DE75256C - Verfahren und Einrichtung zur Hervorbringung von Wasserzeichen auf Papier während der Herstellung des letzteren - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zur Hervorbringung von Wasserzeichen auf Papier während der Herstellung des letzterenInfo
- Publication number
- DE75256C DE75256C DENDAT75256D DE75256DA DE75256C DE 75256 C DE75256 C DE 75256C DE NDAT75256 D DENDAT75256 D DE NDAT75256D DE 75256D A DE75256D A DE 75256DA DE 75256 C DE75256 C DE 75256C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- paper
- templates
- perforations
- stuff
- endless
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 7
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 title claims description 4
- 239000004744 fabric Substances 0.000 claims description 28
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 13
- 238000012986 modification Methods 0.000 claims 1
- 230000004048 modification Effects 0.000 claims 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 16
- 229910001369 Brass Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000010951 brass Substances 0.000 description 1
- 239000000835 fiber Substances 0.000 description 1
- 229910052573 porcelain Inorganic materials 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21F—PAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
- D21F1/00—Wet end of machines for making continuous webs of paper
- D21F1/44—Watermarking devices
Landscapes
- Paper (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 5S: Papierfabrikation.
Herstellung des letzteren.
Vorliegende Erfindung hat ein Verfahren sowie eine Einrichtung zum Gegenstande, mit
deren Hülfe Wasserzeichen aller Art auf dem Papier während der Herstellung des letzteren,
d. h. in dem Augenblicke hervorgerufen werden sollen, wenn das Papier sich noch im
Zustande eines nassen Fasergefüges befindet, wie dies in der Papiermaschine der Fall ist.
Das Verfahren besteht nun darin, dafs auf ein in der Papiermaschine gebildetes feuchtes
Papierzeuggefüge, gleichviel, ob letzteres einfach, doppelt oder mehrfach gelagert ist oder als
Papier- oder anderes Ganzzeug durch die Maschine hindurchgeht, ein in Bewegung erhaltenes
endloses Metalltuch einwirkt, welches nur an denjenigen Stellen, an welchen die betreffenden
Wasserzeichen hervorgerufen werden sollen, perforirt oder mit Schablonen versehen ist.
Fig. ι zeigt in Seitenansicht, Fig. 2 im Grundrifs eine Maschine mit der Einrichtung
zur Ausführung des vorstehend gekennzeichneten Verfahrens.
Fig. 3 zeigt in Seitenansicht eine abgeänderte Maschine und Fig. 4 im Grundrifs und
gröfseren Mafsstabe das Kopfende der in Fig. 3 angedeuteten Walze zur Hervorrufung der
Wasserzeichen.
In Fig. ι und 2 ist α ein endloses umlaufendes
Drahtsieb, welches um die Walzen b b b herum und durch die Gautschwalzen c c hindurchgeführt
ist. Dem Stoffkasten d wird das Papierzeug aus dem Stoffvorrathskasten e zugeführt.
Die eine Wandung des Stoffkastens d wird von einem Theile des nach aufwärts sich
weiterbewegenden Siebes α gebildet, infolge dessen das Papierzeug zum Theil durch Vermittelung
des Saugkastens /, zum Theil durch seine Schwere an das Sieb sich anlegt bezw. an dasselbe angesaugt wird, so dafs auf letzterem
eine ununterbrochene Papierschicht entsteht, welche sich mit dem Siebe weiterbewegt.
Das aus dünnem Messing oder anderem Material gebildete Metalltuch g ist mit Durchbrechungen
oder Schablonen versehen und erhält durch die Walzen h h h seine Führung.
Genannte Durchbrechungen oder Schablonen entsprechen den auf der Papierfläche hervorzubringenden
Wasserzeichen, wie solche bei 21 bis z5 in Fig. 2 ersichtlich sind.
Das endlose Metalltuch g sowie das endlose Sieb α laufen parallel neben und in enger Berührung
mit einander, und zwar von einem über dem Stoffkasten d liegenden Punkte ab, worauf
Sieb und Tuch einen zweiten Stoff kasten j von ähnlicher Anordnung wie Kasten d passiren.
Dem Kasten j wird der Stoff aus dem Stoffkasten k zugeführt. / ist ein mit dem Stoffkasten
j in Verbindung stehender Saugkasten.
