DE225692C - - Google Patents
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- DE225692C DE225692C DENDAT225692D DE225692DA DE225692C DE 225692 C DE225692 C DE 225692C DE NDAT225692 D DENDAT225692 D DE NDAT225692D DE 225692D A DE225692D A DE 225692DA DE 225692 C DE225692 C DE 225692C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21K—MAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
- B21K7/00—Making railway appurtenances; Making vehicle parts
- B21K7/12—Making railway appurtenances; Making vehicle parts parts for locomotives or vehicles, e.g. frames, underframes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Shaping Metal By Deep-Drawing, Or The Like (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 225692 KLASSE 49#. GRUPPE
WESTFÄLISCHE STAHLWERKE in BOCHUM.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Federbunden und ähnlichen
büchsenartigen Körpern mit seitlichem Ansatz im Gesenk, wonach das erhitzte, zur Herstellung
des Bundes dienende Werkstück im Gesenk mittels zweier gegeneinander beweglicher
Stempel durch Pressen oder unter dem Hammer in die richtige Form gebracht wird. Die
Stempel bewegen sich hierbei in der bei der
ίο Herstellung von Schraubenmuttern bereits verwendeten
Weise bis auf einen geringen Abstand aufeinander zu, so daß im Innern des Bundes eine dünne Scheibe stehen bleibt. Diese
wird nachher durch Zurückweichen eines Stempels und Vorwärtsbewegung des anderen Stempels
ausgestoßen.
Es hat sich nun herausgestellt, daß das Metall nicht ohne weiteres hinreichend in den
seitlichen Ansatz, also im Falle ein Federbund in Frage kommt, in den den Zapfen bildenden
Teil des Gesenkes hineinfließt. Um dies mit Sicherheit zu erreichen, wird das Werkstück
gemäß der Erfindung an der Seite des Ansatzes dicht an die Wandung des Gesenkes zur Anlage gebracht, während es auf der
gegenüberliegenden Seite einen gewissen Spielraum behält. Infolgedessen kann das noch
vollkommen heiße Metall gleich zu Beginn des Verfahrens in den Gesenkteil für den Zapfen
fließen. Dieses wird noch dadurch unterstützt, daß bei der beschriebenen Anordnung das
Werkstück von vornherein eine dicke, massige Form hat, die der Abkühlung nicht so sehr
ausgesetzt ist wie eine flache. Beim weiteren Verlauf des Pressens haben dann alle Materialteilchen,
die nach der dem Zapfen gegenüberliegenden Seite fließen, einen längeren
Weg in Berührung mit den kalten Preßstempeln zurückzulegen, kühlen sich also mehr ab,
wie die nach der Zapfenseite fließenden. Da mit der Abkühlung der Widerstand gegen das
Verschieben der Masseteilchen bedeutend wächst und das Material stets dorthin fließt,
wo es am wenigsten Widerstand findet, so wird hierdurch mit Sicherheit der Zapfen zuerst
voll ausgebildet, worauf dann die gegenüberliegende Seite ihr Material erhält.
Eine zur Ausführung des Verfahrens dienende Vorrichtung ist in Fig. 1 im Längsschnitt, in
Fig. 2 im Grundriß dargestellt.
Wie sich nun aus der Zeichnung ergibt, füllt das Werkstück c das aus den beiden
Teilen a, a1 bestehende Gesenk nicht vollkommen
aus. Es liegt jedoch an der für die Herstellung des Zapfens bestimmten Seite der
Wandung des Gesenkes vollkommen an. Die Stempel b, b1 bewegen sich gleichzeitig nach
innen bis auf einen geringen Abstand voneinander. . Gleich zu Beginn des Vorganges dringt
das Metall in den für die Herstellung des Zapfens bestimmten Teil des Gesenkes ein.
Gleichzeitig werden die übrigen Teile des Gesenkes ausgebildet. Haben sich die Stempel
b, b1 auf einen gewissen kleinen Abstand ge-
nähert, so beginnt einer derselben, δ1, die Rückwärtsbewegung, während der andere, b,
seine Vorwärtsbewegung fortsetzt. ·
Die Herstellung des Bundes kann durch Pressen oder unter dem Hammer erfolgen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Verfahren zur Herstellung von Federbunden und anderen büchsenähnlichen Gegenständen mit seitlichem Ansatz im Gesenk durch Pressen oder unter dem Hammer, bei dem die Hohlform mittels zweier gleichzeitig in das erhitzte Werkstück bis auf einen gewissen Abstand eingetriebener und darauf zwecks Austreibens der entstehenden Platte in derselben Richtung bewegter Stempel hergestellt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkstück auf der Seite des Ansatzes an die Wandung des Gesenkes zur Anlage gebracht wird, um ein vollkommenes Ausfüllen des den Ansatz bildenden Teiles des Gesenkes zu erreichen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE225692C true DE225692C (de) |
Family
ID=486304
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT225692D Active DE225692C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE225692C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5440068A (en) * | 1993-12-30 | 1995-08-08 | The Standard Oil Company | Acetonitrile purification via an adsorption-based process |
-
0
- DE DENDAT225692D patent/DE225692C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5440068A (en) * | 1993-12-30 | 1995-08-08 | The Standard Oil Company | Acetonitrile purification via an adsorption-based process |
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