DE2502523C3 - Elektromagnetische Ansteuereinrichtung für eine motorisch angetriebene Laufbildkamera - Google Patents
Elektromagnetische Ansteuereinrichtung für eine motorisch angetriebene LaufbildkameraInfo
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- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B17/00—Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
- G03B17/46—Means for exposing single frames in motion-picture camera
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Description
die Verschlußantriebsmechanik zwei Sperrnocken auf, die wahlweise mit einem Verriegelungshebel einer
Verriegelungseinrichtung in der verriegelnden Stellung in Eingriff zu bringen sind, um die Verschlußantriebsmechanik in der verriegelnden Stellung festzuhalten. Sollen
Einzelbildaufiiahmen in üblicher Weise mit einer
bestimmten und z. B. durch die Objekthelligkeit gesteuerten Belichtungszeit vorgenommen werden, so
wird der Verriegelungshebel in eine solche Stellung gebracht, in der er die Verschlußantriebsmechanik in
jeweils bei geschlossenem Verschluß festhält. Zur Ausführung der Einzelbildaufnahme wird der Verriegelungshebel in üblicher Weise durch eine elektromagnetische Einrichtung zumindest kurzfristig freigegeben, so
daß er nach Beendigung einer vollständigen Umdre- ir>
hung der Verschlußantriebsmechanik wieder in seine zugeordnete Verriegelungsnocke einfällt und damit die
Verschlußantriebsmechanik in ihrer den Verschluß schließenden Stellung festhält Werden Einzelbildaufnahmen mit beliebig langer Belichtungszeit erwünscht,
so wird der Verriegelungshebel in eine andere Stellung umgeschaltet, in der er nur mit der zweiten Verriegelungsnocke in Eingriff gelangen kann. Diese zweite
Verriegelungsnocke ist gegenüber der ersten Verriegelungsnocke versetzt an der Verschlußantriebsmechanik
derart angeordnet daß die Verschlußantriebsmechanik beim Eingriff des Verriegelungshebels in die zweite
Verriegelungsnocke jeweils bei geöffnetem Verschluß festgehalten wird. Wird daher die Verriegelungseinrichtung bei Auslösung der Laufbildkamera freigegeben, so jd
dreht sich die Verschlußantriebsmechanik, bis die zweite Verriegelungsnocke mit dem Verriegelungshebel in
Eingriff gelangt In dieser Stellung ist der Kameraverschluß geöffnet Der Kameraverschluß bleibt dann so
lange geöffnet bis der Verschlußauslöser erneut r> betätigt wird, wobei die Verriegelungseinrichtung
wiederum freigegeben wird. Die Verschlußantriebsmechanik führt dann eine vollständige Umdrehung aus, bis
der Verriegelungshebel wieder in die zweite Verriegelungsnocke einfällt und die Verschlußantriebsmechanik to
wiederum in der geöffneten Stellung des Kameraverschlusses festhält Während dieser vergangenen vollständigen Umdrehung der Verschlußantriebsmechanik
wurde der Film um ein Bild weitertransportiert, wobei während dieser Zeit der Verschluß geschlossen blieb.
Bei dieser bekannten Ansteuereinrichtung ist zwar eine beliebig lange Belichtungszeit bei Einzelbildaufnahmen
möglich, jedoch folgen die Einzelbildaufnahmen unmittelbar aufeinander, so daß also das Zeitintervall
zwischen aufeinanderfolgenden Einzelbildaufnahmen μ nicht beliebig vorgewählt werden kann.
Aus der DE-OS 19 18 733 ist eine weitere Ansteuereinrichtung für eine Laufbildkamera bekannt mit der
bei einer Betätigung des Verschlußauslösers der Motor der Verschlußantriebsmechanik über einen Thyristor
kurzfristig eingeschaltet wird, wobei ein von einer auf der Motorwelle sitzenden Steuerscheibe mechanisch
gesteuerter Motorschalter vorgesehen ist, der in Abhängigkeit von der Drehstellung des Motors diesen
weiterhin mit der Stromversorgung verbindet und beim *>"
Erreichen einer bestimmten Drehstellung von der Stromversorgung trennt
Aus der DE-OS 20 60 026 ist eine weitere elektromagnetische Ansteuereinrichtung für eine motorisch
angetriebene Laufbildkamera bekannt Diese Ansteuer- *"
einrichtung umfaßt eine wahlweise einschaltbare Vorrichtung, die den Kameraverschluß nach Vollendung des
Transportes eines Filmbildes so lange in der geöffneten
Stellung hält, bis ein Impuls zum erneuten Weitertransportieren des Bildes vorliegt. Ferner ist ein elektronischer Impulsgeber vorgesehen, durch den die Fortschaltung des Films bei Langzeitaufnahmen in bestimmten
Zeitintervallen selbsttätig ausgelöst wird. Das Zeitintervall wird dabei über eine Zeitbildungseinrichtung in
Abhängigkeit von dem Belichtungswert bzw. der Objekthelligkeit bestimmt. Nach Ablauf dieses Zeitintervalls wird durch die Zeitbildungseinrichtung eine
Schalteinrichtung angesteuert durch die die wahlweise einschaltbare Vorrichtung kurzzeitig außer Wirkung
gesetzt wird und der Filmtransportmechanismus der Kamera zum Transport eines Filmbildes eingeschaltet
wird. Mit dieser bekannten Ansteuereinrichtung ist es nicht möglich, eine Belichtung während eines Zeitintervalls durchzuführen, dessen Beginn und Ende durch eine
jeweils erneute Betätigung des Verschlußauslösers bestimmt wird.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine elektromagnetische Ansteuereinrichtung für eine motorisch angetriebene
Laufbildkamera der eingangs genannten Art so weiterzubilden, daß diese wahlweise kontinuierliche
Laufbildaufnahmen, Einzelbildaufnahmen mit in üblicher Weise gesteuerter Belichtungszeit und Einzelbildaufnahmen mit einer Belichtungszeit ermöglicht, deren
Beginn und Ende durch eine jeweils erneute Betätigung des Verschlußauslösers festgelegt wird, wobei das
zwischen aufeinanderfolgenden Einzelbildaufnahmen liegende Zeitintervall beliebig lang gewählt werden
kann.
Eine erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe zeichnet sich dadurch aus, daß der den zweiten
Motorschalter betätigenden Betätigungsspule zusätzlich eine Haltewicklung zugeordnet ist, zu der parallel
ein Kondensator und ein getrieblich mit dem Motor gekoppelter weiterer Schalter zwischen der Haltewicklung und dem Kondensator vorgesehen ist der von der
Verschlußantriebsmechanik während der Verdrehung des Verschlusses um einen Winkel vom vollen öffnen
bis zum vollen Schließen des Verschlusses geöffnet gehalten ist daß die mit der Haltewicklung verbundene
Wahleinrichtung bei vorgewählter kontinuierlicher Laufbildaufnahme über den Auslöseschalter mit der
Stromversorgung verbindbar ist, daß bei vorgewählter Einzelbildaufnahme die Haltewicklung von der Stromversorgung abgetrennt ist und die Zeitstufe mittels eines
mit dem Auslöseschalter gekoppelten Ansteuerschalters auf den zur Haltewicklung parallelliegenden
Kondensator aufschaltbar ist daß bei vorgewählter Langzeitbelichtung der Kondensator und die Haltewicklung unwirksam geschaltet sind und die die
Anzugszeit der Betätigungsspule bestimmende Zeitstufe derart ausgebildet und dimensioniert ist daß die
Betätigungsspule jeweils bei geöffneter und geschlossener Stellung des Verschlusses stromlos ist
Eine zweite erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe zeichnet sich dadurch aus, daß die Wahleinrichtung
einen Halteschalter und einen Anzugsschalter aufweist, daß der Betätigungsspule zusätzlich eine Haltewicklung
zugeordnet ist, die durch einen Halteschalter einem weiteren mit dem Motor getrieblich verbundenen
Schalter und einer, vom Motor angetriebenen und als Generator ausgebildeten Stromquelle parallel geschaltet ist, daß bei vorgewählter kontinuierlicher Laufbildaufnahme die Haltewicklung über den Wahlschalter und
den Auslöseschalter mit der Stromversorgung verbindbar ist daß bei vorgewählter Einzelbildbelichtung die
Haltewicklung über den Halteschalter mit dem Genera-
tor verbunden ist und von der Stromversorgung getrennt ist, daß bei Langzeitbelichtung die Haltespule
vom Generator und Auslöseschaller getrennt ist und die
die Anzugszeit der Betätigungsspule bestimmende Zeitstufe derart ausgebildet und dimensioniert ist, daß
die Betätigungsspule jeweils bei geöffneter und geschlossener Stellung des Verschlusses stromlos ist.
Eine dritte erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe ist dadurch gekennzeichnet, daß ein Versorgungskreis
für kontinuierliche Laufbildaufnahme vorgesehen ist, in dem über den Auslöseschalter und ein erstes Wahlschalterteil die Betätigungsspule mit der Stromversorgung
verbindbar ist, daß ein Haltekreis einen Kondensator und einen weiteren Motorschalter enthält und mittels
eines zweiten Wahlschalterteils mit der Betätigungsspule verbindbar ist und daß der Kondensator außerdem
mit einem mit dem Auslöseschalter gekoppelten Ansteuerschalter verbunden ist, daß bei vorgewählter
Einzelbildaufnahme der Versorgungskreis über das erste Wahlschalterteil unwirksam ist, und die Zeitstufe
durch den Ansteuerschalter beim Auslösen an die Betätigungsspule und den Kondensator anschließbar ist,
daß bei vorgewählter Langzeitbelichtung der Versorgungskreis über das erste Wahlschalterteil und der
Haltekreis über das zweite Wahlschalterteil unwirksam geschaltet ist und daß die Zeitstufe über den
Ansteuerschalter auf die Betätigungsspule aufschaltbar ist und derart ausgebildet und dimensioniert ist, daß die
Betätigungsspule jeweils bei geöffneter und geschlossener Stellung des Verschlusses stromlos ist.
Eine vierte erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe zeichnet sich dadurch aus, daß ein erster Stromkreis für
die Betätigungsspule vorgesehen ist, dem die Zeitstufe vorgeschaltet ist, daß ein zweiter Stromkreis für die
Betätigungsspule vorgesehen ist, daß ein Halteschaltungskreis einen Kondensator, einen weiteren, getrieb-Iich mit dem Motor gekoppelten Schalter und eine dazu
parallele Schalteinrichtung für den zweiten Stromkreis aufweist und den Wahlschalter enthält, daß die Zeitstufe
einen mit dem Auslöseschalter gekoppelten Ansteuerschalter enthält, daß bei Einstellung des Wahlschalters
auf kontinuierliche Laufbildaufnahme der Halteschaltungskreis über den Auslöseschalter an die Spannungsversorgung anlegbar ist, daß bei Einstellung auf
Einzelbildaufnahme der Halteschaltungskreis über den Wahlschalter mit der Zeitstufe verbunden ist, und daß
bei Langzeitbelichtung der Halteschaltungskreis ausgeschaltet ist und der erste Stromkreis für die Betätigungsspule mittels des Ansteuerschalters für die von der
Zeitstufe vorgegebene Schaltdauer einschaltbar ist, wobei die Zeitstufe derart ausgebildet ist, daß die
Betätigungsspule jeweils bei geöffneter und geschlossener Stellung des Verschlusses stromlos ist.