Der Arbeitsvorgang ist folgender:
Beim Vorübergang des Siebes α an dem Stoffkasten d bildet sich auf diesem Siebe eine
Papierschicht, die nach dem oberen Stoffkasten j befördert wird; bevor dieselbe an
den Kasten j gelangt, legt sich das endlose Metalltuch g an die Papierschicht an, so dafs
letztere an beiden Flächen g und α eingeschlossen ist.
Während nun die Papierschicht an dem Stoffkasten j vorbeizieht, läuft Stoff (der entweder
aus Papierzeug oder anderer Masse, z. B. angerührter geschlämmter Porcellanerde bestehen kann) durch die Durchbrechungen
oder Schablonen des Metalltuches hindurch, infolge dessen sich die den Durchbrechungen
oder Schablonen entsprechenden Zeichen oder Marken auf der noch nassen Papierschicht ablagern.
An den über dem Stoffkasten j liegenden Führungswalzen b und h trennen sich Tuch
und Sieb wieder von einander: die nunmehr mit Wasserzeichen versehene nasse Papierschicht
geht durch die Gau.tschwalzen cc, auf welchem. Wege sie noch an einem Saugkasten m
vorbeigeführt wird.
Das zur Hervorrufung der Wasserzeichen verwendete Zeug kann von demselben Gefüge
und von derselben Farbe wie das zur Bildung des nassen Papierzeuges oder von anderem
Gefüge und Aussehen sein. Das Sieb α kann seinen Antrieb von der unteren, in bekannter
Weise angetriebenen Gautschwalze erhalten, während der Antrieb des Metalltuches g von
einem Riemen q erfolgen kann, der über eine Scheibe auf der Achse der einen Führungswalze
h für das Metalltuch, sowie über eine Scheibe auf der Welle der einen Führungswalze
b für das Sieb α gelegt ist. Das Metalltuch g mufs sich mit derselben Geschwindigkeit
wie das Sieb α bewegen.
Bei der abgeänderten Maschine nach Fig. 3 und 4 bildet das endlose Metalltuch g, welches
zur Hervorrufung der Wasserzeichen durchlöchert oder schablonirt ist, die Umfläche einer
in Drehung versetzten Scelett- oder Gitterwalze oder Trommel j. Die Kopfenden der letzteren
sind geschlossen und bildet die Trommel gleichzeitig den Stoffkasten für den bei Hervorrufung
der Wasserzeichen nöthigen Stoff, welcher durch die hohle Achse der Walze oder Trommel eingebracht wird. Die von
den Gautschwalzen C1C1 einer Papiermaschine
kommende Papierschicht wird auf ein endloses Sieb α geleitet und gelangt unter die Stofftrommel
j. Beim Vorbeigang unterhalb dieser Stofftrommel hat sich durch die Durchbrechungen
oder Schablonen des Stofftrommelüberzuges auf der Papierschicht Stoff abgelagert.
Das Sieb α führt dann die Papierschicht zwischen die Gautschwalzen c c, von welchen
dieselbe nach einem endlosen Filztuch η und dann nach den Prefswalzen ρ ρ gelangt, oder
es kann — wie aus Fig. 3 ersichtlich — das Sieb die Papierschicht zur Hervorrufung weiterer
Wasserzeichen unter ein zweites, mit Durchbrechungen und Schablonen ausgestattetes
Metalltuch führen, welches sich auf einer zweiten und ähnlich eingerichteten Stofftrommel
p befindet, worauf die Papierschicht durch ein zweites Gautschwalzenpaar c2 c2
hindurchgeht und dann auf das Filztuch η gelangt.
Claims (3)
1. Ein Verfahren zur Hervorbringung von
Wasserzeichen auf Papier während der Herstellung des letzteren, darin bestehend,
dafs Papierzeug, anderes Ganzzeug oder andere Masse durch ein endloses, mit Durchbrechungen oder Schablonen ausgestattetes
Metalltuch hindurchdringt und auf einer Papierschicht, unmittelbar nachdem
sich diese in der Papiermaschine gebildet hat, abgelagert wird.
