achse 5 durch eine an ihm angreifende Feder 9 nach
oben belastet ist. Die Kugel 4 greift zugleich in eine etwa V-förmige Ausnehmung 7 der zylindrischen Lagerfläche
des Backenkörpers 3 ein. Die Spannung der Feder 9 und damit die Auslösekraft der Sicherheitsbindung kann
mittels einer Gewindespindel 10 geregelt werden, die mit ihrem Gewinde in ein unteres Widerlagerstück 11
eingreift, das die Feder zwischen sich und dem Kegel 8 zusammendrückt. Die Gewindespindel 10 ist an bzw. in
dem hohlen Sockelzapfen 1 drehbar angeordnet, aber durch einen auf diesem oben aufliegenden Anschlagring
12 an einer Längsbewegung gehindert.
Dieser Anschlagring 12 ist vorzugsweise mit einem äußeren Schneckengewinde versehen, das mit einem in dem Backenkörper 3 oder einem Element 14 desselben geführten Anzeigeorgan 13 in Eingriff ist Dieses ist von außen durch ein Fenster 15 des Backenkörpers 3 oder eines Deckels 16 desselben sichtbar und über ein vor
Dieser Anschlagring 12 ist vorzugsweise mit einem äußeren Schneckengewinde versehen, das mit einem in dem Backenkörper 3 oder einem Element 14 desselben geführten Anzeigeorgan 13 in Eingriff ist Dieses ist von außen durch ein Fenster 15 des Backenkörpers 3 oder eines Deckels 16 desselben sichtbar und über ein vor
ίο dem Schneckengewinde des Anschlagringes 12 angeordnetes
Profil verschiebbar. Das Anzeigeorgan 13 besteht vorzugsweise aus einem Band aus Kunststoff,
dessen eines Ende und eine Seite mit Einschnitten 13a versehen ist Diese bilden eine Verzahnung für das
Schneckengewinde unter Berücksichtigung der Krümmung, die dem Anzeigeorgan 13 durch seine in dem
Backenkörper 3 und/oder in dem Element 14 vorgesehene Führungsbahn übermittelt wird-
Eine Drehung der Gewindespindel 10 wird somit auf das Widerlagerstück 11 übertragen und verschiebt
dieses axial, wobei die Zusammendrückung der Feder 9 geändert und diese Änderung oder Regelung durch
Relativbewegung des Anzeigeorgans 13 gegenüber Anzeigemarken angezeigt wird, die an dem Fenster 15
sichtbar sind. Der Widerstand der Hemmkugel 4 gegen eine Drehung des Backenkörpers 3 um den Sockelzapfen
1 herum kann daher wahlweise eingestellt werden.
An dem Backenkörper 3 ist um eine zur Achse 5 des Sockelzapfens 1 rechtwinklige und quer zur Längsachse
des nicht gezeigten Ski verlaufende Achse 17a ein Sohlenniederhalter 17 gelenkig angeordnet, der an dem
vorderen Rand der Sohle eines Skistiefels angelegt werden kann, um diesen zu zentrieren und ihn in
vertikaler und seitlicher Richtung an dem Ski festzuhalten.
Der Sohlenhalter 17, der oben eine Öffnung zum Freilassen des Kopfes der zur Einstellung der
Auslösekraft der Bindung dienenden Gewindespindel 10 aufweist, ist an dem zugleich das Stützglied für den
Sohlenhalter 17 bildenden Backenkörper 3 mittels einer Schraube 18 gehalten, die mit ihrem Gewinde in eine
untere Gewindebohrung des Backenkörpers eingreift. Die Schraube 18 ist mit ihrem oberen Teil frei durch eine
Bohrung 19 des Sohlenhalters 17 hindurchgeführt, die an ihrem unteren Ende eine Schulter 20 bildet, an der ein
Bund 21 der Schraube 18 anliegt. Dieser Bund ist vorzugsweise durch einen Sprengring gebildet, der in
eine Ringnut des Schraubenschaftes eingesetzt ist.
Am oberen Ende ist die Bohrung 19 durch einen stufenförmig erweiterten Teil 22 verlängert, wodurch
ein Sitz 23 für ein elastisches Element 24 gebildet wird, das sich an der Unterseite des Kopfes; 25 der Schraube
18 abstützt Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 besteht dieses elastische Element aus einer Schraubenfeder.