Bei den erfindungsgemäßen Ansteuereinrichtungen ist eine Schaltungsanordnung vorgesehen, die fiber
einen weiteren Schalter mit der Verschlußanhalteeinrichtung verbunden ist Dieser weitere Schalter wird
dabei von der Verschlußantriebsmechanik während eines Teils des Zeitintervalls vom vollen öffnen bis zum
vollen Schließen des Verschlusses so gesteuert, daß die Anhaltevorrichtung durch die mit der Schaltanordnung
verbundenen Verschlußanhalteeinrichtung während eines bestimmten Drehbereiches der Verschlußantriebsmechanik zusätzlich in der entriegelnden Stellung
gehalten werden kann. Innerhalb dieses bestimmten Drehbereiches weist die Anhaltevorrichtung einen
zweiten Verriegelungsstift auf, der die Verschlußantriebsmechanik in einer den Verschluß öffnenden
Stellung still setzen würde, wenn die Anhaltevorrichtung nicht entriegelt ist. Die Schaltanordnung wird über
die Wahleinrichtung so geschaltet, daß sie bei Einzelaufnahmen mit Langzeitbelichtung nicht wirksam
werden kann. Bei dieser Betriebsart wird daher auch die Anhaltevorrichtung während des bestimmten Drehbereiches der Verschlußantriebsmechanik nicht in die
entriegelnde Stellung übergeführt, so daß die Anhaltevorrichtung mit dem zusätzlichen Verriegelungsstift in
ίο Eingriff gelangt und damit die Verschlußantriebsmechanik in ihrer den Verschluß voll öffnenden Stellung
festhält. In dieser Stellung kann die Anhaltevorrichtung nur dann wieder in ihren entriegelnden Zustand
übergeführt werden, wenn der Verschlußauslöser der
Kamera erneut betätigt wird. Bei einem solchen
erneuten Betätigen des Verschlußauslösers kann sich die Verschlußantriebsmechanik jedoch nur bis in ihre
den Verschluß vollständig schließende Stellung weiterdrehen, da bereits in dieser Stellung die Anhaltevorrich-
tung wieder in ihre verriegelnde Stellung gelangt, in der sie den ersten Verriegelungsstift der Anhaltevorrichtung beaufschlagt. Eine neue Einzelaufnahme mit
Langzeitbelichtung, bei der der Beginn und das Ende der Belichtungszeit durch eine jeweils erneute Betätigung
des Verschlußauslösers erfolgt, kann daher nach dem Verstreichen eines beliebig langen Zeitintervalls durch
erneutes Niederdrücken des Verschlußauslösers der Laufbildkamera ausgelöst werden. Mit der erfindungsgemäßen Ansteuereinrichtung sind daher ohne großen
zusätzlichen Schaltungsaufwand auch Einzelaufnahmen mit Langzeitbelichtungen möglich, wobei jedoch auch
die Zeitintervalle zwischen den einzelnen Einzelbildaufnahmen beliebig lang gewählt werden können.
Durch die erfindungsgemäße Ansteuereinrichtung
wird sicher gestellt, daß bei kontinuierlicher Laufbildaufnahme und bei Einzelbildaufnahme die Verschlußantriebsmechanik immer in der geschlossenen Verschluß-Stellung angehalten wird, und zwar unabhängig davon,
zu welchem Zeitpunkt der Auslöseknopf freigegeben
wird.
Die erfindungsgemäße Ansteuereinrichtung zeichnet sich durch einen sehr einfachen Aufbau aus, da sie nur
elektrische Bauelemente zur Durchführung der verschiedenen Funktionen verwendet
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Die Erfindung wird anhand in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert. Im
einzelnen zeigt
so F i g. 1 einen Stromlaufplan einer ersten Ausführungsform der Erfindung,
F i g. 2 eine perspektivische Darstellung eines Ausführungsbeispiels der mechanischen Anordnung der erfindungsgemäßen Ansteuereinrichtung,
Fig.3 und 4 verschiedene Arbeitsstellungen der in
F i g. 2 gezeigten Anordnung,
Fig.5 ein Zeitdiagramm der Schaltstellungen verschiedener Schalter der F i g. 1 und 2,
F i g. 6,7 und 8 Stromlaufpläne einer zweiten, dritten
und vierten Ausführungsform der Erfindung,
F i g. 9 und 10 die Arbeitsweise des Rücksetzschalters der F ig. 8 und
Fig. 11, 12, 13 und 14 Stromlaufpläne einer fünften,
sechsten, siebten und achten Ausführungsform der
Erfindung.
In der eine erste Ausführungsform der Ansteuereinrichtung zeigenden F i g. 1 ist eine Stromversorgung 1,
ein Zeitkondensator 2 und ein erster Ansteuerschalter 3
mit Umschaltkontakten 3a und 36 sowie ein wirkungsmäßig mit diesem verbundener Auslöseschalter 4
vorgesehen. Der Ansteuer- und der Auslöseschalter 3 bzw. 4 sind außerdem wirkungsmäßig mit einem
Auslöseknopf B der Kamera verbunden, so daß beim Drücken des Auslöseknopfes während des Betriebs der
Kamera der Ansteuerschalter 3 zu seinem Kontakt 3b umgeschaltet wird, während der Auslöseschalter 4
geschlossen wird. Beim Loslassen des Auslöseknopfes, also beim Außerbetriebsetzen der Kamera, wird der
Ansteuerschalter 3 zu seinem Kontakt 3a umgeschaltet, während der Auslöseschalter 4 geöffnet ist. Ein
Widerstand 5, ein PNP-Transistor 6, ein Widerstand 7
und ein NPN-Transistor 8 bilden zusammen eine positive Rückkopplungsschaltung, die als gesteuerter
Gleichrichter mit bistabilen Eigenschaften wirkt. Die Basis des Transistors 8 ist mit dem Kontakt 3b des
Ansteuerschalters 3 verbunden, so daß beim Umschalten des Ansteuerschalters zum Kontakt 3b der
Entladestrom des Kondensators 2 zur Basis des Transistors 8 fließt, um die Transistoren 8 und 6 in ihren
leitenden Zustand zu steuern. Ein Rücksetzschalter 9 ist außerdem zwischen die Basis und den Emitter des
Transistors 8 geschaltet und bleibt während der Außerbetriebsetzung der Kamera offen.
Eine Betätigungsspule 10 eines Elektromagneten ist zwischen den Kollektor des Transistors 6 und den
negativen Anschluß der Stromversorgung geschaltet. Eine Diode 11 ist der Betätigungsspule 10 parallel
geschaltet, um alle über die Spule erzeugten Rückspannungen aufzunehmen und damit eine Wirkung dieser
Rückspannung auf andere Bauelemente zu verhindern. Eine Wahleinrichtung für die Betriebsart ist ein
Wahlschalter 12 mit Umschaltkontakten 12a, \2b und
12c Er bewirkt die Vorwahl der Betriebsart, wie dieses später beschrieben wird, in der Weise, daß die Wahl des
Kontaktes 12s kontinuierliche Laufbildaufnahrne, die
Wahl des Kontaktes 126 eine Einzelbildaufnahme und die Wahl des Kontaktes 12c eine Langzeitbelichtung
bewirkt
Der Kontakt 12a ist mit dem positiven Anschluß der Stromversorgung 1 über den Auslöseschalter 4, der
Kontakt 126 mit dem Kollektor des Transistors 6 und der Kontakt 12c nicht weiter verbunden. Eine einen
Rückstrom sperrende Diode 13, ein weiterer Schalter 14 und ein Kondensator 15 sind in Reihe zwischen den
Wahlschalter 12 und den negativen Anschluß der Stromversorgung 1 geschaltet, während eine Haltewicklung
16 des Elektromagneten zwischen den Verbindungspunkt zwischen der Diode 13 und dem
weiteren Schalter 14 und dem negativen Anschluß der Stromversorgung 1 geschaltet ist Die Betätigungsspule
10 des Elektromagneten hat eine Anzahl von Windungen und ihr Widerstandswert ist so gewählt, daß durch
sie ein großer Strom fließt, um eine zur Betätigung eines anziehbaren Gliedes 326, das später noch beschrieben
wird, ausreichende magnetische Kraft zu erzeugen, während die Haltewicklung 16 des Elektromagneten
eine Anzahl von Windungen hat und ihr Widerstandswert so gewählt ist, daß sie normalerweise einen kleinen
Strom führt, der eine zum Festhalten des anziehbaren Gliedes 326 in der angezogenen Stellung ausreichende
magnetische Kraft erzeugt Ein zweiter Motorschalter 17 kann bei Freigabe eines noch zu beschreibenden
Verriegelungshebels 32 aus seiner verriegelnden Lage bei der Einschaltung des Elektromagneten geschlossen
werden, wodurch ein mit der Stromversorgung 1 über den zweiten Motorschalter 17 in Reihe geschalteter
Gleichstrommotor 19 gesteuert werden kann. Vorzugsweise ist ein erster Motorschalter 18 dem zweiten
Motorschalter 17 parallelgeschaltet, um die Lage eines Verschlußantriebes und eines Filmtransportes zu
bestimmen, die vom Motor 19 in noch zu beschreibender Weise angetrieben werden. Der negative Anschluß
der Stromversorgung 1 ist hier mit dem Kameragehäuse verbunden und geerdet, was hier zur Erläuterung des
mechanischen Teils der Ansteuereinrichtung vorgenommen ist.
Fig.2 zeigt eine perspektivische Darstellung einer
Ausführungsform der mechanischen Anordnung, mit der die in F i g. 1 gezeigte Schaltung verbunden ist. Ein
elektrischleitendes Untersetzungszahnrad 21 isteinstükkig
mit einer elektrischleitenden, geerdeten Hauptverriegelungswelle 22 ausgebildet und kann von dem
Motor 19 über ein Motorritzel 20 angeschrieben werden. Ein drehbarer Verschluß 23 ist an einem Ende
der Hauptwelle 22 vorgesehen, um ein Belichtungsfenster abzudecken oder freizugeben, über das der Film
bewegt wird. Das öffnen und Schließen des Verschlusses findet synchron mit einer vollständigen Umdrehung
des Zahnrades 21 statt, während der Transport eines Einzelbildes des Filmes durch einen hier nicht gezeigten
Filmtransport vorgenommen wird, der mit der Welle 22 verbunden ist, wenn der Verschluß geschlossen ist. Das
Ritzel 20 und das Zahnrad 21 sowie die Welle 22 bilden eine Verschlußantrieb smechanik zum Antrieb des
Verschlusses und des Filmtransports. Auf einer Seite des elektrischleitenden Zahnrades 21 ist ein gleitendes
Kontaktglied, das den Rücksetzschalter 9 bildet, und ein weiteres gleitendes Kontaktglied vorgesehen, das den
ersten Motorschalter bildet, die jeweils in Berührung mit einer Seitenfläche des Zahnrades 21 an unterschiedliehen
Umfangslinien gebracht sind. Auf der Umfangslinie des Zahnrades 21, die von dem ersten Motorschalter
18 berührt wird, sind isolierende Platten 25a und 256
vorgesehen, die symmetrisch um die Drehachse angeordnet sind. Auf der Umfangslinie des Zahnrades
21, die von dem Rücksetzschalter 9 berührt wird, sind isolierende Platten 26a und 266 vorgesehen, die
symmetrisch um die Drehachse angeordnet sind. Das Zahnrad 21 und die isolierenden Platten 25a, 256, 26a
und 266 und die gleitenden Kontaktglieder bilden den zweiten Motorschalter 18 und den Rücksetzschalter 9
der Fig. 1, wobei das öffnen und Schließen dieser
Schalter durch Drehung des Zahnrades 21 bewirkt wird. Eine Nocke 29, die aus einem isolierenden Material
gebildet ist, ist auf der Hauptwelle befestigt und ein bewegliches Kontaktglied 14a beaufschlagt federnd die
Nockenfläche und bildet zusammen mit einem festen Kontaktglied 146 den weiteren Schalter 14, dessen
öffnen und Schließen durch Drehung der Nocke 29 infolge einer Drehung des Zahnrades 21 bewirkt wird.
Auf der Seitenfläche des Zahnrades 21 ist außerdem ein Vorsprung 27 für die geschlossene Stellung und das
Anhalten der Verschlußantriebsmechanik in der geschlossenen Verschlußstellung vorgesehen, in der der
Verschluß vollständig geschlossen ist, während ein Vorsprung 28 für die offene Stellung und zum Anhalten
der Verschlußantriebsmechanik bei offenem Verschluß vorgesehen ist wobei der Verschluß vollständig
geöffnet ist
Der elektrischleitende Verriegelungshebel 32 ist schwenkbar auf einem Stift 33 gelagert und ist an
seinem einen Ende mit einer Verriegelungsklaue 32a versehen, die mit den Vorsprüngen 27 und 28 in Eingriff
gelangen kann, während sein anderes Ende ein
anziehbares Glied 32a bildet. Der Verriegelungshebel ist in Richtung gegen den Uhrzeigersinn mit einer
elektrischleitenden, geerdeten Feder 34 so vorgespannt, daß die Verriegelungsklaue 32a in Eingriff mit den
Vorsprüngen 27 oder 28 gebracht wird. Da die Feder 34 geerdet ist, befindet sich der Verriegelungshebel auf
Erdpotential. Ein Magnetkern 35 ist der Betätigungsspule 10 und der Haltewicklung 16 des Elektromagneten
gemeinsam zugeordnet und bildet zusammen mit diesen Spulen den Elektromagnet, der bei Erregung durch
einen durch die Spule 10 fließenden Strom das anziehbare Glied 32b anzieht, so daß der Verriegelungshebel 32 im Uhrzeigersinn gegen die Kraft der Feder 34
gedreht wird und von den Vorsprüngen 27 oder 28 freikommt, um damit eine freie Drehung des Zahnrades
21 und einen Eingriff zwischen einem den zweiten Motorschalter 17 bildenden Kontaktglied und dem
Verriegelungshebel 32 zu ermöglichen, wodurch der Motorschalter geschlossen und die Stromversorgung
mit dem Motor 19 verbunden wird.
