DE249013C - - Google Patents
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- DE249013C DE249013C DENDAT249013D DE249013DA DE249013C DE 249013 C DE249013 C DE 249013C DE NDAT249013 D DENDAT249013 D DE NDAT249013D DE 249013D A DE249013D A DE 249013DA DE 249013 C DE249013 C DE 249013C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21J—FORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
- B21J1/00—Preparing metal stock or similar ancillary operations prior, during or post forging, e.g. heating or cooling
- B21J1/06—Heating or cooling methods or arrangements specially adapted for performing forging or pressing operations
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Forging (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVr 249013 -KLASSE 49g. GRUPPE
HANS MÜLLER in HAGEN i.W.
abgeschnittener Bolzenwerkstücke.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. März 1911 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung
von Schrauben- und Nietbolzen mittels Maschinen, welche gewärmtes Stabmaterial durch
Anstauchen vom Stab abgeschnittener Stücke verarbeiten.
In bekannter Weise schneiden derartige Maschinen die Werkstücke vom gewärmten Stab
ab und setzen dieselben in eine Matrize ein, ίο in welcher mittels einer Kopfform die Bolzen
■ gepreßt werden. Der Schaftteil der gepreßten Bolzen staucht sich beim Kopf pressen gleichzeitig
so an, daß er sehr fest in der Matrize sitzt und dem Auswerfer einen sehr großen Widerstand
entgegensetzt. Um das Auswerfen zu erleichtern, wurde bisher die Matrize derart zweiteilig
ausgeführt, daß sie sich ein wenig öffnete, bevor der fertige Bolzen ausgeworfen
wurde. Dies hat jedoch den Nachteil, daß sich infolge der Teilfuge der Matrize ein Grat
unter dem Kopf und am Schaft des Bolzens bildet.
Die vorliegende Erfindung besteht nun in einem Verfahren und einer Vorrichtung, welche
die Herstellung von Schrauben- und Nietbolzen in ungeteilten Matrizen bei Verarbeitung
von gewärmtem Stabmaterial ermöglichen.
In der Zeichnung ist eine Vorrichtung zur Durchführung dieser Erfindung dargestellt,
und zwar zeigt:
Fig. ι einen horizontalen Längsschnitt,
Fig. 2 einen vergrößerten Querschnitt durch die Kühleinrichtung dieser Vorrichtung.
Fig. 2 einen vergrößerten Querschnitt durch die Kühleinrichtung dieser Vorrichtung.
Mittels Vorschubrollen 1 und 2 wird in bekannter Weise das warme Stabmaterial 3 in
regelmäßigen Zeitabschnitten und bestimmten Längen durch das Schermesser 4 bis gegen
den Anschlag 5 vorgeschoben. Nach jedem Vorschub wird ein Bolzenwerkstück von bestimmter
Länge von dem Messer 6 abgeschnitten und vor die Bohrung der Matrize 7 gebracht, in welche das Bolzenwerkstück mittels
der Kopfform 8 hineingedrückt und in welcher der Kopf angestaucht wird. Ein Auswerfer 9 wirft den fertigen Bolzen aus der
Matrize wieder heraus, worauf der Vorgang sich wiederholt.
Vor dem Schermesser 4 liegen brauseartig mit Löchern versehene Rohrstücke 10, durch
welche ein Kühlmittel, z. B. Wasser, auf das warme Stabmaterial gespritzt wird. Die Zuführung
dieses Kühlmittels wird durch ein Ventil 11 von der Maschine aus derart gesteuert,
daß beim Stillstand des Stabes das Kühlmittel gegen diesen fließt, beim Vorschub
des Stabes jedoch zurückgehalten wird, so daß die Kühlstelle scharf begrenzt werden kann.
Die Lage und Länge der Kühlstelle ist so gewählt, daß nach erfolgtem Schnitt der gekühlte
Stabteil in die Matrize, der noch warme Stabteil in die Kopfform zu liegen
kommt. Beim Kopfpressen staucht sich allein das weiche warme Material an, während das
gekühlte harte in der Matrize lose verbleibt, so daß der Bolzen nach Vollendung des Preßvorganges
leicht ausgeworfen werden kann.
Claims (2)
- Patent-Anspruch e:
ι. Verfahren zur Herstellung von Schrauben- und Nietbolzen sowie ähnlichen Werkstücken durch Anstauchen von warmem Stabmaterial abgeschnittener Bolzenwerkstücke, dadurch gekennzeichnet, daß das Material noch am Stab stellenweise so gekühlt wird, daß der in die Matrize einzusetzende Bolzenschaftteil kalt und hart wird und nur der zur Kopfbildung erforderliche Teil warm und weich bleibt; - 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine den Stab mehrseitig bespülende Brausevorrichtung (io) während des Stabstillstandes in Tätigkeit gesetzt, während des Stabvorschubes aber abgestellt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.Berlin, gedruckt In der reichsdruCkgrei.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE249013C true DE249013C (de) |
Family
ID=507672
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT249013D Active DE249013C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE249013C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2953794A (en) * | 1939-06-07 | 1960-09-27 | Paul W Klooz | Process of forging pre-warmed metal stock within relatively low temperature limits |
-
0
- DE DENDAT249013D patent/DE249013C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2953794A (en) * | 1939-06-07 | 1960-09-27 | Paul W Klooz | Process of forging pre-warmed metal stock within relatively low temperature limits |
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