Eine Drehung der Schraube 18 in der Gewindebohrung des Backenkörpers 3 ruft eine Abwärtsbewegung
oder eine Aufwärtsbewegung deü Sohlenhalters 17
hervor, wobei die Aufwärtsbewegung durch den Bund 21 des Schraubenschaftes und die Abwärtsbewegung
durch den Kopf 25 der Schraube 18 und das zwischengeschaltete elastische Element 24 vermittelt
wird.
Während die Höheneinstellung des Sohlenhalters 17 im Sinne einer Aufwärtsbewegung keinerlei Sonderheit
oder Schwierigkeit bietet, kann bei der Abwärtsbewegung eine ungewollte vertikale Einspannung der Sohle
des Skistiefels zwischen dem Sohlenhalter 17 und der oberen Fläche des Ski und/oder einer nicht gezeigten
Gleitvorrichtung auf dem Ski eintreten. Tatsächlich tritt
eine solche Einspannung in der Praxis oft und sehr leicht auf, ohne daß sie gewollt ist. Zum Kenntlichmachen
einer solchen ungewollten und übermäßigen Einspannung kann die Schraube 18 derart angeordnet sein, daß
ihr Kopf 25 als Anzeigeorgan für eine normale und gewünschte Höheneinstellung des Sohlenhalters 17 um
ein Maß 26 über die Oberkante der Bohrung 22 nach oben vorsteht. Wenn dann bei einer übermäßigen
Verstellung des Sohlenhalters 17 nach unten auf diesen durch die Sohle des Skistiefels eine nach oben gerichtete
Kraft F ausgeübt wird, so ist die Schulter 20 bestrebt, sich von dem Bund 21 der Schraube 18 abzuheben und
das elastische Element 24 zusammenzudrücken, wobei der Kopf 25 der Schraube in die erweiterte Bohrung 22
eintritt. Hierdurch wird das Maß 26 verkleinert, was dem Skifahrer anzeigt, daß eine unrichtige Einregelung
des Sohlenhalters 17 besteht, die zur einwandfreien Wirkungsweise der Sicherheitsbindung korrigiert werden
muß.
Fig.2 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel zum Anzeigen der richtigen Höheneinstellung des Sohlenhalters
17. Hierbei ist zwischen dem elastischen Element 24, das hier durch einen Pfropfen aus einem Elastomer
gebildet ist, und dem Kopf 25 der Schraube 18 ein Markierungsstreifen 27 angeordnet, der normalerweise
einer Anzeigemarke 28 gegenüberliegt, die an dem Sohlenhalter 17 angebracht ist. Wenn hierbei infolge
einer Pressung der Sohle des Skistiefels zwischen diesem und dem Ski eine Kraft F auf den Sohlenhalter
ausgeübt wird, so wird das elastische Element 24 zusammengedrückt und die Anzeigemarke 28 von dem
Markierungsstreifen 27 wegbewegt, wodurch wiederum eine zu ändernde unrichtige Einstellung angezeigt wird.
Bei der in F i g. 3 gezeigten Ausführungsform wird die Einstellung durch Verformung des elastischen Elementes
24 unter der Wirkung einer auf den Sohlenhalter 17 nach oben ausgeübten Kraft Fangezeigt. Das elastische
Element, das hierbei wieder durch einen elastischen Pfropfen gebildet ist, weist einen seitlichen Anzeigestift
29 in Gestalt eines Fingers auf. der durch eine seitliche öffnung 30 des Sohlenhalters 17 nach außen vorsteht.
Normalerweise liegt das freie Ende des Anzeigestiftes 29 bündig mit dem äußeren Rand der öffnung 30. Wenn
aber das elastische Element 24 durch eine Kraft F verformt und hierbei wie in F i g. 3 gestrichelt
angedeutet nach außen aufgebraucht wird, so tritt das freie Ende des Anzeigestiftes 29 über den äußeren Rand
der Öffnung 30 hervor und zeigt hierdurch eine falsche Einstellung des Sohlenhalters an.