Die F i g. 3 und 4 zeigen Ansichten von der rechten Seite der F i g. 2, um das Verständnis der Schaftbeziehungen
zwischen den verschiedenen Schaltern der F i g. 2 zu erleichtern, wobei das Zahnrad 21 teilweise
ausgebrochen ist F i g. 3 zeigt eine Stellung, bei der sich der Vorsprung 27 für die geschlossene Stellung in
Eingriff mit der Verriegelungsklaue 32a befindet, während Fig.4 eine Stellung zeigt, bei der der
Vorsprung 28 für die offene Lage sich im Eingriff mit der Verriegelungsklaue 32a befindet. Ein Pfeil zeigt die
Drehrichtung des Zahnrades 21 an.
F i g. 5 zeigt in Form eines Zeitdiagrammes die Folge des Öffnens und Schließens eines jeden Schalters und
des Verschlusses während einer vollständigen Umdrehung des Zahnrades 21 an, die in einer Stellung beginnt,
in der die Verriegelungsklaue 32a den Vorsprung 27 für die geschlossene Lage beaufschlagt, die hier als
Bezugswert mit einer Winkekellage von 0° angegeben ist In Fig.5 zeigt (A) die Folge des öffnens und
Schließens des Verschlusses und (B), (C) und (D) zeigen
die Folgen des öffnens und Schließens des ersten Motorschalters 18, des Rücksetzschalters 9 und des
weiteren Schalters 14 an.
Die Arbeitsweise der gezeigten elektromagnetischen Ansteuereinrichtung wird jetzt erläutert:
Ist mit dem Wahlschalter 12 der Kontakt 12a vorgewählt also kontinuierliche Laufbildaufnahme, so
arbeitet die Einrichtung in der nachfolgend beschriebenen Weise. Ist, wie in Fig.2 und 3 gezeigt, der
Vorsprung 27 für die geschlossene Lage von der Verriegelungsklaue 32a beaufschlagt um die Verschlußantriebsmechanik
in der geschlossenen Verschlußstellung anzuhalten, so schließt das Drücken des Auslöseknopfes
B den Auslöseschalter 4, der mit diesem wirkungsmäßig verbunden ist, und der Ansteuerschalter
3 wird zu seinem Kontakt Zb vom Kontakt 3a umgeschaltet, der mit der Stromversorgung verbunden
ist Daher wird die im Zeitkondensator 2 gespeicherte Ladung als Basisstrom an den Transistor 8 abgegeben,
wodurch die von den Transistoren 6 und 8 gebildete positive Rückkopplungsschaltung leitend geschaltet
wird. Beim Leiten des Transistors 6 fließt ein Strom an
die Betätigungsspule 10, die damit den Elektromagneten 35 erregt, der seinerseits das anziehbare Glied 32b
anzieht wodurch der Verriegelungshebel 32 gegen die Kraft der Feder 34 in Richtung des Uhrzeigers
geschwenkt wird, wie dieses in Fig. 2 gezeigt ist Die
Haltewicklung 16 wird ebenfalls eingeschaltet, da sie einen Strom über den Wahlschalter 12 und die Diode 13
erhält. Andererseits ist auch der weitere Schalter 14, wie in Fig.5 (D) gezeigt, geschlossen, so daß der
Kondensator Ui über die Diode 13 aufgeladen wird, wobei diese Aufladung jedoch sofort beendet ist, da der
Durchlaßwiderstand der Diode f 3 sehr klein ist.
Wir das anziehbare Giied 326 an den Korn 35 des
Elektromagneten angezogen, so wird die Verriegelungsklaue 32 von dem Vorsprung 27 freigegeben, um
ίο den zweiten Motorschaiter 17 zu schließen und damit
den Motor 19 einzuschalten. Die Drehung des Motors 19 bewirkt die Drehung des Zahnrades 21. Ist das
Zahnrad 21 um einen Winkel B1 gedreht, so wird der
Rücksetzschalter 9 geschlossen, wie dieses in F i g. 5 (C) gezeigt ist wodurch die Basis-Emitter-Strecke des
Transistors S kurzgeschlossen ist, um diesen Transistor zu sperren. Daher wird auch der Transistor 6 gesperrt
und der Kondensator 2 wird über den Schalter 9 kurzgeschlossen, um seine Entladung zu erlauben, so
daß selbst bei einem erneuten öffnen des Rücksetzschalters 9 die Transistoren 6 und 8 nicht leitend
geschaltet werden können, sondern gesperrt bleiben. Es fließt daher kein Strom an die Betätigungsspule 10, jedoch
noch ein Strom an die Haltewicklung 16, um den Kern 35 durch die Wicklung 16 weiter erregt zu halten.
Da diese Erregung ausreicht, um das anziehbare Glied 32b in seinem angezogenen Zustand zu halten, bleibt
das Glied 326 angezogen und der Motor 19 dreht sich weiter, um ein kontinuierliches Fotografieren so lange
fortzusetzen, wie der Auslöseschalter 4 geschlossen ist.
Wird der Auslöseknopf B freigegeben, um das kontinuierliche Fotografieren zu unterbrechen, so wird
der Ansteuerschalter 3 zu seinem Kontakt 3a umgeschaltet und der Auslöseschalter 4 geöffnet, so daß der
Erregerstrom von der Stromversorgung 1 an die Haltewicklung 16 unterbrochen wird. Bezüglich des
Zeitpunktes, zu dem der Auslöseknopf freigegeben wird, gibt die Bedienungsperson den Auslöseknopf
unabhängig von der Stellung der Vorsprünge 27 oder 28 gegenüber der Verriegelungsklaue 32a frei, so daß der
Zufall bestimmt ob die Klaue 32a mit dem Vorsprung 27 für die geschlossene Lage, d. h. die Verschlußantriebsmechanik
wird in der geschlossenen Verschlußlage festgehalten, oder die Klaue befindet sich mit dem
Vorsprung 28 für die offene Lage in Eingriff, d. h. die Verschlußantriebsmechanik ist in der offenen Verschlußlage
festgehalten. Bei der Ansteuereinrichtung wird dieses Problem dadurch gelöst daß, wenn sich die
Verriegelungsklaue 32a und die Vorsprünge 27, 28 in einer bestimmten relativen Lage zueinander befinden,
der Verriegelungshebel 32 immer in Eingriff mit dem Vorsprung 27 für die geschlossene Lage durch den
Kondensator 15 und den weiteren Schalter 14 immer in der geschlossenen Verschlußlage angehalten wird. Die
Zeitbeziehung des weiteren Schalters 14, die in F i g. 5 (D) gezeigt ist ist so, daß der Schalter innerhalb eines
Bereiches von der Stellung von 180° bis zum Winkel θ3
geöffnet und in dem übrigen Bereich geschlossen ist Der durch den Wert Θ2 angegebene Winkel ist der
Drehwinkel des Zahnrades 21, der einer etwas längeren Zeit entspricht als der Verriegelungshebel 32 zur
Rückkehr aus der Lage benötigt, in der das Glied 32b am Kern 35 angezogen ist, bis zu der Lage, in der die
Verriegelungsklaue 32a den Vorsprung 27 oder 28 beaufschlagt Die Kapazität des Kondensators 15 ist
derart gewählt, daß der vom Kondensator 15 an die Haltewicklung 16 fließende Strom das anziehbare Glied
326 am Kern 35 eine gewisse Zeit länger angezogen
hält, als die Zeit, die das Zahnrad 21 für eine Drehung
um den Winkel (360° - θ3) benötigt Wird der
Auslöseknopf 3 innerhalb des Bereichs einer relativen Drehstellung, die mit θ3 in Fig.5 angegeben ist,
freigegeben, so fließt kein Strom an die Haltewicklung 16, da der Auslöseschalter 4 und der weitere Schalter 14
beide geöffnet sind und damit der Verriegelungshebe] 32 infolge der Spannung der Feder 34 in seine Stellung
zurückkehren wird, in der die Verriegelungsklaue 32a die Seitenfläche des Zahnrades 21 beaufschlagt, um
dadurch den zweiten Motorschalter 17 zu öffnen, während der Motor 19 über den geschlossenen ersten
Motorschalter 18 in die Stellung weiterbewegt wird, in der die Verriegelungsklaue 32a den Vorsprung 27 für die
geschlossene Lage beaufschlagt, worauf der erste Motorschaiter 18 geöffnet wird, um die Stromzufuhr zu
unterbrechen und der Motor 19 sowie die Verschlußantriebsmechanik werden durch den Eingriff der Klaue
32a am Vorsprung 27 angehalten. Dieses stellt sicher,
daß der Verschluß nur in seiner geschlossenen Lage angehalten wird. Außerdem wird der weitere Schalter
14 innerhalb des durch Θ2 angegebenen Bereichs geschlossen, jedoch reicht die von der Haltewicklung 16
erzeugte Kraft nur aus, die angezogene Stellung des Verriegelungshebels beizubehalten, reicht jedoch nicht
aus, um den Verriegelungshebel 32 aus seiner die Klaue 32a mit der Seitenfläche des Zahnrades 21 in Eingriff
befindenden Lage wieder anzuziehen, so daß also der Verriegelungshebel 32 durch irgendeinen Entladestrom
vom Kondensator 15 zur Haltewicklung 16 nicht beeinflußt wird.
1st der Auslöseknopf B außerhalb des Bereichs von 63
in F i g. 5 losgelassen worden, so wird der Auslöseschalter 4 geöffnet, um den Strom an die Haltewicklung 16 zu
unterbrechen, jedoch bleibt der weitere Schalter 14 geschlossen und die Kapazität des Kondensators 15 ist
in der beschriebenen Weise so gewählt, daß der Kondensator 15 sich entlädt, um das anziehbare Glied
32b am Kern 35 angezogen zu halten, bis der weitere
Schalter 14 geöffnet ist, wenn die relative Drehstellung des Zahnrades 21 gleich der in F i g. 5 gezeigten Stellung
von 180° ist, wonach der Stromfluß zur Haltewicklung
16 unterbrochen wird, um das anziehbare Glied aus seiner angezogenen Stellung bis in eine Lage freizugeben, in der die Verriegelungsklinke 32a die Seitenfläche
des Zahnrades 21 beaufschlagt Zu dieser Zeit hat jedoch der Vorsprung 28 für die offene Lage bereits
diese Stellung überschritten und es kann kein Eingriff zwischen deni Vorsprung 28 und der Verriegelungsklinke 32a, sondern lediglich ein Eingriff allein zwischen
dem Vorsprung 27 und der Verriegelungsklinke stattfinden. Unter dieser Bedingung wird der zweite
Motorschalter 17 geöffnet, jedoch das Zahnrad 21 in der beschriebenen Weise durch den parallelgeschalteten
zweiten Motorschalter 18 weiter angetrieben, der sich dann in der in F i g. 5 gezeigten Zeitbeziehung befindet,
bis zu einer Lage, in der die Verriegelungsklinke 32a mit dem Vorsprung 27 für die geschlossene Lage in Eingriff
gelangt und damit der Motor durch öffnen des ersten Motorschalters 18 angehalten wird. Der Verschluß wird
daher ohne jeglichen Fehler nur in seiner geschlossenen Lage angehalten. Der weitere Schalter 14 wird
geschlossen, wenn der Bereich von Θ3 überschritten wird, jedoch hat dieses, wie bereits beschrieben,
keinerlei Einfluß auf die Anordnung.
Nachfolgend wird eine Einzelbildaufnahme beschrieben. Die Einzelbildaufnahme wird durchgeführt, wenn
der Wählschalter 12 auf den Kontakt Üb geschaltet ist.
Wenn, wie in den F i g. 2 und 3 gezeigt, der Vorsprung 27
für die geschlossene Lage und die Verriegelungsklinke 32a sich miteinander in Eingriff befinden, bewirkt das
Drücken des Auslöseknopfes B ein Umschalten des
Ansteuerschalters 3 vom Kontakt 3a auf den Kontakt 3b
und ein Schließen des Auslöseschalters 4, um die Transistoren 6 und 8 über den Startkondensator 2 in
ihren leitenden Zustand zu schalten, wodurch ein Strom zur Betätigungsspule 10 fließt wie dieses bereits
beschrieben wurde. Da der Wahlschalter 12 auf den
Kontakt 126 gestellt wurde, beginnt sich der Kondensator 15 über den Transistor 6, den Umschalter 12, die
Diode 13 und den weiteren Schalter 14 aufzuladen, wodurch auch ein Strom an die Haltewicklung 16 fließt
π Durch die Einschaltung der Betätigungsspule 10 wird
das anziehbare Glied 326 an den Kern 35 angezogen, um die Verriegelungsklinke 32a vom Vorsprung 27 für
die geschlossene Lage freizugeben, wodurch der zweite Motorschaher 17 zur Einschaltung des Motors 19
geschlossen wird. Das Zahnrad 21 wird daher um einen Winkel θι durch den Motor 19 gedreht wodurch der
Rücksetzschalter 9 geschlossen wird, um die Transistoren 6 und 8 zu sperren. Andererseits ist die Aufladezeit des Kondensators 15 so kurz, daß sie innerhalb
j der Zeit beendet ist die für eine Drehung des Zahnrades 21 um den Winkel θι erforderlich ist. Durch
das Sperren des Transistors 6 wird der Strom zur Betätigungsspule 10 unterbrochen, da jedoch der
weitere Schalter 14, wie in Fig.5 (D) gezeigt ist,
geschlossen ist und die Kapazität des Kondensators 15 in der beschriebenen Weise bestimmt ist fließt der
Entladestrom des Kondensators 15 über den weiteren Schalter 14 an die Haltewicklung 16, um das anziehbare
Glied 326 in seiner angezogenen Stellung zu halten.
