DE2502987A1 - Vorrichtung und verfahren zur verarbeitung von wertscheinbogen - Google Patents

Vorrichtung und verfahren zur verarbeitung von wertscheinbogen

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DE2502987A1 DE19752502987 DE2502987A DE2502987A1 DE 2502987 A1 DE2502987 A1 DE 2502987A1 DE 19752502987 DE19752502987 DE 19752502987 DE 2502987 A DE2502987 A DE 2502987A DE 2502987 A1 DE2502987 A1 DE 2502987A1
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Description

DE LA RUE GIO Ri SA. LAUSANNE / SCHWEIZ
Vorrichtung und Verfahren zur Verarbeitung von Wertscheinbogen
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Verarbeitung von Stapeln mit jeweils gleichen Anzahlen von bedruckten und numerierten, mehrnutzigen Wertscheinbogen, insbesondere Banknotenbogen, zu WertscheinbClndeln und Wertscheinpaketen, wobei jeder Bogen die gleiche Anzahl--N von Wertscheinpositionen hat und die gleichen Positionen aufeinanderfolgender Bogen fortlaufend numeriert sind, mit einem System von Schneidwerken zum Zertrennen der Bogenstapel in Wertscheinbündel, mit einer die Wertscheinbündel aufnehmenden Transportvorrichtung, mit einem an dieser angeordneten Detektor zum Erkennen von zuvor auf den Wertscheinbogen markierten Fehldrucken und mit längs der Transportvorrichtung angeordneten Stationen zum Auswechseln der Fehldrucke gegen einwandfreie Ersatzwertscheine sowie zum Banderolieren und Verpacken.
0900.G164.12D.51 - Bll/jO/bw
'509840/0334
ORiGiNAL INSPECTED
Ferner bezieht sich die Erfindung auf ein Verfahren zur Verarbeitung von Wertscheinbogen mittels einer solchen Vorrichtung.
Druckfrische Wertscheinbogen, insbesondere Bogen mit Banknotendrucken, werden visuell auf das Vorhandensein von Fehldrucken, die auch verschmutzte Wertscheindrucke einschliessen, geprüft, wobei jeder defekte Wertscheindruck zwecks späterer Aussonderung markiert wird. Es ist bekannt, zu diesem Zwecke ein Markierungsmaterial zu benutzen, auf welches ein geeigneter Detektor anspricht, der dann später die automatische Aussonderung dieses Fehldrucks bei der weiteren Verarbeitung bewirkt. Die so visuell geprüften und gegebenenfalls mit Markierungen versehenen Wertscheinbogen müssen nach dem Verlassen der Numeriermaschine in auf Format geschnittenen Banknoten, die sogenannten Einzelnutzen, zerteilt werden. Nach dem Zerschneiden der Bogenstapel erhält man Bündel von aufeinandergeschichteten Einzelnutzen mit fortlaufender Numerierung; jedoch ist die Nummernfolge innerhalb eines Bündels nicht die Fortsetzung der Nummernfolge im vorangehenden Bündel, da sich in jedem Bündel lediglich diejenigen Einzelnutzen befinden, die zu ein und derselben Wertscheinposition bzw. Serie auf den Wertscheinbogen gehören. Daher müssen die nach dem Zerschneiden der Bogen in Einzelnutzen anfallenden Bündel, die gewöhnlich mit einer Banderole versehen werden, zur weiteren Verpackung derart umsortiert werden, dass alle in einem Paket aus mehreren Bündeln zusammengefassten Wertscheine eine fortlaufende Numerierung innerhalb der gleichen Serie aufweisen.
Im allgemeinen werden hinter der Numeriermaschine Stapel mit
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jeweils 100 Bogen gebildet, so dass man nach dem Zerschneiden der Stapel Bündel mit jeweils 100 Wertscheinen erhält; jedes Bündel wird dann mit einer Banderole umgeben, und ansehliessend werden jeweils 10 Bündel, die insgesamt I1OOO fortlaufend numerierte Wertscheine haben, zu einem Paket mit I1OOO Wertscheinen zusammengefasst. Wenn die Anzahl der Serien, d.h. der verschiedenen W ert Scheinpositionen, auf einem Bogen 24 beträgt, wobei die einzelnen Wertscheindrucke auf dem Bogen matrizenförmig beispielsweise in sechs Reihen und vier Spalten angeordnet sind, dann müssen für die anschliessende Verpackung von jeweils 10 Bündeln das erste, das fünfundzwanzigste, das neunundvierzigste usw. das zweite, das sechsundzwanzigste, das fünfzigste usw. zusammengefasst werden, damit die Pakete jeweils I1OOO fortlaufend numerierte, einer bestimmten Tausenderserie angehörende Banknoten enthalten.
Alle Wertscheinpositionen auf einem Bogen können beispielsweise die gleiche Numerierung in den drei letzten Stellen der Nummer enthalten, während sich die einzelnen Wertscheinpositionen auf einem Bogen beispielsweise durch verschiedene Serienangaben oder aber durch die höheren Stellen, beispielsweise durch, die Zehntausenderstelle, oder einen noch höheren Stellenwert, unterscheiden können.
Bei einer weitgehend automatischen Verarbeitung druckfrischer Wertscheinbogen stellt sich das Problem, einerseits die beschriebene erforderliche Sortierung der nacheinander die Schneidmaschine verlassenden Wertscheinbündel ohne Eingriff von Hand vorzunehmen, und andererseits dafür zu sorgen, dass in
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geeigneter Weise die in einem Wertscheinbiindel enthaltenen markierten Fehldrucke gegen einwandfreie numerierte Ersatzwertscheine ausgetauscht werden, ohne dass die erwähnte automatische Sortierung und Bildung von Bündelpaketen gestört wird.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs beschriebenen Art so auszubilden, dass die erforderliche Sortierung der Wertscheinbündel automatisch stattfindet und der Betrieb der Vorrichtung einschliesslich der erwähnten Sortierung auch dann nicht unterbrochen zu werden braucht, wenn markierte Fehldrucke durch einwandfreie Ersatzwertscheine ersetzt werden müssen.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist die Vorrichtung nach der Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass zwischen einer ersten und einer zweiten Transportstrecke ein automatisch arbeitender Zwischenspeicher zur periodischen Ablage von jeweils N aufeinanderfolgenden Bündeln in N verschiedene Magazine und zur Stapelung einer festen Zahl von je ein Paket bildenden Bündeln in jedem der Magazine angeordnet ist, aus welchen die Pakete, nach vollständiger Füllung des Zwischenspeichers, nacheinander auf die zweite Transportstrecke bewegbar sind, dass an der ersten Transportstrecke hinter dem auf wenigstens einen, in einem Wertscheinbündel enthaltenen markierten Fehldruck ansprechenden Detektor eine von diesem Detektor gesteuerte Entnahmestation zur vorübergehenden Aussonderung dieses Wertscheinbündels aus der Transportstrecke und hinter dieser Entnahmestation vor dem Zwischenspeicher eine Eingabe station zur automatischen Auffüllung der durch das ausgesonderte Wert-
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sch einband el entstandenen Leerstelle durch ein Blindbündel, welches die gleichen Aussenabmessungen wie ein Wertscheinbündel aufweist, angeordnet sind, dass wenigstens eine von der Transportvorrichtung getrennte Wertschein-Austauschstation zur Entfernung des Fehldrucks aus dem ausgesonderten Wertscheinbündel, zur Einfügung eines einwandfreien, numerierten Ersatzwertscheins an dieselbe Stelle und zur Wiederherstellung des Wertscheinbündels vorgesehen ist und dass vor den Stationen zur Weiterbehandlung der Bündelpakete wenigstens eine Bündel-Austauschstation zum Austausch des zuvor eingegebene Blindbündel gegen das wiederhergestellte Wertscheinbündel angeordnet ist.
