DE250226C - - Google Patents
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- DE250226C DE250226C DENDAT250226D DE250226DA DE250226C DE 250226 C DE250226 C DE 250226C DE NDAT250226 D DENDAT250226 D DE NDAT250226D DE 250226D A DE250226D A DE 250226DA DE 250226 C DE250226 C DE 250226C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03J—AUXILIARY WEAVING APPARATUS; WEAVERS' TOOLS; SHUTTLES
- D03J1/00—Auxiliary apparatus combined with or associated with looms
- D03J1/16—Apparatus for joining warp ends
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVr 250226 KLASSE 86 h. GRUPPE
MAX WENZEL in SPREMBERG i. L.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren und eine zu seiner Ausübung dienende
Vorrichtung zum Andrehen von Kettenfäden. Das neue Verfahren eignet sich für alle Arten
Fäden, auch die schwer verzwirnbaren.
Es besteht im wesentlichen darin, . daß aus den einander in der Längsrichtung übergreifenden,
beiden anzudrehenden Kettenfadenenden ein Fadenkreuz gebildet wird und die
ίο beiden Teile dieses Fadenkreuzes von der
Mitte des Fadenkreuzes aus verzwirnt werden, worauf die Verzwirnung noch mit einem
oder beiden Kettenfadenenden oder mit einem besonderen Faden umwickelt wird.
Als Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens kann beispielsweise eine Zwirnvorrichtung
mit geteilten Drehwerkzeugen dienen, deren Teile gemäß der Erfindung gegeneinander
verschiebbar und zur gemeinsamen Drehung miteinander kuppelbar sind, so daß das Fadenkreuz in die zentrische Bohrung des
Drehwerkzeuges eingeführt und durch einen in dieser Bohrung angebrachten Mitnehmer
verzwirnt werden kann.
In der Zeichnung sind die Fig. 1 bis 10
schematische Darstellungen der verschiedenen Stufen von drei Ausführungsformen des
neuen Kettenfadenandrehverfahrens, während die Fig. 11 und 12 Vorderansichten einer
Ausführungsform der Zwirnvorrichtung zur Ausübung des Verfahrens in verschiedenen
Stellungen darstellen.
In allen Figuren ist α ein Faden der neuen Kette, b ein Faden der alten Kette.
Alle Figuren sind Grundrisse, und es ist, um das Verfahren verständlich zu machen,
der untere Teil des Drehwerkzeuges mit dem Mitnehmer mit eingezeichnet.
Bei allen Ausführungsformen des Verfahrens werden, wie Fig. 1 zeigt, zunächst
die jeweils anzudrehenden Fadenenden der neuen und alten Kette α und b abgeteilt.
Die Enden der abgeteilten Fäden α und b werden dann von Greifern d, d' erfaßt, die das
sich bildende Fadenkreuz mit seiner Mitte in die Mitte des Drehwerkzeuges führen. Der
untere Teil e des Drehwerkzeuges wird sodann aufwärts geschoben, so daß der Mitnehmer
f an ihm auf der einen Seite des Fadenkreuzes zwischen die Fäden tritt, wie
Fig. 2 es zeigt.
Nach dem Schluß des Drehwerkzeuges e erfolgt dessen Drehung" und damit das Zusammenzwirnen
der Fäden im Fadenkreuz von der Mitte des Kreuzes aus (Fig. 3). Begrenzt kann die Verzwirnung durch die Fadenenden
erfassende Fadenführer g, g' werden, wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, die auch
das von der Mitte aus nach beiden. Seiten zusammengedrehte Fadenkreuz zeigt.
Diese Verzwirnung wird noch durch eine Fadenumwicklung gesichert. Zu dem Zwecke
wird z. B. der Faden der neuen Kette mit Hilfe des Fadenführers g nach der Mitte des
Fadenkreuzes zurückgeführt und dadurch der Teil a!', der von dem in der Klemme festgehaltenen
Fadenende abgeschnitten werden kann, bis zur Mitte des Fadenkreuzes um die
Verzwirnung gewickelt. Gleichzeitig kann mit Hilfe des Fadenführers g' der Faden der
alten Kette noch auf ein Stück um den Faden der neuen Kette über die Verzwirnung hinaus
gewickelt werden, wie Fig. 4 zeigt.
Bei der zweiten Ausführungsform des Verfahrens (Fig. 5 bis 7) wird mit den beiden
Fadenenden α und b der neuen und alten Kette ein besonderer Wickelfaden c derart verzwirnt,
daß ein Teil c' dieses besonderen Wickelfadens c frei bleibt (Fig. 5). Dieser
Teil c' wird von einem Fadenführer g (Fig. 5) erfaßt und ein Stück über die Verzwirnung
hinaus um den Faden der alten Kette b gewickelt, nachdem das Ende des Fadens
α der neuen Kette abgeschnitten worden ist (Fig. 6). Darauf führt der Fadenführer g
das Fadenende c' nach der Mitte des Andrehers zurück, ,so daß diese Seite des Andrehers
nochmals unrwickclt wird (Fig. 7).
Um eine besondere Haltbarkeit des Andrehers zu erzielen, und zu vermeiden, daß bei
starken Kettenfäden diese sich zu weit zusammendrehen und in Gefahr kommen, zu reißen, kann. auf der anderen Seite des Andrehers
in der eben beschriebenen Weise gleichfalls ein besonderer Wickelfaden c angebracht
werden.
Eine Abänderung des doppelseitigen Einbringens eines besonderen Wickeifadens zeigt
das in den Fig. 8 bis 10 dargestellte Verfahren.
Hier ist auf der einen Seite (in der Zeichnung links) der besondere Wickelfaden c, c'
in derselben Weise eingebracht, wie in den Fig. 5 bis 7. Auf der anderen Seite jedoch
ist der Wickelfaden c zunächst ein Stück c' nach der Mitte des Andrehers zurückgeführt
. und um die Verzwirnung gewickelt (Fig. 9).
Darauf wird das verbleibende Ende c" wieder nach außen geführt und über die Verzwirnung
hinaus um den Faden α gewickelt (Fig. 10).
Bei der zur Ausübung des Verfahrens dienenden-Zwirnvorrichtung
nach den Fig. 11 und 12 ist der untere Teil e des Drehwerkzeuges
in einem senkrecht auf und ab beweglichen Schieber h drehbar gelagert. Auch der
obere Teil e' des Drehwerkzeuges ist in einer entsprechenden Nut eines Schiebers j drehbar,
der oberhalb des Schiebers /;, entgegen der Wirkung einer Feder j verschiebbar ist. Damit
die Teile e und e' außer Wirkung gegen Drehung gesichert sind, ist für jeden eine
federnde Sperrklinke k, k' vorgesehen, die
beide in der wirkungslosen Stellung der Drehwerkzeugteile e und 0' (Fig. 11) in eine
entsprechende Kerbe der Teile eingreifen.
Zum Antrieb des Drehwerkzeuges dient eine Treibschnur I, die über Rollen m und n, n'
derart geleitet wird, daß sie zwischen den Rollen η und n' auf den Umfang des Drehwerkzeuges
wirkt. Die Treibschnur / befindet sich in dauernder Bewegung, so daß die Drehung
des Drehwerkzeuges sofort erfolgt, nachdem dessen Teile von der Sperrung durch die Sperrklinken k und k' befreit sind.
Der untere Teil e des Drehwerkzeuges, der den' Mitnehmer / trägt, besitzt zwei Dübel
p, p', die beim Zusammenschieben der Teile in entsprechende Löcher des Teiles e' eingreifen,
um die Lage der Teile gegeneinander während der Drehung zu sichern.
Die Bewegung" des den unteren Teil e des Drehwerkzeuges tragenden Schlittens h geschient
durch eine Hubscheibe q entgegen der Wirkung einer Feder r, die an dem einen
Arm eines zweiarmigen Hebels s wirkt, der um einen festen Drehzapfen t drehbar ist und
mit seinem anderen Ende an dem Schlitten h angreift.
