DE212445C - - Google Patents

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DE212445C
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asparagus
rollers
roller
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23NMACHINES OR APPARATUS FOR TREATING HARVESTED FRUIT, VEGETABLES OR FLOWER BULBS IN BULK, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PEELING VEGETABLES OR FRUIT IN BULK; APPARATUS FOR PREPARING ANIMAL FEEDING- STUFFS
    • A23N7/00Peeling vegetables or fruit
    • A23N7/04Peeling asparagus

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist eine Spargel-
. schälmaschine. Die bekannten Maschinen arbeiten mit Hobeln oder Messern, die sich infolge der klebrigen Schale leicht vollsetzen und dann nicht mehr schneiden.
Ferner schälen derartige Maschinen den Spargel streifenförmig, während gemäß vorliegender Erfindung der Spargel hülsenförmig geschält wird, und zwar in der Weise, daß
ίο die geschälte Schale der geschälten Frucht entspricht.
Zu diesem Zweck wird bei der neuen Maschine ein Sägeband vorgesehen, bei dem jeder Zahn ein scharfes, schräges Messer bildet, das während der schnellen Fortbewegung einseitig auf die zu schälenden Spargelstangen wirkt. Die Anzahl der gleichzeitig zu schälenden Spargel kann beliebig groß sein, ohne daß ein Verstopfen oder Verschleimen der sägeartigen Messer eintreten kann, während bei den bekannten Vorrichtungen zur selben Zeit höchstens ein oder zwei Früchte geschält werden, können.
In der Zeichnung stellt Fig. 1 einen Schnitt durch den eigentlichen Schälappärat dar, Fig. 2 zeigt eine Draufsicht, während Fig. 3 eine schaubildliche Ansicht des genannten Apparats wiedergibt. Fig. 4 stellt eine Gesamtaufsicht auf die neue Maschine dar.
Die Walze α ist in den Rahmenteilen u, υ drehbar gelagert. Unterhalb befindet sich eine andere Walze e, die verstellbar in zwei an den Rahmenteilen u, υ angeordneten Hebeln y gelagert ist. Eine dritte Walze b ist in seitliehen Hebeln g gelagert, die ebenfalls an den Rahmenteilen u, ν beweglich befestigt sind.
Unterhalb der Walze b ist eine vierte Walze c unmittelbar in den Rahmenteilen u, ν gelagert, während die Walze d in zwei am unteren Ende des Rahmens u, η drehbar befestigten Winkelhebeln h, h1 gelagert ist.
Die Walzen a, b, c, e sind mit einem weichen Gummibezug versehen, während die Walze d aus Metall besteht und zum Andrücken des Spargels an die Gummiwalzen dient. Die Bewegung der Walze d wird durch ein Exzenter χ und Exzenterstangen x1 geregelt.
Eine Bandsäge k, die um zwei wagerecht liegende Antriebsräder r, r1 geführt wird (vgl. Fig. 4) läuft zwischen den Walzen β und c durch Schlitze I der Rahmenteile u, υ (vgl. Fig. 1) und schält somit den zwischen den Walzen rotierenden Spargel. Eine Rotation des Spargels wird dadurch hervorgerufen, daß die Walze α beispielsweise durch Kettenantrieb m in Umdrehung versetzt wird, welche in entgegengesetzter Richtung der Walze c durch ein Zahnradvorgelege z, z1 mitgeteilt wird. Die durch eine beliebige, selbttätige Einschüttvorrichtung einzeln den Walzen zugeführten Spargel fallen zwischen die beiden sich drehenden Walzen a, c und werden von der Walze e in einer bestimmten Lage zur Bandsäge gehalten. Die Walzen b und d sind federnd gelagert und bewirken ein Andrücken des Spargels von oben und seitwärts an die zum Schälen des Spargels dienende Bandsäge k. Die Bandsäge, die ziemlich schnell von dem Antriebsrade r mitgenommen wird, schält den Spargel bei einer Umdrehung desselben, worauf die Wellen b, d den fertig-
geschälten Spargel freigeben, so daß dieser von den rotierenden Walzen a, c, e ausgeworfen wird.
Das Auseinander- und Wiederandrücken der Walzen b, d an den Spargel wird durch das mit derselben Tourenzahl der Walzen sich drehende Exzenter # selbsttätig bewirkt. Die Exzenterstange λ;1 greift an dem doppelarmigen Hebel h an, an dessen oberem Ende die
ίο Walze d verschiebbar gelagert ist, und bewegt somit die Walze d nach dem Gange des Exzenters hin und her. Der kürzere Hebelarm h1 ist mit einem Hebel η versehen, der in seinem oberen Teile mit einem doppelarmigen Hebel ο verbunden ist, welcher wiederum an dem die Walze b tragenden Hebel g bei p angelenkt ist, während sein anderes Ende auf dem Rahmenteil u bzw. ν aufliegt, wodurch der Hebel g bis zu einem gewissen Grade unabhängig von dem Exzenter gemacht wird, damit von dickeren oder unrunden Spargeln die Walze b hochgehoben werden kann. Eine Zugfeder q bewirkt ein ständiges Herunterziehen des Hebels g mit Walze b, wodurch dennoch ein ständiges Anpressen des Spargels . an die Zähne der Bandsäge bewirkt wird.
Damit auch die Walze d durch die Exzenterbewegung federnd an den Spargel gedrückt wird, ist diese Walze verschiebbar in dem Hebelarm h gelagert und wird von einer am Hebelarm angebrachten Feder s beeinflußt. Auch diese Walze kann sich daher allen Unebenheiten des Spargels anpassen, wodurch ein Brechen desselben ausgeschlossen ist.
Die Walze b besitzt keinen zusammenhängenden Gummibezug, sondern ist mit mehreren Gummirollen versehen (vgl. Fig. 2 und 3), um sich besser dem Spargel anzuschmiegen und etwaige Erhöhungen usw. in sich aufnehmen zu können. Diese Schälvorrichtung kann auch mehrfach nebeneinander sowie an der gegenüberliegenden Seite an der Bandsäge angeordnet sein (vgl. Fig. 4).

Claims (5)

Patent-Ansprüche:
1. Spargelschälmasch'ine, dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen Walzen liegende und von diesen in Umdrehung versetzte Spargel an eine parallel zu ihm geführte Bandsäge herangedrückt wird.
2. Spargelschälmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzen ganz oder teilweise mit Gummi oder einem ähnlichen Material bezogen sind.
3. Spargelschälmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Walzen (b und d) in Schwinghebeln (g bzw. h) gelagert sind, die von einem Exzenter (χ) derart beeinflußt werden, daß die Walzen (b und d) bei einer Umdrehung der durch ein Getriebe (m, z, Z1J in Umlauf versetzten Walzen (a und c) an den Spargel herangedrückt werden und dann diesen freigeben, so daß er von den umlaufenden Walzen ausgeworfen werden kann.
4. Spargelschälmaschine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Walze (d) verschiebbar in dem Schwinghebel (h) gelagert ist und unter dem Einnuß einer am Hebel befestigten Feder (s) steht. ■
5 Spargelschälmaschine nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der die Walze (b) tragende Hebel (g) ebenfalls unter Wirkung einer Feder (q) steht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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