DE215893C - - Google Patents

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DE215893C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21CMACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
    • A21C11/00Other machines for forming the dough into its final shape before cooking or baking

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 2b. GRUPPE
Schneidvorrichtungen verwendet sind.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. Mai 1907 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Maschine zum Schneiden und Biegen (Legen) von Fadennudeln, bei der zur Herstellung mehrfach gebogener Nudeln aus frisch gepreßten Fadennudeln absatzweise bewegte Lauftücher, schwingende Biegeklingen und Führungsrollen, ähnlich wie bei den bekannten Falzapparaten für Drucksachen u. dgl., zur Anwendung kommen. Es ist aber der wesentliehe Unterschied vorhanden, daß diese Mittel im vorliegenden Falle keinerlei Falzwirkung auszuüben haben. Nach dem mehrfachen Biegen erfolgt das Abschneiden der Nudeln auf passende Länge.
Auf den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der .Maschine dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Seitenansicht,
Fig. 2 einen Längsschnitt der Maschine,
Fig. 3 einen Querschnitt mit Ansicht der Schneidvorrichtung,
Fig. 4 einen Teil eines Längsschnittes in vergrößertem Maßstab,
Fig. S einen Grundriß des Antriebes für den Biegeschienenarm und der Schrägfläche für die Seitenverschiebung eines Lauftuches,
Fig'. 6 einen Längsschnitt durch die Bewegungsvorrichtung eines zweiten Lauftuches,
Fig. 7 einen Grundriß zu Fig. 6, der den Antrieb für die Seitenbewegung des Lauftuches erkennen läßt,
Fig. 8 die an den Lauftüchern angreifenden Klemmbackenpaare,
Fig. 9 eine weitere Einzelheit.
Fig. 10 bis 13 zeigen schematisch die verschiedenen Arbeitsstufen der Lauftücher, Biegeschienen und Messer, während
Fig. 14 eine Einzelheit der Schneidvorrichtung darstellt.
Das endlose Lauftuch 3 ist in der Längsrichtung der Maschine nach der Pfeilrichtung· d (Fig. 10) gegen die beiden absatzweise bewegten Lauftücher 27 und 28 verschiebbar und wird in Pfeilrichtung e (Fig. 11) wieder' zurückbewegt. Dasselbe läuft in der Richtung des Pfeiles e an seinem den Lauftüchern 21J. und 28 zugekehrten Teil um eine dünne Leiste, am entgegengesetzten Teil um eine die Laufbewegung übertragende Rolle.
In gleicher Höhe wie das Tuch 3 liegt das Lauftuch 27, das ebenso wie das darunter liegende Lauftuch 28 nur absatzweise, aber entgegengesetzt zur Laufrichtung des Tuches 3 (Fig. 10 und 11) umläuft. Das Lauftuch 27 läuft um drei Rollen und eine keilförmige Leiste, die etwas tiefer liegt als die dem Lauftuch 3 zunächst liegende Rolle, wodurch der obere Teil des Lauftuches 27 eine Schräglage erhält. Dem Lauftuch 3 werden mittels einer Führungsrolle 12 die aus der Presse tretenden Fadennudeln zugeführt und von diesem dem schrägen Teil des Lauftuches 27 zugeführt und dabei umgebogen.
Der auf den schrägen Teil des Lauftuches 27 folgende Teil ist unter einem, spitzen Winkel dazu weitergeführt. Parallel zu diesem Teil des Lauftuches 27 läuft das Lauftuch 28.
