DE75256C - Verfahren und Einrichtung zur Hervorbringung von Wasserzeichen auf Papier während der Herstellung des letzteren - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Hervorbringung von Wasserzeichen auf Papier während der Herstellung des letzteren

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DE75256C
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Germany
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT75256D
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English (en)
Original Assignee
G. P. BARNES, 57^ Old Broad Street in London
Publication of DE75256C publication Critical patent/DE75256C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F1/00Wet end of machines for making continuous webs of paper
    • D21F1/44Watermarking devices

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  • Paper (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 5S: Papierfabrikation.
Herstellung des letzteren.
Vorliegende Erfindung hat ein Verfahren sowie eine Einrichtung zum Gegenstande, mit deren Hülfe Wasserzeichen aller Art auf dem Papier während der Herstellung des letzteren, d. h. in dem Augenblicke hervorgerufen werden sollen, wenn das Papier sich noch im Zustande eines nassen Fasergefüges befindet, wie dies in der Papiermaschine der Fall ist.
Das Verfahren besteht nun darin, dafs auf ein in der Papiermaschine gebildetes feuchtes Papierzeuggefüge, gleichviel, ob letzteres einfach, doppelt oder mehrfach gelagert ist oder als Papier- oder anderes Ganzzeug durch die Maschine hindurchgeht, ein in Bewegung erhaltenes endloses Metalltuch einwirkt, welches nur an denjenigen Stellen, an welchen die betreffenden Wasserzeichen hervorgerufen werden sollen, perforirt oder mit Schablonen versehen ist.
Fig. ι zeigt in Seitenansicht, Fig. 2 im Grundrifs eine Maschine mit der Einrichtung zur Ausführung des vorstehend gekennzeichneten Verfahrens.
Fig. 3 zeigt in Seitenansicht eine abgeänderte Maschine und Fig. 4 im Grundrifs und gröfseren Mafsstabe das Kopfende der in Fig. 3 angedeuteten Walze zur Hervorrufung der Wasserzeichen.
In Fig. ι und 2 ist α ein endloses umlaufendes Drahtsieb, welches um die Walzen b b b herum und durch die Gautschwalzen c c hindurchgeführt ist. Dem Stoffkasten d wird das Papierzeug aus dem Stoffvorrathskasten e zugeführt. Die eine Wandung des Stoffkastens d wird von einem Theile des nach aufwärts sich weiterbewegenden Siebes α gebildet, infolge dessen das Papierzeug zum Theil durch Vermittelung des Saugkastens /, zum Theil durch seine Schwere an das Sieb sich anlegt bezw. an dasselbe angesaugt wird, so dafs auf letzterem eine ununterbrochene Papierschicht entsteht, welche sich mit dem Siebe weiterbewegt.
Das aus dünnem Messing oder anderem Material gebildete Metalltuch g ist mit Durchbrechungen oder Schablonen versehen und erhält durch die Walzen h h h seine Führung. Genannte Durchbrechungen oder Schablonen entsprechen den auf der Papierfläche hervorzubringenden Wasserzeichen, wie solche bei 21 bis z5 in Fig. 2 ersichtlich sind.
Das endlose Metalltuch g sowie das endlose Sieb α laufen parallel neben und in enger Berührung mit einander, und zwar von einem über dem Stoffkasten d liegenden Punkte ab, worauf Sieb und Tuch einen zweiten Stoff kasten j von ähnlicher Anordnung wie Kasten d passiren. Dem Kasten j wird der Stoff aus dem Stoffkasten k zugeführt. / ist ein mit dem Stoffkasten j in Verbindung stehender Saugkasten.
Der Arbeitsvorgang ist folgender:
Beim Vorübergang des Siebes α an dem Stoffkasten d bildet sich auf diesem Siebe eine Papierschicht, die nach dem oberen Stoffkasten j befördert wird; bevor dieselbe an den Kasten j gelangt, legt sich das endlose Metalltuch g an die Papierschicht an, so dafs letztere an beiden Flächen g und α eingeschlossen ist.
Während nun die Papierschicht an dem Stoffkasten j vorbeizieht, läuft Stoff (der entweder aus Papierzeug oder anderer Masse, z. B. angerührter geschlämmter Porcellanerde bestehen kann) durch die Durchbrechungen oder Schablonen des Metalltuches hindurch, infolge dessen sich die den Durchbrechungen oder Schablonen entsprechenden Zeichen oder Marken auf der noch nassen Papierschicht ablagern.
An den über dem Stoffkasten j liegenden Führungswalzen b und h trennen sich Tuch und Sieb wieder von einander: die nunmehr mit Wasserzeichen versehene nasse Papierschicht geht durch die Gau.tschwalzen cc, auf welchem. Wege sie noch an einem Saugkasten m vorbeigeführt wird.
