DE670449C - Verfahren und Maschine zum Zupfen von Fasergut - Google Patents

Verfahren und Maschine zum Zupfen von Fasergut

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Publication number
DE670449C
DE670449C DEH149751D DEH0149751D DE670449C DE 670449 C DE670449 C DE 670449C DE H149751 D DEH149751 D DE H149751D DE H0149751 D DEH0149751 D DE H0149751D DE 670449 C DE670449 C DE 670449C
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DE
Germany
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teeth
machine
fiber material
row
frame
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Expired
Application number
DEH149751D
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English (en)
Inventor
Otto Habisreutinger
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B68SADDLERY; UPHOLSTERY
    • B68GMETHODS, EQUIPMENT, OR MACHINES FOR USE IN UPHOLSTERING; UPHOLSTERY NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B68G3/00Treating materials to adapt them specially as upholstery filling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

  • Verfahren und Maschine zum Zupfen von Fasergut Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Zupfen von Fasergut mit Hilfe einer unterhalb und .einer oberhalb des Fasergutes liegenden Reihe zum Fasergut gerichteter schwenkbarer Zähne. Nach den bekannten Verfahren dieser Art wird das Fasergut ohne Unterbrechung behandelt; es bleibt also bis zu seiner Gänzlichzupfung dauernd unter Spannung. Die hiermit verbundenen Nachteile werden dadurch behoben, daß das Fasergut während seines Behandlungsweges zeitweise außer Bereich der oberen Zahnreihe kommt und spannungslos auf der Unterlage liegt. Dies geschieht erfindungsgemäß in der Weise, daß das Fasergut im, mehrmaligen Wechsel bei der Vorwärtsbewegung der in geschlossenen Kurven sich bewegenden oberen Reihe von Zähnen unter Spannung nach vorwärts befördert, bei der Rückwärtsbewegung der oberen Reihe von Zähnen unter Aufhebung der Spannung freigegeben und mittels starrer gegengerichteter Zähne am Rücklauf gehindert wird.
  • Die Maschine zur Durchführung des erfinderischen Verfahrens ist derart ausgebildet, daß die in geschlossenen Kurven sich bewegenden Zähne unter einer Platte angeordnet sind, die durch mit Zwischenräumen angeordnete, untereinander befestigte und in einem Rahmen auswechselbar gehaltene Lamellen gebildet ist, daß der Rahmen an der Maschine mittels zweier Lenkerpaare von ungleicher Armlänge aufgehängt ist und daß starre, von oben her durch die Zwischenräume der Lamellen reichende, je an der unteren Kante Abweiszähne aufweisende Platten vorgesehen sind.
  • Weitere Ausbildungen der Maschine nach der Erfindung sind aus den Ansprüchen 3 und 4 ersichtlich. Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes durch Fig. i in einem lotrechten Längsschnitt und durch Fig.2 in einem Grundriß mit ausgebrochenen Teilen dargestellt.
  • Der Antrieb der Maschine erfolgt von einer durch ein Triebmittel mit einer Kraftquelle verbundenen Antriebsscheibe i, welche die Bewegung über ein Reduktionsgetriebe 2-8 auf die Einführwalze 9 des Einführwalzenpaares 9, i o in Richtung des Pfeiles a überträgt. Das Übertragungsrad 3 sitzt auf einem der Achszapfen i i einer Kurbelwelle 12, deren Kurbelarme 13 das eine Lenkerpaar eines durch zwei Lenkerpaare getragenen, die Organe mit den abwärts gerichteten Zähnen einfassenden Rahmens 14 bilden. Das andere Lenkerpaar 16 sitzt an einer Lenkerwelle 15 an der Ausgangsseite der Maschine. Jeder Lenker 16 bildet einen gegen die gemeinsame Verbindungsstange 17 sich verbreiternden Arm, mit Fortsatz 18, welche Fortsätze unter sich durch eine sattelförmige Schiene ig verbunden sind, an -#srelcher zwei versetzt zueinander angeordnete Reihen auswärts gerichteter Zähne 20 auswechselbar befestigt sind. Eine über die Maschinenbreite reichende Blechverschalung 43 ist an den inneren Stirnflächen der Lenker 16 befestigt und verhindert das Ansammeln von Fasergut oberhalb des Rahmens 14. Dem gleichen Zweck dient die vordere Querstrebe 23 des Rahmens i 4. In die Zwischenräume 51 einer im Rahmen 14 angeordneten, aus auswechselbaren, untereinander befestigten Lamellen 22 gebildeten Platte