Wie Fig. 12 und 10 zeigen, werden die senk-
recht herabhängenden Fadennudeln bei der Vorwärtsbewegung des Lauftuches 3 zwischen der aus einem Fingerbalken 20 und Messerbalken 19 bestehenden Schneidvorrichtung und der Walze 12 hindurchbewegt (s. auch Fig. 3 und 14), bis sie sich bei gleichzeitigem Biegen sowohl auf das Lauftuch 28 als das höher liegende Lauftuch 27 legen. Sobald dann das Lauftuch 3 in-der Pfeilrichtung e (Fig. 11) zurückgeht, verliert der oben liegende Teil der Nudeln seine Stütze und senkt sich ebenfalls zwischen die Finger und Messer der Schneidvorrichtung ; in diesem Augenblick wird der auf den Lauftüchern liegende Teil der Nudeln abgeschnitten.
Während das Lauftuch 3 seinen Rückgang fortsetzt, schwingt die an Armen 23 einer Achse sitzende Biegeklinge in der Pfeilrichtung nach Fig. 12 abwärts und drückt die auf den Lauftüchern 27 und 28 befindlichen abgeschnittenen Fadennudeln zwischen die beiden Lauftücher, welche sie schräg abwärts auf das endlose Lauftuch 53 befördern, das die fertig gebogenen Nudeln aus der Maschine abführt (Fig. 13). Die beschriebenen Vorgänge wiederholen sich hierauf. ' ;
Das endlose Lauftuch 3 ist auf einem Schlitten (Fig. 2" und 6) gelagert, der mittels der Rollen E an Leitschienen D geführt wird. Zu seiner Hin- und Herbewegung ist am Maschinengestell ein Zahnbogen 8 (Fig. 1) gelagert, der in ein Stirnrad 7 greift, mit welchem eine Verzahnung 5 (Fig. 1) des Schlittens Eingriff hat. Im Schlitten angebrachte Schrauben 4
35. mit Mutter und Gegenmutter dienen zum Einstellen des Lauftuches 3.
Die Bewegungsübertragung erfolgt von der unten im Gestell 1 gelagerten wagerechten Hauptwelle 57 aus (Fig. 1 bis 3). Auf dieser WTelle sind die Hubdaumen 10, 40 und 50 befestigt, während von ihr mittels Kegelrades das Kegelrad 51 der senkrechten Welle 22 getrieben wird, die an der Seitenwand des Gestelles ι in einem Halslager 21 (Fig. 1) und in dem Spurlager einer Konsole 52 gelagert ist und weitere Hubdaumen 16, I1J und 25 trägt (Fig. ι und 5) ; mittels des Daumens 50 der Hauptwelle 57 werden die Lauftücher 27, 28 und 53 in Bewegung versetzt. Der Daumen ■ wirkt auf die Rolle 42 eines Winkelhebels 41 ein, der an der Seitenwand des mitDeckwand2 versehenen Gestelles 1. gelagert ist (Fig. 1) und den verschiebbaren Träger 32 bewegt. Die an den betreffenden Lauftüchern gleichzeitig angreifenden drei Klemmbackenpaare 29,31 (Fig·. 4 und 8) sind an diesem Träger angebracht. Die losen Backen sind an dem einen Ende von Winkelhebeln gelagert, während an deren anderem Ende eine Gleitrolle und eine Schließfeder sitzen. Im Ruhezustande werden durch auf die Gleitrollen wirkende Daumen einer Scheibe 33 die Backen dieser Klemrnbackenpaare in Offenstellung gehalten. Verschiebt aber der Winkelhebel 41,42 den Träger 32 nach der senkrechten Welle 22 zu (in Fig. 4 und 8 nach rechts), so dreht er gleichzeitig die Daumenscheibe 33 entgegengesetzt zur Uhrzeigerrichtung, da er mit dem untersten Daumen gekuppelt ist. Die Daumen heben sich von den Gleitrollen 30 ab, und die Schließfedern können nun die beweglichen Backen gegen die festen Backen pressen, so daß die Lauftücher mitgenommen werden. Beim Zurückschwingen des Winkelhebels 41 wird die Scheibe 33 zurückgedreht, so daß die Backenpaare wieder von den Daumen geöffnet werden, wobei die betreffenden Lauftücher bewegungslos bleiben. . . .