Das Verfahren zur Verarbeitung von Wertscheinen mittels der erwähnten Vorrichtung ist erfindungsgemäss dadurch gekennzeichnet, dass jede durch die Aussonderung eines wenigstens einen Fehldruck enthaltenen Wertscheinbündels entstandene Leerstelle in der Transportfolge durch ein Blindbündel besetzt wird,
welches der normalen Weiterverarbeitung der Bündel unterliegt, und dass später dieses Blindbündel erneut gegen dasselbe, in der Wertschein-Austauschstation wiederhergestellte Wertscheinbündel ersetzt wird, bevor die gebildeten Bündelpakete barderoliert bzw. verpackt werden. Vorzugsweise werden die Blindbündel in den leicht -zugänglichen Magazinen des Zwischenspeichers ausgetauscht.
Durch die Erfindung wird erreicht, dass in den einzelnen Magazinen des Zwischenspeichers Bündelpakete mit jeweils der korrekten durchlaufenden Numerierung der Wertscheine einer Serie gebildet werden und wenigstens ein Teil der Zeit, welche die Wertscheinbündel zum Durchlaufen des Zwischenspeichers benötigen,
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für den erwähnten Aastausch, von Fehldrucken durch Ersatzwertscheine in den die Wertschein-Austauschstation passierenden Wert scheinbündeln zur Verfügung steht; gleichzeitig ermöglichen die die entsprechenden Leerstellen besetzenden Blindbündel, dass die korrekte Sortierung im Zwischenspeicher ohne Unterbrechung des Betriebs weiterläuft. Vorzugsweise besteht der Zwischenspeicher aus zwei gleichartigen Magazintrommeln, die an ihrem Umfang jeweils N Magazine haben und von denen jeweils die eine Trommel bei stetiger Drehung bis zur vollständigen Füllung aller Magazine beladen wird, während die andere Trommel entladen wird. Der Austausch der Blindbündel gegen die wiederhergestellten Wertscheinbündel kann einfacher- und zweckmässigerweise erfolgen, solange sich ein Blindbündel in den Magazinen der sich verhältnismässig langsam drehenden Magazintrommel auf dem sich bildenden Bündelpaket an oberster Stelle liegt.
Die Erfindung wird anhand der Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher beschrieben. Es zeigen:
Figur 1 eine schematische Ansicht einer Vorrich
tung nach der Erfindung,
Figur 2 eine schematische Draufsicht auf die Ver
teilerstation und den aus zwei gleichen Magazintrommeln bestehenden Zwischenspeicher,
Figur 3 eine schematische Seitenansicht der Ver
teilerstation nach Figur 2, in vergrössertem Massstab,
Figur 4 eine schematische Seitenansicht der beiden
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Magazintrommeln nach Figur 2, wobei die eine Magazintrommel am Beginn und die andere Magazintrommel am Ende der Beladungsoperation dargestellt ist,
Figur 5 ' einen schematischen Axialschnitt durch eine
Magazintrommel und
Figur 6 einen Schnitt durch die Magazintrommel
längs der Linie VI-VI nach Figur 5, sowie
Figur 7 eine Erweiterung der Vorrichtung unter
Einbeziehung der Bogen-Numeriermaschine.
Die Vorrichtung nach Figur 1 ist für die Verarbeitung von bereits numerierte Banknotendrucke aufweisenden Bogen bestimmt, welche in Form von Stapeln 1 mit je 100 Bogen, die in der richtigen Nummernfolge geordnet sind, auf die Anlageeinrichtung A einer Schneidmaschine gegeben werden. Jeder Bogen hat im betrachteten Beispiel 24 Wert scheindrucke oder Einzelnutzen, und diese 24 Wertscheinpositionen sind matrizenförmig in sechs Reihen und vier Spalten angeordnet. Die im Bogenstapel übereinander liegenden Einzelnutzen gehören jeweils zu einer bestimmten Nümmernserie und sind innerhalb dieser Serie fortlaufend numeriert. Bei einer vorangehenden visuellen Inspektion der Bogen sind alle Fehldrucke oder verschmutzten Banknotendrucke auf einem Bogen · mit einer Markierung versehen worden, wobei dieses Markierungsmaterial so beschaffen ist, dass der verwendete Detektor G, den die fertig geschnittenen Banknotenbündel später passieren, auf dieses Markierungsmaterial anspricht.
Die Bogenstapel 1 werden einem ersten Schneidwerk Cl zugeführt,
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indem der Bogenrandbeschnitt auf der nach Figur 1 in Transportrichtung linken Schmalseite der Stapel stattfindet. An einer Kontroll-Eckstation D werden die Bogen der Stapel automatisch gezählt, um sicher zu stellen, dass jeder Stapel 100 Bogen enthält. Dann wechselt die Transportrichtung der Stapel um 90 , und in einem zweiten Schneidwerk C2 erfolgt in einein ersten Schnitt der Randbeschnitt an der in Transportrichtung vorderen Kante der Stapel und anschliessend die Zertrennung der Bogenstapel in Streifenlagen 2, deren Breite der Formatlänge einer Banknote entspricht und deren Einzel streifen im betrachteten Beispiel jeweils sechs nebeneinander liegende Banknotendrucke aufweisen. Anschliessend erfolgt in einem dritten Schneidwerk C3 der Streifenrandbeschnitt an der nach Figur 1 in Transportrichtung linken Streifenseite. Nachdem die Transportrichtung der Streifenlagen 2 um 90 geändert wurde, erfolgt in einem vierten Schneidwerk C4 in einem ersten Schnitt der Streifenrandbeschnitt an der in Transportrichtung vorderen Streifenkante und anschliessend das Zertrennen der Streifenlagen in Einzelbündel 3, welche nunmehr jeweils 100 auf fertiges Format geschnittene Banknoten enthalten.
Die Einzelbündel 3 werden nach dem Verlassen der Schneidmaschine längs einer Transportstrecke 90 weiterbewegt, auf der, nach Wechsel der Transportrichtung um 90 , die Bündel in einer Banderolier station E mit einer Banderole und danach die Banderolen in einem Druckwerk F mit einem Aufdruck versehen werden.
Die banderolierten Bündel 4 passieren dann einen Detektor G, der so eingerichtet ist, dass er bei Vorhandensein wenigstens eines markierten Fehldrucks innerhalb des gesamten Bündels 4 ein
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Fehlersignal abgibt, durch welches entsprechend zeitverzögert eine mechanische Weiche in einer Entnahme station H gesteuert wird, welche die Bündel 4, nach Wechsel der Transportrichtung um 90 , passieren. Diese Weiche stösst alle wenigstens einen Fehldruck enthaltende Bündel auf ein besonderes Förderband Der Detektor G kann beispielsweise ein kapazitiver oder induktiver Detektor sein, welcher auf das Vorhandensein des erwähnten Markierungsmaterials anspricht, durch welches die dielektrischen bzw. induktiven Eigenschaften der Banknoten entsprechend verändert werden. Es sind jedoch auch nach anderen Kriterien arbeitende Detektoren möglich, welche auf das Vorhandensein einer entsprechenden Markierung ansprechen.