ragen lotrechte, an einer Strebe 24 befestigte starre Platten 25, deren untere Kanten mit Abweiszähnen 26 versehen sind, die gegen die Ausgangsseite der Maschine gerichtet sind. Auf dem anderen Achszapfen i i der Kurbelwelle 12 sitzt außerhalb des Seitenschildes der Maschine ein kurzer Arm 42, an dem ein Lenker 27 angreift; dieser ist andernends verbunden mit dem einen Arm eines Kniehebels 28 auf einer in den Seitenschilden der Maschine drehbaren Welle 29. Mit dem anderen Arm des -Kniehebels 28 ist eine Stange 30 verbunden, an welcher in Abständen drei Arme 31 angreifen, die auf je einer in den Seitenschilden gelagerten drehbaren Welle 32 sitzen. Zwischen den Wellen 2 9 und 32 sind innerhalb der Schilde waagerechte Platten 33 als Auflage für das durchziehende Fasergut vorgesehen. Die 'Welle 29 und die Wellen 32 sind mit aufrechten Zähnen 5o besetzt, die bei der Tiefstlage des Rahmens 14 etwas in die abwärts gerichteten Zähne 21 dieses Rahmens eingreifen. Die obere mittels eines Zahngetriebes 34 angetriebene Einführwalze io wird b.eiderends durch eine Druckfeder 35 gegen die untere Walze 9 gepreßt; die Feder stützt sich einerseits gegen einen die Achszapfen der Walze io umfassenden Gabelarm 36 und anderseits gegen eine Kopfplatte einer in einem Schildauge geführten Einstellschraube 37.
  • Das vorn Einführtisch 38 kommende und durch die Einführwalzen 9, 1 o vorgeschobene zu zupfende Fasergut, z. B. Roßhaar, gelangt in den Bereich der vordersten Zahnreihe des Rahmens 14, dessen Vorderteil durch das Antriebsrad 3 in Richtung des Pfeiles ö um die Achszapfen i i gedreht wird. Das erfaßte Gut wird gegen die Zähne 5o der Welle 29 befördert, von wo es im weiteren, später beschriebenen Verlauf zwischen den oberen und unteren Zahnreihen die Maschine durchzieht und auf der Ausgangsseite derselben ausgeworfen wird. Der um die Achszapfen i i sich drehende Vorderteil des Rahmens 14 veranlaßt eine pendelnde Schwenkbewegung des längeren Lenkerpaares 16 gemäß Pfeil c in Fig. i und eine Hinundherbewegung des hinteren Rahmenteiles. Das bei der rücklaufenden Bewegung des Lenkerpaares 16 durch die Zähne 21 des Rahmens 14 mitgenommene Fasergut bleibt an den Abw eiszähnen 26 der Platten 25 hängen und wird beim nächsten Vorlauf des Rahmens 14 und der Zähne 21 weiterbefördert. Die durch die Bewegung des Lenkers 27 gemäß Pfeil d in eine hin und her gehende Schwenkbewegung versetzten Zähne 50 unterstützen den Vorschub des Fasergutes.
  • Eine schräg aufwärts gerichtete Auffangplatte 39 an der Ausgangsseite der Maschine verhindert das Ansammeln von aufgelöstem Fasergut unterhalb der Platten 33. Ferner sind gegen die seitliche Verschiebung desvorzustoßenden Fasergutstranges am Einführtisch und seitlich der vordersten Platte 33 Führungsbleche 44 vorgesehen. Ein Schwunggewicht 52 in der gegenseitigen Verlängerung des einen Lenkers 13 gleicht das Gewicht des Rahmens 14 aus. Damit beim Auslaufen der Lager für die Kurbelwelle 12 und die Stange 17 kein Geräusch entsteht, greift an einem auf der Welle 15 sitzenden kurzen Arm 4o eine starke, andernends am Schild der Maschine befestigte Druckfeder 41 an, die bestrebt ist, die Teile 12 und 17 ständig gegen die entsprechenden Wandteile ihrer Lager zu drängen. Die Maschine ruht auf einem gebauten Gestell von zweckmäßiger Höhe.
  • Das Verfahren zum Zupfen von Fasergut mittels der beschriebenen Maschine gestattet vermöge der den Vorschub des Gutes bewirkenden, je eine geschlossene Kurvenbahn beschreibenden oberen Zähne, deren vordere Reihen einer kreisähnlichen und deren hintere Reihen einer ellipsenähnlichen Kurve folgen, vermöge der Abmessungen und der Bauart der Lenker sowie der Richtung und Anordnung der Zupfzähne eine die steigend zui-lehtuende Auflösung herbeiführende Behandlung des Fasergutes. Das zwischen den Walzen 9, i o durchtretende Fasergut wird von den vorderen Zähnen 21 des Rahmens 14 erfaßt und unter Spannung gegen die vorderste Zahnreihe 5o auf der Welle 29 befördert, worauf im weiteren Arbeitsgang die Zähne 21 aus dem Fasergut, unter Aufhebung der Spannung, austreten. Bei der Wiederholung des Arbeitsganges erfaßt die folgende Zahnreihe 21 des Rahmens 14 das Fasergut und zieht es mit