DE248934C - - Google Patents

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DE248934C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B1/00Packaging fluent solid material, e.g. powders, granular or loose fibrous material, loose masses of small articles, in individual containers or receptacles, e.g. bags, sacks, boxes, cartons, cans, or jars
    • B65B1/30Devices or methods for controlling or determining the quantity or quality or the material fed or filled
    • B65B1/32Devices or methods for controlling or determining the quantity or quality or the material fed or filled by weighing
    • B65B1/34Adjusting weight by trickle feed

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Quality & Reliability (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Weight Measurement For Supplying Or Discharging Of Specified Amounts Of Material (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42/. GRUPPE
WILHELM MEISZNER und ALBERT KNIGGE in MAGDEBURG.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. Februar 1911 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine selbsttätige Absackwage mit einem Haupt- und einem Nebenauslauf an dem Speiserumpf, deren Abschlußvorrichtungen beim Sinken der Wage von dieser nacheinander geschlossen werden.
In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen die Fig. ι bis 3 den Speiserumpf in Seitenansieht, Vorderansicht und Querschnitt nach der Linie A-B der Fig. 1, die Fig. 4 und 5 in größerem Maßstabe Einzelteile dieses Rumpfes, während Fig. 6 in dem gleichen Maßstabe den Rumpf von der v Hinterseite zeigt. Fig. 7 stellt einen Schnitt durch den Rumpf nach der Linie C-D der Fig. 3 in größerem Maßstabe und Fig. 8 die gesamte Anordnung der Absackwage dar.
Der zylindrische Speiserumpf c, der unter einem Gutzuführungsrohr befestigt ist, besitzt einen kegelförmigen, mit der Spitze nach oben gekehrten Boden a, Fig. 1, 2 und 6, und am unteren Ende, im Bereiche dieses Bodens, seitliche Ausfallöffnungen b, denen der kegelförmige Boden das Gut in radialer Richtung zuleitet. Diese Öffnungen b können durch einen ringförmigen Schieber β abgedeckt werden, der in senkrechter Richtung verschiebbar auf dem Rumpf c angeordnet ist. In der Offenlage wird dieser Schieber e durch Ansätze (Rollen) η gehalten, die an abwärtsragenden Schenkeln eines um Zapfen I drehbaren Bügels m sitzen und die unter Nasen g zweier aufrechter, diametral gegenüberstehend mit dem Ringschieber e verbundener Schienen d greifen, sobald dieser Schieber e angehoben ist. Hierzu dient ein Handbügel k, der an Nocken des Rumpfes c drehbar gelagert ist (Fig. ι und 2) und der mit seinen Gabelenden unter Ansätze h der sich mit Schlitzen f an dem Rumpf c führenden Schienen d greift. Die Zapfen I sitzen an Armen i, die fest mit dem Speiserumpf c verbunden sind.
Der Ringschieber e des sogenannten Hauptauslaufes, der in der gezeichneten Ausführung beispielsweise aus vier seitlichen Öffnungen b (Fig. 3) besteht, trägt einen Ausschnitt s (Fig. 3, 6 und 7), der den sogenannten Nebenauslauf bildet und durch einen Schieber t verschlossen werden kann. Beim Anheben des Hauptschiebers e wird der an einer senkrechten Stange w geführte Nebenschieber t durch Ansätze h1 (Fig. 6) mit angehoben und in seiner Hochlage durch eine Pendelklinke a1 gefangen, die unter einen mit dem Schieber f durch Arme u verbundenen Steg ν greift (Fig. 6 und 7). Da diese Fangvorrichtung α1, ν von der Fangvorrichtung g, η unabhängig ist, so bleibt beim Auslösen des Hauptschiebers e, das durch Anheben des Bügels m bewirkt und durch das der Hauptgutstrom (Öffnungen b) abgestellt wird, der verhältnismäßig kleine Nebenschieber t zunächst noch geöffnet. Erst wenn die genaue Gewichtsmenge erreicht ist, wird der Nebenauslauf s durch Auslösen