Bei der folgenden Beschreibung sei zunächst angenommen, dass keine Fehldrucke enthaltenden Bündel vorhanden sind und daher keine Lücken in der Transportfolge der Bündel entstehen. In der Station J können gegebenenfalls die Bündel 4 kreuzweise gegeneinander versetzt werden, indem abwechselnd ein Bündel um 90 in der einen Richtung und das folgende Bündel um 90 in der anderen Richtung gedreht wird. Dadurch wird insbesondere bei im Stahlstichverfahren bedruckten und/oder mit Wasserzeichen versehenen Bogen gewährleistet, dass die später zu bildenden Bündelpakete eine gleichmässige Höhe haben und einwandfrei verpackt werden können.
Die Bündel 4 gelangen dann von der Transportstrecke 90 über eine Verteilerstrecke 91 und eine Verteiler station L, die später anhand der Figuren 2 und 3 näher beschrieben wird-, in einen Zwischenspeicher, der aus zwei gleichartig aufgebauten Magazin-
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trommeln Ml und M2 besteht. Der Aufbau und die Funktion einer Magazintrommel werden später anhand der Figuren 4 bis 6 näher erläutert. Die Bündel 4 werden derart verteilt, dass nach vollständiger Füllung einer der Magazintrommeln die folgenden Bündel ohne Unterbrechung in die andere Trommel geleitet werden, bis diese vollständig gefüllt ist, usw. Auf diese Weise kann die jeweils gefüllte Trommel entladen werden, während die andere Trommel gefüllt wird. Jede Trommel hat gleichmässig über ihren Umfang verteilt eine der Anzahl der Wertscheinpositionen je Wertscheinbogen entsprechende Anzahl von Magazinen 18, im betrachteten Beispiel also 24 Magazine; je 24 aufeinanderfolgend eintreffende Bündel 4, welche aus ein und demselben Bogenstapel 1 stammen, werden gleichmässig auf die 24 Magazine der einen, sich entsprechend drehenden Magazintrommel verteilt, derart, dass alle Bündel 4, welche aus aufeinanderfolgenden Bogenstapeln 1 stammen und jeweils die gleiche Wertscheinposition auf den Bogen haben, in einem der Magazine 18 der Magazintrommel übereinander gestapelt werden. Im betrachteten Beispiel werden in jedem Trommelmagazin Pakete mit zehn Banknotenbündeln gesammelt, die also alle der gleichen Wertscheinposition auf zehn aufeinanderfolgenden Bogenstapel 1 entsprechen und damit zur gleichen Seriennummer gehören. Da in der Numeriermaschine die gleichen Positionen aufeinanderfolgender Bogen innerhalb einer Serie fortlaufend numeriert wurden, sind die Banknoten aller Bündel in dem so gebildeten, aus zehn Bündeln bestehenden Paket fortlaufend numeriert.
Nach vollständiger Füllung der Magazine einer Magazintrommel werden die Banknotenpakete, die jeweils zehn Bündel mit je 100
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Banknoten enthalten, nacheinander aus jedem Magazin ausgestossen und über ein Fördersystem 92 auf die Transportstrecke 93 gegeben. Ein Z&hler W am Uebergang des Fördersystems 92 zur Transportstrecke 93 zählt die Wertscheine jedes Pakets 80, um sicher zu stellen, dass jedes Paket I1OOO Wertscheine enthält. Nach Passieren eines Detektors X, dessen Funktion später erwähnt wird, gelangen die Pakete 80 in eine Banderoliermaschine O, in welcher sie mit einer Paketbanderole versehen werden. Anschliessend erhalten die Paketbanderolen in einem Druckwerk P · einen Aufdruck. Die banderolierten Pakete werden anschliessend aus ihrer aufrechten Stellung in die horizontale Lage umgekippt, in einer Station Q mit einer thermoplastischen Kunststoffolie verpackt und durch einen Schrumpftunnel geleitet, in welchem die Kunststoffolie eingeschrumpft wird, so dass sie auf allen Seiten des Pakets straff anliegt. Die so verpackten Pakete 8 1 werden nacheinander auf das Förderband 94 eines Serien-Ordne rs R gegeben, der eine der Anzahl der im Druckbogen enthaltenen Serien bzw. Wert Scheinpositionen entsprechende Paket-Aufnahmekapazität hat, im betrachteten Beispiel also 24 Pakete aufnehmen kann. Sobald das Förderband 94 vollständig mit Paketen beschickt ist, wird die ganze Folge von 24 Banknotenpaketen mittels eines Schiebers 96 im Sinne des in Figur 1 gezeigten Pfeils seitlich ausgeschoben, wobei durch verstellbare Leitschienen dafür gesorgt wird, dass jede Reihe von Paketen derselben Serie zuverlässig von den benachbarten Paketreihen der anderen Serien getrennt wird. Damit ist gewährleistet, dass sämtliche der gleichen Serie angehörenden Pakete jweils zwangsläufig in die gleiche Reihe eingeordnet werden. Die einzelnen Pakete gleiten dann durch ihr Eigengewicht auf einer Schräge zu einer Auslage, wo sie direkt
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in Schachteln verpackt werden können.
Die beschriebene Vorrichtung erlaubt es also, die mit Banknotendrucken versehenen, die Numeriermaschine verlassenden Bogen automatisch zu verpackten Banknotenpaketen zu verarbeiten, welche jeweils gemäss dem betrachteten Beispiel 1'0OO fortlaufend numerierte ν Banknoten einer Serie in Form von zehn Banknotenbändeln mit je 100 Banknoten enthalten, und die verpackten Banknotenpakete so zu sortieren, dass alle Pakete derselben Serie getrennt gesammelt werden.
Im folgenden sei nun der Fall betrachtet, dass wenigstens eine defekte Banknote, also ein auf dem Banknotenbogen markierter Fehldruck, vorhanden ist und das diesen Fehldruck enthaltende Banknotenbündel 4 vom Detektor G gemeldet wird. Es ist dabei gleichgültig, wo dieser Fehldruck innerhalb des Bändels liegt. Dieses wenigstens einen Fehldruck enthaltende Bändel 4 wird in. der Entnahme Station H aus der Transportfolge entfernt, auf das Förderband 95 gegeben und dann einer Wertschein-Austauschstation S zugeführt.
In dieser Austauschstation, die beispielsweise halbautomatisch arbeitet, werden, nach Entfernung der Banderole, die 100 Banknoten des Bändels zwecks Identifizierung des Fehldrucks einzeln abgetastet. Die fehlerhafte Banknote wird registriert und durch eine einwandfreie Banknote aus einem Sondermagazin ersetzt, wobei die korrekte Reihenfolge der Banknoten des dann wiederhergestellten Bändels beibehalten wird. Die Ersatznote nimmt also innerhalb des Bändels die gleiche Stelle wie der ausgeschiedene
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Fehldruck ein. Die Nummer der Ersatznote kann entweder aus einer Sonderserie stammen, oder aber man numeriert nach Kenntnisnahme der Nummer des Fehldrucks die Ersatznote auf einem kleinen Numeriergerät, so dass das wiederhergestellte Bündel die korrekte fortlaufende Numerierung hat.