Der Träger 32 der Klemmbacken ist auf zwei wagerechten parallelen unteren Führungsstangen 34 geführt (Fig. 1), welche in aufrechten Haltern 35 an der Seitenwand des Gestelles festsitzen.
Die Länge der herzustellenden Stücknudeln hängt einesteils von der Einstellung des Lauf-' tuches 3 ab, das, wie erwähnt, auf einem mittels Zahnbogen 8 bewegten Schlitten gelagert ist und auf diesem einstellbar ist.
Wünscht man längere Stücknudeln, so verstellt man das Lauftuch 3 auf dem Schlitten in Richtung nach den Lauftüchern 27 und 28 zu. Ferner hängt von der Lage dieser letzteren und von der Lage der von den Armen 23 getragenen Biegeschiene die Länge der herzustellenden Stücknudeln ab. Es ist erwünscht, daß die durch diese Biegeschiene bewirkte zweite Biegung· der, wie beschrieben, durch das verschiebbare Lauftuch bereits vorgebogenen Fadennudeln gerade auf Mitte stattfindet. Es sind deshalb die Lauftücher 27 und 28 und die die Arme 23 der Biegeschiene tragende Achse in einem besonderen Rahmen 26 (Fig. 1) gelagert, der ermöglicht, diese Teile in größerer oder kleinerer Entfernung vom Messer 19, 20 einzustellen. Das Maß der Laufbeweg'ung' der Lauf tu eher 27, 28 endlich läßt sich dadurch ändern, daß man die Rolle 42 (Fig. ι) im Bogenschlitz des unteren Armes des AVinkelhebels 41 anders einstellt und dadurch die Einwirkung des Daumens 50 und den Ausschlag des Winkelhebels ändert.
Auf der Achse der die Umlaufbewegung vermittelnden Rolle des Lauftuches 3 sitzt ein Zahnrad 6 (Fig. 6), das bei der RücWärtsbewegung des Schlittens in Richtung des Pfeiles e (Fig. 11) eine Laufbewegung auf das Tuch in Richtung des Pfeiles f (Fig. 11) überträgt. Das Zahnrad 6 hat zu diesem Zweck mittels der Räder B und C Eingriff mit einer darüber befestigten Stangenverzahnung A; ferner ist zwischen dem Rad 6 und der Rolle für das Lauftuch 3 eine Kupplung F (Fig. 9)
angeordnet. Diese besteht aus einer auf der Radwelle festsitzenden Scheibe mit exzentrisch verlaufenden Ausschnitten. Zwischen diesen und der Innenfläche der Lauftuchrolle sind unter Federdruck stehende Kugeln angeordnet, welche bei Drehung der Scheibe entgegen dem Uhrzeiger die Kupplung bewirken. Dadurch wird eine Laufbewegung' nur. beim Schlittenrückgang auf das Lauftuch übertragen, während beim Vorgang die Kupplung außer Wirkung ist.
In dem Zeitpunkt, wo der Vorgang des das Lauftuch 3 tragenden Schlittens beendet ist, wird er seitlich mittels einer Stange 14 verschoben, an der ein an der Gestellwand um eine senkrechte Achse drehbarer zweiarmiger Hebel 15 (Fig. 7) angreift, auf dessen einen mit Rolle versehenen Arm der Daumen 16 der senkrechten Welle 22 einwirkt. An dieser Seitenbewegung nimmt das Lauftuch 3 teil und mit diesem infolge der Reibung an den . mitbewegten Fadennudeln die Rolle 12 (Fig. 2 und 10).
Letztere ist lose, drehbar auf ihrer Achse, die in einem Schlitten 11 (Fig. 1 bis 3) gelagert ist, dessen Rollen 13 auf Querstangen laufen, welche die Seitenwände des Gestelles miteinander verbinden.