der Fangvorrichtung α1, ν von dem herabfallenden Schieber t geschlossen.
Beide Auslösungen werden von der sinkenden Wage selbst bewirkt, deren Wagebalken mit Hilfe eines an späterer Stelle eingehender beschriebenen Gestänges d1 auf die Fangvorrichtungen der Schieber e und i einwirkt. An dem Rumpf c ist ein Fallgewicht ο drehbar angeordnet, z. B. um einen der Zapfen Z, das beim Anheben des Schiebers e von dem Bügel k mit angehoben und in der Hochlage durch einen Haken q eines Bügels r gefangen wird. Dieser Bügel r ist in festen Zapfen χ (Fig. 6) gelagert, hat einen mit einer Stellschraube y versehenen Arm 2 zur Auslösung der Fangvorrichtung α1, ν und besitzt einen über die Drehachse χ hinausragenden Hebelarm, der durch die vorerwähnte Stange d1 mit einem Haken b1 des Wagebalkens ver-
ao bunden ist (Fig. 8). Sobald beim Füllen des an dem Speiserumpf aufgehängten, auf der Wage stehenden Behälters oder Sackes die Wage zu sinken beginnt, zieht der Wagebalken unter Vermittlung der Stange d1 den Haken q in die Höhe und löst dadurch das Fallgewicht 0 aus. Dieses kippt herab und schlägt dabei hammerartig mit einem Arm g1 unter den Bügel m, der frei auf einer Stellschraube p ruht (Fig. 1). Durch die heftige Schlagwirkung des Fallgewichtes 0 wird der Bügel m plötzlich und auch dann mit Sicherheit angehoben, wenn er durch Staub o. dgl. eingeklemmt sein sollte, so daß ein Versagen des Bügels unmöglich ist. Durch das Anheben dieses Bügels wird dann der von seinen Rollen η in der Hochlage gehaltene Hauptschieber e ausgelöst, der den Hauptauslauf b verschließt.
Um der Wage nach dem Abschließen des Nebenauslaufes s ein freies, ungehindertes Spielen zu gestatten, ist nach der Erfindung in der gezeichneten Ausführung der Wagebalken unter Einschaltung einer Öse c1 (Fig. 8), in die der Haken b1 des Wagebalkens hineingreift, mit der Stange d1 verbunden, und der Nebenschieber t ist mit einem Arm f1 (Fig. 6) versehen, der beim Herabfallen des Schiebers auf einen Anschlag e1 der Stange d1 trifft und diese durch die Gewichtswirkung des Schiebers t mitnimmt. Die Stange d1 kommt dabei in eine solche Lage, daß der Haken bl sich inmitten der öse c1 befindet, sich also unbehindert mit dem Wagebalken auf und ab bewegen kann. Auf diese Weise wird die Wage mit der Beendigung des Wiegens von allen behindernden Teilen freigemacht, d. h. entlastet. Hierdurch wird eine stets genaue Verwiegung gewährleistet und das bisher auf einer zweiten, gewöhnlichen Wage vorzunehmende Kontrollverwiegen entbehrlich gemacht, da nach dem Entlasten die Wage wie eine gewöhnliche Dezimal- oder Brückenwage wirkt.

Claims (1)

  1. Pate nt-An Spruch:
    Selbsttätige Absackwage mit Haupt- und Nebenauslauf, deren Abschlußvorrichtungen beim Sinken der Wage von dieser nacheinander geschlossen werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschluß vorrichtung (t) des Nebenauslaufes bei ihrer Schließbewegung ihr Auslösegestänge (dx), das mit der Wage unter Einschaltung eines Leerweges (öse c1) verbunden ist, mitnimmt, auf diese Weise den Leerweg zur Wirkung bringt und dadurch die Wage von allen behindernden Teilen freimacht.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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