Die ausgeschiedenen Fehldrucke sowie auch die eingeführten Ersatznoten werden, zu Kontrollzwecken, vorzugsweise automatisch, gezählt und registriert. Wenn die eingeführten Ersatznoten Nummern einer Sonder Serie haben, dann kann für jedes wiederhergestellte Bündel mit 100 Banknoten, in welchem ein Fehldruck ausgetauscht wurde, ein entsprechender gedruckter Kontrollzettel ausgefertigt werden, auf dem vermerkt ist, wieviele Ersatznoten das Bündel enthält und welche Seriennummern diese Ersatznoten und die entfernten fehlerhaften Noten aufweisen.
Die die Wertschein-Austauschstation S verlassenden, wiederhergestellten Bündel werden in einer Banderoliermaschine T unter Verwendung vorbedruckter Banderolen erneut banderoliert, anschliessend in einem Kontrolldetektor U, welcher von gleicher Bauart ist wie der Detektor G, daraufhin überprüft, dass alle fehlerhaften Banknoten ersetzt wurden, und schliesslich mittels eines Banknotenzählers V auf Vollständigkeit überprüft. Die so wiederhergestellten und geprüften Bündel 4b werden mittels eines die Transportstrecke 93 überquerenden Förderbandes 97 in die Nähe der Magazintrommeln Ml und M2 befördert und dort von Hand wieder an denjenigen Stellen der sich in den. Trommelmagazinen bildenden Bündelpaketen eingeordnet, welche sie ursprünglich in der Transportfolge eingenommen hatten und welche durch
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die im folgenden beschriebenen, wieder zu entfernenden Blindbündel markiert waren. Die beiden Stationen, an denen je eine Bedienungsperson diese Blindbündel gegen die betreffenden wiederhergestellten Banknotenbündel 4b austauscht, werden im folgenden mit Bündel-Austauschstationen Nl bzw. N2, wie in Figur 1 schematisch angedeutet, bezeichnet und fallen im betrachteten Beispiel mit den Magazintrommeln Ml und M2 zusammen, da dieser Austausch zweckmässigerweise in den Trommelmagazinen stattfindet.
Während des Austausche von Fehldrucken gegen einwandfreie Banknoten in der Wertschein-Austauschstation S und der anschliessenden Kontrolle der wiederhergestellten Bündel 4b läuft die Verarbeitung der einwandfreien Bündel auf der Haupttransportstrecke ohne Unterbrechung weiter. Um dabei Störungen und die Entstehung falscher Numerierungsfolgen bei der Sortierung der Bündel in den Magazintrommeln Ml und M2 zu vermeiden, wird an der vor der Verteiler station L angeordneten Station K, die beispielsweise durch den Detektor G gesteuert werden kann, jede durch Entfernung eines wenigstens einen Fehldruck enthaltenden Bündels 4 entstandende Leerstelle in der Transportfolge automatisch durch ein Blindbündel 4a ersetzt. Jedes Blindbündel besteht aus einem Block, der das gleiche Format und die gleiche Dicke wie ein normales Banknotenbündel hat. Durch die Einfügung eines solchen Blindbündels wird die korrekte numerische Folge der Bündel während der Sortierung in den Magazintrommeln Ml bzw. M2 ungestört aufrechterhalten und die Stelle, welche das ausgesonderte Bündel in der Transportfolge eingenommen hat, markiert. Vorzugsweise sind die Blindbündel mit einer auffallenden Farbe
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versehen und an einer innerhalb eines Bündelpakets freiliegenden Seite fortlaufend numeriert, so dass jedes Blindbündel 4a an der Bündel-Austauschstation Nl bzw. N2 von der betreffenden Bedienungsperson leicht identifiziert, aus dem betreffenden Trommelmagazin entfernt und durch dasjenige wiederhergestellte Bündel 4b ersetzt werden kann, dessen.Platz es eingenommen hatte. Diese Operation von Hand lässt sich einfach durchführen, da sich die Magazintrommeln Ml und M2 nur verhältnismässig langsam drehen und im allgemeinen jeder Austausch während derjenigen Zeit erfolgen kann, während der das Blindbündel die oberste Stelle des sich in einem Trommelmagazin bildenden Bündelpakets einnimmt. Ferner steht es von vornherein fest, welche Bündel 4 oder Blindbündel 4a die Magazintrommel Ml und welche die Magazintrommel M2 passieren, so dass die wiederhergestellten Bündel 4b ohne weiteres an der richtigen Bündel-Austauschstation Nl oder N2 bereitgestellt werden können.
Wenn man annimmt, dass bei normaler Betriebsgeschwindigkeit etwa 24 Banknotenbündel mit je 100 Banknoten, also 2'400 Banknoten, je Minute verarbeitet werden, dann dauert die vollständige Auffüllung einer der Magazintrommeln Ml oder M2 mit insgesamt 240 Bündeln bzw. die entsprechende Entladung einer Magazintrommel ungefähr zehn Minuten; ungefähr diese Zeitspanne steht also für den beschriebenen Austausch der Fehldrucke in der Wertschein-Austauschstation S und die Kontrolle der wiederhergestellten Bündel sowie für den Bündel-Austausch zur Verfügung, was im allgemeinen zur Durchführung dieser Operationen ausreicht. Wenn es erforderlich sein sollte und beispielsweise eine grössere Anzahl von Fehldrucken innerhalb einer verhältnismässig kurzen . Zeit auszusondern und zu ersetzen ist, dann kann gegebenenfalls die Betriebsgeschwindigkeit der Vorrichtung vorübergehend ent-
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sprechend verlangsamt oder wenigstens eine zweite parallel angeordnete Wertschein-Austauschstation S vorgesehen werden.
Die fertig gebildeten Bündelpakete 80 werden von dem bereits erwähnten Zähler W daraufhin kontrolliert, ob sie auch insgesamt I1OOO Banknoten enthalten. Natürlich würde der Zähler W auch dann ein Fehlersignal auslösen, wenn das kontrollierte Bündelpaket noch ein versehentlich nicht ausgesondertes Blindbündel enthält. Zur weiteren Kontrolle ist vor der Paket-Bander olierstation O der bereits erwähnte Detektor X angeordnet, welcher auf das Vorhandensein wenigstens eines Blindbündels unter Abgabe eines Fehlersignals anspricht.
Die Station zur Eingabe der Blindbündel 4a kann auch, wie in Figur 1 gestrichelt angedeutet, in der Mitte über der Verteilerstation L angeordnet sein und aus einem Magazin K1 bestehen, aus welchem Blindbündel auf die Leerstellen fallen. Der Austausch der Blindbündel gegen die wiederher ge stellten Bündel kann gegebenenfalls auch erst hinter den Magazintrommeln Ml und M2, beispielsweise auf dem Fördersystem 92 oder der Transportstrecke 93j erfolgen, wobei dann nur eine Bündel-Austauschstation existiert und der Zähler W entsprechend hinter dieser Station angeordnet wird.