Gemäß Fig.4 ist die Anzeigevorrichtung für die
richtige bzw. unrichtige Einstellung durch eine verformbare Zunge 31 gebildet, deren eines Ende in einer
Ringnut 32 der Schraube 18 befestigt ist. Die Zunge 31 ist andererseits in einer in dem Sohlenhalter 17
angeordneten Führungsbahn 33 derart geführt, daß ihr anderes Ende sichtbar ist und sich gegenüber einem
Fenster 34 verschieben kann. Mit Hilfe einer an der Zunge 31 angeordneten Einstellmarke 35 und einer fest
angeordneten Bezugsmarkierung kann die richtige Höheneinstellung des Sohlenhalters nachgeprüft werden.
Wie bei den anderen Ausführungsformen verschiebt sich die Einstellmarke 35 gegenüber der festen
Bezugsmarkierung, wenn auf den Sohlenhalter 17 eine nach oben gerichtete Kraft F ausgeübt und das
elastische Element hierdurch verformt wird.
Die Erfindung ist nichi auf die bisher beschriebenen
Ausführungsformen beschränkt, die insbesondere bei
ίο Vorderbacken beschrieben sind. Die Anzeige für die
richtige Einstellung kann vielmehr auch an Fersenbakken erfolgen, deren für das Verständnis der Erfindung
wesentliche Teile aus F i g. 5 ersichtlich sind.
Der Backenkörper 36 eines solchen Fersenbackens ist mit einem an dem Ski fest angebrachten Sockeitei!
gelenkig verbunden und gegenüber diesem Sockelteil zum angestrebten Auslösen bewegbar. Er ist unter
Berücksichtigung der vertikalen Verschiebung eines Stützgliedes 37 an dem Backenkörper 36 mit einer
beliebigen, z. B. schwalbenschwanzförmigen Führung versehen. Das Stützglied 37 führt seinerseits eine
Zwinge 38, die hier vertikal beweglich ist und einen zum Erfassen des Absatzteiles eines Skistiefels dienenden
Sohlenhalter bildet.
Die Führung und Höheneinstellung der Zwinge 38 in dem Stützglied 37 erfolgt in bekannter Weise mittels
einer strichpunktiert angedeuteten Gewindespindel 39. Zwischen dem Stützglied 37 und dem Backenkörper 36
ist ein elastisches Element 40 derart angeordnet, daß jede Verlagerung des Stützgliedes 37 in dem Backenkörper
36 nur entgegen der Widerstandskraft des elastischen Elementes 40 erfolgen kann.
Zum Anzeigen einer richtigen Höheneinstellung trägt das Stützglied 37 ein Anzeigeorgan 41, das gemäß
F i g. 5 und 6 durch einen vertikal angeordneten Finger bzw. Anzeigestift gebildet ist. Dieser Anzeigestift 41 ist
durch eine obere Öffnung des Backenkörpers 36 hindurchgeführt und liegt mit seinem freien Ende bündig
mit dem oberen bzw. äußeren Rand der öffnung, wenn eine richtige Einstellung vorliegt, bei der die Sohle am
Absatzteil zwischen der Zwinge 38 und dem Ski nicht zusammengepreßt ist. Sobald aber eine solche Zusammenpressung
vorhanden ist und hierdurch eine nach oben gerichtete Kraft F auf die Zwinge 38 ausgeübt
wird, so verformt sich das elastische Element 40. Hierbei tritt das freie Ende des Anzeigestiftes 41 durch die
öffnung des Backenkörpers 36 hindurch nach außen bzw. nach oben und zeigt hierdurch an, daß ein
übermäßiges Zusammenpressen vorliegt, das gegebenenfalls geändert werden sollte.
Hierzu kann, wie in F i g. 6 gezeigt, das Anzeigeorgan
41 mit abgestuften Anzeigebereichen 42, 43 und 44 versehen sein, die jeweils einem bestimmten Zustand
der Zusammenpressung der Sohle zwischen der Zwinge
38 und dem Ski entsprechen. Die Einstellung auf einen solchen bestimmten Einpreßzustand im Absatz- bzw.