Hilfe der in diesem Arbeitsmoment ebenfalls vorwärts schwenkenden Zähne 5o der Welle 29 in den Bereich der zweiten Zahnreihe 5o auf der ersten Welle 32, wobei mit dem gegenseitigen leichten Eingriff der Zähne ein tieferes Eindringen derselben in das Fasergut und eine gründliche Zupfung verbunden ist und wobei der Druck des Rahmens 14 auf den Strang des Fasergutes ein geringes seitliches Ausbreiten des Gutes auf den Platten 33 zur Folge hat. Bei den zwei nächstfolgenden Arbeitsgängen wiederholt sich, jedoch unter stärkerer Streckung und Pressung des Gutes, der vorgeschriebene Vorgang, wobei das Fasergut allmählich in der ganzen Breite der Maschine zur Auflösung kommt und vermöge der immer gestreckter werdenden geschlossenen ellipsenähnlichen Kurvenbahn der hinteren Zahnreihen der Platte 14 eine gleichmäßige, die Fasern streckende, schonende Auflösung eintritt. Die auf den Wellen 32 sitzenden Zähne 5o unterstützen den Vorlauf des Gutes; ein Rücklauf des Gutes während der Rückschwenkung der Zähne 50 wird durch die ,an den Platten 25 angebrachten gegengerichteten Zähne 26 verhindert. Die am Blech. 19 befestigten, durch die Lenker 16 bewegten Zähne 2o führen mit den Zähnen 50 der hintersten Welle 32 den letzten Arbeitsgang aus, indem sie das behandelte Fasergut von den Zähnen 6o unter Streckung endgültig lösen und über die schräge Platte 39 fallen lassen. Die äußerste Zahnreihe 2o hat in ihrer äußersten Schwinglage einen Abstand von der an der letzten Schwingwelle 32 angeordneten Zahnreihe 5o, die den größten Abstand zischen einer der Zahnreihen 5o und der mit ihr zusammenarbeitenden Zahnreihe 21 der Maschine übersteigt.
  • Trotz großer Umlaufzahl der arbeitenden Maschine wird das Fasergut schonend und mix geringem Anfall von Abfallgut aufgelöst.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Zupfen von Fasergut mit Hilfe einer unterhalb und einer oberhalb des Fasergutes liegenden Reihe zum Fasergut gerichteter schwenkbarer Zähne. dadurch gekennzeichnet, daß das Fasergut im mehrmaligen Wechsel bei der Vorwärtsbewegung der in geschlossenen Kurven sich bewegenden oberen Reihe von Zähnen (21) unter Spannung nach vorwärts befördert, bei der Rüchwärtsbewegung der oberen Reihe von Zähnen unter Aufhebung der Spannung freigegeben und mittels starrer gegengerichteter Zähne (26) am Rücklauf gehindert wird.
  2. 2. Maschine zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die in geschlossenen Kurven sich bewegenden Zähne (21) unter einer Platte angeordnet sind, die durch mit Zwischenräumen angeordnete, untereinander befestigte und in einem Rahmen (1¢) auswechselbar gehaltene Lamellen (22) gebildet ist, daß. der Rahmen an der Maschine mittels zweier Lenkerpaare (13, 16) von ungleicher Armlänge aufgehängt ist und daß starre, von oben her durch die Zwischenräume (51) der Lamellen (22) reichende, je an der unteren Kante Abweiszähne (26) aufweisende Platten (25j vorgesehen sind.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Ausgangsseite der Maschine vorgesehenen Lenker (16) je einen Fortsatz (18) aufweisen, an welchen eine mit Zähnen (2o) besetzte Schiene (i 9) auswechselbar befestigt ist, und daß der Abstand der äußersten Zähne (2o) der Schiene (i9) in ihrer äußersten Schwinglage von den mit ihnen zusammenarbeitenden letzten Zähnen (5o) der unteren Zahnreihe größer ist als der größte Abstand eines der Zähne (21) der oberen Zahnreihe von dem mit diesem zusammenarbeitenden Zahn (5o) der anderen Zahnr *he. q.. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der an der Ausgangsseite der Maschine sitzenden Lenkerwelle (15) ein Arm (q.0) angebracht ist, an dem eine Druckfeder (q.1) angreift, deren anderes Ende am Maschinengestell festgelegt ist.
DEH149751D 1935-12-02 1936-12-01 Verfahren und Maschine zum Zupfen von Fasergut Expired DE670449C (de)

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DE (1) DE670449C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6481758B1 (en) 1997-07-21 2002-11-19 Etablissements Caillau Connection device between a tube and a flexible pipe and method for making same

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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