Anhand der Figuren 2 und 3 wird nunmehr die Verteiler station L und anhand der Figuren 4 bis 6 der aus den beiden Magazintrommeln Ml und M2 bestehende Zwischenspeicher beschrieben. Die auf der Transportstrecke 90 ankommenden banderolierten Bündel 4 und die Blindbündel 4a> die im folgenden nicht mehr erwähnt werden, gelangen auf einen zur Verteiler strecke 91 gehörenden,
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quer zur bisherigen. Transportrichtung orientierten Verteilertisch 5 (Figur 3). Unterhalb der Ebene dieses Verteilertisches 5 sind zwei Hebel 6 und 7, deren obere Hebelspitzen 10 und 11 als Schiebefinger ausgebildet sind, drehbar gelagert. Je nachdem, ob die Bündel 4 in die eine oder die andere Magazintrommel gelangen sollen, wird der eine der Hebel 6 oder 7 durch eine Kurbel scheibe 15 angetrieben, während der andere Hebel unbeweglich durch eine elektromagnetisch betätigbare Sperre 12 oder 13 in seinem Totpunkt blockiert wird, in weichern sich die betreffende Hebelspitze 10 oder 11 unterhalb der Ebene des Verteilertisches 5 befindet. Im Beispiel nach Figur 3 wird der Hebel 6 durch die rotierende Kurbelscheibe 15 alternierend hin- und hergeschwenkt und schiebt dabei jedes Bündel 4 auf den Verteilertisch 5 in den Wirkungsbereich einer über dem Tisch montierten Transportkette 16. Diese Transportkette 16 weist Schieber 16a auf, die mit ihren Spitzen bis unter die Tischebene greifen und damit die Bündel 4 im Sinne des Pfeils bis über die Tischkante 14 verschieben, so dass sie, gegebenenfalls über eine schräge Ebene, nacheinander in eines der Magazine 18 der betreffenden Magazintrommel Ml fallen. Solange der Hebel 6 in Betrieb ist, also von der zurückgezogenen Sperre 13 freigegeben wird, ist der andere Hebel 7 unwirksam und durch die in ihrer Verriegelungslage befindliche Sperre 12 in seinem nach Figur 3 rechten Totpunkt blockiert. ·
Auf der anderen Seite des Hebelsystems befindet sich in Flucht mit der Förderkette 16 eine gleichartig aufgebaute Förderkette 17, welche von dem Hebel 7 beschickt wird und die zur anderen Magazintrommel M2 führt. Die Umschaltung der Sperren 12 und 13 erfolgt über ein nicht dargestelltes elektronisches Zählwerk
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immer dann, wenn die zur vollständigen Füllung einer der Magazintrommeln erforderliche Anzahl von Bündeln 4 die Transportkette 16 bzw. 17 erreicht hat, welche die dann noch auf dieser Transportkette befindlichen Bündel der betreffenden Magazintrommel zuführt.
Zweckmäs sigerweis e sind, wie in Figur 2 dargestellt, die Transportketten 16 und 17 um die vertikalen Achsen 19 und 20 derart schwenkbar, dass sie mit Hilfe von Druckluftzylindern 21 und 22, deren Kolben an den Transportketten angelenkt sind, aus dem Bereich der betreffenden Magazintrommel herausgeschwenkt werden können, so dass diese, beispielsweise zum Zwecke der Wartung oder zur Behebung eines Fehlers, gut zugänglich ist.
Die beiden Magazintrommeln Ml und M2 sind gleich aufgebaut und weisen nach den Figuren 4 und 5 je einen Sockel 23 und eine auf diesem montierte zentrale Säule 24 auf, um welche das Trommelgehäuse drehbar gelagert ist. Dieses Trommelgehäuse besteht im wesentlichen aus einer als Drehteller 25 ausgebildeten Grundplatte, einem Umfangsgestell 30, auf dessen Aussenseite die sich radial erstreckenden, die schachtförmigen Magazine 18 bildenden Wände 31 angebracht sind, und einer Deckwand 32. Das Trommelgehäuse ist mit seiner Deckwand 32 unter Zwischenschaltung eines Rollenlagers 34 an einem oberen Zapfen 33 der Säule 24 aufgehängt. Der die Grundplatte bildende Drehteller 25 trägt im Innern des Sockels 23 ein Schneckenrad 26, welches mittels eines Kugellagers 29 um den Säulenfuss drehbar gelagert ist und mit einer Schnecke 28 kämmt; diese Schnecke 28 sitzt auf der Antriebswelle 27 (Figur 4) eines nicht dargestellten Motors, welcher die Magazintrommel in Drehung versetzt.
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Die vertikalen Magazine 18 sind oben and auf der Innen- und der Aussenseite offen und weisen alle einen in der Höhe verstellbaren Zwischenboden 42 auf, welcher aus Platten gebildet ist, die von innen her zwischen die Wände 31 jedes Magazins 18 eingreifen. Alle den Zwischenboden 42 bildenen Platten sind an einem gemeinsamen Ring 43 (Figur 6) befestigt, der von drei an den Ecken eines gleichseitigen Dreiecks liegenden Gewindestangen 35 getragen wird. Diese Gewindestangen 35 sind mit ihren Enden drehbar in Lagern 36 und 37 montiert (Figur 5), die an der Deckwand bzw. dem Drehteller 25 befestigt sind. Die Gewindestangen 35 sind in entsprechende Gewinde Öffnung en von Lagerteilen 38 eingeschraubt, die am Ring 43 angebracht sind. Jede Gewindestange trägt in der Nähe ihres oberen Endes ein Kettenrad 39« Alle Kettenräder sind durch eine endlose Kette 40 miteinander verbunden, welche über ein zentrales Kettenrad 41 verläuft. Dieses zentrale Kettenrad 41 ist auf einem Kranz 44 aufgepresst, welcher unterhalb des Rollenlagers 34 mittels eines Kugellagers um den unteren Bereich des Zapfens 33 drehbar gelagert ist und ferner ein zum zentralen Kettenrad 41 koaxiales Zahnrad 45 trägt, das unter dem zentralen Kettenrad 41 liegt. Das Zahnrad 45 kämmt mit einem Ritzel 46, das auf der Welle 47 eines Motors 48 sitzt, welcher mittels Trägern 49 an der Säule 24 befestigt ist. Während des Betriebes der Magazintrommel ist der Motor 48 im Stillstand gebremst, so dass das zentrale Kettenrad 41 und die Kette 40 fixiert bleiben. Bei Drehung der Magazintrommel rollen daher die auf den Gewindestangen 35 befestigten Kettenräder 39 an der durch den Motor 48 festgehaltenen Kette 40 ab, so dass die Gewindestangen 35 der kreisenden Trommel gedreht werden und sich damit der Ring 43 mit den Zwischenböden 42 abwärts
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schraubt. Dabei ist die Uebersetzung derart gewählt, dass sich die Zwischenböden 42 bei einer Trommelumdrehung um eine Strecke abwärts bewegen, welche geiade der Höhe eines Notenbündels 5 entspricht, so dass die Fallhöhe der bei jeder Umdrehung der Magazintrommel eintreffenden Bündel 4 jeweils konstant ist, wenn diese in ein Magazin 18 fallen.
Vor Beginn der Beladung einer Magazintrommel befinden sich die Zwischenböden 42 in ihrer oberen Endstellung, die in Figur 5 gestrichelt angedeutet und in Figur 4 für die Trommel Ml dargestellt ist. Diese obere Endstellung der Zwischenböden ist so gewählt, dass die Fallhöhe zwischen der Kante 14 des Verteilertisches 5 (Figur 3) bzw. dem Ende der sich an diese Kante anschliessenden schrägen Ebene und dem Zwischenboden 42 hinreichend gering ist, um zu verhindern, dass sich ein in das Magazin 18 fallendes Bündel 4 überschlagen und damit eine falsche oder verkantete Position einnehmen kann.
Die Umfangsgeschwindigkeit einer Magazintrommel ist der Geschwindigkeit der .Transportketten 16 bzw. 17 angepasst und so gewählt, dass die aufeinander folgend eintreffenden Bündel 4 in aufeinander folgende Magazine 18 fallen; die Senkgeschwindigkeit der Zwischenböden 42 ist der Trommeldrehzahl proportional und wird somit zwangsläufig der stufenlos regulierbaren Betriebsgeschwindigkeit der gesamten Anlage automatisch angepasst. Die Anzahl der Magazine 18 einer Magazintrommel entspricht der Anzahl von Wert Scheinpositionen bzw. Serien auf einem Banknotenbogen und beträgt im betrachteten Beispiel 24.