Geht der Schlitten mit dem Lauftuch 3 in Richtung des Pfeiles e (Fig. 11) zurück, so wird das Zahnrad 6 in der oben beschriebenen Weise mit der Antriebsrolle für das Lauftuch gekuppelt, derart, daß das obere Trum während des Rückganges eine diesem entgegengesetzte Laufbewegung in Richtung des Pfeiles / (Fig. 11) macht. Dadurch wird verhindert, daß die auf dem Lauftuch 3 liegenden oberen Teile α b der Fadennudeln mit zurückgeschleppt werden. Es legen sich daher diese Teile neben die bereits zwischen die Messer des Messerbalkens geratenen unteren Teile b c der Fadennudeln (Fig. 11 und 14).
Ist der vordere Rand des Lauftuches 3 beim Rückgang des Schlittens aus dem Bereich des Messers 19, 20 gekommen, so wird mittels Daumen 40 (Fig. 1) der Hauptwelle 57 das Messer gehoben. Die Daumen wirken auf Rollen 39 am unteren Ende zweier an den Gestellseitenwänden bei 38 (Fig. 2) senkrecht geführter Stangen 37 ein.. Bei diesem Hochgang des Messers gelangen sowohl die Teile ab als b c sämtlicher aus der Presse kommenden Fadennudeln zAvischen die Finger und Zähne des Messers. In diesem Augenblick gibt der auf der senkrechten AVelle 22 sitzende Daumen 17 den Messerbalken frei, durch Federwirkung schnellt dieser an dem dicht daneben liegenden Fingerbalken zurück, dabei werden sämtliche Fadennudeln durchschnitten, worauf sofort erneute. Sperrung des Messerbalkens durch die Wirkung des Daumens 17 erfolgt.
Beim Rückgang des Lauftuches 3 stellen sich die freien Enden der aus der Presse kommenden Fadennudeln wieder nach abwärts ein, und weitere Längen derselben werden durch den hydraulischen Drück aus der Presse herausgedrückt. Bei diesem Rückgang wird das Lauftuch 3 seitlich wieder zurückbewegt, es nimmt also seine ursprüngliche Lage wieder ein, um von neuem den beschriebenen Vorgang gegen die abwärts gerichteten Nudelenden zu machen. An der seitlichen Rückbewegung nimmt auch. die Führungsrolle 12 unter der. Wirkung einer .an ihrem Träger befestigten Feder teil. ' ■
Befinden sich die abgetrennten Stücke der Fadennudeln auf den beiden absatzweise bewegten Lauftüchern 27 und 28, wie in Fig. 12 dargestellt, so schwingt die von den Armen 23 getragene Biegeschiene in Richtung des Pfeiles (Fig. 12) abwärts, trifft dabei mitten auf die Fadennudelstücke und leitet die zweite Biegung derselben ein, indem sie den mittleren Teil desselben in den offenen Raum, zwischen den parallelen Teilen der beiden Lauftücher 27 und 28 hineindrängt. Nunmehr werden durch die Laufbewegung dieser Tücher die Fadennudelstücke nach Richtung der Pfeile (Fig. 12) mitgeschleppt und die aus Fig. 13 ersichtliche U-Form übergeführt, in der sie vom absatzweise bewegten Lauftuch 53 aufgenommen und fertig aus der Maschine abgeführt werden.
Mit 55 (Fig. ι und 2) ist ein endloses, ständig umlaufendes Lauftuch im unteren Teil der Maschine bezeichnet, das sich fast durch deren volle Länge erstreckt. Dasselbe dient zum. Tragen von Papierbahnen oder Tüchern für Aufnahme der Abfallenden der für die weitere Biegung bestimmten Fadennudeln. Am einen Ende des Gestelles ist eine Rolle 56 gelagert, auf die die Papierbahnen bzw. Tücher aufgewickelt sind.
Nahe am anderen Ende .des Gestelles 1 ist eine Rolle 54 gelagert, auf die die Papierbahnen oder Tücher aufgewickelt sind, die die fertig gebogenen, für Trocknen bestimmten Fadennudeln aufnehmen.