Das zur Hervorrufung der Wasserzeichen verwendete Zeug kann von demselben Gefüge und von derselben Farbe wie das zur Bildung des nassen Papierzeuges oder von anderem Gefüge und Aussehen sein. Das Sieb α kann seinen Antrieb von der unteren, in bekannter Weise angetriebenen Gautschwalze erhalten, während der Antrieb des Metalltuches g von einem Riemen q erfolgen kann, der über eine Scheibe auf der Achse der einen Führungswalze h für das Metalltuch, sowie über eine Scheibe auf der Welle der einen Führungswalze b für das Sieb α gelegt ist. Das Metalltuch g mufs sich mit derselben Geschwindigkeit wie das Sieb α bewegen.
Bei der abgeänderten Maschine nach Fig. 3 und 4 bildet das endlose Metalltuch g, welches zur Hervorrufung der Wasserzeichen durchlöchert oder schablonirt ist, die Umfläche einer in Drehung versetzten Scelett- oder Gitterwalze oder Trommel j. Die Kopfenden der letzteren sind geschlossen und bildet die Trommel gleichzeitig den Stoffkasten für den bei Hervorrufung der Wasserzeichen nöthigen Stoff, welcher durch die hohle Achse der Walze oder Trommel eingebracht wird. Die von den Gautschwalzen C1C1 einer Papiermaschine kommende Papierschicht wird auf ein endloses Sieb α geleitet und gelangt unter die Stofftrommel j. Beim Vorbeigang unterhalb dieser Stofftrommel hat sich durch die Durchbrechungen oder Schablonen des Stofftrommelüberzuges auf der Papierschicht Stoff abgelagert. Das Sieb α führt dann die Papierschicht zwischen die Gautschwalzen c c, von welchen dieselbe nach einem endlosen Filztuch η und dann nach den Prefswalzen ρ ρ gelangt, oder es kann — wie aus Fig. 3 ersichtlich — das Sieb die Papierschicht zur Hervorrufung weiterer Wasserzeichen unter ein zweites, mit Durchbrechungen und Schablonen ausgestattetes Metalltuch führen, welches sich auf einer zweiten und ähnlich eingerichteten Stofftrommel p befindet, worauf die Papierschicht durch ein zweites Gautschwalzenpaar c2 c2 hindurchgeht und dann auf das Filztuch η gelangt.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Ein Verfahren zur Hervorbringung von Wasserzeichen auf Papier während der Herstellung des letzteren, darin bestehend, dafs Papierzeug, anderes Ganzzeug oder andere Masse durch ein endloses, mit Durchbrechungen oder Schablonen ausgestattetes Metalltuch hindurchdringt und auf einer Papierschicht, unmittelbar nachdem sich diese in der Papiermaschine gebildet hat, abgelagert wird.
2. Zur Ausführung des in Anspruch 1. genannten Verfahrens, in Verbindung ■ mit einer Maschine zur Bildung einer nassen Papierschicht, die Anordnung eines Stoffkastens (j) und eines endlosen, mit Durchbrechungen oder Schablonen ausgerüsteten Metalltuches (g), durch dessen Durchbrechungen oder Schablonen Papier- oder anderes Zeug oder Masse aus genanntem Kasten hindurchtritt und sich auf der nassen Papierschicht ablagert, wodurch auf letzterer die den Durchbrechungen oder Schablonen entsprechenden Wasserzeichen hervorgebracht werden, Fig. 1 und 2.
3. Eine Abänderung der im Anspruch 2. gekennzeichneten Einrichtung zur Hervorbringung von Wasserzeichen, bei welcher das mit Durchbrechungen oder Schablonen ausgerüstete endlose Metalltuch die Umfläche einer in Drehung versetzten Scelett- oder Gitterwalze mit abgeschlossenen Kopfenden bildet, unter welcher Umfläche die durch ein endloses Sieb weiter bewegte nasse Papierschicht beständig hinweggeführt wird, so dafs sich Papierzeug u. s. w. durch die Durchbrechungen oder Schablonen der Trommel oder Walze hindurch auf genannter Schicht ablagern kann, Fig. 3 und 4.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT75256D Verfahren und Einrichtung zur Hervorbringung von Wasserzeichen auf Papier während der Herstellung des letzteren Expired - Lifetime DE75256C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3441433A1 (de) * 1983-11-17 1985-05-30 The Mead Corp., Dayton, Ohio Dandyroller zur herstellung von papier mit einer wasserzeichenstruktur, die der oberflaechenstruktur von oxfordtuch nachgebildet ist, sowie papierherstellungsverfahren

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3441433A1 (de) * 1983-11-17 1985-05-30 The Mead Corp., Dayton, Ohio Dandyroller zur herstellung von papier mit einer wasserzeichenstruktur, die der oberflaechenstruktur von oxfordtuch nachgebildet ist, sowie papierherstellungsverfahren

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