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Wenn eine Magazintrommel vollständig gefüllt ist, dann befinden sich die Zwischenböden 42 in ihrer unteren, in Figur 5 mit ausgezogenen Linien und in Figur 4 für die Trommel M2 dargestellten Stellung, und während durch das beschriebene Hebelsystem der Verteiler station L die folgenden eintreffenden Bündel 4 zur anderen Trommel geleitet werden, wird die gefüllte Trommel von der Antriebswelle 27 entkuppelt oder der zugehörige Antriebsmotor abgeschaltet, indem beispielsweise der Zwischenboden 42 oder der Ring 43 in seiner Endstellung auf einen nicht dargestellten Endschalter aufläuft und diesen betätigt.
Anschliessend erfolgt die sukzessive Entladung aller Magazine 18 der gefüllten Trommel mittels eines im Trommelinnern angebrachten und schematisch in Figur 5 und 6 angedeuteten, radial bewegbaren Schiebers 50, der an einer Kolbenstange 51 eines fest im Trommelinnern montierten hydraulischen oder pneumatischen Zylinders 52 sitzt. Dieser auf das Fördersystem 92 nach Figur 1 gerichtete Schieber 50 hat eine der Höhe des Bündelpakets in einem Magazin 18 entsprechende Höhe und schiebt das ganze Paket aus dem sich jeweils vor dem Fördersystem 92 befindlichen Magazins 18 auf dieses Fördersystem, von wo es auf die Transportstrecke 93 geleitet wird. Zur Entleerung der gefüllten Magazintrommel wird diese mittels eines nicht dargestellten Schrittmotors schrittweise derart bewegt, dass nacheinander alle gefüllten Magazine 18 vor das Fördersystem 92 gelangen und durch einen Arbeitsgang des Schiebers 50 entladen werden.
Das Fördersystem 92 besteht aus zwei beiderseits des Beginns der Transportstrecke 93 angeordneten Förderbändern mit entgegen-
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gesetzter Transportrichtung. Nach Entladung einer Magazintrommel wird der Motor 48 eingeschaltet, wodurch über das Ritzel und das Zahnrad 45 das zentrale Kettenrad 41 und damit die Kette 40 angetrieben wird. Da die Magazintrommel stillsteht, werden daher die Gewinde stangen 35 in Gegenrichtung angetrieben, so dass sich der Ring 43 mit den Zwischenböden 42 in die obere Endstellung hochschraubt. In dieser Endstellung wird der Motor 48, vorzugsweise durch einen Endschalter gesteuert, stillgesetzt und gebremst. Nunmehr befindet sich die Magazintrommel wieder in ihrer Arbeitsstellung und kann über die Verteiler station L zwecks erneuter Ladung mit Bündeln 4 in Betrieb gesetzt werden. Es wird also jeweils eine Magazintrommel entladen, während die andere Magazintrommel gefüllt wird, wobei die für die Entladung einer Trommel und die Wieder-Aufwärtsbewegung der Zwischenböden zur Verfügung stehende Zeit ohne weiteres ausreicht. Die Oeffnungen auf der Innenseite der Magazine 18 und entsprechend die Breite des Schiebers 50 sind etwas geringer als die Breite der Bündel 4, so dass diese an ihren innen liegenden Eckbereichen in definierter Lage an den die Innenöffnung der Magazine begrenzenden Teilen des Gestells 30 anliegen.
Wenn es zweckmässig sein sollte, die Bündel gegen ein mögliches Herausfallen aus der offenen Aussenseite der Magazine 18 zu sichern, kann ein die Magazintrommel umgebendes und die offenen Aussenseiten der Magazine 18 wenigstens teilweise abdeckendes festes Schutzgitter 53 vorgesehen sein (Figur 5 und 6), welches an der Ausgabestelle der Bündelpakete vor dem Fördersystem 92 eine Durchbrechung 54 und an den Bündel-Austauschstationen Nl, N2 entsprechende. Oeffnungen, Türen oder dergleichen aufweist.
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Die Vorrichtung nach der Erfindung kann, wie vorstehend anhan d der Figur 1 beschrieben wurde, unabhängig von einer Numeriermaschine für die Bogen sein, wobei in diesem Falle die bereits numerierten Bogenstapel in der Regel von Hand auf die Anlageeinrichtung A als Eingabe station der Vorrichtung gegeben werden. Der beschriebenen Vorrichtung kann auch eine Numeriermaschine mit einer automatischen Stapelfördervorrichtung vorgeschaltet sein, welche die numerierten Bogenstapel auf ein zum ersten Schneidwerk der Schneidmaschine führendes Transportband befördert. In diesem Falle erfolgt die automatische Verarbeitung der noch unnumerierten Bogen von der Eingabe station der Numerierma-schine aus, so dass eine noch rationellere Verarbeitung bei hoher Sicherheit möglich ist.
Figur 7 zeigt ein schematisch dargestelltes Ausführungsbeispiel für eine solche mögliche Erweiterung der Vorrichtung. Danach werden die fertig gedruckten, jedoch noch nicht numerierten Wertscheinbogen, auf denen eventuelle Fehldrucke mit Markierungen versehen wurden, von einem bekannten Bogenanleger 100 nacheinander in eine Numeriermaschine lOl eingegeben. In dieser Numeriermaschine erhalten die jeweils gleichen Wertscheinpositionen bzw. Serien der aufeinanderfolgenden Bogen stets eine fortlaufende Numerierung. Die Numerierwerke der Numeriermaschine 101 schalten in bekannter Weise bei jeder Umdrehung des Numerierwerkzylinders um einen Schritt weiter.
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Ein bekanntes Kettengreifer system erfasst die Bogen, welche die Numeriermaschine 101 verlassen und transportiert einhundert aufeinander folgende Bogen in Richtung des Pfeils zu einer der beiden Ablagestellen la oder Ib, beispielsweise zu der mit la bezeichneten Ablage stelle. Dort werden die Bogen freigegeben und fallen auf einen unterhalb des Kettengreifer systems befindlichen Auslagetisch 103. Wenn die Bogenanzahl des gebildeten Stapels einhundert erreicht hat, dann werden die folgenden einhundert Bogen zur anderen Ablage stelle Ib transportiert, die sich vor der Ablage stelle la befindet, und dort fallen gelassen.
Während an der Ablagestelle Ib der neue Stapel aufgefüllt wird, schiebt eine nicht dargestellte Stapelfördervorrichtung den fertigen Bogenstapel von der Ablagestelle la im Sinne der Pfeile 102 seitlich auf die Förderstrecke 105. Der Auslagetisch 103 senkt sich vorzugsweise, spätestens bei Vollendung eines Stapels, so weit unter die Ebene des Kettengreifer systems ab, dass sich die fertigen Stapel nicht mehr im Bereich dieses Greifer systems befinden. Wenn der folgende Bogenstapel an der Ablage stelle Ib vollständig ist, dann erfolgt wiederum die automatische Umschaltung de r Bogenauslage auf den leeren anderen Stapelplatz la und die Verschiebung des Bbgenstapels von der Ablagestelle Ib auf die Förderstrecke 105. Auf dieser Förderstrecke 105 werden die Bogenstapel 1 im Sinne des Pfeils transportiert, an der Einrichtung 106 automatisch ausgerichtet und dann dem bereits beschriebenen ersten Schneidwerk Cl zugeführt. Die folgenden Verarbeitungsstationen entsprechen den anhand der Figur 1 beschriebenen.