Die Schwingbewegung wird auf die Biegeschiene von dem Daumen 25 der senkrechten Welle 22 (Fig. 4 und 5) übertragen. Dieser .110 Daumen wirkt auf die Gleitrolle einer verschiebbar gelagerten, unter Federdruck stehenden Stange 24, die mit einem Schlitz versehen ist. In diesen faßt der untere Arm eines Winkelhebels 23, dessen oberer Arm die Biegeschiene trägt. Bei seiner Laufbewegung macht das Lauftuch 27 eine seitliche Bewegung in Richtung von der senkrechten Welle 22 hinweg, damit die oberen Schenkel der gebogenen Fadennudeln sich zufolge der verdrehenden AVirkung auf die unteren auflegen (Fig. 5). Diese Seitliche Bewegung wird
durch eine an dem Träger 32 mittels der Stang'e T1Ik sitzende Rolle H bewirkt, die bei der Bewegung des Trägers auf die an der Wand des Tuchträgers befestigte Schrägfläche G einwirkt. Gleich nach dem Einleiten der zweiten Biegung schwingt die Biegeschiene wieder in die Ausgangsstellung zurück.
Um das Maß des Ausschlages des auf die Lauftücher 27,28 und 53 Bewegung" übertragenden Winkelhebels 41 noch weiter ändern zu können, ist eine besondere Vorkehrung getroffen.
Neben dem Daumen 50 sitzt auf der wagerechten Hauptwelle 57 eine Scheibe mit Rolle und einem Schaltzahn 49, der bei jeder Latifbewegung der Lauftücher ein Zahnsegment 47
. jedesmal um einen Zahn weiterdreht. . Einem jeden dieser Zähne entspricht eine Reihe von fertig gebogenen Fadennudeln, die die erwähnten, auf die Rolle 54 aufgewickelten Papierbahnen oder Tücher aufzunehmen bestimmt sind. Aus der Länge der . gebogenen Fadennudeln kann man bestimmen, wieviel Reihen davon auf die Papierbahnen oder Tücher gehen. Im Zahnsegment 47 befindet sich ein Bogenschlitz, in dem sich ein Mitnehmer 48 (Fig. 1) ein- und feststellen läßt. In der ihm1 vom Schaltzahn 49 erteilten Stellung wird das Segment mittels einer Sperrklinke 46 gehalten, bis es weitergedreht wird. Auf der Welle des Zahnsegments 47 sitzt lose drehbar ein Arm 45, der sich für gewöhnlich außer dem Bereich der Rolle befindet, die an der den Schaltzahn 49 tragenden Scheibe sitzt.
Man stellt nun den Mitnehmer 48 im Bogenschlitz auf den Zahn ein, der der gewünschten letzten Reihe von Fadennudeln entspricht, die auf die Papierbahn oder das Tuch abgelegt werden soll, so daß bei der Schaltbewegung des Segments 47 entsprechend der Arm 45 vom Mitnehmer 48 getroffen wird. Von diesem Zeitpunkt ab macht der Arm 45 die Drehbewegung des Segments 47 mit, und dabei gelangt ' 45 er schließlich in den Bereich der Rolle an der den Schaltzahn 49 tragenden Scheibe. Die Rolle hebt nunmehr den Arm 45, dieser.trifft dabei auf den einen Arm eines Winkelhebels 44, den er mitnimmt und dessen anderer Arm auf eine im Bogenschlitz des unteren Armes des Winkelhebels 41 stellbare Rolle 43 (Fig. 1) trifft, dem dabei eine zusätzliche Schwingbewegung erteilt wird.
Bei seiner Hebung rückt der Arm 45 die Sperrklinke 46 aus, und dabei fällt das Zahnsegment 47 unter der Wirkung seines Eigengewichtes in seine Ausgangslage zurück und mit ihm auch der Arm 45. Das beschriebene Spiel kann sich dann wiederholen.