3> Außerdem wird der Entladestrom des Kondensators 15 daran gehindert durch den Widerstand 7 zu fließen, da
die Diode 13 jeden in umgekehrter Richtung fließenden Strom sperrt Demzufolge dreht sich der Motor 19
weiter und beim Erreichen der Drehstellung von 180c in
F i g. 5 durch das Zahnrad 21 wird der weitere Schalter 14 geöffnet um das anziehbare Glied aus seiner
angezogenen Lage in der gleichen Weise freizugeben, wie dieses beschrieben wurde, wodurch die Verriegelungsklinke 32a gegen den Uhrzeigersinn und in die
Lage schwenkt in der sie die Seitenfläche des Zahnrades 21 beaufschlagt während die Verriegelungsklinke jedoch den Vorsprung 28 für die offene Lage
nicht beaufschlagen kann, da dieser Vorsprung bereits diese Drehstellluing überschritten hat Das Zurück
schwenken der Verriegelungsklinke öffnet den zweiten
Motorschalter 17, jedoch wird der Motor 19 über den parallelgeschalteten ersten Motorschalter 18 bis in die
Drehstellung weitergedreht in der die Verriegelungsklinke 32a den Vorsprung 27 für die geschlossene Lage
beaufschlagt, worauf der Motor und die Verschlußantriebsmechanik in der geschlossenen Verschlußstellung
angehalten werden. Ein fortgesetztes Drücken des Auslöseknopfes B bewirkt keine Änderung, da der
Motor abgeschaltet bleibt Das Loslassen des Auslcse
knopfes, gefolgt von einem erneuten Drücken stellt
sicher, daß das Zahnrad eine vollständige Umdrehung macht und die Verschlußantriebsmechanik in der
geschlossenen Verschlußstellung anhält Auf diese Weise bewirkt jedes Drücken des Auslöseknopfes eine
t>5 vollständige Umdrehung des Zahnrades 21, wodurch die
Belichtung und der Transport eines Einzelbildes vorgenommen wird, d. h. eine Einzelbildaufnahme
durchgeführt wird.
Anschließend wird die Langzeitbelichtung erläutert Eine Langzeitbelichtung wird vorgenommen, wenn der
Wahlschalter 12 auf seinen Kontakt 12c geschaltet ist Wenn, wie in den Fig.2 und 3 dargestellt ist, die
Verriegelungsklinke 32a mit dem Vorsprung 27 für die geschlossene Lage sich im Eingriff befindet, bewirkt ein
Drücken des Auslöseknopfes B, daß der Ansteuerschalter 3 von seinem Kontakt 3a auf seinen Kontakt 3b
umgeschaltet und der Auslöseschalter 4 geschlossen wird, um die Transistoren 6 und 8 über den
Zeitkondensator 2 in ihren leitenden Zustand umzuschalten, wodurch ein Strom in der bereits beschriebenen Weise an die Betätigungsspule 10 fließt Da der
Wahlschalter 12 auf den nichtgeschalteten 12c umgeschaltet ist, findet keine Einschaltung der Haltewicklung
16 statt Die durch die Einschaltung der Betätigungsspule 10 veranlaßte Wirkung tritt in der gleichen Weise auf,
wie dieses zuvor beschrieben wurde, so daß der Motor 19 das Zahnrad 21 um einen Winkel B\ dreht, worauf der
Rücksetzschalter 9 geschlossen wird, um die Transistoren 6 und 8 zu sperren. Dadurch wird der Strom zur
Betätigungsspule 10 unterbrochen, so daß das anziehbare Glied 326 vom Kern 35 freigegeben wird, damit die
Verriegelungsklinke 32a in ihre Verriegelungsstellung zurückkehren kann und der zweite Motorschalter 17
geöffnet wird, wobei jedoch der Motor 19 durch Schließen des parallelgeschalteten ersten Motorschalters 18 bis in eine Drehstellung weiter angetrieben wird,
in der die Verriegelungsklinke 32a den Vorsprung 28 für die offene Lage des Verschlusses beaufschlagt und in
dieser Stellung durch öffnen des ersten Motorschalters 18 und durch Eingriff der Klinke 32a in den Vorsprung
28 angehalten wird. Ein fortgesetztes Herunterdrücken des Auslöseknopfes B bewirkt keine Änderung und der
Motor bleibt in der offenen Verschlußstellung angehalten, wie dieses in F i g. 4 gezeigt ist Auch die Freigabe
des Auslöseknopfes B bewirkt keinerlei Änderung und der Film wird weiter belichtet. Der Rücksetzschalter 9
ist, wie in F i g. 5 (C) gezeigt ist, geöffnet, wenn die
Klinke 32a im Eingriff mit dem Vorsprung 28 für die offene Verschlußlage sich befindet. Wird daher der
Auslöseschalter erneut gedrückt, so schaltet der Zeitkondensator 2 die Transistoren 6 und 8 in ihren
leitenden Zustand, wodurch die Betätigungsspule 10 eingeschaltet wird, so daß die Verriegelung gelöst wird,
und der Motor 19 das Zahnrad 21 drehen kann. Hat das Zahnrad eine kleine Winkeldrehung zurückgelegt, so
wird der Rücksetzschalter 9, wie in F i g. 5 (C) gezeigt geschlossen und daher der Strom zur Betätigungsspule
10 unterbrochen, wodurch die Verriegelungsklinke 32a so erneut in ihre Eingriffsstellung zurückkehren kann, der
Motorschalter 17 geöffnet wird, jedoch der Motor 19 über den noch geschlossenen zweiten Motorschalter 18
bis in eine Drehstellung weitergedreht wird, in der die Verriegelungsklinke 32a den Vorsprung 27 für die
geschlossene Verschlußlage beaufschlagt und in dieser Stellung angehalten. Gleichzeitig wird der Verschluß
geschlossen, wonach der Film um ein Einzelbild vom Filmtransport weitertransportiert wird. Ein fortgesetztes Drücken des Auslöseknopfes bewirkt keine Ände-
rung und der Motor bleibt in der geschlossenen Verschlußstellung abgeschaltet, wie dieses in Fig.3
gezeigt ist. Auch das Loslassen des Auslöseknopfes bewirkt keinerlei Änderungen und der Verschluß bleibt
in seiner geschlossenen Lage. Auf diese Weise bewirkt das Herunterdrücken des Auslöseknopfes wechselweise
die in den F i g. 3 und 4 gezeigten Stellungen, wodurch die Langzeitbelichtung erreicht wird.
Die Einrichtung zur Verriegelung der Verschlußantriebsmechanik 20, 21 und 22 ist nicht auf die im
beschriebenen Ausführungsbeispiel gezeigten Mittel beschränkt, sondern es kann vielmehr eine vergleichbare Arbeitsweise, z. B. nur durch einen einzigen
Vorsprung anstelle der zwei Vorspränge 27 und 28 in Fig.3 und durch Vorsehen eines zweiten Verriegelungshebels zusätzlich zu dem Verriegelungshebel 32,
der in gleicher Weise durch den Elektromagneten 10, 16, 35 gesteuert und mit dem einzelnen Vorsprung in
Eingriff gebracht werden kann, wobei dieser weitere Verriegelungshebel gegenüber dem gezeigten Verriegelungshebel 32 um 180° phasenmäßig versetzt
angeordnet ist
Im Fall, daß der erste Motorschalter 18 nicht vorhanden ist, ist die Verschlußantriebsmechanik 20,21,
22 und der Motor so ausgelegt daß die Verschlußantriebsmechanik infolge der Trägheit der Mechanik und
der Motor in die Drehstellung von 360° (F i g. 5) gedreht werden, wenn der Motor 19 durch Öffnen des zweiten
Motorschalters 17 nach dem öffnen des weiteren Schalters 14 bei der Einzelbildaufnahme oder kontinuierlichen Laufbildaufnahme abgeschaltet wird, und daß
die Mechanik durch die Trägheit des Motors 19 und der Mechanik, die durch die Drehung des Motors 19
während des Drehwinkels θι bewirkt wird, weitergedreht wird, wenn der Motor 19 durch Schließen des
Rücksetzschalters 9 bei der Langzeit-Fotografie abgeschaltet wird.
Fig.6 zeigt eine zweite Ausführungsform der
Ansteuereinrichtung. Bei der Ausführungsform der F i g. 1 muß der benutzte Kondensator 15 eine große
Kapazität haben, wenn die Haltewicklung einen niedrigen Widerstand hat, wodurch der Kondensator
notwendigerweise große Abmessungen hat Die in Fig.6 gezeigte Ausführungsform löst dieses Problem
durch Verwendung eines Transistors 43 zum Schalten der Haltewicklung.
Im einzelnen sind, wie in Fig.6 gezeigt, in Reihe
geschaltete Widerstände 41 und 42 zwischen die Kathode der einen Rückstrom sperrenden Diode 13 und
den negativen Anschluß der Stromversorgung 1 geschaltet, während der Transistor 43 mit seiner Basis
mit dem Verbindungspunkt zwischen den Widerständen 41 und 42 verbunden ist, deren Emitter mit dem
negativen Anschluß der Stromversorgung 1 und deren Kollektor mit dem positiven Anschluß der Stromversorgung 1 über die Haltewicklung 15 verbunden ist. Eine
Diode 44 ist der Haltewicklung 16 parallel geschaltet, um alle über der Haltewicklung 16 erzeugten Rückspannungen aufzunehmen, um damit eine Beeinträchtigung
anderer Bauelemente durch derartige Rückspannungen zu verhindern. Der Basisstrom des Transistors 43 ist ein
schaltbarer kleiner Strom, so daß daher der Widerstand 41 einen hohen Widerstandswert hat Dementsprechend
ist der Entladewiderstand, wie er vom Kondensator 40 aus gesehen wird, sehr hoch verglichen mit dem
Widerstand der Haltewicklung 16, wodurch eine sehr kleine Kapazität und eine nur kleine äußere Abmessung
für den Kondensator 40 erhalten werden kann. Ähnlich wie der Kondensator 15 in F i g. 1 ist auch die Kapazität
des Kondensators 40 so gewählt, daß die vom Kondensator 40 entladene Ladung den Transistor 43
einschaltet, um einen Stromfluß zur Haltewicklung zu ermöglichen und damit das anziebare Glied etwa länger
angezogen zu halten als das Zahnrad 21 benötigt, um sich über einen Winkel von (360° — Θ3) zu drehen. Die
Arbeitsweise des Kondensators 40 ist ähnlich der, wie
sie in Verbindung mit F i g. 1 beschrieben wurde, mit der Ausnahme, daß der Strom zur Haltewicklung 16 durch
den Transistor 43 fließt
Fig.7 zeigt eine dritte Ausführungsform der
Ansteuereinrichtung. Bei der Ausführungsform der F i g. 1 und 2 wurden die Betätigungsspule 10 und die
Haltewicklung 16 als Wicklungen des Elektromagneten benutzt, während bei der vorliegenden Ausführungsform allein eine Betätigungsspule 10' benutzt wird, um
beide Zwecke der Betätigung des Verriegelungshebels 32 und seines Haltens in der angezogenen Stellung zu
bewirken, wodurch das Volumen der Spulenteile des Elektromagneten verringert wird. Außerdem ist bei der
vorliegenden Ausführungsform ein Relaisschalter anstelle des Schalttransistors 43 der F i g. 6 benutzt Die
Transistoren 6 und 8 bilden zusammen eine positive Rückkopplungsschaltung wie in Fig. 1. Die Betätigungsspub
10' ist mit ihrem einen Ende mit dem positiven Anschluß der Stromversorgung 1 und mit
ihrem anderen Ende mit dem Kollektor des Transistors 8 über eine einen Rückstrom sperrende Diode 5:!
verbunden. Eine Relais-Wicklung 68 ist dem Zeitschalter
14 und dem Kondensator 40 parallelgeschaltet Ein Relaisschalter 69, der während der Einschaltung der
Relaiswicklung 68 geschlossen werden kann, und während der Abschaltung der Relaiswicklung geöffnet
wird, ist mit einem Ende mit dem Verbindungspunkt zwischen der Betätigungsspule 10' und der Diode 52 und
mit seinem anderen Ende mit dem negativen Anschluß der Stromversorgung verbunden. Zwischen dem Kollektor
des Transistors 8 und dem Widerstand, der mit der Basis des Transistors 6 verbunden ist, ist eine Diode
S3 geschaltet, um Rückströme zu sperren.