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Bevor die Bogenstapel das erste Schneidwerk erreichen, kann eine Bedienungsperson die Nummernaufdrucke des obersten Bogens jedes Stapels auf der Förderstrecke 105 kontrollieren. Auf diese Weise lässt sich noch eine visuelle Qualitätskontrolle des Nummernaufdrucks und auch eine Zählkontrolle vornehmen, da die Wertscheindrucke der obersten Bogen jedes Stapels ganz bestimmte Nummern aufweisen müssen.
Die Numeriermaschine 101 ist vorzugsweise mit bekannten Kontrollorganen ausgerastet, welche die korrekte Weiterschaltung aller Numerierwerke nach jeder Umdrehung des Numerierwerkzylinders überwachen. Im Falle eines Fehlers wird ein Steuersignal ausgelöst, das eine Abhebung des Druckzylinders vom Numerierwerkzylinder bewirkt, bevor das eine fehlerhafte Einstellung aufweisende Numerierwerk seine Druckstelllung erreicht. Auf diese Weise wird ein Nummernfehldruck vermieden, und der betreffende Bogen durchläuft, ohne mit einer Nummer bedruckt zu werden, die Numeriermaschine und wird aus der Transportfolge ausgeschieden. Gleichzeitig wird im Falle eines festgestellten Fehlers die Weiterschaltung aller Numerierwerke der Numeriermaschine für eine Umdrehung unterbrochen, so dass die fortlaufende Numerierung der folgenden. Bogen gewährleistet ist. In Verbindung mit einer derartigen Numeriermaschine mit einer automatischen Numerierwerkkontrolle ist im Beispiel nach Figur 7 ferner noch eineAblage 104 strichpunktiert dargestellt, die in Verlängerung des Auslagetisches 103 angeordnet ist und auf welche diejenigen auszuscheidenden Wertscheinbogen gelangen, welche in Folge eines Fehlers eines der Numerierwerke die Numeriermaschine unnumeriert durchlaufen. Derartige Bogen werden
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also einfach aas der Transportfolge ausgeschieden, ohne dass deshalb die gesamte Vorrichtung stillgesetzt zu werden braucht.
Die Vorrichtung nach der Erfindung ist zur Anpassung an verschiedene zu verarbeitende Bogenformate eingerichtet, wobei beispielsweise das kleinst mögliche Bogenformat in Figur 7 mit I1 bezeichnet ist. Ebenso kann die Vorrichtung an unterschiedliche Anzahlen N von Wertschempositionen bzw. Serien je Wertscheinbogen angepasst werden, wobei dann Magazintrommeln Ml, M2 zu verwenden sind, welche die gleiche Anzahl N von Magazinen aufweisen und deren Drehgeschwindigkeit gegebenenfalls entsprechend zu ändern ist.
Zu diesem Zwecke können entsprechende austauschbare Magazintrommeln vorgesehen oder aber die Magazine der Trommel auswechselbar bzw. abnehmbar montiert sein, derart, dass nach Bedarf eine kleinere oder grössere Anzahl N von gleichmässig aber den Trommel umfang verteilten Magazinen verwendet und die Drehgeschwindigkeit der Trommeln entsprechend angepasst wird.
Die Erfindung ist nicht auf die beschriebene Anordnung der Schneidwerke und Transportstrecken und den beschriebenen Aufbau der Verteiler Station und der Magazintrommeln beschränkt, sondern lässt mannigfache Varianten zu. Auch kann selbstverständlich die Anzahl von je ein Paket bildenden Wertscheinbündeln in weiten Grenzen beliebig vorgegeben werden, ebenso kann die Zahl der Bogen je Bogenstapel, also die Anzahl von Wertscheinen je Bündel, von 100 verschieden sein und z.B. nur 50 betragen.
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Claims (19)

PATENT ANSPRUE CHE
1. Vorrichtung zur Verarbeitung von Stapeln mit jeweils gleichen Anzahlen von bedruckten und numerierten, mehrnutzigen Wertscheinbogen, insbesondere Banknotenbogen, zu Wertscheinbündeln und Werts ehe inpaketen, wobei jeder Bogen die gleiche Anzahl N von Wertscheinpositionen hat und die gleichen Positionen aufeinanderfolgender Bogen fortlaufend numeriert sind, mit einem System von Schneidwerken zum Zertrennen der Bogenstapel in Wertscheinbündel, mit einer die Wertscheinbündel aufnehmenden Transportvorrichtung, mit einem an dieser angeordneten Detektor zum Erkennen von zuvor auf den Wertscheinbogen markierten Fehldrucken und mit längs der Transportvorrichtung angeordneten Stationen zum. Auswechseln der Fehldrucke gegen einwandfreie Ersatzwertscheine sowie zum Banderolieren und Verpacken, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen einer ersten und einer zweiten Transportstrecke (90, 93) ein automatisch arbeitender Zwischenspeicher (Ml, M2) zur periodischen Ablage von jeweils N aufeinanderfolgenden Bündeln (4) in N verschiedene Magazine (18) und zur Stapelung einer festen Zahl von je ein Paket (80) bildenden Bündeln (4) in jedem der Magazine (18) angeordnet ist, aus welchendie Pakete (80), nach vollständiger Füllung des Zwischenspeichers, nacheinander auf die zweite Transportstrecke (93) bewegbar sind, dass an der ersten Transportstrecke (90) hinter dem auf wenigstens einen, in einem Wertscheinbündel (4) enthaltenen markierten Fehldruck ansprechenden Detektor (G) eine von diesem Detektor gesteuerte Entnahmestation (H) zur vorübergehenden Aussonderung dieses Wertscheinbündels aus der Transport-
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strecke (90) und hinter dieser Entnahme station (H) vor dem Zwischenspeicher (Ml, M2) eine Eingabe station (K) zur automatischen Auffüllung der durch das ausgesonderte Wertscheinbündel (4) entstandenen Leerstelle durch ein Blindbündel (4a), welches die gleichen Aussenabmessungen wie ein Wertscheinbändel (4) aufweist, angeordnet sind, dass wenigstens eine von der Transportvorrichtung getrennte Wertschein-Austauschstation (S) zur Entfernung des Fehldrucks aus dem ausgesonderten Wertscheinbündel, zur Einfügung eines einwandfreien, numerierten Ersatzwertscheins an dieselbe Stelle und zur Wiederherstellung des Wertscheinbündels vorgesehen ist und dass vor den Stationen zur Weiterbehandlung der Bündelpakete (80) wenigstens eine Bündel-Austauschstation (Nl, N2) zum Austausch des zuvor eingegebene Blindbündel (4a) gegen das wiederhergestellte Wertscheinbündel (4) angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bündel-Austauschstation (Nl, N2) durch den Zwischenspeicher gebildet ist.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wertschein-Austauschstation (S) eine automatisch arbeitende Station mit einem Detektor ist, welcher die einzeln an ihm vorbeilaufenden Wertscheine des Bündels zwecks Erkennung und Registrierung jedes Fehldrucks abtastet.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass Banderolier- und Banderolenauf druckmaschinen (E, F, O, P) für die Wertscheinbündel (4) an der ersten
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Transportstrecke (90) vor dem die Bündel kontrollierenden Detektor (G) und für die Bündelpakete (80) an der zweiten Transportstrecke (93) hinter der Bündel-Austauschstation (Nl, N2) angeordnet sind und dass hinter dem Aasgang der Wertschein-Austauschstation (S) eine weitere Banderoliermaschine (T) zum erneuten Banderolieren der wiederhergestellten Bündel, deren ursprüngliche Banderole zwecks Austausche des Fehldrucks entfernt wurde, und gegebenenfalls ein Kontrolldetektor (U) und ein die Wertscheine je Bündel zählender Kontrollzähler (V) vorgesehen sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass an der zweiten Transportstrecke (93) eine Folienverpackungsmaschine (Q) mit einem Schrumpftunnel zur Verpackung der zuvor mit einer Banderole versehenen Bündelpakete (80) angeordnet ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass am Ende der zweiten Transportstrecke (93) ein Serienordner (R) angeordnet ist, welcher jeweils eine Folge von N hintereinander angeordneten Bündelpaketen (81) aufnehmen kann und einen Schieber (96) aufweist, welcher jede dieser Folgen von N Bündelpaketen seitlich ausstösst, derart, dass sämtliche der gleichen Serie bzw. Wertscheinposition angehörenden Bündelpakete in die gleiche Reihe eingeordnet werden.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischenspeicher wenigstens eine drehbare Trommel (M1;M2) mit N an ihre.m Umfang verteilt
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angeordneten Magazinen (18) aufweist und die mittlere Umfangsgeschwindigkeit der Trommel der Transportgescb'vindigkeit der ankommenden Bündel (4) entspricht, derart, dass die aufeinander folgenden Bündel im periodischen Zyklus einzeln auf die N Magazine (18) verteilt werden.