Fersenbereich kann insbesondere für das gute Halten des Skistiefels auf dem Ski vorteilhaft sein.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Vorderbacken oder Fersenbacken einer auslösenden Skibindung mit einem Sohlenniederhalter,
der an dem auslösenden Backenkörper in vertikaler Richtung einstellbar und gegenüber einem mit dem
Backenkörper verbundenen Stützglied bewegbar angeordnet ist sowie mit einem elastischen Element
zwischen dem Sohlenniederhalter und dem Stützglied, welches den vertikal eingestellten Sohlenniederhalter
nach unten vorspannt und eine relative vertikale Bewegung des Sohlenniederhalters gegenüber
dem Backenkörper nach oben zuläßt dadurch
gekennzeichnet, daß für die Anzeige
der relativen vertikalen Lage des Sohlenniederhalters (17; 38) nach oben gegenüber dem Backenkörper
(3; 36) eine Anzeigevorrichtung vorgesehen ist, wobei entweder das Stützglied (18; 37) unmittelbar
das Anzeigeorgan (25) der Anzeigevorrichtung bildet bzw. ein Anzeigeorgan (27; 29; 31; 41) trägt,
welches gegenüber einer Anzeigemarke (26; 28) am Backenkörper (3; 36) die vertikale Lage des
Sohlenniederhalters (17; 38) anzeigt oder das elastische Element (24;40) ein Anzeigeorgan (27; 29;
41) trägt, das die Verformung des elastischen Elementes und damit die Druckbeaufschlagung der
Sohle durch den Sohlenniederhalter (17,38) anzeigt.
2. Backen nach Anspruch 1, bei dem das Stützglied zugleich das Höheneinstellglied für den Sohlenniederhalter
gegenüber dem Backenkörper bildet, dadurch gekennzeichnet daß das Stützglied (18)
einen das Anzeigeorgan bildenden Kopf (25) aufweist, dessen Relalivlage zur Oberfläche des
Sohlenniederhalter (17) die Druckbeaufschlagung der Sohle anzeigt
3. Backen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet daß das Stützglied in an sich bekannter Weise als
Einstellschraube (18) ausgebildet ist. die mit einem unteren Gewindeteil in den Backenkörper (3)
eingreift und mit ihrem oberen Schaftteil frei durch eine Bohrung (19) des Sohlenniederhalters (17)
hindurchgeführt ist an die sich die oben offene Bohrung (22) mit erweitertem Durchmesser unter
Bildung eines Sitzes (23) für das sich nach oben gegen die Unterseite des das Anz.eigcorgan
bildenden Kopfes (25) der Kinsiellschraube abstützende
elastische Klement (24) ansehließt.
4. Backen nach Anspruch !.dadurch gekennzeichnet
daß das Stützglied (18) angeordnete Anzeigeorgan aus einem Anzeigestifl (27) besteht der durch
eine Ausnehmung oder öffnung im Sohlenniederhalter (17) ragt und einer Anzcigemarke (28) am
Sohlenniederhalter (17) gegenüberliegt.
5. Backen nach Anspruch 4. dadurch gekennzeichnet, daß bei zwischen Stützglied (37) und Backenkörper
(36) angeordnetem elastischen Klement (40) der Anzeigcstifl (41) durch das elastische Klement (40)
und eine Öffnung im Backenkörper (36) ragt und mehrere abgestufte Anzeigemarkierungen (42, 43.
44) aufweist, wobei die obere Kante der Öffnung die Anz.eigemarkc bildet.
fc>. Backen nach Anspruch I. dadurch gekennzeichnet,
dall das am Stützglied (18) angeordnete Anz.eigcorgan aus einer verformbaren Zunge (31)
besteht die in einer Führungsbahn (M) im Sohlenniederhalter (17) verschiebbar geführt ist und
mit einer Anzeigemarkierimg (35) unter dem Anzeigefenster (34) im Sohlenniederhalter (17) liegt.
7. Backen nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet,
daß bei Ausbildung des elastischen Elementes als Pfropfen (24) aus einem Elastomer seitlich an
diesem ein Anzeigestift (29) befestigt ist der in eine seitliche Öffnung (30) des Sohlenniederhalters (17)
frei hineinragt und je nach dem Grad der Zusammenpressung des elastischen Pfropfens und
der sich daraus ergebenden radialen Ausdehnung weniger oder mehr aus dieser Öffnung herausragt.
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