Nachfolgend wird der Betrieb für kontinuierliche Laufbildaufnahme beschrieben. Bei diesem Betrieb ist
der Schalter 12 auf seinen Kontakt 12a geschaltet. Wenn, wie in den F i g. 2 und 3 gezeigt, der Vorsprung 2>r
für die geschlossene Verschlußlage durch die Verriegelungsklinke 32a beaufschlagt wird, um den Verschluß in
der geschlossenen Stellung festzuhalten, bewirkt ein Drücken des Auslöseknopfes B das Leitendwerden der
Transistoren 6 und 8 über den Zeitkondensator 2, wie dieses in Verbindung mit F i g. 1 beschrieben ist, und der
Kondensator 40 wird aufgeladen und ein Strom fließt zur Relaiswicklung 68, um den Relaisschalter 69 zu
schließen. Auf diese Weise wird die Betätigungsspule 10' durch die Summe eines großen Stromes durch die Diode
52 und des Transistors 8 und eines kleinen Stromes durch den Widerstand 51 und den Schalter 69 erregt, um
damit die Verriegelungsklinke 32a am Vorsprung 27 zu lösen und eine Drehung des Zahnrades 21 durch den
Motor 19 zu bewirken. Hat sich das Zahnrad um den Winkel θι gedreht, so wird der Rücksetzschalter 9
geschlossen, um die Transistoren 6 und 8 zu sperren, so daß der große Strom unterbrochen wird, da jedoch ein
Strom durch die Wicklung 68 fließt, fließt auch der kleine Strom durch die Betätigungsspule 10' über den
Relaisschalter 69 und den Strombegrenzungswiderstand 51. Dieser kleine Haltestrom hat einen solchen
gewählten Wert, daß der Kern 35 das anziehbare Glied 32b in seiner angezogenen Stellung festhalten kann. Der
Transistor 6 ist infolge der Diode niemals in Vorwärtsrichtung vorgespannt, um die positive Rückkopplungsschaitung
leitend zu machen. Auf diese Weise fließt der Haltestrom durch die Bctätigungs-Halte-Wicklung
10', um die angezogene Stellung des anziehbaren Gliedes aufrechtzuerhalten, um damit
kontinuierliche Laufbildaufnahmen so lange durchzuführen, wie der Auslöseknopf heruntergedrückt ist
Wird danach der Auslöseknopf freigegeben und befindet sich der Zeitpunkt der Freigabe innerhalb des
Bereichs von θ3 in F i g. 5, so wird der Verriegelungshebei
32 sofort in der gleichen Weise zurückkehren, wie dieses in Verbindung mit F i g. 1 erläutert wurde,
befindet sich jedoch der Zeitpunkt außerhalb des Bereiches von Θ3, so wird die angezogene Lage bis zu
der 180°-Drehstellung der Fig.5 durch den Entladestrom
des Kondensators 40 beibehalten und der Verriegelungshebel wird zu seinem Eingriff mit dem
. Vorsprung 27 für die geschlossene Verschlußstellung nur dann zurückkehren, wenn die 180°-Drehstellung
überschritten wurde, wodurch die Verschlußantriebsmechanik wieder in der geschlossenen Verschlußstellung
angehalten wird. In der angehaltenen Stellung bewirkt das Schließen des Relaisschalters 69 durch den
verbleibenden Entladestrom des Kondensators 40 einen Haltestrom durch die Betätigungsspule 10', jedoch
reicht dieser Strom nicht aus, um eine zur Betätigung des Verriegelungshebels ausreichende Kraft zu erzeugen,
so daß der Eingriff zwischen der Verriegelungsklinke 32a und d.em Vorsprung 27 beibehalten wird. Die
verbliebene Ladung im Kondensator wird schnell über die Relaiswicklung 68 entladen und der Relaisschalter
69 geöffnet, wonach kein Strom mehr fließt
Befindet sich der Wahlschalter 12 auf seinem Kontakt
126, nämlich für die Einzelbildaufnahme, bewirkt ein Herunterdrücken des Auslöseknopfes B ein Leitendwerden
der Transistoren 6 und 8 über den Zeitkondensator 2, und der Kondensator 40 wird über den
Transistor 6 und den Schalter 12 aufgeladen. Ein Strom fließt auch durch die Relaiswicklung 68, um den
Relaisschalter 69 zu schließen. Auf diese Weise ergibt sich ein Strom durch die Betätigungsspule 10', um die
Verriegelungsklinke 32a vom Vorsprung 27 zu lösen und eine Drehung des Zahnrades 21 durch den Motor 19
zu ermöglichen. Hat sich das Zahnrad um den Winkel θι gedreht, so sperrt der Rücksetzschalter 9 die Transistoren
6 und 8, da jedoch ein Entladestrom vom Kondensator 40 an die Relaiswicklung 68 über den
weiteren Schalter 14 fließt, fließt auch ein kleiner Haltestrom durch die Betätigungsspule 10' durch den
Relaisschalter 69 und den strombegrenzenden Widerstand 51. Daher wird die angezogene Stellung des
angezogenen Gliedes 32b gegenüber dem Kern 35 so lange beibehalten, bis der weitere Schalter 14 geöffnet
wird, nämlich bis zum Erreichen der 180°-Drehstellung
in Fig.5, und nach dem Überschreiten der 180°-Drehstellung
wird der Verriegelungshebel 32 zurückgeführt und bei der 360°-Drehstellung wird der erste Motorschaltsr
18 geöffnet, um den Motor 19 anzuhalten und das Eingreifen des Verriegelungshebels 32 in den
Vorsprung 27 für die geschlossene Verschlußstellung zu ermöglichen, so daß die Verschlußantriebsmechanik in
der geschlossenen Verschlußstellung angehalten wird.
Auf diese Weise bewirkt jedes Herunterdrücken des Auslöseknopfes eine Einzelbildaufnahme.
Befindet sich bei der Langzeitbelichtung der Wahlschalter
12 auf seinem Kontakt 12c; so tritt keine Aufladung des Kondensators 40 auf, da der Kontakt 12c
nicht beschaltet ist, und die Relaiswicklung 68 bleibt abgeschaltet, um den Relaisschalter 69 offen zu halten,
so daß kein Haltestrom für die Haltefunktion fließt. Der zur Betätigungsspule 10' fließende Strom wird daher
durch den Schaltzustand des Transistors 8 bestimmt und daher bewirkt, wie dieses bei der Betriebsweise für die
Langzeitbelichtung in Verbindung mit F i g. 1 bereits
erläutert wurde, jedes Drücken des Auslöseknopfes
wechselweise die in den F i g. 3 und 4 gezeigten Lagen, wodurch die Langzeitbelichtung ausgeführt wird. Bei
der vorliegenden Ausführungsform kann der Spulenwiderstand der Relaiswicklung 68 ausreichend groß
sein, wodurch die Kapazität des Kondensators 40 kleiner sein kann als bei der ersten Ausführungsform,
was wiederum zu kleinen äußeren Abmessungen des Kondensators 40 führt
F i g. 8 zeigt eine vierte Ausführungsform der neuen Ansteuereinrichtung. Bei dieser Ausführungsform ist,
wie bei der in Fig.7 gezeigten Ausführungsform, die Wicklung des Elektromagneten allein durch die
Betätigungsspule 10' gegeben und das Umschalten des durch die Spule 10' fließenden Stromes wird durch einen
gesteuerten Gleichrichter bewirkt Die Betätigungsspule 10' ist mit ihrem einen Ende mit dem positiven
Anschluß der Stromversorgung und mit ihrem anderen Ende mit der Anode eines gesteuerten Gleichrichters 62
über eine einen Rückstrom sperrende Diode 63 verbunden. Die Kathode des gesteuerten Gleichrichters
62 ist mit dem Kontakt 610 eines Rücksetzschalters 61 und die Steuerelektrode des gesteuerten Gleichrichters
ist mit dem Kontakt 3b des Ansteuerschalters 3 und dem Kontakt 61c des Rücksetzschalters 61 verbunden. Der
Rücksetzschalter 61 ist zwischen die Kathode des gesteuerten Gleichrichters 62 und den negativen Pol der
Stromversorgung 1 geschaltet, um den gesteuerten Gleichrichter 62 aus seinem leitenden Zustand in seinen
gesperrten Zustand zurückzuschalten und hat Umschaltkontakte 61 f>
und 61a um die gegenüberliegenden Anschlüsse des Zeitkondensators 2 zum Zwecke einer
schnellen Entladung des Zeitkondensators 2 kurzzuschließen. Der bewegliche Kontakt 61a des Rücksetzschalters ist mit dem negativen Anschluß der Speisequelle verbunden. Ein Transistor 65 zum Aufladen des
Kondensators 40 während der Einzelbild-Fotografie ist mit seinem Emitter mit dem positiven Anschluß der
Stromversorgung über den Auslöseschalter 4 und mit seinem Kollektor mit dem Kontakt 126 des Wahlschalters verbunden, während seine Basis mit dem Verbindungspunkt zwischen einer Diode 63 und dem
gesteuerten Gleichrichter 62 über einen Widerstand 64 verbunden ist Der Transistor 43 bewirkt das Umschalten des durch die Betätigungsspule 10' über den
Widerstand 51 fließenden Haltestromes, wie bei der in F i g. 7 gezeigten Ausführungsform.
Die Fig.9 und 10 zeigen die Aufbau- und
Wirkungsweise des Rücksetzschalters 61. Anstelle des in Fig.2 gezeigten Rücksetzschalters 9 ist eine aus
einem isolierenden Material hergestellte Nocke 66 auf der Hauptwelle 22 angeordnet und der elastisch
bewegbare Kontakt 61a befindet sich im Ruhezustand mit dem Kontakt 61 ft im Eingriff und kann mit Hilfe der
Nocke 66 auf den Kontakt 61c umgeschaltet werden. Die Fig. 9 und 10 zeigen die Art und Weise, in der der
Rücksetzschalter 61 durch die Nocke 66 betätigt wird. F i g. 9 zeigt eine Stellung des Rücksetzschalteirs 61 in
der in den F i g. 3 oder 4 gezeigten Ruhelage und F i g. 10
zeigt eine Stellung, bei der der Rücksetzschalter 61 den gesteuerten Gleichrichter 62 während der Drehung des
Motors 19 zurückschaltet, wobei der bewegliche Kontakt 61a durch den konvexen Teil der Nocke 66 in
Berührung mit dem Kontakt 61 c gebracht wird.
Ist während der kontinuierlichen Fotografie der
Wahlschalter 12 auf seinen Kontakt 12a geschaltet, so tritt die nachfolgend beschriebene Betriebsweise auf.
Das Drücken des Auslöseknopfes schaltet den gesteuerten Gleichrichter 62 über den Zeitkondensator 2 leitend,
um einen Betätigungsstrom über die Diode 63, den gesteuerten Gleichrichter 62 und den Rücksetzschalter
61 an die Betätigungs-Halte-Wicklung 10' fließen zu lassen. Da der Auslöseschalter 4 geschlossen ist, wird
auch der Kondensator 40 aufgeladen und der Transistor 43 in seinen leitenden Zustand geschaltet Der
Verriegelungshebel 32 wird durch den Betätigungsstrom in der Betätigungsspule 10' betätigt und das
ίο Zahnrad 21 vom Motor 19 gedreht Hat sich das
Zahnrad um einen Winkel βι in F i g. 5 gedreht so wird
der Rücksetzschalter 61 durch die Nocke 66 in der in Verbindung mit Fig. 10 beschriebenen Weise umgeschaltet um den gesteuerten Gleichrichter 62 zu sperren
und den Kondensator 2 kurzzuschließen, so daß der Kondensator seine übrige Ladung entladen kann. Der
gesteuerte Gleichrichter 62 wird auf diese Weise gesperrt, jedoch fließt ein ausreichender Haltestrom, um
das anziehbare Glied 326 am Kern 35 angezogen zu
halten, an die Betätigungsspule 10' über den strombegrenzenden Widerstand 51, so daß die angezogene Lage
beibehalten wird, damit das Zahnrad 21 für die kontinuierliche Fotografie durch den Motor 19 weitergedreht werden kann, bis der Auslöseknopf B freigeben
wird, um den Auslöseschalter 4 zu öffnen. Wird der Auslöseknopf freigegeben, so kann die Verriegelungsklinke 32a infolge der Wirkung des weiteren Schalters
14 und des Kondensators 40 in der zuvor beschriebenen Weise niemals versäumen, mit dem Vorsprung 27 für die
geschlossene Verschlußstellung in Eingriff zu gelangen und die Verschlußantriebsmechanik wird in der
geschlossenen Verschlußstellung angehalten.
