DE225692C - - Google Patents

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DE225692C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21KMAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
    • B21K7/00Making railway appurtenances; Making vehicle parts
    • B21K7/12Making railway appurtenances; Making vehicle parts parts for locomotives or vehicles, e.g. frames, underframes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shaping Metal By Deep-Drawing, Or The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 225692 KLASSE 49#. GRUPPE
WESTFÄLISCHE STAHLWERKE in BOCHUM.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. April 1908 ab.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Federbunden und ähnlichen büchsenartigen Körpern mit seitlichem Ansatz im Gesenk, wonach das erhitzte, zur Herstellung des Bundes dienende Werkstück im Gesenk mittels zweier gegeneinander beweglicher Stempel durch Pressen oder unter dem Hammer in die richtige Form gebracht wird. Die Stempel bewegen sich hierbei in der bei der
ίο Herstellung von Schraubenmuttern bereits verwendeten Weise bis auf einen geringen Abstand aufeinander zu, so daß im Innern des Bundes eine dünne Scheibe stehen bleibt. Diese wird nachher durch Zurückweichen eines Stempels und Vorwärtsbewegung des anderen Stempels ausgestoßen.
Es hat sich nun herausgestellt, daß das Metall nicht ohne weiteres hinreichend in den seitlichen Ansatz, also im Falle ein Federbund in Frage kommt, in den den Zapfen bildenden Teil des Gesenkes hineinfließt. Um dies mit Sicherheit zu erreichen, wird das Werkstück gemäß der Erfindung an der Seite des Ansatzes dicht an die Wandung des Gesenkes zur Anlage gebracht, während es auf der gegenüberliegenden Seite einen gewissen Spielraum behält. Infolgedessen kann das noch vollkommen heiße Metall gleich zu Beginn des Verfahrens in den Gesenkteil für den Zapfen fließen. Dieses wird noch dadurch unterstützt, daß bei der beschriebenen Anordnung das Werkstück von vornherein eine dicke, massige Form hat, die der Abkühlung nicht so sehr ausgesetzt ist wie eine flache. Beim weiteren Verlauf des Pressens haben dann alle Materialteilchen, die nach der dem Zapfen gegenüberliegenden Seite fließen, einen längeren Weg in Berührung mit den kalten Preßstempeln zurückzulegen, kühlen sich also mehr ab, wie die nach der Zapfenseite fließenden. Da mit der Abkühlung der Widerstand gegen das Verschieben der Masseteilchen bedeutend wächst und das Material stets dorthin fließt, wo es am wenigsten Widerstand findet, so wird hierdurch mit Sicherheit der Zapfen zuerst voll ausgebildet, worauf dann die gegenüberliegende Seite ihr Material erhält.
Eine zur Ausführung des Verfahrens dienende Vorrichtung ist in Fig. 1 im Längsschnitt, in Fig. 2 im Grundriß dargestellt.
Wie sich nun aus der Zeichnung ergibt, füllt das Werkstück c das aus den beiden Teilen a, a1 bestehende Gesenk nicht vollkommen aus. Es liegt jedoch an der für die Herstellung des Zapfens bestimmten Seite der Wandung des Gesenkes vollkommen an. Die Stempel b, b1 bewegen sich gleichzeitig nach innen bis auf einen geringen Abstand voneinander. . Gleich zu Beginn des Vorganges dringt das Metall in den für die Herstellung des Zapfens bestimmten Teil des Gesenkes ein. Gleichzeitig werden die übrigen Teile des Gesenkes ausgebildet. Haben sich die Stempel b, b1 auf einen gewissen kleinen Abstand ge-
nähert, so beginnt einer derselben, δ1, die Rückwärtsbewegung, während der andere, b, seine Vorwärtsbewegung fortsetzt. ·
Die Herstellung des Bundes kann durch Pressen oder unter dem Hammer erfolgen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung von Federbunden und anderen büchsenähnlichen Gegenständen mit seitlichem Ansatz im Gesenk durch Pressen oder unter dem Hammer, bei dem die Hohlform mittels zweier gleichzeitig in das erhitzte Werkstück bis auf einen gewissen Abstand eingetriebener und darauf zwecks Austreibens der entstehenden Platte in derselben Richtung bewegter Stempel hergestellt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkstück auf der Seite des Ansatzes an die Wandung des Gesenkes zur Anlage gebracht wird, um ein vollkommenes Ausfüllen des den Ansatz bildenden Teiles des Gesenkes zu erreichen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5440068A (en) * 1993-12-30 1995-08-08 The Standard Oil Company Acetonitrile purification via an adsorption-based process

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5440068A (en) * 1993-12-30 1995-08-08 The Standard Oil Company Acetonitrile purification via an adsorption-based process

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