8. Vorrichtung nach.Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Magazine (18) senkrecht orientiert sind und einen vertikal bewegbaren Zwischenboden (42) aufweisen, der mit einer zur Drehgeschwindigkeit der Trommel (M1;M2) proportionalen Geschwindigkeit absenkbar ist, wobei diese Absenkgeschwindigkeit wenigstens näherungsweise gleich der Dicke eines Bündels (4) je Trommel Umdrehung ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass alle Zwischenböden (42) an einem gemeinsamen Tragring (43) befestigt sind, der auf vertikalen, am Trommelgehäuse (25, 32) drehbar gelagerten Gewinde stangen (35) aufgeschraubt ist, die Gewindestangen je ein Kettenrad (39) tragen und alle Kettenräder (39) über eine endlose Kette (40), welche über ein wahlweise blockierbares oder um eine ortsfeste Achse (33) antreibbares Kettenrad (41) verläuft, miteinander verbunden sind, derart, dass bei Blockierung des letzterwähnten Kettenrades (41) und sich drehender Trommel die Gewindestangen (35) durch Abrollen ihrer Kettenräder (39) an der blockierten Kette (40) gedreht werden und sich die Zwischenböden (42) abwärts schrauben, während bei blockierter Trommel und bei Antrieb des um die ortsfeste Achse drehbaren Kettenrades (41) die Gewinde stangen (35) in Gegenrichtung gedreht werden und sich die Zwischenböden (42) aufwärts schrauben.
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10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das um die ortsfeste Achse (33) drehbare Kettenrad (41) fest mit einem Zahnrad (45) verbunden ist, welches mit einem von einem Motor (48) antreibbaren Ritzel (46) kämmt.
11. Vorrichtung nach einem der Anspräche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass Endschalter vorgesehen sind, welche vom Zwischenboden (42) in dessen unterer und dessen oberer Endstellung betätigbar sind.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch' gekennzeichnet, dass zwei gleichartig aufgebaute Magazintrommeln (Ml, M2) vorgesehen sind und diesen Trommeln eine Verteilerstation (L) vorgeschaltet ist, welche abwechselnd die Bündel (4) der einen Trommel bis zu deren vollständiger Füllung und dann der anderen Trommel bis zu deren vollständiger Füllung usw. zufuhrt.
13. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1, 2 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Magazine (18) beider Magazintrommeln (Ml, M2) als Bündel-Austauschstation (Nl, N2) dienen.
14. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Verteiler station (L) zwei Transportketten (16,17), die über den die Magazine (18) aufweisenden Umfangsbereich der einen und der anderen Magazintrommel (Ml, M2) führen, und wahlweise in Betrieb setzbare Mitnehmerorgane (6,10;7,11) aufweist, welche die auf der ersten Transportstrecke (90) eintreffenden Bündel (4) entweder zur einen oder zur anderen Transportkette schieben.
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15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass jede Magazintrommel (Ml, M2) einen radial bewegbaren Schieber (50) zum Ausstoss der in den Magazinen (18) der jeweils gefüllten Trommel (Ml, M2) gesammelten Bündelpakete beim Stillstand dieser schrittweise angetriebenen Trommel auf ein zur zweiten Transportstrecke (93) führendes Fördersystem (92) aufweist.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, gekennzeichnet durch wenigstens eine an der zweiten Transportstrecke (93) hinter der Bündel-Austauschstation (Nl, N2) angeordnete Kontrollstation (X;W) für die Bündelpakete (80), welche zur Abgabe eines Fehlersignals bei Vorhandensein wenigstens eines nicht ausgetauschten Blindbündels (4a) eingerichtet ist und gegebenenfalls die korrekte Anzahl von Wertscheinen in jedem Bündelpaket kontrolliert.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die automatisch arbeitende Schneidmaschine vier Schneidwerke (Cl - C4) und drei jeweils im rechten Winkel zueinander orientierte För der ab schnitte aufweist, dass das erste Schneidwerk (Cl) am ersten Förder abschnitt auf einer parallel zu dessen Förderrichtung orientierten Seite eines Bogenstapels (1) einen Bogenrandbeschnitt ausführt, dass das zweite Schneidwerk (C2) am zweiten För der ab schnitt zunächst einen Bogenrandbeschnitt auf der der ersterwähnten Stapelseite gegenüberliegenden Stapelseite und anschliessend die Zerteilung der Bogenstapel in Streifenlagen (2) ausführt, dass das dritte Schneidwerk (C3), welches ebenfalls am zweiten Förderabschnitt
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angeordnet ist, auf einer parallel zur Förderrichtung orientierten Seite der Streifenlagen einen Streifenrandbe schnitt ausführt und dass das vierte Schneidwerk (C4) am dritten Förderabschnitt zunächst einen Streifenrandbe schnitt auf der der erwähnten Streifenseite gegenüberliegenden Seite der Streifenlagen und anschliessend die Zerteilung der Streifenlagen in Wertscheinbündel (3) ausführt.
18. Verfahren zur Bearbeitung von Wertscheinbogen mit einer Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede durch die Aussonderung eines wenigstens einen Fehldruck enthaltenen Wertscheinbündels entstandene Leerstelle in der Transportfolge durch ein Blindbündel besetzt wird, welches der normalen Weiterverarbeitung der Bündel unterliegt, und dass später dieses Blindbündel erneut gegen dasselbe, in der Wertscheih-Austauschstation wiederhergestellte Wertscheinbündel ersetzt wird, bevor die gebildeten Bündelpakete banderoliert bzw. verpackt werden.
19. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Blindbündel in den von aussen zugänglichen Magazinen des Zwischenspeichers während der Bildung der Bündelpakete gegen die betreffenden wiederhergestellten Wertscheinbündel ausgetauscht werden.
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