Befindet sich der Wahlschalter 12 auf seinem Kontakt
\2b bei der Einzelbildaufnahme, so bewirkt das
Herunterdrücken des Auslöseknopfes das Leitendwerden des gesteuerten Gleichrichters 62 in der beschriebenen Weise, um einen Betätigungsstrom an die
Betätigungsspule 10' zu geben, und der Transistor 65 wird in Vorwärtsrichtung über den Widerstand 64
vorgespannt und gelangt damit ebenfalls in seinen leitenden Zustand, um schnell den Kondensator 40
aufzuladen, der den Transistor 43 in seinen leitenden Zustand schaltet Der Verriegelungshebel 32 wird
freigegeben, damit das Zahnrad 21 vom Motor 19
gedreht werden kann und, wenn das Zahnrad sich um
einen Winkel von θι gedreht hat, wird der Rücksetzschalter 61 von der Nocke 66 betätigt um in der
beschriebenen Weise den gesteuerten Gleichrichter 62 zu sperren, so daß kein Betätigungsstrom mehr an die
so Betätigungsspule 10' fließt und der Transistor 65
gesperrt wird. Die angezogene Lage des anziehbaren Gliedes 326 wird jedoch durch einen Hallestrom
aufrechterhalten, der durch den weiteren Schalter 14 und den Kondensator 40 in der gleichen Weise fließt,
wie dieses zuvor beschrieben wurde. Zu diesem Zeitpunkt ist der Transistor 65 durch den leitenden
Transistor 43 nichtleitend geschaltet, da die einen Rückstrom sperrende Diode 63 vorgesehen ist Daher
wird, wie zuvor beschrieben, der Verriegelungshebel 32
nach dem Überschreiten der 180°-Drehstellung der
F i g. 5 zum Eingriff mit dem Vorsprung 27 durch das öffnen des weiteren Schalters 14 zurückbewegt und die
Verschlußantriebsmechanik wird in der 360°-Drehstellung angehalten. Danach bewirkt ein fortgesetztes
Drücken des Auslöseknopfes keinerlei Änderung, so daß damit jedes Drücken des Auslöseknopfes eine
Einzelbildaufnahme bewirkt.
1st der Wahlschalter 12 mit seinem Kontakt 12c bei
der Langzeitbelichtung verbunden, bleibt der Transistor
43 gesperrt, da der Kontakt 12c nicht beschaltet ist, und es tritt keine Haltewirkung auf. Wie zuvor beschrieben,
wird jedoch das Zahr.;ad durch die Wirkung des Rücksetzsebalters 61 bei jeder Drehung des Auslöseknopf es B über 180° gedreht, wonach das Zahnrad
angehalten wird. Auf diese Weise werden die in den F i g. 3 und 4 gezeigten Stellungen wechselweise
eingenommen, um eine Langzeitbelichtung zu bewirken.
Fig. 11 zeigt eine fünfte Ausführungsform der Ansteuereinrichtung. Diese Ausführungsform vermeidet die durch die Transistoren 6 und 8 gebildete positive
Rückkopplungsschaltung und den Rücksetzschalter 9, die in den zuvor beschriebenen Ausführungsbeispielen
benutzt wurden, und verwendet statt dessen allein den Zeitkondensator 2 zur Durchführung ihrer Funktionen.
In F i g. 11 wird die durch die Wirkung der Ansteuerschalter 3 und 4 in dem Zeitkondensator 2 gespeicherte
Ladung unmittelbar durch die Betätigungsspule 10 entladen, um damit einen Stromfluß zu bewirken, der
zum Anziehen des Verriegelungshebels 32 ausreicht.
Die Kapazität des Kondensators 2 ist so gewählt, daß
die für das Abfließen des Entladestromes erforderliche Zeit im wesentlichen gleich der Zeit θι ist, die zum
Schließen des Rücksetzschalters 9 bei dem vorherigen Ausführungsbeispiel erforderlich ist
Werden kontinuierliche Laufbildaufnahmen gewünscht, so werden zwei Umschalter 120 und 220
jeweils mit einem Kontakt 120a und einem Kontakt 220a verbunden, die mit der Wicklung 16 verbunden
sind. Der Auslöseknopf B wird dann gedrückt, der Ansteuerschalter 3 mit seinem Kontakt 3b in der zuvor
beschriebenen Weise verbunden und der Ansteuerschalter 4 geschlossen, worauf der Entladestrom vom
Kondensator 2 zu der Betätigungsspule 10 fließt, um damit den Verriegelungshebel 32 in der zuvor
beschriebenen Weise zu lösen, wodurch der Motorschalter 17 geschlossen und der Motor 19 eingeschaltet
wird. Andererseits erlaubt das Schließen des Auslöseschalters 4, daß der Kondensator 15 durch die
Stromversorgung 1 über den Umschalter 220 und den weiteren Schalter 14 aufgeladen wird. Die Größe dieses
Ladestroms ist gleich dem erforderlichen Wert für den Ladestrom des Kondensators 15 in den zuvor
beschriebenen ersten vier Ausführungsformen. Ein Haltestrom fließt außerdem von der Stromversorgung 1
an die Haltewicklung 16 über den Schalter 220, so daß die kontinuierliche Laufbildaufnahme beibehalten werden kann, solange der Auslöseknopf gedrückt ist
Wird der Auslöseknopf freigegeben, wenn sich der weitere Schalter 14 in seiner geöffneten Stellung (Θ3 in
F i g. 5) befindet, fließt kein Strom an die Haltewicklung 16 vom Kondensator 15 noch von der Stromversorgung
1, wie dieses zuvor beschrieben wurde, so daß die Verschlußantriebsmechanik in der in Fig.3 gezeigten
geschlossenen Verschlußstellung beim öffnen des ersten Motorschalters 18 angehalten wird. Wird der
Auslöseknopf freigegeben, wenn der weitere Schalter 14 geschlossen ist, so fließt ein Entladestrom vom
Kondensator 15 an die Haltewicklung 16 fiber den Schalter 14, so daß die Verschlußantriebsmechanik
niemals anders angehalten werden kann als in der geschlossenen Verschlußstellung, wenn der weitere
Schalter 14 und der erste Motorschalter 18 geöffnet wird.
Ist eine Einzelbildaufnahme gewünscht, so werden die
Umschalter 120 und 220 mit dem Kontakt 1206, der mit dem Verbindungspunkt zwischen dem Kondensator 15
und dem weiteren Schalter 14 verbunden ist, und den nichtgeschalteten Kontakt 2206 umgeschaltet. Der
Auslöseknopf wird gedrückt, um die Schalter 3 und 4 umzuschalten, wodurch der Entladestrom vom Kondensator 2 die Betätigungsspule 10 einschaltet, um den
Motor 19 einzuschalten, während der Entladestrom außerdem zum Aufladen des Kondensators 15 durch die
einen Rückstrom sperrende Diode 70 und den Umschalter 120 fließt.
Selbst nach dem Abklingen des Entladestroms des Kondensators 2 und der Abschaltung der Betätigungsspule wird die Haltewicklung 16 immer noch mit dem
Entladestrom vom Kondensator 15 gespeist, so daß, wie zuvor beschrieben, die Verschlußantriebsmechanik 20,
21 und 22 niemals versagt, in der geschlossenen Verschlußstellung beim öffnen des ersten Motorschalters 18 angehalten zu werden, nachdem eine Einzelbildaufnahme beendet ist
Wird eine Langzeitbelichtung gewünscht so werden die Umschalter 120 und 220 jeweils mit den nichtgeschalteten Kontakten 120c und 220c verbunden. Der
Auslöseknopf wird gedrückt, wodurch die Betätigungsspule 10 eingeschaltet wird, um den Motor 19
einzuschalten, da jedoch die beiden Umschalter 120 und 220 beide geöffnet sind, wird der Kondensator 15 nicht
geladen und auch kein Strom an die Haltewicklung 16 gegeben, so daß die Verschlußantriebsmechanik niemals
versagt, beim öffnen des ersten Motorschalters 18 in der offenen Verschlußstellung angehalten zu werden.
Wird der Auslöseknopf erneut gedrückt so tritt die gleiche beschriebene Wirkungsweise auf und die
Verschlußantriebsmechanik wird in der geschlossenen Verschlußstellung angehalten, wodurch damit die
Langzeitbelichtung beendet ist
Fig. 12 zeigt eine Ausführungsform, bei der ein Transistor 43 für das Umschalten der Haltewicklung 16
wie in den F i g. 6 und 8 benutzt wird.
Die Arbeitsweise dieser Ausführungsform ist ähnlich der in F i g. 11 gezeigten Ausführungsform und braucht
nicht beschrieben zu werden.
F i g. 13 zeigt eine siebte Ausführungsform, bei der die
Betätigungsspule 10 und die Haltewicklung 16 wie bei dem in F i g. 11 gezeigten fünften Ausführungsbeispiel
durch eine gemeinsame Wicklung gegeben sind.
Werden kontinuierliche Laufbildaufnahmen gewünscht so sind ein erstes Wahlschalterteil 320 und ein
zweites Wahlschalterteil 420 geschlossen und der Auslöseknopf wird gedrückt um den Ansteuerschalter 3
auf den Kontakt Zb umzuschalten und den Auslöseschalter 4 zu schließen, wodurch der Entlade- oder
Betätigungsstrom vom Zeitkondensator 2 an die Betätigungsspule 10' über eine einen Rückstrom
sperrende Diode 71 gegeben wird, so daß der
Motorschalter 17 geschlossen und der Motor 19 eingeschaltet wird. Andererseits fließt, solange der
Auslöseschalter 4 geschlossen ist Strom von der Stromversorgung 1 an die Betätigungsspule 10' über
den den Strom begrenzenden Widerstand 51 und eine kontinuierliche Laufbildaufnahme wird so lange aufrechterhalten, wie der Auslöseknopf gedrückt ist
Außerdem wird Strom vom Kondensator 2 an den Kondensator 15 über eine einen Rückstrom sperrende
Diode 72 gegeben, um den letzteren Kondensator aufzuladen.
Wird der Auslöseknopf freigegeben, wenn der
weitere Schalter 14 offen ist vgl. Fig.5, so wird die
Betätigungsspule 10' sofort abgeschaltet da sie keinen
Strom vom Kondensator 15 erhält und daher der erste
Motorschalter 18 geöffnet ist, um die Verschlußantriebsmechanik in der geschlossenen Verschlußstellung
anzuhalten. Auch wenn der Auslöseknopf freigegeben wird, wenn der weitere Schalter 14 geschlossen ist,
bleibt die Spule 10' abgeschaltet, da der Entladestrom
vom Kondensator 15 zu dieser Spule aber den weiteren Schalter 14, einen Widerstand 74 und den zweiten
Wahlschalterteil 420 fließt und daher die Spule IG-später durch das öffnen des weiteren Schalters 14
abgeschaltet wird. Der erste Motorschalter 18 ist dann
geöffnet, um die Verschlußantriebsmechanik in der geschlossenen Verschlußstellung anzuhalten.
Wird eine Einzelbildaufnahme gewünscht, so wird der
erste Wahlschalterteil 320 geöffnet, während der zweite Wahlscha'iicrtci! 420 geschlossen ist, und der Auslöseknopf
wird gerdrückt, wodurch ein Entladestrom als Betätigungsstrom vom Zeitkondensator 2 an die
Betätigungsspule 10' zum Einschalten des Motors 19 fließt Zur gleichen Zeit fließt der Entladestrom vom
Kondensator 2 zum Aufladen des Kondensators IS über
die einen Rückstrom sperrende Diode 72. Es fließt kein Haltestrom, da der erste Wahlschalterteil 320 geöffnet
ist Sobald der Betätigungsstrom vom Kondensator 2 abklingt fließt Entladestrom vom aufgeladenen Kondensator
15 an die Betätigungsspule 10' über den Zeitschalter 14, den Widerstand 74 und den zweiten
Wahlschalterteil 420, so daß der Verriegelungshebel 32 angezogen bleibt Beim öffnen des weiteren Schalters
14 wird die Zuführung des Entladestroms vom Kondensator 15 an die Spule 10' unterbrochen, um die
Spule IC abzuschalten, wonach der erste Motorschalter
18 geöffnet wird, um die Verschlußantriebsmechanik in
der geschlossenen Verschlußstellung anzuhalten, wodurch die Einzelbildaufnahme beendet wird.