Man ist mit dieser Vorkehrung imstande, bei der Herstellung der mehrfach gebogenen Nudeln zwischen Nudellängen von z. B. 32 mm bis zu 60 mm und darüber zu wechseln.

Claims (5)

Patent-Ansprüche:
1. Nudelschneid- und Legemaschine, bei der zur Herstellung mehrfach gebogener Nudeln aus frisch gepreßten Fadennudeln absatzweise bewegte Lauftücher und Schneidvorrichtungen verwendet sind,' dadurch gekennzeichnet, daß die Lauftücher, die sowohl als Förder- als auch als Biegehilfsmittel dienenden Fadennudeln unter der Mitwirkung einer Biegeklinge die mehrfache Biegung erteilen und daß nach dem Rückgang der Biegeklinge das Ab- · schneiden der Enden der gebogenen Nudeln mittels eines einzigen auf- und abwärts verschiebbaren Messerträgerbalkens erfolgt.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Lauf tuch (3), das die an einer Führungsrolle (12) herabreichenden Fadennudeln vorwärts und dabei zwischen die Finger und Messer des Trägerbalkens (20) schiebt, an einem Schlitten gelagert ist, an seinem den beiden Lauftüchern (27 und 28) zugekehrten Teil um eine dünne Leiste und am entgegengesetzten Teil um eine seine Laufbewegung übertragende Rolle läuft, während sein oberes Trum in Höhe des oberen Trums des Lauftuches (27) liegt, zu dessen schräg abwärts gerichtetem unteren Trumteile das obere nach gleicher Richtung laufende Trum des darunter befindlichen Läuftuches
. (28) parallel ist, während über den Lauftüchern (27,28) die Biegeklinge an Armen (23) schwingbar angeordnet ist und mit Hilfe der Lauftücher die zweite Biegung der vorgebogenen und abgeschnittenen Fadennudeln bewirkt.
3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für die absatzweise Bewegung der Lauftücher (27 und 28) und des die fertig gebogenen Nudeln aufnehmenden Lauftuches (53) mittels Winkelhebels (41) auf· parallelen Führungsstangen ein Träger (32) mit drei Paar Klemmbacken (29,31) verschiebbar ist,
" deren Backen durch eine Scheibe (33) in Offenstellung gehalten werden, während bei Verschiebung des Klemmbackenträgers (32) die Schließbewegung und das Angreifen der Backen an den Lauftüchern und damit deren Bewegung stattfindet.
4. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bewegung des Schlittens des Lauftuches (3) ein Zahnbogen (8) in ein Stirnrad (7) greift, das .-in eine Verzahnung des Schlittens greift,
während mittelst Schrauben (4) mit Muttern das Lauftuch (3) auf dem Schlitten in Richtung nach den Lauftüchern (27 und 28) verstellt werden kann.
5. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur weiteren Änderung der auf die Lauftücher (27,28 und 53) übertragenen Bewegung eine Scheibe mit Rolle und einem Schaltzahn (49) angeordnet ist, der bei jeder Laufbewegung dieser Tücher einen Zahnbogen (47) um einen Zahn weiter schaltet, Und daß, je nachdem man in einem Bogenschlitz des Zahnbogens . (47) einen Mitnehmer (48) einstellt, früher oder später der auf der Welle des Zahnbogens lose drehbare Arm (45) in den Bereich der Rolle der Scheibe gelangt und bei seiner Hebung einen Winkelhebel (44) trifft, der auf eine im Bogenschlitz des den Klemmbackenträger (32) verschiebenden Winkelhebels (41) stellbare Rolle (43) wirkt.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6273153B1 (en) 1999-12-21 2001-08-14 Pathfinder Systems, Inc. Metering and dispensing particulate matter directly into bins

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US6273153B1 (en) 1999-12-21 2001-08-14 Pathfinder Systems, Inc. Metering and dispensing particulate matter directly into bins

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