DE2497C - Verfahren und Apparate zur Herstellung von Fasertabak aus Tabakrippen - Google Patents

Verfahren und Apparate zur Herstellung von Fasertabak aus Tabakrippen

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DE2497C
DE2497C DENDAT2497D DE2497DA DE2497C DE 2497 C DE2497 C DE 2497C DE NDAT2497 D DENDAT2497 D DE NDAT2497D DE 2497D A DE2497D A DE 2497DA DE 2497 C DE2497 C DE 2497C
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H. WUTKE in Breslau
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24BMANUFACTURE OR PREPARATION OF TOBACCO FOR SMOKING OR CHEWING; TOBACCO; SNUFF
    • A24B5/00Stripping tobacco; Treatment of stems or ribs
    • A24B5/16Other treatment of stems or ribs, e.g. bending, chopping, incising

Landscapes

  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

1S77.
Klasse 79.
HERMANN WUTKE in BRESLAU. Verfahren und Apparate zur Herstellung von Fasertabak aus Tabaksrippen.
Patcntirt im Deutschen Reiche vom 20. November 1877 ab.
Das vorliegende Verfahren, das eine rationellere Verwerthung der Tabaksrippen bezweckt, als bis jetzt geschehen, besteht im wesentlichen darin, die Tabakrippe auf das feinste zu zerfasern und so ein Product herzustellen, was sowohl als Einlage für gute Cigarren und Cigaretten dienen kann, als auch einen vorzüglichen Rauchtabak liefert.
Die Zerfaserung erfolgt mittelst Quetschwerk und Fasermaschine auf mechanischem Wege, ohne chemische Hülfsmittel, und zwar dient das Quetschwerk zur'Freilegung der Faser, während die zweite Maschine mittelst einer Nadeltrommel die Trennung der einzelnen Fasern bewirkt. Die Tabakiippen werden einen Tag vor der Verarbeitung etwas mit Wasser angefeuchtet und geschmeidig gemacht und die gewonnenen Fasern dann wieder getrocknet.
Quetschwerk und Fasermaschine sind auf der beiliegenden Zeichnung im Schnitt und Grundrifs dargestellt.
Das Quetschwerk, Fig. 1 und 2, besteht aus einem stellbaren Zuführtische A, einem cannelirten Tambour B, vier cannelirten, durch Gewichtshebel C, belasteten Quetschwalzen G und einer Abnahmewalze D. Der Tambour wird durch das Vorgelege E, die Walze D vom Rade H aus betrieben. F ist ein Brett, an welchem die gequetschten Rippen herunterfallen. Die zwischen die Quetschwalzen gelangenden Tabaksrippen werden gequetscht und von der rasch rotirenden Flügelwalze D abgeschlagen und fallen auf das Brett F herunter.
Die Zerfaserungsmaschine, Fig. 3 und 4, besteht aus Zuführtisch mit Ciaviermulde A, welche durch die Gewichtshebel A' belastet wird, MuI-dencylindern B und zwei Cylindern C, welche die Rippen vom Lattentuche D abnehmen und dieselben der Claviermulde und dem Cylinder derselben zuführen. . Ueber dem Lattentuche D sind eine Anzahl Schienen E der Länge nach angebracht, welche mit den Tischseiten über dem Lattentuche eine Anzahl längliche Fächer bilden, so dafs die Tabaksrippen immer möglichst lang in der Bewegungsrichtung des Lattentuches über demselben zur Auflage kommen, was zur vollkommenen Entfaserung derselben besonders beiträgt.
Den wesentlichen Bestandtheil der Maschine bildet der mit einer Holzhaube tiberdeckte Tambour F, auf dessen Umfang ein feiner Nadelbelag, Nadeln von Stahl in den Belägen von Metall befestigt, angebracht ist.
Durch das Arbeiten der feinen Nadelspitzen gegen die Rippen, welche die Claviermulde zuführt, geht die Zerlegung derselben in feine Fasern vor sich.
Die Walze G nimmt das am Tambour haften bleibende Material ab und wirft es in den Kasten H.x Die Klappe K dient dazu, die feinen Fasern von den gröberen zu trennen, indem, je nach der Stellung derselben, sich die feineren Fasern in L und die gröberen mehr in // ansammeln. Der Tambour wird direct von der Transmission mittelst der Riemscheiben / angetrieben, und überträgt die Bewegung auf der entgegengesetzten Seite auf die Walze G und die Welle O durch eine Kette K; die Welle O treibt mittelst doppelter Zahnradvorgelege MN den Muldencylinder B und den Cylinder C, während letzterer durch Kettentransmission die Welle D' und damit das Lattentuch D treibt
g· 4). :

Claims (1)

  1. Patent- Ansprüche:
    Das vorbeschriebene Verfahren zur Zerfaserung der Tabaksrippen.
    Die beschriebenen und durch Zeichnung veranschaulichten Maschinen zur Zerfaserung, bestehend in Quetschwerk und Fasermaschine.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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