Wird eine Langzeitbelichtung gewünscht, so werden der erste und der zweite Wahlschalterteil 320 bzw. 420
geöffnet und der Auslöseknopf gedrückt, wodurch ein Entladestrom vom Zeitkondensator 2 die Betätigungsspule
10' und den Motor 19 einschaltet Nachdem jedoch dieser Entladestrom abgeklungen ist erhält die Spule
10' keinen weiteren Strom, da die Wahlschalterteile 320
und 420 geöffnet sind und daher die Spule sofort abgeschaltet wird, wodurch die Verschlußantriebsmechanik
durch öffnen des ersten Motorschalters 18 in der geschlossenen Verschlußstellung angehalten wird.
Wird danach der Auslöseknopf erneut getrückt, so
tritt die gleiche, zuvor beschriebene, Wirkungsweise auf
und die VerschluBantriebsmechanik wird in der geschlossenen Verschlußstellung gehalten, wodurch
eine Langzeitbelichtung durchgeführt wird.
Der Widerstand 74 dient zur Begrenzung des Entladestroms vom Kondensator 15 zur Betätigungsspule W und der Widerstand 73 dient dazu, daß die im
Zeitkondensator 2 verbliebene Ladung vollständig entladen wird, nachdem der Betätigungsstrom an die
Spule W geflossen ist
F i g. 14 zeigt eine achte Ausführungsform, die einen
Generator anstelle des Kondensators 15 oder 40 verwendet die beim ersten bis siebten Ausfuhrungsbeispiel
benutzt wurden. Der Generator 80 ist dem Motor
19 wirkungsmißig zugeordnet und kann durch Drehung des Motors 19 angetrieben werden, um eine elektromotorische
Kraft zu erzeugen.
Die Arbeitsweise dieser Ausführungsform wird jetzt beschrieben. Wird eine kontinuierliche Laufbildaufnahme
gewünscht, so werden ein Halteschalter 720 und ein Anzugsschalter 620 geschlossen und der Auslöseknopf
gedrückt, um den Ansteuerschalter 3 auf den Kontakt 36 umzuschalten und den Auslöseschalter 4 zu schließen,
wodurch die Betätigungsspule 10 die positive Rückkopplungsschaltung 6, 8 in ihren leitenden Zustand
umschaltet, so daß, wie bereits beschrieben, der zweite s Motorschalter 17 geschlossen und der Motor 19
eingeschaltet wird. Gleichzeitig fließt ein Strom auch
von der Stromversorgung 1 an die Haltewicklung 16 über die Schalter 620 und 720, so daß selbst nach einer
Abschaltung der Betätigungsspule durch Schließen des Rücksetzschalters 9 die kontinuierliche Laufbildaufnahme
so lange fortgesetzt wird, wie der Auslöseknopf gedrückt ist Andererseits erzeugt der Generator 80
eine elektromotorische Kraft infolge der Drehung des Motors 19. Der Generator ist derart ausgebildet daß die
Spannung dieser elektromotorischen Kraft geringer als die Klemmenspannung der Haltewicklung 16 ist Daher
wird, solange der Auslöseschalter 4 geschlossen ist kein Strom vom Generator 80 an die Haltewicklung 16
gegeben. Wird der Auslöseknopf im Bereich von θ3 der
F i g. 5 freigegeben, d. h, wenn der weitere Schalter 14
geöffnet ist so wird kein Strom von der Stromversorgung 1 oder dem Generator 80 an die Haltewicklung 16
gegeben, da der Auslöseschalter 4 und der weitere Schalter 14 geöffnet sind und daher auch der erste
Motorschalter 18 geöffnet wird, um die Verschlußantriebsmechanik in der geschlossenen Verschlußstellung
anzuhalten.
Wird der Auslöseknopf in irgendeinem anderen Bereich außer θ3 freigegeben, so wird der Auslöseschalter
4 geöffnet um den Stromfhiß von der Stromversorgung 1 an die Haltewicklung 16 zu unterbrechen,
während der Generator 80 einen Strom an die Haltewicklung 16 über die Schalter 14,720 und die einen
Rückstrom sperrende Diode 81 gibt, so daß die Haltewicklung in ihrem haltenden Zustand gehalten
wird, um eine weitere Drehung des Motors 19 zu ermöglichen, jedoch wird danach im Bereich von θ3 der
weitere Schalter 14 geöffnet so daß die Verschlußantriebsmechanik in der geschlossenen Verschlußstellung
mit Hilfe des ersten Motorschalters 18 in der beschriebenen Weise angehalten wird.
Wird eine Einzelbildaufnahme gewünscht so wird der
Anzugsschalter 620 geöffnet, während der Halteschalter
720 geschlossen ist und der Auslöseknopf gedrückt
wodurch der Motor 19 eingeschaltet wird. Beim Schließen des Rücksetzschalters 9, vgL θι in F i g. 5, wird
die Betätigungsspule 10 abgeschaltet, jedoch auch danach bleibt der Motor eingeschaltet, da die Haltewicklung
16 immer noch einen Haltestrom vom
so Generator 80 über den weiteren Schaher 14 und dem Halteschalter 720 erhält Danach wird, wenn der weitere
Schalter 14 im Bereich von B3 der F i g. 5 geöffnet ist die
Stromzufuhr vom Generator 80 an die Haltewicklung 16 unterbrochen, um die Wicklung abzuschalten, wonach
ss der erste Motorschalter 18 geöffnet wird, um die
Verschlußantriebsmechanik in der geschlossenen Verschlußlage anzuhalten, wodurch eine Einzelbildaufnahme
beendet wird.
Wird eine Langzeitbelichtung gewünscht so wird der Halteschalter 720 geöffnet wobei der Anzugsschalter 620 wahlweise geöffnet oder geschlossen sein kann, und der Auslöseknopf gedruckt, wodurch die Betätigungsspule 10 zur Einschaltung des Motors 19 eingeschaltet wird. Jedoch unterbricht der geöffnete Halteschalter 720 die Stromzufuhr an die Haltewicklung 16 sowohl von der Stromversorgung 1 als auch vom Generator 80, so daß der erste Motorschalter 18 geöffnet wird, um die Antriebsmechanik in der offenen Verschhißstellung
Wird eine Langzeitbelichtung gewünscht so wird der Halteschalter 720 geöffnet wobei der Anzugsschalter 620 wahlweise geöffnet oder geschlossen sein kann, und der Auslöseknopf gedruckt, wodurch die Betätigungsspule 10 zur Einschaltung des Motors 19 eingeschaltet wird. Jedoch unterbricht der geöffnete Halteschalter 720 die Stromzufuhr an die Haltewicklung 16 sowohl von der Stromversorgung 1 als auch vom Generator 80, so daß der erste Motorschalter 18 geöffnet wird, um die Antriebsmechanik in der offenen Verschhißstellung
anzuhalten. Wird der Auslöseknopf erneut gedrückt, so
wird der Motor in der gleichen Weise wie zuvor beschriebea eingeschaltet, und der erste Motorschalter
18 wird wieder geöffnet, um die Verschlußantriebsmechanik in der geschlossenen Verschlußstellung anzuhalten,
wodurch die Langzeitbelichtung beendet wird.
Bei dieser AusfOhningsform, die einen Generator
Bei dieser AusfOhningsform, die einen Generator
benutzt, ist zu erkennen, daß die Betätigungsspule 10 und die Haltewicklung 16 als eine gemeinsame
Wicklung vorgesehen sein können und daß die Haltewicklung 16 mit Schaltelementen 43 oder 69
versehen werden kann, wie dieses in den F i g. 6,7,8 und
12 gezeigt ist.
Hierzu 5 Blatt 2;eichnungen
Claims (8)
1. Elektromagnetische Ansteuereinrichtung für
eine motorisch angetriebene Laufbildkamera, mit der Einzelaufnahmen mit Langzeitbelichtung vornehmbar sind, mit einem Auslöseschalter, einer'
Stromversorgung, einer VerschlußantriebsinechanhV. mit einem zugeordneten, ersten Motorschalter, einer
eine Betätigungsspule enthaltende Verschlußanhalteeinrichtung zur Verriegelung der Verschlußan-
triebsmechanik mittels einer Anhaltevorrichtung in der den Verschluß vollständig geschlossenen bzw..
geöffneten Stellung, mit einem zweiten, mittels der Betätigungsspule betätigbaren Motorschalter, der
zur Verbindung des Motors mit der Stromversorgung bei sich in nicht verriegelnder Stellung
befindender Vcrschlußanhalteeinrichtung schließbar
ist und mit einer der Betätigungsspule vorgeschalteten Zeitstufe zur Begrenzung der Anzugszeit,
dadurch gekennzeichnet, daß der den zweiten Motorschalter (17) betätigenden Betätigungsspule (10) zusätzlich eine Haltewicklung (16)
zugeordnet ist, zu der parallel ein Kondensator (15)
und ein getrieblich mit dem Motor (19) gekoppelter weiterer Schalter (14) zwischen der Haltewicklung
(16) und dem Kondensator (15) vorgesehen ist, der von der Verschlußantriebsmechanik (20, 21, 22, 29)
während der Verdrehung des Verschlusses um einen Winkel (Θ3) vom vollen öffnen bis zum vollen
Schließen des Verschlusses geöffnet gehalten ist, daß die mit der Haltewicklung (16) verbundene Wahleinrichtung (12), bei vorgewählter kontinuierlichei
Laufbildaufnahme (12ajüber den Auslöseschalter (4)
mit der Stromversorgung (1) verbindbar ist, daß bei vorgewählter Einzelbildaufnahme (Mb) die Haltewicklung (16) von der Stromversorgung abgetrennt
ist und die Zeitstufe (2, 3, 9) mittels eines mit dem Auslöseschalter (4) gekoppelten Ansteuerschalter
(3) auf den zur Haltewicklung parallelliegenden Kondensator (15) aufschaltbar ist, daß bei vorge- w
wählter Langzeitbelichtung (i2c) der Kondensator und die Haltewicklung (16) unwirksam geschaltet
sind und die die Anzugszeit der Betätigungsspule (10) bestimmende Zeitstufe (2, 3, 9; 2, 3) derart
ausgebildet und dimensioniert ist, daß die Betätigungsspule (10) jeweils bei geöffneter und geschlossener Stellung des Verschlusses (24) stromlos ist,
(vgl. F ig. 1 und 11).
2. Elektromagnetische Ansteuereinrichtung für eine motorisch angetriebene Laufbildkamera, mit so
der Einzelaufnahmen mit Langzeitbelichtung vornehmbar sind, mit einem Auslöseschalter, einer
Stromversorgung, einer Verschlußantriebsmechanik mit einem zugeordneten, ersten Motorschalter, einer
eine Betätigungsspule enthaltende Verschlußanhalteeinrichtung zur Verriegelung der Verschlußantriebsmechanik mittels einer Anhaltevorrichtung in
der den Verschluß vollständig geschlossenen bzw. geöffneten Stellung, mit einem zweiten, mittels der
Betätigungsspule betätigbaren Motorschalter, der f>o zur Verbindung des Motors mit der Stromversorgung bei sich in nicht verriegelnder Stellung
befindender Verschlußanhalteeinrichtung schließbar
ist und mit einer der Betätigungsspule vorgeschalteten Zeitstufe zur Begrenzung der Anzugszeit, b5
dadurch gekennzeichnet, daß die Wahleinrichtung einen Halteschalter (720) und einen Anzugsschalter
aufweist, daß der Betätigungsspule (10)
zusätzlich eine Haltewicklung (16) zugeordnet ist,
die durch den Halteschalter (720) einem weiteren mit dem Motor (19) getrieblich verbundenen Schalter
(£4) und einer, vom Motor angetriebenen und als Generator (80) ausgebildeten Stromquelle parallel
geschaltet ist, daß bei vorgewählter kontinuierlicher Laufbildaufnahme die Haltewicklung (16) über den
Wahlschalter (620,720) und den Auslöseschalter (4) mit der Stromversorgung (1) verbindbar ist, daß bei
vorgewählter Einzelbildbelichtung die Haltewicklung (16) über den Halteschalter (720) mit dem
Generator (80) verbunden ist und von der Stromversorgung (1) getrennt ist, daß bei Langzeitbelichtung
die Haltespule (16) vom Generator (80) und Auslöseschalter getrennt ist und die die Anzugszeit
der Betätigungsspule (10) bestimmende Zeitstufe (2, 3,9) derart ausgebildet und dimensioniert ist, daß die
Betätigungsspule (10) jeweils bei geöffneter und geschlossener Stellung des Verschlusses (24) stromlos ist (vgL F i g. 14).
