DE105280C - - Google Patents

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DE105280C
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flap
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J8/00Chemical or physical processes in general, conducted in the presence of fluids and solid particles; Apparatus for such processes
    • B01J8/0015Feeding of the particles in the reactor; Evacuation of the particles out of the reactor
    • B01J8/0035Periodical feeding or evacuation

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

rÄTSEKTTCHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 12: Chemische Verfahren und Apparate.
EUGENE ALFRED JAVAL in NEUILLY, Seine. Materialzuführungsvorrichtung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. Januar 1898 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Zuführung von körnigem oder pulverförmiger]! Material oder dergl. in einen beliebigen Apparat und bezweckt, diese Zuführung erfolgen zu lassen, ohne dafs der Apparat, in welchen das Material eingeführt werden soll, mit dem Behälter, aus welchem dasselbe eingeführt wird, in directe Verbindung gesetzt wird.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der neuen Vorrichtung dargestellt.
Fig. ι ist eine Vorderansicht der Vorrichtung, Fig. 2 eine Oberansicht und
Fig. 3 eine Seitenansicht derselben.
Fig. 4 ist ein Schnitt nach Linie A-B in Fig. ι und
Fig. 5 eine Detailzeichnung.
Das Material wird in einen Trichter A eingeführt, unter welchem ein zweiter Trichter oder Behälter B sich befindet. Der letztere ist oben durch eine Klappe C und unten durch eine Klappe D verschlossen. Unter dem Behälter B befindet sich ein Raum E, welcher in den zu beschickenden Apparat mündet.
Zum automatischen Oeffnen und Schliefsen der beiden Verschlufsklappen C und D sind nun folgende Einrichtungen getroffen:
Eine geeignet geführte Stange α wird durch einen beliebigen Mechanismus je nach Erfordernifs schneller oder langsamer auf- und abbewegt. Diese Stange hebt mit einem Anschlag b ein Gegengewicht c an, dessen Arm d auf einer Achse e sitzt, auf welche ein Hebel ρ zum Tragen der in der Mitte, bei q, gelenkig mit ihm verbundenen oberen Verschlufsklappe C aufgekeilt ist.
Der Arm d mit dem Gegengewicht c lä'fst sich in der Pfeilrichtung (Fig. 1) frei um die Achse e drehen, wobei ein Zapfen r (siehe Fig. 5) sich in einer theilweise um den Umfang der Achse e herumlaufenden Nuth 5 verschiebt.
Auf die Achse e ist ein zweiter Hebel/ mit Gegengewicht g aufgekeilt, um das Gewicht der Verschlufsklappe C auszugleichen. Der Arm d des Gegengewichtes c ist mit einer Nase h ausgerüstet, welche bei genügendem Anheben des Gegengewichtes c sich unter die Nase i einer Federklinke j schiebt und von dieser festgehalten wird.
Die untere Verschlufsklappe D ist mit dem gleichen Mechanismus ausgerüstet, dessen einzelne Theile, zum Unterschied von den soeben beschriebenen Organen, durch dieselben Buchstaben mit angehängtem Index bezeichnet sind. Bei diesem unteren Mechanismus kommt nur noch hinzu, dafs der Hebel f1 des Gegengewichtes gl mit einer Nase k ausgerüstet ist, welche über die Nase / einer Federklinke G greift (Fig. 1) und durch diese an einer Schwingung nach oben gehindert wird. Endlich ist in der Mittelachse des Gegengewichtes c eine Stange m an dem letzteren befestigt, welche mit einem Längsschlitz η einen in der Mitte des Gegengewichtes cl befestigten Zapfen ο umgreift.
Die Wirkungsweise des beschriebenen Mechanismus ist folgende:
Man nehme an, die Stange α sei angehoben und wieder nach unten bewegt und habe durch ihren Anschlag b die Gegengewichte c und c1 in ihre oberen Stellungen geführt, in welchen sie von den Federklinken j und j1 festgehalten werden.
Wird bei dieser Stellung der Organe auf die obere Klappe C eine gewisse Menge des zuzuführenden Materials aufgeschüttet, so öffnet sich durch das Gewicht desselben die Klappe C nach unten und läfst das Material in den Behälter B einfallen. Beim Oeffnen der Klappe C schwingt aber das Gegengewicht g derselben nach oben, bis es gegen die Federklinke j schlägt und hierdurch den Hebel d mit dem Gewicht c auslöst. Dieser Hebel schwingt jetzt nach unten, nimmt durch den an das Ende der Nuth s gelangenden Stift r die Achse e mit und schliefst hierdurch die Klappe C, während er am Ende seiner Abwärtsschwingung mit dem Gewicht c auf die Federklinke G trifft und hierdurch den Hebel f1 des Gegengewichtes g1 auslöst. Da jetzt dieser Hebel f1 an einer Aufwärtsschwingung nicht mehr gehindert ist, öffnet sich die Klappe D durch das Gewicht des auf ihr liegenden Materials nach unten und läfst das letztere in den Raum E einfallen, worauf das Gewicht gl gegen die Federklinke j1 schlägt und hierdurch den Hebel d1 des Gewichtes c1 auslöst, so dafs dieser in derselben Weise, wie vorher der Hebel d die Klappe C schlofs, jetzt die Schliefsung der Klappe D herbeiführt.
Durch den beschriebenen Gewichtsmechanismus wird also die untere Klappe D erst geöffnet, nachdem die obere Klappe C wieder geschlossen ist; der an den Raum E angeschlossene Apparat wird also niemals mit dem obersten Trichter A in directer Verbindung stehen.

Claims (1)

  1. Pa tent-Anspruch:
    Eine Materialzuführvorrichtung mit zwei über einander angeordneten Zuführtrichtern, dadurch gekennzeichnet, dafs die fest mit einer durch ein Gegenwicht (g) ausbalancirten Bodenklappe (C) des oberen Trichters (A) verbundene Drehachse dieser Klappe einen um einen gewissen Winkel frei auf derselben drehbaren Gewichtshebel (de) trägt, welcher, nachdem er durch einen geeigneten Mechanismus hochgeführt ist, in seiner oberen Stellung durch eine Federklinke (j) oder dergl. festgehalten wird, bis die durch das auf sie auffallende Material nach unten sich öffnende Bodenklappe (C) durch ihr gegen die Federklinke (j) anschlagendes Ausgleichgewicht (g) eine Auslösung bewirkt, worauf beim Niederfallen des so ausgelösten Gewichtshebels (d c) dieser, nachdem er die Bodenklappe (C) wieder geschlossen hat, durch Anschlagen gegen eine Federklinke (G) die Drehachse (e1) der Bodenklappe (D) des zweiten Zuführtrichters (B) auslöst, so dafs das auf dieser Klappe ruhende Material dieselbe öffnen kann und am Schlufs der Oeffnungsbewegung durch das gegen eine Klinke (jl) anschlagende Ausgleichgewicht (g1) dieser Klappe (D) ein auf der Achse der letzteren um einen gewissen Winkel frei drehbarer, gleichzeitig mit dem entsprechenden:Hebel (de) des oberen Mechanismus hochgeführter Gewichtshebel (d1 cl) ausgelöst wird , welcher durch sein jetzt erfolgendes Herabfallen die Schliefsung der Bodenklappe (D) und die Arretirung der Drehachse (e1) derselben bewirkt.·
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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