Die Aufwärtsbewegung des Schlittens h ist noch nicht beendet, wenn die beiden Teile e
und e' des Drehwerkzeuges einander berühren, sondern sie geht noch um ein Stück
weiter, wobei der Schlitten h den Schlitten i für den oberen Werkzeugteil e' entgegen der
Wirkung der Feder / mitnimmt. Bei dieser Bewegung werden die Sperrklinken k und ¥
ausgelöst, indem mit ihnen verbundene Arme U1 u' an feststehende Anschläge v, v' anschlagen
und die Klinken ausheben. Nunmehr frei geworden, können die Drehwerkzeugteile
sich gemeinsam drehen.
Zwischen den geschlossenen Teilen befindet sich die von beiden gemeinsam gebildete zentrische
Bohrung ic,, die diametral vom Mitnehmer
/ durchsetzt wird.
Nach der Fertigstellung des Andrehers wird, infolge Aufhörens der Wirkung des
konzentrischen Teiles der Hubscheibe q auf den Schlitten h, dieser der Wirkung der Feder
r zwecks Herabziehens wieder freigegeben. Dabei kommen die Sperrklinken k
und k' zunächst wieder in Eingriff mit den Teilen e und e' des Drehwerkzeuges, so daß
die Teile gegen weitere Drehung gesperrt werden. Dann verläßt der Schlitten h den
ihm infolge der Wirkung der Feder / folgenden, in seiner Abwärtsbewegung begrenzten n0
Schlitten i und geht allein weiter zurück, um den Austritt des fertigen Andrehers und den
Eintritt der nächsten anzudrehenden Fadenenden freizugeben.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche: 1i. Verfahren zum Andrehen von Kettenfäden, dadurch gekennzeichnet, daß aus den einander in der Längsrichtung übergreifenden beiden anzudrehenden Kettenfadenenden (a und b) ein Fadenkreuz gebildet wird und die beidenTeile dieses Fadenkreuzes von der Mitte des Fadenkreuzes aus verzwirnt werden, worauf die Verzwirnung noch mit einem oder beiden Kettenfadenenden oder mit einem besonderen Faden umwickelt wird.
- 2. Zwirnvorrichtung mit geteiltem Drehwerkzeug zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Teile (e und e') des Drehwerkzeuges gegeneinander verschiebbar und zur gemeinsamen Drehung miteinander kuppelbar sind, so daß das Fadenkreuz in die zentrische Bohrung des Drehwerkzeuges eingeführt und durch einen in dieser Bohrung angebrachten Mitnehmer verzwirnt werden kann.
- 3. Zwirnvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Teile (e und e') des Drehwerkzeuges in entgegen Federwirkung verschiebbaren Schlitten (h und i) drehbar sind, durch deren Bewegung gegeneinander der Zusammenschluß der Teile erfolgt und die nach der'Berührung der Teile miteinander noch eine gemeinsame weitere Verschiebung erfahren, die dazu benutzt wird, Sperrglieder auszulösen, welche die Teile des Drehwerkzeuges gegen Drehung sichern.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE250226C true DE250226C (de) |
Family
ID=508776
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT250226D Active DE250226C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE250226C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4577459A (en) * | 1981-11-04 | 1986-03-25 | Officine Savio S.P.A. | Process and apparatus for mechanically splicing yarns |
| US4720966A (en) * | 1982-08-03 | 1988-01-26 | Officine Savio S.P.A. | Procedure for splicing yarns |
-
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- DE DENDAT250226D patent/DE250226C/de active Active
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4577459A (en) * | 1981-11-04 | 1986-03-25 | Officine Savio S.P.A. | Process and apparatus for mechanically splicing yarns |
| US4720966A (en) * | 1982-08-03 | 1988-01-26 | Officine Savio S.P.A. | Procedure for splicing yarns |
| US4947635A (en) * | 1982-08-03 | 1990-08-14 | Officine Savio S.P.A. | Yarn splice |
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