3. Elektromagnetische Ansteuereinrichtung für eine motorisch angetriebene Laufbildkamera, mit
der Einzeiaufnahmen mit Langzeitbelichtung vornehmbar sind, mit einem Auslöseschalter, einer
Stromversorgung, einer Verschlußantriebsmechanik mit einem zugeordneten, ersten Motorschaiter, einer
eine Betätigungsspule enthaltende Verschlußanhalteeinriditung zur Verriegelung der Verschlußantriebsmechanik mittels einer Anhaltevorrichtung in
der den Verschluß vollständig geschlossenen bzw. geöffneten Stellung, mit einem zweiten, mittels der
Betätigungsspule betätigbaren Motorschalter, der zur Verbindung des Motors mit der Stromversorgung bei sich in nicht verriegelnder Stellung
befindender Verschlußanhalteeinrichtung schließbar ist und mit einer der Betätigungsspule vorgeschalteten Zeitstufe zur Begrenzung der Anzugszeit,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Versorgungskreis für kontinuierliche Laufbildaufnahme vorgesehen
ist, in dem über den Auslöseschalter (4) und ein erstes Wahlschalterteil (320) die Betätigungsspule
(10') mit der Stromversorgung (1) verbindbar ist, daß ein Haltekreis einen Kondensator (15) und einen
weiteren Motorschalter (14) enthält und mittels eines zweiten Wahlschalterteils (420) mit der
Betätigungsspule (10') verbindbar ist und daß der Kondensator (15) außerdem mit einem mit dem
Auslöseschalter (4) gekoppelten Ansteuerschalter (3) verbunden ist, daß bei vorgewählter Einzelbildaufnahme der Versorgungskreis über das erste
Wahlschalterteil (320) unwirksam ist, und die Zeitstufe (2,73) durch den Ansteuerschalter (3) beim
Auslösen an die Betätigungsspule (10') und den Kondensator (15) anschließbar ist, daß bei vorgewählter Langzeitbelichtung der Versorgungskreis
über das erste Wahlschalterteil (320) und der Haltekreis über das zweite Wahlschalterteil (420)
unwirksam geschaltet ist und daß die Zeitstufe (2,73) über den Ansteuerschalter (3) auf die Betätigungsspule (10') aufschaltbar ist und derart ausgebildet
und dimensioniert ist, daß die Betätigungsspule (10') jeweils bei geöffneter und geschlossener Stellung
des Verschlusses (24) stromlos ist (vgl. F i g. 13).
4. Elektromagnetische Ansteuereinrichtung für eine motorisch angetriebene Laufbildkamera, mit
der Einzelaufnahmen mit Langzeitbelichtung vornehmbar sind, mit einem Auslöseschalter, einer
Stromversorgung, einer Verschlußantriebsmechanik
mit einem zugeordneten, ersten Motorschalter, einer
eine Betätigungsspule enthaltende Verschlußanhalteeinrichtung zur Verriegelung der Verschlußantriebsmechanik mittels einer Anhaltevorrichtung in
der den Verschluß vollständig geschlossenen bzw. geöffneten Stellung, mit einem zweiten, mittels der
Betätigungsspule betätigbaren Motorschalter, der zur Verbindung des Motors mit der Stromversorgung bei sich in nicht verriegelnder Stellung
befindender Verschlußanhalteeinrichtung schließbar ist und mit einer der Betätigungsspule vorgeschalteten Zeitstufe zur Begrenzung der Anzugszeit,
dadurch gekennzeichnet, daß ein erster Stromkreis (8; 62) für die Betätigungsspule (10') vorgesehen ist,
dem die Zeitstufe (2,3,9; 2,3,61) vorgeschaltet ist,
daß ein zweiter Stromkreis (69, 43) für die Betätigungsspule (10') vorgesehen ist, daß ein
Kalteschaltungskreis einen Kondensator (40), einen
weiteren, getrieblich mit dem Motor gekoppelten Schalter (14) und eine dazu parallele Schalteinrichtung (68; 41,42,43) für den zweiten Stromkreis (69,
43) aufweist und den Wahlschalter (12) enthält, daß die Zeitstufe (2, 3, 9; 2, 3, 61) einen mit dem
Auslöseschalter (4) gekoppelten Ansteuerschalter (3) enthält, daß bei Einstellung des Wahlschalters
(12) auf kontinuierliche Laufbildaufnahme (12a,) der Halteschaltungskreis (40, 14, 68; 40, 14, 41, 42, 43)
über den Auslöseschalter (4) an die Spannungsversorgung (1) anlegbar ist, daß bei Einstellung auf die
Einzelbildaufnahme (12b) der Halteschaltungskreis
(40,14,68; 40,14,41,42,43) über den Wahlschalter
(12b; mit der Zeitstufe (2,3,9; 2,3,61) verbunden ist,
und daß bei Langzeitbelichtung (12cjder Halteschaltungskreis (40,14,68; 40,14,41,42,43) ausgeschaltet
ist und der erste Stromkreis (8; 62) für die Betätigungsspule (10') mittels des Ansteuerschalters
(3) für die von der Zeitstufe (2, 3, 9; 2, 3, 61) vorgegebene Schaltdauer einschaltbar ist, wobei die
Zeitstufe derart ausgebildet ist, daß die Betätigungsspule (10') jeweils bei geöffneter und geschlossener
Stellung des Verschlusses (24) stromlos ist (vgl. Fig. 7,8).
5. Elektromagnetische Ansteuereinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schalteinrichtung für den zweiten Stromkreis ein Relaisschalter (68,69) ist
6. Elektromagnetische Ansteuereinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schalteinrichtung für den zweiten Stromkreis ein Transistor (43) ist
7. Elektromagnetische Ansteuereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Motorschalter (18) und de.· zweite
Motorschalter (17) parallel zueinander geschaltet sind, wobei der erste Motorschalter (18) mit der
Verschlußantriebsmechanik (20, 21, 22, 29) betrieblich derart gekoppelt ist, daß er bei voll geöffnetem
und voll geschlossenem Verschluß (24) geöffnet ist
8. Elektromagnetische Ansteuereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
weitere Schalter (14) über einen Transistor (43) mit der Haltewicklung (16) verbunden ist und daß bei
kontinuierlicher Laufbildaufnahme und bei Einzelbildaufnahme der Transistor (43) in den leitenden
Zustand geschaltet ist und die Haltewicklung (16) mit der Stromversorgung (1) verbindet.
Die Erfindung betrifft eine elektromagnetische Ansteuereinrichtung für eine motorisch angetriebene
Laufbildkamera, mit der Einzelaufnahmen mit Langzeitbelichtung vomehmbar sind, mit einem Auslöseschalter,
einer Stromversorgung, einer Verschlußantriebsmechanik mit einem zugeordneten, ersten Motorschalter, einer
eine Betätigungsspule enthaltende Verschlußanhalteeinrichtung zur Verriegelung der VerschluSantriebsmechanik mittels einer Anhaltevorrichtung in der den
Verschluß vollständig geschlossenen bzw. geöffneten Stellung, mit einem zweiten, mittels der Betätigungsspule betätigbaren Motorschalter, der zur Verbindung des
Motors mit der Stromversorgung bei sich in nicht verriegelnder Stellung befindender Verschlußanhalte
einrichtung schließbar ist und mit einer der Betätigungs
spule vorgeschalteten Zeitstufe zur Begrenzung der Anzugszeit
Bei einer aus der DE-OS 16 22167 bekannten
elektromagnetischen Ansteuereinrichtung wird bei
vorgewählter Einzelbildaufnahme über einen sich
entladenden Kondensator eine Betätigungsspule enthaltende Verschlußanhalteeinrichtung zur Verriegelung
der Verschlußantriebsmechanik kurzfristig eingeschaltet, wodurch die Verschlußanhalteeinrichtung in den
nicht verriegelnden Zustand übergeführt und gleichzeitig ein Motorschalter betätigt wird, der den Motor für
die Verschlußa.ntriebsmechanik mit der Stromversorgung verbindet. Nach dem Entladen des Kondensators
wird die Verschluß&nhalteeinrichtung wieder stromlos,
wodurch auch der Motorschalter wieder geöffnet wird.
Gleichzeitig wird eine Anhaltevorrichtung, durch die die Verschlußantriebsmechanik verriegelt werden kann,
freigegeben, so daß sie nach einem vollständigen Umlauf der Verschlußantriebsmechanik wieder in ihre
verriegelnde Stellung zurückkehrt Ein solcher vollständiger Umlauf der Verschlußantriebsmechanik bewirkt
die Belichtung und auch den Weitertransport einer Einzelaufnahme des Filmes. Bei kontinuierlicher Laufbildaufnahme wird mit Hilfe der Wahleinrichtung die
Verschlußanhalteeinrichtung so geschaltet, daß diese nach ihrem Einschalten durch Entladen des Kondensators auch noch nach der Entladung des Kondensators
einen zum Halten der Anhaltevorrichtung ausreichenden Haltestrom enthält wodurch die Betätigungsspule
der Verschlußanhalteeinrichtung und damit über den geschlossenen Motorschalter auch der Motor für die
Verschlußantriebsmechanik so lange eingeschaltet bleiben, wie der Auslöseschalter durch Betätigung des
Verschlußauslösers der Laufbildkamera geschlossen ist.
Statt einer unmittelbaren Einschaltung der Betätigungsspule der Verschlußanhalteeinrichtung durch den
Entladestrom des Kondensators kann auch eine indirekte Einschaltung der Betätigungsspule über einen
Transistor vorgesehen werden.
Nachteilig bei dieser bekannten Ansteuereinrichtung ist, daß mit ihr keine Einzelaufnahmen mit beliebig
langer Belichtungszeit, zu deren Beginn und Ende jeweils der Auslöseknopf erneut betätigt wird, vorgenommen werden können.
bo Aus der OE-PS 3 98 540 ist eine weitere elektromagnetische Ansteuereinrichtung für eine motorisch
angetriebene Laufbildkamera bekannt, bei der neben Einzc'bildaufnahmen und kontinuierlichen Laufbildaufnahmen auch eine solche Betriebsweise wahlweise
*>5 eingestellt werden kann, bei der Einzelbildaufnahmen
mit einer Belichtungszeit ausgeführt werden können, deren Beginn und Ende jeweils durch eine Betätigung
des Verschlußauslösers erfo'st. Für diesen Zweck weist
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP49008947A JPS50104642A (de) | 1974-01-22 | 1974-01-22 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2502523A1 DE2502523A1 (de) | 1975-09-04 |
| DE2502523B2 DE2502523B2 (de) | 1978-11-23 |
| DE2502523C3 true DE2502523C3 (de) | 1979-07-26 |
Family
ID=11706852
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2502523A Expired DE2502523C3 (de) | 1974-01-22 | 1975-01-22 | Elektromagnetische Ansteuereinrichtung für eine motorisch angetriebene Laufbildkamera |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3964080A (de) |
| JP (1) | JPS50104642A (de) |
| DE (1) | DE2502523C3 (de) |
| GB (1) | GB1487022A (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4046464A (en) * | 1974-06-25 | 1977-09-06 | Canon Kabushiki Kaisha | Exposure control system and a motion picture camera using the same |
Family Cites Families (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS49525B1 (de) * | 1968-09-27 | 1974-01-08 | ||
| DE2060026B2 (de) * | 1970-12-05 | 1977-12-15 | Robert Bosch Gmbh, 7000 Stuttgart | Laufbildkamera fuer langzeitaufnahmen |
| DE2160277C3 (de) * | 1971-12-04 | 1979-09-27 | Robert Bosch Gmbh, 7000 Stuttgart | Elektromotorisch angetriebene Laufbildkamera |
| JPS5343152Y2 (de) * | 1972-04-20 | 1978-10-17 | ||
| DE2359055C3 (de) * | 1972-12-25 | 1984-07-12 | Kabushiki Kaisha Yashica, Okaya, Nagano | Verschlußvorrichtung für eine Laufbildkamera, insbesondere eine Schmalfilmkamera |
| US3895863A (en) * | 1973-02-12 | 1975-07-22 | Canon Kk | Electromagnetic release devices for cameras |
-
1974
- 1974-01-22 JP JP49008947A patent/JPS50104642A/ja active Pending
-
1975
- 1975-01-17 US US05/542,083 patent/US3964080A/en not_active Expired - Lifetime
- 1975-01-22 GB GB2828/75A patent/GB1487022A/en not_active Expired
- 1975-01-22 DE DE2502523A patent/DE2502523C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPS50104642A (de) | 1975-08-18 |
| DE2502523B2 (de) | 1978-11-23 |
| DE2502523A1 (de) | 1975-09-04 |
| GB1487022A (en) | 1977-09-28 |
| US3964080A (en) | 1976-06-15 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |