DE250099C - - Google Patents

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DE250099C
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B25/00Apparatus characterised by the shape of record carrier employed but not specific to the method of recording or reproducing, e.g. dictating apparatus; Combinations of such apparatus
    • G11B25/02Apparatus characterised by the shape of record carrier employed but not specific to the method of recording or reproducing, e.g. dictating apparatus; Combinations of such apparatus using cylindrical record carriers

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft Sprechmaschinen, insbesondere Diktiermaschinen, bei denen eine Sperrvorrichtung das Aufschieben oder Entfernen der Walze in den beiden Arbeitsstellungen der Schalldose verhütet. Die Erfindung besteht in einer Anordnung, die es bewirkt, daß die Sperrvorrichtung das Verschieben der Walze bei Ruhelage der Schalldose nur in deren Anfangsstellung gestattet.
ίο Zu diesem Zweck ist die Sperrvorrichtung so ausgebildet, daß sie vom Schalldosenträger auch während der Führung der Schallstifte über den Phonogrammträger eingerückt erhalten bleibt, und zwar vorzugsweise in der Art, daß ein Bund des Schalldosenschlittens gegen eine Kröpfung einer die Spervorrichtung einrückenden Stange wirkt.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar in Fig. 1 in schaubildlicher Darstellung.
Fig. 2 ist eine Darstellung der gekröpften Antriebsstange im Grundriß.
Fig. 3 und 4 zeigen die einzelnen Stellungen der Sperrvorrichtung in Seitenansicht.
Der die Schalldose i in sich aufnehmende Schlitten p mit dem Bund q kann auf der Welle r gleiten. Der Stellhebel e kann aus der in Fig. 1 dargestellten Mittelstellung nach rechts und links ausgeschwungen werden und stößt dabei mit einer seiner Nasen f1 oder f2 gegen die Stange t. Diese wird dadurch ausgeschwungen. Sie ist an dem Hebelarm d einerseits und an dem einen Hebelarm des Winkelhebeis c andererseits befestigt. Der Hebelarm d, der um den am Gestell befestigten Bolzen n2 schwingt, wird durch die Feder m in der Richtung des Pfeiles (Fig. i) gedrückt. Der Winkelhebel c ist mittels des Zapfens nx im Gestell schwingbar gelagert. Sein anderer Arm trägt einen Zapfen k, der in der Winkelnut I eines im Zapfen ο angelenkten Schwinghebels b gleiten kann. Das äußere Ende des Schwinghebels b gibt im Ruhezustande (siehe Fig. 3) des Hebels die Walze h frei, die auf den Walzenträger g aufgesetzt ist. In Arbeitsstellung dagegen (Fig. 4) legt sich das äußere Ende des Winkelhebels quer vor die Walze, so daß diese nicht verschoben werden kann.
Die Vorrichtung arbeitet folgendermaßen: Wird der Hebel e aus der Mittellage, die der Ruhelage der Schalldose entspricht, beispielsweise nach links geschwungen, so legt sich die Nase f2 gegen die Stange t und drückt letztere gegen die Wirkung der Feder m ab. Dadurch wird der Zapfen k den Schwinghebel b in der Richtung nach der Walze zu drücken.. Der Hebel b legt sich somit vor die Walze h und verhütet deren Abnehmen oder Verschieben auf dem Walzenträger g. Dasselbe tritt ein, wenn der Hebel β in die Stellung nach rechts umgelegt wird. Dann bewirkt seine Nase fx in der gleichen Weise ein Ausschwingen der Stange t und des Hebels b. Nach Rückführung des Hebels e in die Mittellage schwingt die Stange t unter dem
Einfluß der Feder m wieder zurück, und der Hebel b gibt die Walze frei. Diese beiden äußeren Stellungen des Hebels e entsprechen den beiden Arbeitsstellungen der mit zwei Nadeln versehenen Schalldose.
In der Mittellage des Hebels e befindet sich die Schalldose in ihrer Ruhelage und die Stange t liegt zwischen den beiden Nasen f1, f2 in ihrer Ruhestellung. Der Hebel b nimmt
ίο dann die aus Fig. 3 und 1 ersichtliche Stellung an, in der die Walze verschoben bzw. aufgebracht werden kann. Dies alles gilt aber nur für die Anfangsstellung des Schalldosenschlittens, die Fig. 1 darstellt. Sowie jetzt die Bewegung des Schalldosenschlittens p (der Zeichnung gemäß nach vorn) beginnt, stößt der Bund q gegen die Kröpfung« der Stange t und schwingt diese nach außen gegen die Wirkung der Feder m. Es wird also wieder der Hebel b ausgeschwungen, wodurch ein Verschieben der Walze verhütet wird.
Natürlich kann der Stift k auch an der entsprechend geformten Hinterkante des Hebels b entlanggleiten und diesen dadurch zum Ausschwingen bringen. . Die Rückführung erfolgt dann zweckmäßig entweder durch das eigene Gewicht des Hebels b oder mit Hilfe einer Feder. Es fällt dann die Notwendigkeit weg, einen Schlitz in den Hebel b hineinzuarbeiten.
Während bisher die Walze gegen Abziehen und Aufbringen nur in den beiden Arbeitsstellungen der Schalldose gesperrt war, ist nun gemäß der Erfindung ein Verschieben der Walze auch bei Ruhelage der Schalldose dann ausgeschlossen, wenn sich nicht letztere in ihrer Anfangsstellung befindet. Eine Beschädigung der Walze durch Abziehen oder Aufsetzen, die früher leicht möglich war, wenn sich die Schalldose in Ruhelage am Ende oder in der Mitte der Bewegung befand, ist also nunmehr ausgeschlossen. Ebenso ist einer Beschädigung des Abtast- oder Aufnahmestiftes sowie der Membran selbst durch unvorsichtiges Aufstecken der Walze auf den Walzenträger vorgebeugt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche: .
1. Sprechmaschine mit Sperrvorrichtung zum Verhüten des Abhebens der Walze in den Arbeitslagen der beiden Schallstifte für die Aufnahme und Wiedergabe, gekennzeichnet durch die Ausbildung der Sperrvorrichtung in der Weise, daß sie vom Schalldosenträger auch während der Führung der Schallstifte über den Phonogrammträger eingerückt gehalten wird.
2. Sprechmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der den Sperranschlag (b) einrückende Hebel (c) eine der Schalldosenführung (r) parallele, gekröpfte Stange (t) trägt, gegen deren Kröpfung (a) ein Bund (q) des Schalldosenträgers (ρ) längs des Weges des Schallstiftes über das Phonogramm so drückt, daß längs dieses Weges der Hebel (c) den Sperranschlag (b) eingerückt erhält.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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