2. Zur Ausführung des in Anspruch 1. genannten Verfahrens, in Verbindung ■ mit einer
Maschine zur Bildung einer nassen Papierschicht, die Anordnung eines Stoffkastens (j)
und eines endlosen, mit Durchbrechungen oder Schablonen ausgerüsteten Metalltuches
(g), durch dessen Durchbrechungen oder Schablonen Papier- oder anderes Zeug
oder Masse aus genanntem Kasten hindurchtritt und sich auf der nassen Papierschicht
ablagert, wodurch auf letzterer die den Durchbrechungen oder Schablonen entsprechenden
Wasserzeichen hervorgebracht werden, Fig. 1 und 2.
3. Eine Abänderung der im Anspruch 2. gekennzeichneten
Einrichtung zur Hervorbringung von Wasserzeichen, bei welcher das mit Durchbrechungen oder Schablonen
ausgerüstete endlose Metalltuch die Umfläche einer in Drehung versetzten Scelett-
oder Gitterwalze mit abgeschlossenen Kopfenden bildet, unter welcher Umfläche die
durch ein endloses Sieb weiter bewegte nasse Papierschicht beständig hinweggeführt
wird, so dafs sich Papierzeug u. s. w. durch die Durchbrechungen oder Schablonen der
Trommel oder Walze hindurch auf genannter Schicht ablagern kann, Fig. 3 und 4.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE75256C true DE75256C (de) |
Family
ID=348234
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT75256D Expired - Lifetime DE75256C (de) | Verfahren und Einrichtung zur Hervorbringung von Wasserzeichen auf Papier während der Herstellung des letzteren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE75256C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3441433A1 (de) * | 1983-11-17 | 1985-05-30 | The Mead Corp., Dayton, Ohio | Dandyroller zur herstellung von papier mit einer wasserzeichenstruktur, die der oberflaechenstruktur von oxfordtuch nachgebildet ist, sowie papierherstellungsverfahren |
-
0
- DE DENDAT75256D patent/DE75256C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3441433A1 (de) * | 1983-11-17 | 1985-05-30 | The Mead Corp., Dayton, Ohio | Dandyroller zur herstellung von papier mit einer wasserzeichenstruktur, die der oberflaechenstruktur von oxfordtuch nachgebildet ist, sowie papierherstellungsverfahren |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3441433C2 (de) | Egoutteur zur Herstellung von Papier mit einem Wasserzeichenmuster | |
| DE75256C (de) | Verfahren und Einrichtung zur Hervorbringung von Wasserzeichen auf Papier während der Herstellung des letzteren | |
| DE109682C (de) | ||
| DE2953527A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur herstellung von effektgarn | |
| DE2657942A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum aufbringen einer zusaetzlichen schicht auf ein plattenfoermiges erzeugnis | |
| DE82926C (de) | ||
| DE596223C (de) | Verfahren zur Herstellung von Zellstoffwatte oder eines zellstoffwatteaehnlichen Erzeugnisses | |
| DE64422C (de) | Verfahren zur Herstellung von marmorirtem oder mit Adern versehenem Linoleum oder dergl | |
| DE61713C (de) | ||
| DE501258C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Papier mit dem Aussehen und den Eigenschaften von mit der Hand geschoepftem Papier | |
| DE325920C (de) | Vorrichtung zur Herstellung von einseitig gemusterten Papieren, Kraftpapieren, Spinnpapieren mit Textilfasereinlage, sammetartigen Papieren und Wasserzeichenpapieren | |
| DE255660C (de) | ||
| DE97760C (de) | ||
| DE327460C (de) | Verfahren zum Kreppen von Papierbahnen | |
| AT135845B (de) | Verfahren zur Herstellung von Pappe, die auf einer oder beiden Seiten mit einer besonderen Deckschicht versehen ist. | |
| DE388094C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung gemusterter Papiere und Pappen | |
| DE337886C (de) | Verfahren zur Herstellung eines staubdichten Gewebes | |
| DE511550C (de) | Papiermaschinenpresse | |
| DE165030C (de) | ||
| DE162754C (de) | ||
| DE290586C (de) | ||
| DE151818C (de) | ||
| DE681768C (de) | Verfahren zur Herstellung von fuellstoffhaltigem Papier, insbesondere Druck- oder Kunstdruckpapier | |
| DE124921C (de) | ||
| DE258103C (de) |